Nach BMW, Daimler und Opel nun auch noch Porsche

Nun hat es auch Porsche erwischt. Die Rezession fordert weitere Maßnahmen zur Kostenreduktion. BMW, Daimler und Opel haben es vorgemacht. Wegen der rückläufigen Nachfrage werden die Konzerne ihre Produktion drosseln, Daimler wird über den Jahreswechsel seine Herstellung für fünf Wochen einstellen, BMW pausiert Anfang dieses Monats in drei Werken für ein Woche und Opel hat bereits im Oktober in den meisten Werken für zwei Wochen die Produktion gestoppt.

Nun also Porsche. Der Autobauer, der in der vergangenen Woche eher mit seinen VW-Ambitionen von sich reden machte, will seine Weihnachtsferien um drei Tage verlängern. Das Stammwerk in Zuffenhausen soll vom 22. Dezember bis zum 9. Januar anstatt normalerweise bis zum 6. Januar geschlossen bleiben. Porsche wird rund 480 Wagen weniger bauen. Ein Porsche-Sprecher bestätigte am Wochenende einen Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel. Das Magazin berichtet auch, dass Porsche, sollte die flaue Autokonjunktur weiter anhalten, Teile der Boxster- und Cayman-Produktion von Finnland ins heimische Schwabenland verlagern will.

Die Branchenverbände machen den Autokonzernen derzeit wenig Hoffnung auf ein schnelles Ende der mageren Verkaufszahlen. Der Importeursverband VDIK, der bisher von 3,2 Millionen Neuzulassungen in diesem Jahr ausging, erwartet hier nun eine deutlich niedrigere Zahl. Das sagte ein Sprecher des Verbandes der „Welt am Sonntag“.
Offenbar, berichtet die Zeitung weiter, werde auch der Verband der Automobilindustrie VDA seine Erwartungen bereits in der kommenden Woche nach unten korrigieren. Bisher ging der Verband ebenfalls von 3,2 Millionen Neuwagen aus.

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