Citigroup schreibt erneut 4,9 Milliarden Dollar ab

Die US-Großbank Citigroup ist im dritten Quartal wegen milliardenschwerer Abschreibungen wie schon in den Vorquartalen tief in die roten Zahlen geraten. Der Fehlbetrag je Aktie liege bei 0,60 US-Dollar nach einem Gewinn von 0,44 Dollar ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Donnerstag in New York mit. Im fortgeführten Geschäft fiel der Verlust je Aktie mit 0,71 Dollar noch höher aus. Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von 0,66 Dollar gerechnet.

Die Abschreibungen bei Wertpapieren und im Bankgeschäft beliefen sich auf 4,4 Milliarden Dollar. Zudem verzeichnete die Bank Milliardenverluste im Kreditgeschäft. Unter dem Strich verbuchte die Citigroup einen Verlust von 2,8 Milliarden Dollar nach einem Gewinn von 2,2 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.

Die realisierten Verluste im Kreditgeschäft beliefen sich im dritten Quartal auf 4,9 Milliarden Dollar. Zudem erhöhte die Citigroup die Risikovorsorge um 3,9 Milliarden auf 25 Milliarden Dollar. Die Kernkapitalquote belief sich Ende September auf 8,2 Prozent. Die Erträge im fortgeführten Geschäft sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal von 21,6 Milliarden auf 16,7 Milliarden Dollar. Zu dem Einbruch hatten vor allem die Abschreibungen im Bank- und Wertpapiergeschäft beigetragen.

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