JP Morgan erzielt 2,5 Milliarden Gewinn

Damit hat das US Investmenthaus die Erwartungen des Marktes deutlich geschlagen und eine neue Welle der Euphorie an den Aktienmärkten ausgelöst. Fast sämtliche Finanztitel legen heute kräftig zu.

Mit einem Nachsteuer-Gewinn pro Aktie von 0,54 $ – 55 Prozent weniger als im Vorjahresquartal – schlug JP Morgan die Konsensprognose von 0,44 $. Darin berücksichtigt ist ein Vorsteuer-Verlust durch die Übernahme von Bear Stearns in Höhe von 540 Mio. $. Die Abschreibungen im Investmentbanking beliefen sich auf 1,1 Mrd. $, die Kreditvorsorge erhöhte die Bank um 1,3 Mrd. $. Die Kernkapitalquote betrug 9,1 Prozent, teilte die Bank heute mit.

JP-Morgan-Chef Jamie Dimon gilt als großer Gewinner der Subprime-Krise. Während Rivalen wie Merill Lynch oder die Schweizer UBS heftige Wertberichtigungen vornehmen und ihr Kapital stärken müssen, arbeitet sein Haus profitabel und geht sogar auf Einkaufstour. Mitte März hatte JP Morgan die Übernahme des angeschlagenen Wertpapierhändlers Bear Stearns bekannt gegeben. Geprüft hat Dimon ebenfalls die Bücher von Washington Mutual, der größten Bausparkasse der USA. Allerdings liegen die Pläne auf Eis, seit die Beteiligungsgesellschaft TPG bei Washington Mutual eingestiegen ist.

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