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Starke Zahlen bei IBM – wegweisend für eine ganze Branche?

Der US-Konzern, der früher für seine Computer bekannt war, hat sich längst aus diesem Geschäft verabschiedet um sich auf Geschäftssoftware, Server und Beratung zu spezialisieren. In diesen Bereichen hat sich IBM zu einem der weltweit führenden Unternehmen entwickelt. Diese Spezialisierung hat sich auch im zweiten Quartal als erfolgreich erwiesen, denn Dank hervorragender Vertragsabschlüsse ist IBM nun in der Lage seine Jahresziele anzuheben. Die Befürchtung, dass sich die europäische Schuldenkrise und das Beben in Japan negativ auf die Geschäfte auswirken könnten, hat sich somit nicht bewahrheitet.

Der schwachen Entwicklung in Japan steht ein starkes Wachstum in den Schwellenländern, das für gute Geschäfte vor allem mit dem Finanzsektor sorgt, und ein stabiler Absatz von Großrechnern gegenüber. Auch der europäische Markt hat sich im zweiten Quartal erholt – in Deutschland und Italien wächst der Umsatz wieder. Im zweiten Quartal wurden Verträge in Höhe von 14,3 Milliarden Dollar abgeschlossen, was ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet. Für Anleger stellt sich die Situation also durchweg positiv dar, denn Vertragsabschlüsse gelten als wichtiger Indikator für künftige Geschäfte. Die Folge ist ein Plus von rund zwei Prozent im nachbörslichen Handel, nach dem sich die IBM Aktie nun auf einem Rekordhoch befindet.

Auch bei Auftragsbestand, Nettogewinn und Umsatz hat der Branchenführer positive Zahlen zu vermelden. Laut IBM stieg der Auftragsbestand im letzten Vierteljahr um 15 Milliarden Dollar, der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent und beim Umsatz wurde sogar ein Plus von zwölf Prozent erzielt. Als Konsequenz aus dieser Entwicklung hob der IBM Konzern nun seinen Gewinnausblick für das Gesamtjahr an. Bisher wurde bei verwässerten Aktien mit einem Gewinn von 12,73 Dollar gerechnet, nun wurden diese Erwartungen auf mindestens 12,87 Dollar nach oben korrigiert.

Die Bilanzsaison der großen Technologieunternehmen hat mit diesen Zahlen einen starken Start erlebt, der der gesamten Branche Mut machen dürfte. In der sharewise-community ist die Stimmung eindeutig. Momentan empfehlen 4 von 5 usern die IBM-Aktie zum Kauf – mit einem durchschnittlichen Kursziel von 132,82€.

Wunschanalyse Salzgitter AG

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Terrell Trowbridge von LRT-Finanzresearch.de. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des deutschen Stahlunternehmens Salzgitter AG gewünscht.

Salzgitter AG laut sharewise.com:

Prognostiziertes Kursziel kaufen halten verkaufen
21 Mitglieder Ø 66,69 € 21 0
8 Analysten Ø 63,00 € 3 5 0

Salzgitter AG (WKN 620 200, ISIN DE0006202005, Marktkapitalisierung: ca. 3,00 Mrd. €)


Firmenlogo Salzgitter AG

Die heutige sharewise Wunschanalyse beschäftigt sich in mit der Aktie des deutschen Stahlunternehmens Salzgitter AG. Eigentlich hätten wir eher mit der Aktie des Automobilzulieferers Continental AG gerechnet, zumal die Continental AG ja eine sehr bewegte Vergangenheit aufweist. Aber unsere Mitglieder haben sich, nachdem anfangs tatsächlich noch die Continental Aktie geführt hatte, letztendlich doch klar und deutlich für die Aktie der Salzgitter AG entschieden. Schauen wir uns daher nun die Aktie der Salzgitter AG einmal genauer an! (mehr …)

Wunschanalyse Husqvarna AB

Husqvarna AB (WKN A0J 2R3, ISIN SE0001662230, Marktkapitalisierung: ca. 2,3 Mrd. Euro)


Firmenlogo Husqvarna AB

 

NR. 1 WELTWEIT FÜR WALD & GARTEN

Husqvarna AB hat im Jahr 2007 einer deutschen Investorengruppe „unseren“ allseits bekannten Gartenspezialisten Gardena abgekauft. Damit verfügt das schwedische Unternehmen nun über insgesamt drei Unternehmensbereiche: Gartenarbeitsgeräte (Rasenmäher, Wasserschläuche), Straßenbaugeräte (Diamant-Steinsägen) und Waldarbeitsgeräte (Kettensägen). In den meisten Produktgruppen, in denen Husqvarna unterwegs ist, bezeichnet sich das Unternehmen selbst als weltweiter Marktführer.

Mit einem Jahresumsatz von 3,6 Mrd. Euro und einer Marktkapitalisierung von 2,3 Mrd. Euro gehört das Unternehmen sicherlich schon zu den größeren Mittelständlern und kann sich ein weltweites Produktions- und Vertriebsnetz leisten. Die fahrbaren Rasenmäher – also die, auf die Sie sich drauf setzen können – werden insbesondere in den USA verkauft. Darum hat Husqvarna auch in South Carolina, USA eine entsprechende Produktion für diese Geräte aufgebaut.

