Morgan Stanley verbucht Gewinneinbruch um 57 Prozent

Die heute von dem US Investmenthaus gelieferten Zahlen waren besser als von den meisten Analysten erwartet, aber nicht gut genug um in den heutigen unsicheren Zeiten bei den Privatanlegern zu bestehen. Die Aktie vom Morgan Stanley fällt heute um weitere 8 Prozent und markierte damit fats wieder das Tief aus dem Januar diesen Jahres. Grund für die schlechte Performance dürfte die allgemeine Unsicherheit und die anhaltend schlechte Nachrichtenlage sowei natürlich die gelieferten zaheln sein. Einige Marktteilnehmer hatten hier wohl doch mehr erwartet.

Obwohl sich die Bank in nden letzten Monaten von mehreren Beteiligungen getrennt hatte, um die durch Fehlspekulationen entstandenen Milliardenlöcher zu stopfen, blieb am Ende nur ein magerer Gewinn von 1,026 Milliarden US-Dollar oder 0,95 Dollar je Aktie. Morgan Stanley hat die Erwartungen damit leicht übertroffen. Die Mehrzahl der Analysten hatten zwar lediglich 0,92 Dollar erwartet, doch ein Blick auf die Zahl des Vorjahres war ernüchternd: Im zweiten Jahresviertel 2007 hatte die Bank noch 2,24 Dollar je Aktie verdient. Im Vergleich ergibt sich also ein Gewinneinbruch von 57 Prozent.

Vorstellbar wäre auch das einige Anleger sich nun lieber bei Goldman Sachs engagieren möchten, da der direkte Konkurrent von morgan Stanley gestern deutlich bessere Zahlen abgeliefert hatte. Morgan Stanley litt im zweiten Quartal vor allem unter den brachliegenden Geschäften im Investmentbanking und im Handel. Die entsprechenden Verluste konnte die Bank selbst mit profitablen Geschäftszweigen wie der Vermögensverwaltung nur zum Teil wett machen.

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