Roland Berger soll Opel retten

Der Unternehmensberater Roland Berger hat von der deutschen Bundesregierung nun den Auftrag zur Rettung des angeschlagenen Automobilherstellers Opel bekommen. Vorranging soll Herr Berger die Verhandlungen mit dem Mutterkonzern General Motors führen und koordinieren. Eine weitere Hauptaufgabe von Berger soll es sein internationale Investoren für eine Übernahme des Opel-Konzerns zu gewinnen. Bei allen notwendigen Schritten wird der 71 jährige Roland Berger eng mit der Bundesregierung zusammenarbeiten und die notwenidigen Schritte abstimmen. Der Unternehmensberater zählt zu den renommiertesten Beratern der Bundesrepublik und gilt als excellent politisch vernetzt.

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte bereits am Dienstag nach einem Treffen mit dem GM-Management in Washington angekündigt, eine Mittelsperson einzusetzen, die ständigen Kontakt zur Bundesregierung und zu GM halten solle. Sie solle auch an der Klärung noch offener Fragen mitarbeiten. Einen Namen hatte Guttenberg aber zunächst nicht genannt. Der Zugriff auf die bei der Opel-Muttergesellschaft angesiedelten Patente sei nicht so problematisch, wie es Guttenberg nach seiner US-Reise dargestellt hat. Die Patente seien zwar teilweise an die US-Regierung verpfändet worden, aber nicht „sicherheitsübereignet“, so dass ein Zugriff möglich sei, schreibt das Blatt ohne Nennung von Quellen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für eine größere Eigenständigkeit von Opel.

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