Platzt nun die Ölblase?

Wenn die Ölblase platzen sollte, wird sich die Inflation etwas abkühlen. Damit könnten sich die Notenbanken wie die amerikanische Federal Reserve oder die Europäische Zentralbank auf die Rezession konzentrieren. Einen dauerhaften Krieg an zwei Fronten zu führen dürfte die Notenbanke auch dauerhaft nicht durchhalten können.  Erhöht man die Zinsen, um die Teuerung abzuwehren, dann könnte sich die wirtschaftliche Verlangsamung zur Flaute auswachsen; pumpt man noch mehr Liquidität in die Märkte und die Inflation könnte in den Himmel schießen.

Der Ölpreis hat in den vergangenen Tagen um über 11 Dollar nachgegeben. Man sollte aber nicht vergessen das wir uns imer noch auf dem Niveau von etwa 135 Dollar befinden. Eine Marke die noch vor einem halben Jahr niemand für möglich gehalten hätte, und meine persönliche Höchstmarke für die Schätzung des Ölpreises in diesem Jahr. Von einem Platzen kann also noch nicht wirklich die Rede sein. Unter der 130,- Dollar Marke wird es da schon etwas interessanter. Dann tun sich zunächst mögliche Kursziele von 118,- Dollar auf. Darunter wird ie Luft wohl erstmal wieder dünner. Langfristig sollte der Ölpreis allerdings wieder auf ca 80,- Dollar fallen um ein normales Niveau zu erreichen und die Übertreibung anzubauen.

Wenn die Notenbanken also nur einen Gegner bekämpfen müssten, hätten sie größere Aussichten auf Erfolg. Allerdings sind da noch die Rettungsaktionen für diverse Banken. Bear Stearns, Fannie Mae, Freddie Mac und wie sie alle in Zukunft noch heißen könnten. Der Kapitalsufwand heirfür dürfte immens sein. Fachleute schätzen das in den USA alleine bis zu 100 Banken betroffen sein könnten. Das könnte dann auch die stärkste Regierung überfordern…

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