Lehman Brothers wurde im großen Stil geprellt!

Die US-Investmentbank Lehman Brothers geht nach Informationen aus Kreisen dem Verdacht nach, von japanischen Händlern um 355 Mio. $ geprellt worden zu sein. Auch andere Finanzhäuser könnten von dem Betrug betroffen sein.

Das sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Samstag. Lehman gehe davon aus, dass ein Betrüger mit gefälschten Dokumenten am Werk gewesen sei. In dem Fall gehe es um Geld, das Lehman vergeblich von dem japanischen Handelshaus Marubeni zurückfordere. Lehman sei davon ausgegangen, dass Marubeni Garant für den Kredit an eine inzwischen bankrotte Medizin-Beratungsfirma gewesen sei.

Marubeni weist jedoch eine Verantwortung mit der Begründung zurück, dass das Handelshaus das Geschäft nie genehmigt habe. Marubeni hatte unlängst zwei Angestellte entlassen, die gefälschte Dokumente des Hauses genutzt haben sollen, um illegal Finanzmittel einzuwerben. Die Polizei ermittle, teilte Marubeni mit. Es habe sich bei den Verdächtigen um Sub-Unternehmer gehandelt, so dass Marubeni als Firma nicht betroffen sei.

Die US-Investmentbank kündigte Klage gegen Marubeni an. Lehman sei zuversichtlich, damit Erfolg zu haben und die Zahlungen von Marubeni zu bekommen.

Bevor Lehman den Kredit gewährte, verlangte die Bank den Informationen aus Kreisen zufolge ein Treffen mit dem zuständigen Marubeni-Manager. Lehman gehe nun davon aus, damals mit einem Schwindler gesprochen zu haben. Bei dem Kreditnehmer handelt es sich um die Firma Asclepius, einer Tochtergesellschaft von LTT Bio-Pharma.

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