Strategiewechsel bei der UBS

Spekulationen um die UBS machen heute die Runde. Von einer Zerschlagung der größten schweizer Bank in die drei Kerngeschäftsfelder war heute im frühen Handel die Rede. Präsident Peter Kurer und Bankchef Marcel Rohner wiesen solche Spekulationen in einer Telefonkonferenz heute Vormittag zwar zurück jedoch konnten Sie nicht überzeugen und das Dementi wurde eher als „halbherzig“ verstanden.

Momentan seien keinerlei Verkäufe von Unternehmensteilen geplant, man halte sich aber für die Zukunft alle Optionen offen, hieß es. Das reichte dem Aktienmarkt als Startsignal für kurstreibende Spekulationen darüber, dass sich die UBS zumindest mittel- bis langfristig womöglich doch vom Investmentbanking trennen könnte. Das riss auch in die am Dienstag präsentierte Bilanz des zweiten Quartals tiefe Löcher.

Bei den heute gelieferten Zahlen zum zweiten Quartal war es einmal mehr die Investmentsparte die ein tiefes rotes Loch in die Bilanz riß. Insgesamt musste die UBS seit Beginn der Subprime Krise durch die Sparte Investmentbanking und die Auction Rate Securities Engagements über 45 Milliarden Schweizer Franken abschreiben und damit soviel wie keine andere europäische Bank.

Der Ruf der Bank dürfte durch die einzelnen Skandal noch zusätzlich Schaden genommen haben, die Spekulation um einen ByOut der Investmensparte dürfte den Kurs jedoch erstmal beflügeln. Unabhängig davon halte ich die UBS für eines der interessantesten Rebound Investments im europäischen Bankenmarkt für Anleger die in Ihre Rente investieren wollen.Der MACD hat vor ein paar Tagen ein klares Kaufsignal generiert und mit einem eng gesetzten Stopp ist die Aktie in jedem Fall einen Versuchung.

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