Hillary Clinton gewinnt klar in Pennsylvania

Mit einem klaren Sieg gegen Barack Obama bleibt die New Yorker Senatorin Hillary Clinton im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Mit 55 zu 45 Prozent der Stimmen lag Hillary Clinton klar vor Ihrem Mitbewerber um das Amt im Weissen Haus.

„Das Blatt hat sich nun gewendet“, sagte Frau Clinton in der heutigen Nacht zu jubelnden Anhängern in Philadelphia. „Einige haben mich ansgezählt und mir gesagt, ich solle aufgeben. Aber das amerikanische Volk gibt nicht auf. Und es verdient einen Präsidenten, der auch nicht aufgibt.“ Jetzt gebe es die Hoffnung, dass zum ersten Mal in der Geschichte der USA eine Frau ins Weiße Haus einziehe, sagte Clinton.

In den kommenden Wochen stehen bei den Demokraten bis zum 3. Juni noch Entscheidungen in sieben Staaten sowie auf den Inseln Puerto Rico und Guam an. Dabei ist Clinton in West Virginia und Kentucky favorisiert, während Obama in North Carolina, Oregon und South Dakota die besten Chancen hat. In den beiden Staaten Indiana und Montana ist noch keine klare Tendenz erkennbar.

Nach wie vor ist hier wohl noch nichts entscheiden und alles möglich. Der Republikaner John McCain kann sich unterdessen entspannt zurücklehenen und das Ergebnis auf sich zukommen lassen, denn er steht auf der Gegenseite jetzt schon eindeutig als Anwärter auf das Präsidentschaftsamt für die Republikaner fest.

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