Die USA rühren die Werbetrommel

Es kommt einem schon fast etwas komisch vor das sich die guten Nachrichten von der Konjunkturfront in den USA in den letzten Tagen so häufen. Heute wurden neben dem Einkaufsmanager Index auch noch das US Verbrauchervertrauen im August veröffentlicht das ebenfalls wesentlich besser ausfiel als vom Markt erwartet. Dazu noch gestern die Meldungen über das deutlich höhere US BIP, und fertig ist die Hoffnungssuppe!

Der an der Universität Michigan im Auftrag der Nachrichtenagentur Reuters berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA ist im August nach den Ergebnissen der zweiten Umfrage auf 63,0 gestiegen, wie am Freitag berichtet wurde. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten den Indexstand bei 62,0 erwartet. Nach der ersten Befragung hatte sich ein Stand von 61,7 ergeben, im Juli hatte der Index bei 61,2 Punkten notiert.

Die Frage ist nun ob diese Daten durchaus ernst zu nehmen sind und das eventuell den Tiefpunkt der Krise markieren soll, oder ob es sich hierbei um eine vorübergehende Erscheinung handelt die bei den nächsten Veröffentlichungen wieder ad absurdum geführt wird. Vielleicht ist es sogar nur Propaganda, man weiß es nicht. Während ich das hier so schreibe läuft mal wieder ein Shortangriff oder Gewinnmitnahmen bei Freddie und Fannie. Der Amerikaner geht halt einfach nicht gerne mit dicken Gewinnen ins verlängerte Wochenende…

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