Bei der UBS ist keine Ende in Sicht

Immer wieder steht die Schweizer Großbank in den Schlagzeilen. Nachdem nun insgesamt schon 40 Milliarden Schweizer Franken wegen der Subprime Krise abgeschrieben werden mussten, steht die Bank nun auch noch im Focus mehrerer Justitzministerien. So laufen aktuell Untersuchungen der US Finanzbehörden gegen das Unternehmen wegen Begünstigung von Steuerhinterziehung amerikanischer Staatsbürger.

Ein hochrangiger Manager der UBS soll sich schon seit ein paar Wochen in Gewahrsam der US Behörden befinden. Angeblich handelt es sich bei dem Manager um den Privatbanker Martin Leichti der nun wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagt werden soll. Die UBS hingegen dementiert ein Fehlverhalten des Managers der wohl nur die USA nicht verlassen darf bis seine Bedeutung als Zeuge klar sei.

Die deutsche Staatsanwaltschaft in Mannheim prüft hingegen parallel dazu die Mittäterschaft der UBS bei der Steuerhinterziehung deutscher Bürger. Hier droht wohl weiteres Ungemach in den kommenden Wochen. Noch ist auch nicht klar ob die von der schweizer Bank vorgenommenen Abschreibungen nun das Ende der Fahnenstange darstellen. Im letzte Jahr hat die Aktie nun über 50 Prozent an Wert eingebüßt, und ist zuletzt nach einer kleinen Zwischenerholung wieder unter die wichtige Marke von 35,- CHF gefallen. Weitere Abschläge könnten nun die Folge sein…

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