Ifo Index, Bayer, Credit Suisse

Der Ifo-Geschäftsklimaindex der heute mal wieder veröffentlicht wurde, fiel im April auf 102,4 Punkte, mehr als zwei Punkte weniger als Analysten zuvor erwartet hatten. Auch der Geschäftslageindex fiel schwächer aus. Mit 108,4 Punkten liegt er 2,6 Punkte unter Prognose. Das dürfte wohl heute der Auslöser für zunächst fallende Kurse im Dax sein, denn die Unternehmensdaten waren heute gar nicht mal so schlecht.

Die heutigen Veröffentlichungen von Zahlen zum ersten Quartal kommen heute alle aus Deutschland und da sind durchaus ein paar sehr interessante Meldungen dabei. So konnte z.B: der Bayer Konzern seinen Gewinn unerwwartet deutlich steigen. Der Pharma- und Chemiekonzern hat im ersten Quartal diePrognose geschlagen und seine Ziele nochmals bekräftigt. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen in Höhe von 2,19 Milliarden Euro, 9,8 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die zweitgrößte schweizer Bank hat dagegen mal wieder kräftig enttäuscht und einen deutlich höheren Verlust als dies vom Markt erwartet worden ist ausgewiesen. Der Verlust betrug 2,15 Milliarden Franken. Analysten hatten mit lediglich 700 Millionen Franken gerechnet. Im Vorjahresquartal hatte die Bank noch 2,73 Milliarden Franken verdient.

Josef Ackermann von der Deutschen Bank hingegen ist zuversichtlich das das Schlimmste der Kreditkrise nun hinter uns liegen sollte und bereitet angeblich hinter verschlossenen Türen einen weiteren Verkauf von Schrottkrediten in Höhe von 5 Milliarden Euro vor.

Alles in allem kann man aber sagen das die gelieferten Zahlen besser ausgefallen sind als erwartet und das lässt wirklich hoffen das das Schlimmste bald überstanden sein sollte. Wenn uns die Amerikaner morgen nicht wieder einen Strich durch die Rechnung machen könnte es schon nächste Woche wieder aufwärts gehen und wichtige Marken im Dax und Co. zurückerobert werden.

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