Chrysler vor Insolvent, GM schließt 13 Werke

Heute dürfte es erst einmal weiter runter gehen. Die Vorgaben aus den USA waren ziemlich dünn und da hilft auch nicht die fast schon normale Gegenbewegung in der letzten Handelsstunde.Nacvh wie vor spricht die Charttechnik der letzten Handesltage erst einmal für weiter konsolidierende Kurse oder zumindest eine Seitwärtsbewegung. Die US-Futures befinden sich am Freitagmorgen im Minus, ebenfalls der australische SPI und der asiatische Hang Seng gerieten unter Druck und notieren aktuell im Minus. Der Dow Jones büßte im asiatischen Handel, nach einem heftigen Anstieg am Vortag über die runde 7.900er-Marke, fast 40 Punkte ein und fiel bis auf das Tief bei 7.860 zurück.

Der Dax sollte heute also ebenfalls wieder etwas leichter starten. Beim Tagesverlauf bin ich mir da nicht ganz so sicher wie die Handelswoche zu Ende gehen wird.

Neues aus USA: American Express konnte gestern im positiven Sinne Überraschen da der Verlust kleiner war als angenommen, dafür sit der Umsatz eingebrochen. Der Überschuss von Amex brach im ersten Quartal zum Vorjahr um 63 Prozent auf 361 Mio. Dollar ein. Dennoch wurde die Aktie nachbörslich gefeiert. Das muss man nicht verstehen ist aber so…Die beiden US Autobauer machen weiter Schlagzeilen. Bei GM werden ab heute 13 Werke für bis zu zwei Monate komplett stillgelegt!

Bei Chrysler ist die Lage noch dramatischer! Bereits in der kommenden Woche könnte der Autobauer durch das Drängen der US Regierung in eine schnelle Insolvenz nach Chapter 11 getrieben werden. US-Präsident Barack Obama hatte Chrysler für einen endgültigen Sanierungsplan ein Ultimatum bis Ende April gestellt. Eigentlich sollte der Autobauer bis dahin auch den geplanten Einstieg des italienischen Fiat-Konzerns unter Dach und Fach bringen. Dieser würde nun im Insolvenzverfahren zu Ende verhandelt, so die Zeitung. Allein ist Chrysler nach Ansicht der Regierung nicht überlebensfähig.

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