Baukonzern Bilfinger Berger patzt Stada auch

Mal wieder zwei neue Opfer der Geasmtsituation! Ein deutlich gesenkter Ausblick sowie eine Gewinnwarnung bringen heute die Aktien von Bilfinger Berger zu Fall. Wie der nach Hochtief zweitgrößte deutsche Baukonzern am Montagnachmittag in einer Adhoc-Meldung bekannt gab, habe man Schwierigkeiten bei einem Verkehrsinfrastrukturprojekt in Norwegen.

Nach aktueller Hochrechnung werde für das Projekt E18 ein Verlust von 90 Millionen Euro erwartet. Zwar habe Bilfinger Ende 2007 eine Risikovorsorge von 25 Millionen Euro gebildet. Bleiben jedoch noch 65 Millionen, die zurückgestellt werden müssen. Die Mannheimer haben vor diesem Hintergrund ihre Ergebnisprognose für dieses Segment für 2008 auf 15 Millionen Euro von bisher 58 Millionen gekappt.

Ebenso schockierte Stada heute seine Anteilseigner und die Aktie brach um 25 Prozent ein. Der Arzneimittelhersteller nahm seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr zurück. Zwar rechne man erneut mit einem deutlichen Umsatzzuwachs im Konzern, es sei allerdings offen, ob die Wachstumsrate wieder zweistellig ausfallen werde.

Bislang hatte das Unternehmen für 2008 Umsatzzuwächse im zweistelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Die Anleger warfen die Papiere daraufhin auf den Markt: Sie brachen um mehr als 25 Prozent ein und waren so billig wie zuletzt im November 2007. Dieser Tiefpunkt hat Gewicht, denn die Aktie wurde mit Rekordumsätzen gehandelt.

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