GE wird von Warren Buffet gestützt

Milliardär Warren Buffett nutzt die Finanzkrise weiter, um Positionen bei US-Großkonzernen aufzubauen. Nach der Investmentbank Goldman Sachs ist nun auch der Mischkonzern General Electric ein Teil des Buffett-Beteiligungs-Imperiums. Drei Milliarden Dollar sofort, drei weitere später, falls Buffett dann noch interessiert sein sollte. Der Einstieg eines der reichsten Menschen der Welt beim US-Paradeunternehmen GE verläuft in zwei Stufen und mit einer ganzen Reihe von Zusicherungen. Für drei Milliarden Dollar kauft Buffett über seine Holding Berkshire Hathaway Vorzugsaktien des Mischkonzerns. Diese sind mit einer garantierten Dividende von zehn Prozent ausgestattet.

General Electric gibt gleichzeitig im Rahmen einer Kapitalerhöhung neue Stammaktien im Volumen von mindestens 12 Milliarden Dollar aus. Stammaktien kann auch Buffett in den kommenden fünf Jahren erwerben. Er hat mit seinem Einstieg eine Option erworben, Stücke im Wert von weiteren drei Milliarden Dollar für 22,35 Dollar je Papier zu erwerben. Derzeit liegt der Kurs der GE-Aktie bei 24,68 Dollar. Buffett kann also nach Gutdünken entscheiden, welche Einstandsgewinne er mit diesem Teil seines Investments einstreicht.

Die Kapitalerhöhung bei GE war nötig geworden, weil die Finanzsparte des Konzerns durch die Bankenkrise in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Bereich hat zuletzt fast die Hälfte zum Konzerngewinn beigetragen. Der Ertragsanteil dürfte aber im kommenden Jahr auf 40 Prozent fallen. GE macht noch immer den Löwenanteil seiner Gewinne im Industriegeschäft.

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