Porsche und VW – neue Klatsche aus Dubai

Jahrelange Exzesse und Größenwahn haben offensichtlich das goldene Wüstenschiff Dubai zu Fall gebracht. Projekte wie The Palm oder The World sowie der größte Tower dieser Welt faszinieren auf der einen Seite und erschrecken auf der anderen. So unendlich viel Reichtum in so kurzer Zeit aufzubauen kann durch Gewinne au Ölgeschäften kommen etwas suspekt kommt einem dieser niemals aufhörende Geldquell schon seit Längerm vor. Heute kam dann die Nachricht die die Finanzwelt erneut erschüttert hat.

Dennoch bleibt festzuhalten: Das Emirat von Katar hat sich bei Porsche und VW eingekauft, das Emirat Abu Dhabj bei Daimler. Doch auf den Finanzmärkten interessiert dieser kleine aber feine Unterschied offensichtlich niemanden. Es ist also vielleicht nicht unbedingt die schlauste Entscheidung momentan Käufe oder Verkäufe in den genannten Aktien zu tätigen weil Dubai Finanzschwierigkeiten hat und somit die gesamte arabische Welt für nahezu pleite zu erklären. Ganz im Gegenteil wer weiß das gerade Katar und Abu Dhabj deutlich anders agieren als Dubai der weiß auch was er jetzt tun muss.

Die Geldnot des einst erfolgsverwöhnten Emirats Dubai hat die Finanzmärkte geschockt. Die Regierung hat die Gläubiger der Holding-Gesellschaft Dubai World und ihrer Tochterfirma Nakheel um Zahlungsaufschub gebeten. Die Finanzkrise machte offenbar, dass sich die Ölscheichs übernommen haben. Aktien von Banken und Baufirmen brachen am Donnerstag daraufhin ein. Dubai hat den Anlegern schlagartig bewusst gemacht, dass die Finanzkrise noch lang nicht vorbei ist.

Unsere Einschätzung zu den genannten Aktien hat sich somit schneller erfüllt als gedacht. Kurzum VW Vorzüge halten wir auf dem Niveau für kaufenswert, die Stämme hingegen werden wohl weiter fallen. Wir rechnen immer noch damit das sich die Aktienkurse spätestens irgendwo „treffen“ werden. Kurse zwischen 65 und 75,- sind hierfür denkbar. Bei der Porsche Aktien hingegen dürfte ebenfalls noch Abwärtspotenzial bestehen. Zwar wurde unser Kursziel mit 45,- Euro heute locker erreicht, aus charttechnischer Sicht müsste aber eigentlich wenigstens noch die Marke von 42,50 noch einmal getestet werden

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