Der Wind-Horst Teil 2

Für Lars Windhorst läuft es derzeit nicht wirklich gut. Das einstige Wunderkind der Kohl-Ära muss offenbar mit einer Anklage der Berliner Staatsanwaltschaft rechnen. Und auch auf der Balda-Hauptversammlung erlitt Windhorst eine Schlappe. Der einstige Vorzeige Unternehmer war zuletzt dadurch bekannt geworden weil er im großen Stil Balda Aktien über die NordLB bestellt hatte, die er dann aber nicht mehr abnehmen wollte.

Nun droht ihm von juristischer Seite Ungemach: Laut einem Bericht der Wochenzeitung „Die Zeit“ muss der einstige Vorzeige-Unternehmer der Kohl-Ära mit einer Anklage der Berliner Staatsanwaltschaft rechnen. Die Ermittlungen gegen Windhorst wegen des Verdachts auf Betrug seien abgeschlossen.

Der Hamburger Klinikunternehmer Ulrich Marseille Windhorst im Jahr 2001 zehn Millionen Euro geliehen. Geld, das er bis heute nicht zurückbekam. Marseille wirft Windhorst vor, dieser habe damals schon gewusst, dass er das Geld niemals komplett zurückzahlen könne, „weil er längst pleite war“.

Die Berliner Anklagebehörde untersucht auch Vorwürfe, wonach sich das einstige Wirtschaftswunderkind der Kohl-Ära der Insolvenzverschleppung und der Kursmanipulation schuldig gemacht haben könnte.

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