Special Purpose Acquisition Company

Die berühmte Katze im Sack kaufen ist wohl in der heutigen Zeit umso gefährlicher. Dennoch plant die Deutsche Bank, um das nicht mehr existente Neuemissionsgeschäft wieder etwas zu beleben, eine komplett neue Art der Unternehmensbeteiligung. Ob dies vom Markt angenommen wird bleibt abzuwarten, ich sehe hier ehrlich gesagt keinerlei interessante Anlagmöglichkeiten.

Wie die „Börsen-Zeitung“ berichtet, will die Deutsche Bank noch vor der dem Sommer ein so genannter „Special Purpose Acquisition Company“ (Spac) an die Börse bringen. Ein Spac ist ein Börsenmantel, der zunächst über kein operatives Geschäft verfügen. Innerhalb von zwei Jahren schlüpft dann ein bisher nicht gelistetes Unternehmen in den Mantel.

Den Anlegern wird mit den Spacs eine „defensive Art von Private Equity“ mit einer Absicherung nach unten geboten, sagte Georg Hansel, der das Equity-Markets-Geschäft der Deutschen Bank in Westeuropa leitet, der „Börsen-Zeitung“. Rund 100 Investoren habe die Bank das Konzept nahe gebracht. Dem Anleger, der zunächst die Katze im Sack kauft, blüht schlimmstenfalls, dass er nach zwei Jahren sein Geld plus einer mageren Verzinsung zurückbekommt, berichtet die Finanzzeitung.

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