Ihr Autor hat sich kürzlich einen handbetriebenen Spindel-Rasenmäher von Gardena gekauft. Es ist schon erstaunlich, wie sich solche Geräte unterschiedlicher Hersteller im Detail unterscheiden und ich war überrascht, wie leichtgängig das Gerät ist. Kein Vergleich zu dem, was ich in meiner Kindheit über den Rasen drücken musste.

Seit sechs Wochen wird vor dem Fenster Ihres Autors eine Straße gebaut: Gepflastert und mit Bürgersteig. Sie glauben gar nicht, wie viele Steine zurecht gesägt werden müssen. Den ganzen Tag läuft die Stein-Kreissäge und raten Sie mal, welche Marke darauf steht: Husqvarna. Diamantbesetzte Scheiben sorgen dafür, dass die benzinbetriebene (höllisch laute) Kreissäge durch den Stein geht wie durch Butter.

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Wunschanalyse SINA Corp.

SINA Corp. (WKN 929 917, ISIN KYG814771047, Marktkapitalisierung: ca. 7,33 Mrd. US$ bzw. ca. 5 Mrd. €)


Firmenlogo SINA Corp.

Die heutige sharewise Wunschanalyse beschäftigt sich in mit der Aktie des chinesischen Internetunternehmens SINA Corp. SINA Corp. ist dabei einerseits als Internet Service Provider in China tätig und betreibt andererseits eines der führenden Internetportale in China. Darüber hinaus konkurriert man inzwischen auch mit Baidu.com im chinesischen Suchmaschinenmarkt und auch den Mobilfunkmarkt bzw. das mobile Internet wird durch das Unternehmen abgedeckt. Zu guter Letzt betreibt SINA Corp. mit Weibo auch noch einen erfolgreichen Mikrobloggingdienst nach Vorbild des amerikanischen Unternehmens Twitter. Doch wie sieht eigentlich die Bewertung der Aktie der chinesischen SINA Corp. aus, nachdem diese in den letzten Wochen und Monaten ja eine beeindruckende Kursrally hinter sich hat. Schauen wir uns das zusammen an!

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Wunschanalyse Nippon Steel

Nippon Steel (WKN 859 164, ISIN JP3381000003, Marktkapitalisierung: ca. 15,94 Mrd. Euro)

 

Firmenlogo Nippon Steel

 

MEGAFUSION IN JAPAN

Die Autoindustrie gehört zu den größten Kunden von Nippon Steel. Doch Toyota und Nissan haben einige Werke nach der jüngsten Katastrophe stillgelegt. Gleichzeitig brechen wichtige Wachstumsmärkte wie beispielsweise Indien und China weg, weil sich dort die lokalen Wettbewerber etablieren und inzwischen qualitativ vertretbare Produkte anbieten.

So hat Nippon Steel Anfang Februar mit Sumitomo Metal Industries eine Fusion vereinbart. Die Nummer Eins des japanischen Marktes geht mit der Nummer Drei zusammen. Es entsteht der weltweit zweitgrößte Stahlkonzern. Sumitomo Metal Industries hat seinen Schwerpunkt im Bereich der nahtlosen Stahlröhren, die für jegliche Pipeline-Projekte eingesetzt werden.

Zusammen kann nun das breiteste Produktspektrum mit höchster Qualität angeboten werden, von Baustahl über Grobbleche, Autobleche bis hin zu nahtlosen Röhren.

Damit stellt sich die nach Umsatz angeordnete Rangliste ab Vollzug der Fusion im Oktober 2012 wie folgt dar: Mit weitem Abstand ist die indische Mittal Arcelor Weltmarktführer auf den Stahlmärkten. Es folgt das fusionierte Unternehmen Nippon Steel mit Sumitomo Metal Industries, gefolgt von Baosteel aus China auf Position drei. (mehr …)

Welchen Aktien trauen die Top 100 Mitglieder die beste Rendite zu?

Sehr geehrte Damen und Herren,

aktuell verfügen wir über mehr als 90.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die sich auf unserer Plattform messen lassen. Wir sind überzeugt, dass die Börse zu Übertreibungen nach oben oder auch nach unten neigt. Dabei gibt es natürlich gute und schlechte Investoren.

Genau aus diesem Grund überprüfen wir, welche Aktientipps auf Sharewise auch tatsächlich eintreffen. Bei jeder Aktienempfehlung müssen Sie bei uns angeben, ob Sie eine Aktie kaufen oder verkaufen würden, verbunden mit einem konkreten Kursziel. Wir überprüfen dann, was anschließend mit dem Aktienkurs passiert. Diejenigen Tippgeber, die den STOXX Europe 600 nachhaltig schlagen (dabei werden nur Aktien mit mindestens 500.000€ täglichem durchschnittlichen Handelsvolumen berücksichtigt), werden bei uns ganz oben in der Rangliste geführt. Es zählt also einzig und allein die Outperformance zum STOXX Europe 600 – denn wer besser als der Index ist, schlägt den Markt!

