Gar nicht mal so übel!

Die US Märkte halten sich heute verhältnismäßig gut. Der befürchtete Totalabsturz ist bis jetzt ausgeblieben. Heute dürfte wohl einer der spannendsten und entscheidensten Tage der letzten Börsenjahre werden. Gelingt es dem Aktienmarkt trotz dieser Krise und den jüngsten Nachrichten nicht komplett abzustürzen und mit einem verhältnismäßigen Minus aus dem Handel zu gehen, stehen die Chancen auf ein baldiges Ende der Turbulenzen gar nicht mal so schlecht. Denn das wäre ein relativ deutliches Zeichen für einen klar überverkauften Markt.

Was das ganze eventuell dann nochmal stark belasten könnte ist wäre dann folgende Meldung: Die Händler an der Terminbörse in Chicago sehen im Zuge der deutlich gestiegenen Risiken durch die Kreditkrise in den USA, den Verlusten an den Börsen und den jüngsten sehr schwachen Konjunkturdaten zum Empire State-Index nun sogar eine kleine Chance, dass die Federal Reserve nach ihrer Leitzinssenkung von 0,5 Prozentpunkten am 30. Januar im Rahmen der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses am 18. März eine überaus massive Herabnahme um 125 Prozentpunkte auf 1,75 Prozent vornehmen wird. Eine Herabnahme um einen Prozentpunkt auf 2 Prozent gilt mittlerweile bereits als vollständig eingepreist. © www.boerse-go.de, Autor: Huber Christoph, Redakteur)

Sollte es also nochmal zu einer derat massiven Zinssenkung kommen hat die FED die Hosen wohl endgültig runtergelassen, und der künftige Handlungsspielraum ist deutlich geringer. Sollte gar nur eine Zinssenkung um 1 Prozent (!!!) kommen ist es bereits eingepreist. Ich frage mich zwar wo diese Nachrichten eingepreist werden, aber die Börse denkt halt so. Mein Wunsch wäre heute eher ein stabiler US Markt der es aus eigener Kraft schafft sich aus diesem Sumpf wieder heraus zu manövrieren.

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