Gewinneinbruch um 94% bei der Deutschen Bank

Herr Ackermann hat den Mund doch mal wieder etwas zu voll genommen…Mit einem satten Gewinneinbruch startet heute die Deutsche Bank die Quartalsberichte. Nur durch die neuen Bilanzierungsregelungen konnte dieses Ergebnis ansatzweise als nicht katastrophal dargestellt werden. Einen weiteren Ausblick auf das Gesamtjahr blieb die Bank seinen Anlegern schuldig und deutete eine Dividendenkürzung an. Die Deutsche Bank verdiente vor Steuern noch 93 Millionen Euro und damit 94 Prozent weniger als vor einem Jahr. Wegen einer Steuergutschrift lag der Nachsteuergewinn sogar bei 414 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatten die Frankfurter unter dem Strich noch 1,63 Milliarden Euro verdient.

„Das dritte Quartal 2008 war geprägt von einer eklatanten Verschärfung der Finanzmarktkrise im September“, erklärte Konzernchef Josef Ackermann. Die Verhältnisse an den Aktien- und Kreditmärkten seien auch zu Beginn des letzten Vierteljahres „extrem schwierig“. Die Entwicklung belastete insbesondere den Provisionsüberschuss, der um 21 Prozent auf 2,38 Milliarden Euro fiel. Beim Handelsergebnis baute die Bank ihr Minus aus dem Vorjahr in Höhe von 835 Millionen sogar auf 1,41 Milliarden Euro aus.

Wenn ich nicht gesehen hätte das die Asiaten heute extrem stark in den Tag gestartet sind würde ich sagen das wird ein schlechter Tag im DAX. Die Amis haben gestern in der letzten halben Stunde alle Tagesgewinne wieder abgegeben und doch noch im Minus geschlossen – und das ganze trotz der Zinssenkung der FED um 50 Basispunkte. Ohnehin bin ich der Meinung das die gestrigen Kursgewinne in der Form dem aktuellen Börsenumfeld nicht unbedingt Rechnung tragen.

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