Societe General ist bühnenreif

Eine der skurilsten Geschichten der Finanzbranche geht ja heute schon den ganzen Tag durch die Presse. Die Société Général soll 4,9 Milliarden Euro durch betrügerische Manipulationen eines 31-jährigen Aktienhändlers namens Jérôme Kerviel verloren haben. Weiter erfährt man das er im 19/64-Delta-One-Team arbeite.Was zur Hölle ist das 19/64-Delta-One-Team??? Wie auch immer ich vermute, und da stehe ich wohl nicht alleine da, das es sich hierbei um eine riesen Presseente handeln könnte, und man seitens der französischen Bank auf ungeschickte Weise die Öffentlichkeit glauben machen will das es so war. Wäre es auch vielleicht möglich das dieseVerluste ebenso aus der Kreditkrise entstanden sind, das man sich im großen Maße verspekuliert hat?

Es ist wirklich sehr unwahrscheinlich das ein einziger Händler in einem Unternehmen wie der französischen Bank „geheime Geschäfte“ in dieser Größenordnung tätigen kann ohne daß dies irgend jemandem auffallen würde. Vielmehr erinnert das ganze an ein Bauernopfer.

Weiter heisst es in den Meldungen: Nicht nur Handelsverluste belasten die die zweitgrößte börsennotierte Bank Frankreichs: Wie Société Générale am Donnerstag mitteilte, muss sie zusätzlich Abschreibungen von 2,05 Mrd. Euro im vierten Quartal vornehmen, die auf die Immobilienkrise zurückzuführen seien. Über eine Kapitalerhöhung wolle die Bank 5 5 Mrd. Euro einnehmen, um die Kapitaldecke zu stärken.

Die dürfte zumindest jetzt recht dünn sein – die Kapitaldecke, und man sollte dort in Zukunft vielleicht etwas wählerischer sein mit wem man unter dieser Decke das Bett teilt.

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