Island versucht Staatsbankrott zu verhindern

Island hat ja schon länger massive Probleme, doch nun droht die gesamte Situation ausser Kontrolle zu geraten und sogar ein Bankrott eines kompletten Staates kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Wenns mal soweit ist ist es wirklich fünf vor zwölf. Um dies zu verhindern hat nun der isländische Staat die Kontrolle über die Banken übernommen.

Die isländische Finanzaufsichtsbehörde hat am Dienstag die Kontrolle über die Landsbanki übernommen. Die inländischen Einlagen bei dem Institut seien in vollem Umfang garantiert, wie von der Regierung angekündigt, heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Behörde vom Dienstag. Das Geschäft von Landsbanki im Inland werde normal weitergehen. Der Ministerpräsident hatte vor dem Parlament gewarnt, es bestehe die Gefahr, dass das gesamte Land in den Strudel der Finanzkrise hineingezogen werde, was den Staatsbankrott zur folge haben könne.

Nach der Rede hatte die Ratingagentur Standard & Poors die Bonitätsbewertung Island zum zweiten Mal in dieser Woche gesenkt, und zwar auf „BBB“. Die sofort in Kraft getretenen Bestimmungen der Notstandsgesetze ermöglichen es der Regierung, Banken zu verstaatlichen, zu Zusammenschlüssen zwingen und Spitzenmanager auszuwechseln oder deren Vergütung zu begrenzen.

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