General Motors tief im Rot

Katastrophale Zahlen von Amerikas größten Autobauer. Man hat die Vorläufer der Krise anscheinend voll verpennt und die weiteren Auswirkungen sind noch nicht absehbar. Ebenso oder gerade auf Grund der GM Zahlen zum zweiten Quartal sowie eines schlechten Ergebnisse bei BMW ist der gesamte Autosektor heute auf Tauchstation.

Auf bereinigter Basis verbuchte GM einen Nettoverlust je Aktie von 11,21 USD. Im Vorjahresquartal hatte dieser Wert im Plus bei 2,29 USD je Aktie gelegen. Das Zweitquartalsergebnis sei durch negative Sondereffekte von 9,1 Mrd USD belastet worden, teilte GM weiter mit. Der Konzern hatte bereits im Vorfeld der Veröffentlichung des Quartalsergebnisses angekündigt, einen „signifikanten“ Verlust zu erwarten. Belastet hätten unter anderem der Streik beim Automobilzulieferer American Axle & Manufacturing sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Nutzfahrzeugproduktion.

Auch deutliche Verluste bei GM North America aufgrund der schwachen US-Wirtschaftsentwicklung sowie Kosten in Verbindung mit der Restrukturierung hätten das Geschäft negativ beeinflusst, hieß es in der Mitteilung weiter. GM-Chairman und -CEO Rick Wagoner sagte, GM habe schnell auf das schwierige US-Wirtschaftsumfeld reagiert und werde die Restrukturierung des US-Geschäfts weiter „aggressiv“ vorantreiben.

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