Keine Hilfe für Fannie und Freddie

Hinsichtlich der beiden angeschlagenen halbstaatlichen Hypothekenfinanzierungsriesen Fannie Mae und Freddie Mac gibt es gemäß US-Finanzminister Henry Paulson keine Pläne der Regierung zu Finanzspritzen für beide Unternehmen. “Wir haben keine Pläne, Geld in eines der beiden Institute zu stecken“, so Paulson gegenüber NBC in Anspielung auf die vorwöchige Veröffentlichung von Verlusten bei Fannie Mae und Freddie Mac von insgesamt 3,12 Milliarden Dollar.

Die Verluste seien keine Überraschungen und es sei mit einer Ausweitung der Hausmarktkrise bis 2009 zu rechnen. Die Probleme bei Fannie Mae und Freddie Mac würden seine Sichtweise verdeutlichen, wonach die Hausmarktkrise die größte Gefahr für die US-Wirtschaft darstellt. Der größte Einbruch des Hausmarktes seit der großen Depression gehe voraussichtlich nicht rasch vorüber.

Es sei wichtig Investoren zu beruhigen und der Welt mitzuteilen, dass sich die USA ihrer Probleme annehme. Die langfristig konjunkturellen Aussichten zu den USA seien jedoch sehr günstig. Das vergangenen Februar beschlossene 168 Milliarden Dollar schwere Konjunkturprogramm habe im zweiten Quartal den Konsum und das Wirtschaftswachstum gestützt und diene der weiteren Unterstützung. Es sei jedoch abzuwarten zu welchen Effekten das Programm im dritten Quartal führt, heißt es weiter von Paulson.

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