Schlammschlacht! SdK Vorstand shortet Wirecard Aktien?

Wirecard behauptet, die SdK manipuliere mit ihren Aussagen den Aktienkurs und profitiere davon, weil sie auf fallende Kurse gewettet habe. Kurz vor dem Wochenende eskalierte der Streit: Wirecard erstattete Strafanzeige wegen Kursmanipulation. Die SdK ihrerseits will strafrechtlich vorgehen und startete eine Anfechtungsklage gegen Hauptversammlungsbeschlüsse zur Entlastung des Wirecard-Vorstands.

Der Fall, der von beiden Seiten mit großer Schärfe ausgetragen wird, ist für die Aktionärsschützer pikant. Kleinanleger erwarten in der Regel von den Verbänden, dass ihre Vertreter keine Eigeninteressen verfolgen und auch nicht auf fallende Kurse spekulieren. Heute hat die SdK hat eingeräumt, dass Vorstandsmitglied Markus Straub seit Mai durch Leerverkäufe auf fallende Wirecars Kurse setzt. Seine Position entspreche aber nur 0,01 Prozent des Grundkapitals. Es sei daher „völlig ausgeschlossen“, dass die Aktie wegen dieser Position eingebrochen sei.

Wirecard-Chef Markus Braun zufolge geht es um Gewinne in zweistelliger Millionenhöhe. Seine Vorwürfe richten sich gegen die SdK, deren Vorstandsmitglied Straub und andere Akteure. Bei den Mittätern handle es sich um „spezialisierte Fonds“, so Braun. Sie alle sollen falsche, den Aktienkurs schädigende Informationen verbreitet und durch Wetten auf fallende Kurse profitiert haben.Das wäre ehrlich gesagt ein Hammer und dürfte dann die Glaubwürdigkeit der Insitution SdK wohl auch generell in Frage stellen. Die Frage ist hier wer die eigentlichen Verbrecher sind..

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