Q-Cells und Solon

Die Q-Cells AG hat heute die Prognose für das Gesamtjahr erneut gesenkt. Dieses Mal hielt sich die Enttäuschung der Anleger in Grenzen, was allerdings bei einem schon wieder halbiertem Aktienkurs nicht wirklich verwundert. Der Solarzellenhersteller übertraf 2008 seine reduzierten Jahresziele leicht. Der Umsatz stieg um 46 Prozent auf 1,251 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich auf 205,1 Millionen Euro nach 197 Millionen Euro im Jahr zuvor. Netto verdiente die Firma aus Bitterfeld im abgelaufenen Geschäftsjahr 190,5 Millionen Euro, ein Plus von 28 Prozent. Die Sachsen-Anhalter erwarten nun für 2009 nur noch Erlöse zwischen 1,7 und 2,1 Milliarden Euro. Bereits im Dezember hatte der Konzern seine Umsatzerwartung auf 1,75 bis 2,25 Milliarden Euro gesenkt.

Der Berliner Solarmodul-Herstellers Solon hat für das laufende Jahr seine Prognose gekippt. Vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen Lage und der noch nicht verlässlich abschätzbaren Entwicklung wichtiger Märkte wie den USA und Südeuropa sei die ´Visibilität´ für das laufende Jahr weiter eingeschränkt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Vorstand halte es daher für angemessen, erst im Jahresverlauf eine aktuelle Prognose für das Geschäftsjahr 2009 abzugeben. Im November hatte Solon als Marken für 2009 einen Umsatz von mehr als einer Milliarden Euro sowie eine EBIT-Marge von mehr als sechs Prozent angegeben. Das Unternehmen betonte aber, dass sich für das Jahr 2009 und die folgenden Geschäftsjahre ´das Potenzial für weiteres Wachstum´

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