Gedanken zum Trading in schwierigen Börsenphasen Teil 1

 

Bei fallenden Kursen werden noch bestehende Positionen nach und nach reduziert, dies ist zwar prinzipiell schmerzlich wenn man mit dieser Position im Minus liegt, jedoch sollte man versuchen die Emotionen hier auszuschalten und stuhr einem Plan zu folgen. Die Hoffnung ist hier ein sehr schlechter Rastgeber und hat an der Börse auch nichts verloren. Im Optimalfall ist man mit seinen Positionen ja eh noch im Gewinn und verkauft zumindest die Hälfte beim ersten Kursrutsch per Stopp Loss Order die man dementsprechend platziert hat. Somit wird schonmal ein Teilgewinn gesichert. Bei einem weiteren Kursverfall verkaufe ich dann meistens nochmal die Hälfte der verbliebenen Position ungefähr 20% unter dem Stopp-Loss des ersten Verkaufes. Die restlichen 25% verbleiben meistens im Depot auch wenn es noch weiter runter geht. 

Beim Wiedereinstieg läuft es dann ähnlich nur umgekehrt. Gekauft wird zunächst eine Testposition die ungefähr 25 Prozent der geplanten Gesamtposition ausmacht. bei weiter steigenden, oder auch leicht fallenden Kursen wird dann die zweite Position aufgebaut sobald der Markt erste Anzeichen für eine Erholung liefert- Die dritte und vierte Position wird dann schon in die deutlich steigende Tendenz einer Aktie, wie z.B. bei Kaufsignalen des MACD oder Überwinden der 38 Tage, bzw. 200 Tage Linie getätigt.

Man muss sich bewusst machen das Verluste genauso zum Börsendasein gehören wie die schönen und angenehmen Gewinne. Verluste sind auf Dauer nicht vermeidbar, und je eher man lernt damit umzugehen, bzw. diese zu akzeptieren desto besser. Verluste sind kein Zeichen von Dummheit oder Unfähigkeit, sondern gehören einfach schlicht und ergreifend dazu. Wer gewinnen will muss Verluste erleiden können ohne daran zu zerbrechen.


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