Not „Big in Japan“

Wieder eine neue Woche mit einigen Konjunkturdaten erwartet uns. Die Vorgaben aus dem asiatischene Raum sind gemischt bis negativ, was allerdings nach den schwachen Vorgaben der US Börsen auch kein Wunder ist. In Japan muss der Nikkei derzeit einen Abschlag von 2,6 Prozent, mit weiter fallender Tendenz, hinnehmen. Die japanische Industrieproduktion war im Februar stärker gefallen als prognostiziert. Der Yen steht mit 99,63 zu einem US Dollar. Der Börsenstart in die neue Woche dürfte heute also einigermaßen verhalten verlaufen.

Wie schon so oft in letzter Zeit sind es wieder Exportunternehmen und Banken, welche unter Abgabedruck stehen. Die Toyota Motor Corp befürchtet einen massiven Rückgang seines operativen Umsatzes am US Markt. Die Aktie verliert um 4,8 Prozent. Nissan gibt um 3,4 Prozent ab und Mazda um 3,6 Prozent. Die Mizuho Financial Group, welche 2,8 Mrd. US Dollar Verlust aus der Subprime Krise verbuchen muss, fällt um über 3 Prozent. Das Handelshaus Marubeni wird Unternehmenseinheiten verkaufen, um seinerseits Kreditverluste ausgleichen zu können. Daneben läuft eine Klage von Lehman Brothers. Die Aktie bricht um 7,6 Prozent weg. Die Aktie der Pioneer Corp wurde von Nomura auf „ reduzieren „ herabgestuft und stürzt um 7,3 Prozent ab.

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