ING Groep…Interessant!

Die Finanzkrise hat jetzt auch den niederländischen Finanzkonzern ING voll erwischt. Insgesamt belastete die Krise den Bank- und Versicherungskonzern und Allianz-Konkurrenten zwischen Juli und Ende September mit 3,1 Milliarden Euro. 1,6 Milliarden Euro davon drückten direkt auf das Ergebnis. Daher sei im dritten Quartal ein Verlust von rund 500 Millionen Euro nach einem Gewinn von etwas zwei Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum angefallen, teilte das im EuroSTOXX 50 notierte Unternehmen am Freitagnachmittag in Amsterdam überraschend mit. Die Aktie fiel auf den tiefsten Stand seit Mitte der Neunziger.

Der Konzern verzeichnete zwar schon in den ersten sechs Monaten einen Gewinnrückgang um rund 22 Prozent, verdiente aber noch 3,46 Milliarden Euro. Zu den Belastungen, die direkt auf den Gewinn durchschlugen, musste ING noch nicht ergebniswirksame Abschreibungen vornehmen, die das Eigenkapital um 1,5 Milliarden Euro nach unten drückten. Insgesamt sank das Eigenkapital in den drei Monaten bis Ende September auf 23,9 Milliarden – rund vier Milliarden Euro weniger als Ende Juni.

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