Der RSI-Index

um kurzfristige Signale des MACD zu besser einschätzen zu können, gibt es verschiedene Indikatoren, die zusammen mit dem  MACD angewandt werden können.

Ein weiterer wichtiger Indikator ist der RSI-Index, oder auch Realative Stärke Index. Der RSI-Index bildet die innere Stärke innerhalb einer bestimmten Anzahl von Tagen oder eines beliebigen Zeitabschnittes ab. Im RSI-Index wird das Verhältnis zwischen den Auf- und Abwärtsbewegungen der jeweiligen Tageskurse dargestellt.

Der Indikator kann zwischen Null und 100 schwanken allerdings ist dies eher ein theoretischer Wert. Tatsächlich liegt er meist zwischen 10 und 90.

Der Wert Null zeigt das der Wert ausschließlich gefallen ist. Der Wert 100 hingegen bedeutet, dass der Wert fast ausschließlich gestiegen ist. Somit ist er überkauft und deutet auf eine baldige Gegenreaktion hin. Ein Kauf- oder Verkaufssignal wird normalerweise erst dann erzeugt, wenn der RSI Indikator den jeweiligen Extrembereich verlässt.  Im Chart der Allianz-Aktie ergibt sich somit eigentlich ein perfektes Bild für sinkende Kurse. Der MACD hat einen positiven Schnittpunkt hinter sich, und bewegt sich auf die 0-Linie zu.

Auch der RSI-Index hat ein Schwächesignal angezeigt. Der zuletzt ausgebildete Abwärtszacken bedeutet, dass die Aktie schlechter lief als der DAX. Generell ein klares Signal, oder?Leider nicht! Wenn man das Verhalten der Indikatoren bei der zuvor erfolgten Aufwärtsbewegung betrachtet. Denn die dortigen Schnittpunkte wurden viel stärker von der Kursentwicklung interpretiert als im umgekehrten.

Obwohl also zwei sehr stark beachtete Indikatoren deutliche Signale von sich gegeben haben, ist die Reaktion der Aktie eher überschaubar. Das deutet zumindest darauf hin, das es sich bei der laufenden Korrekturbewegung nur um eine kleinere Reaktionsbewegung auf den zuletzt erfolgten Anstieg handelt, und nach deren Beendigung ein weiterer Anstieg bevor steht.

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