Autobauer bewegen die Märkte

Heute dreht sich alles um die Zahlen und Ausblicke der amerikanischen, asiatischen und deutschen Autobauer. Die Zahlen sind durch die Bank nicht besonders positiv, aber teilweise besser als erwartet. So konnte gestern z.B. General Motors trotz eines eingebrochen Absatzes positiv überraschen. Zwar hat GM im Juni 8,3 Prozent weniger Autos abgesetzt als im Vorjahresmonat. Analysten hatten indes mit einem noch kräftigeren Absatzeinbruch gerechnet.

Bei Ford hingegen waren die eigenen Verkäufe im Jahresvergleich um 27,9 Prozent eingebrochen. Der Aktienkurs brach zwischenzeitlich um fast acht Prozent ein. Noch schlimmer als Ford erwischte es Chrysler: Der dem Finanzinvestor Cerberus gehörende Hersteller verkaufte im Juni eigenen Angaben zufolge nur noch 117.457 Autos – ein Minus von 36 Prozent im Jahresvergleich.

Die asiatischen Autobauer konnten sich dagegen allesamt positiv entwickeln und nahmen den amerikanischen und teilweise auch den deutschen Autobauern wieterhin Marktanteile ab. Grund für diese Marktverschiebung ist natürlich der weiterhin steigende Ölpreis und die damit verbundenen Benzinpreise die immer mehr Käufer dazu veranlassen sich ein kleineres oder spritsparenders Auto zu kaufen.

Bei den Marken Smart und Mini gab es die höchsten Zuwächse. Ebenso waren die asiatischen Kleinwagen in Nordamerika extrem gefragt. Auch hier dürfte also nicht nur die aktuelle Ölkrise sondern ein generelles Umdenken der Käufer für eine weiter steigende Verkaufszahl bei den Kleinwägen sorgen. Das ist einer der wenigen positiven Aspekte der momentanen Situation!

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