Deutsche Bank quo vadis?

Die Deutsche Bank schafft es trotz der allgemeinen Finanzkrise auch im zweiten Quartal in der Gewinnzone zu bleiben. Das Zinseinkommen fiel höher aus als erwartet. Der Zinsüberschuss verbesserte sich um rund eine Milliarde auf 2,95 Milliarden Euro, der Markt hatte mit nur 2,52 Milliarden Euro gerechnet.

Mehrerer weitere Faktoren unterstrichen das verhältnismäßig gute Ergebnis. So wurden zum Beispiel die Mitarbeiterbonifizierungen deutlich, und damit die Personalkosten um 31 Prozent gekürzt. Durch den Verkauf mehrerer Beteiligungen an deutschen Blue Chips wie Daimler, Linde, Arcor und Allianz konnten weitere 242 Millionen in die Kassen gespühlt werden.

Trotzdem verfehlte das Vorsteuerergebnis (EBT) die Erwartungen der Analysten leicht: Wertberichtigungen von 2,3 Milliarden Euro hatten im zweiten Quartal zu einem Einbruch des EBT um drei Viertel auf 642 Millionen Euro geführt, wie Deutschlands größtes Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Insbesondere die Investment Bankin Sparte schwächelt weiter und somit wagte Josef Ackermann auch dieses mal keine klare Prognose für das Gesamtjahr..

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