Ford und GM vor dem Abgrund!

Nach den extrem schlechten Vorgaben von Toyota, Nissan & Co, aus Asien stehen heute auch noch die Zahlen von GM und Ford auf der Agenda. Heute dürfte sich wohl die nahe Zukunft der Autobranche entscheiden. Ford und General Motors legen ihre Quartalszahlen vor. Und man rechnet mit dem Schlimmsten: höher werdende Verluste, Kostenkürzungen und vor allem Arbeitsplatzbau. Die Autobauer betteln in Washington um frisches Geld. Detroit steht am Abgrund.

Detroits Konzernführer pilgerten am Donnerstag geschlossen nach Washington und verhandeln mit der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, der Demokratin Nancy Pelosi, über die Ausweitung milliardenschwerer Staatshilfen. Zwar hat Obama im Wahlkampf versprochen, die Arbeiter der Autoindustrie nicht allein zu lassen, und Hilfen für Detroits Konzerne ganz oben auf seine Agenda gesetzt. Ungetrübt ist das Verhältnis zwischen dem designierten US-Präsidenten und den Konzernführern der „Big Three“ jedoch nicht.

Mehrfach hat Obama den Firmen in der Vergangenheit vorgeworfen, Lobbyarbeit gegen verbrauchsärmere Fahrzeuge zu betreiben und trotz anhaltender Milliardenverluste hohe Vorstandsboni auszuzahlen. Branchenexperten schließen daraus, dass Obama die heimischen Autoindustrie am Laufen halten dürfte, ohne dabei die Konzernführer und Aktionäre zu schonen.

Kommentar verfassen

Top