Auf Sharewise kommt keiner in der Rangliste nach oben, der mit einem Aktientipp Glück gehabt hat. Mindestens 10 abgegebene Empfehlungen sowie mindestens eine neue Empfehlung pro Monat gewährleisten, dass Sie sich auf die Outperformance unserer Top 100 Mitglieder verlassen können.

Dieser Ansatz schützt nachhaltig davor, die falschen Aktien zu kaufen. Beteiligen Sie sich einfach aktiv bei uns und geben Sie Ihre Empfehlungen ab.

Nun werten wir von Sharewise aus, welche Aktien aktuell von den Top 100 Mitglieder zum Kauf empfohlen werden. Einen Teil dieser Auswertungen stellen wir regelmäßig kostenlos allen Mitgliedern zur Verfügung, indem wir Ihnen die ersten drei Aktien aus dieser Liste zeigen.

Beginnen möchten wir heute wie immer mit einem aktuellen Marktüberblick. Anschließend gehen wir detailliert auf die drei Aktien ein, die aktuell von unseren Top 100 Mitgliedern am häufigsten zum Kauf empfohlen werden. Am Ende betrachten wir dann noch die auffälligsten Insiderkäufe und -verkäufe der letzten zwei Wochen.
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Wunschanalyse Baidu.com Inc.

Baidu.com Inc. (WKN A0F 5DE, ISIN US0567521085, Marktkapitalisierung: ca. 30,5 Mrd. €)

 


Firmenlogo Baidu.com Inc.

 

Die heutige Wunschanalyse beschäftigt sich in mit der Aktie des chinesischen Suchmaschinenbetreibers Baidu.com. Schon beim Börsengang an der NASDAQ im Jahr 2005 wurde Baidu.com als „Google Chinas“ gefeiert. Was damals viele noch für zuviel des Guten hielten, hat sich mittlerweile jedoch bewahrheitet. Mit einem Marktanteil von über 60% im chinesischen Suchmaschinenbereich dominiert Baidu.com diesen Markt ähnlich wie Google die westlichen Märkte, sei es nun der US-Markt oder auch der deutsche Markt. Schauen wir uns nun aber mal in Ruhe an, wie das Unternehmen denn aufgestellt ist und wie gut die Zukunftsperspektiven sind.

 

1.) Fundamentale Analyse

Baidu.com Inc. – die „Google Chinas“ von der Gründung im Jahr 2000 bis heute

Baidu.com wurde erst im Jahr 2000 von Robin Li und Eric Xu gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Peking, China. Am 5. August 2005 erfolgte das IPO der Baidu.com Inc. an der US-Technologiebörse NASDAQ, nachdem sich im Juni 2004 Google mit 2% an dem Unternehmen beteiligt hatte. Diese Beteiligung verkaufte Google jedoch ca. 2 Jahre später, im Juni 2006 für 59,5 Mio. US-Dollar. Ähnlich wie Google ist das Kerngeschäft des Unternehmens ebenfalls der Bereich Online Marketing. Baidu.com hat dazu das Pay for Performance (P4P) Modell gewählt, was bedeutet, dass der Werbetreibende je nach Ertrag seiner Investition.

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Wunschanalyse Deutz AG

Deutz AG (WKN 630 500, ISIN DE0006305006, Marktkapitalisierung: ca. 700 Mio. Euro)

 


Firmenlogo Deutz AG

 

DIESELMOTOREN FÜR TREKKER, NUTZFAHRZEUGE UND EISENBAHNEN

Langweilig, die Überschrift, oder? Marketing ist nicht die Stärke der Kölner. Vielmehr konzentriert man sich auf die Qualität der Produkte und so sind viele Dieselmotoren des weltweit ältesten Serienproduzenten von Motoren heute noch im Einsatz. Vielleicht kann ich Sie mit den folgenden reißerischen Aussagen zum Lesen der heutigen Wunschanalyse motivieren, denn die Deutz AG sitzt mit ihren Produkten auf einem Schatz, der im Jahr 2011 gehoben werden könnte:

Deutz-Dieselmotoren für den bommenden Agrarmarkt! Logistikbranche wächst durch Konjunkturaufschwung, greift auf Dieselmotoren zurück! Bauboom in China führt zu Engpässen bei Baumaschinen, volle Auftragsbücher bei Deutz!

Das sind die Themen, die 2011 durch die Börsenforen getrieben werden. Doch nirgends wird die Deutz AG als möglicher Profiteur genannt. Zu unrecht, wie ich Ihnen in dieser Analyse zeigen werde.

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Meistgesucht

  • deutz
  • italienische traktorenbauer

Exklusive Vergünstigungen für den Sharewise Top100-Club

Seit heute gibt es den Top100-Club: Die 100 besten Mitglieder von aktuell mehr als 87.000 registrierten Mitgliedern bilden ab sofort den exklusiven Top100-Club. Zu dieser exklusiven Gruppe haben nur diejenigen Mitglieder Zugang, die sich durch nachhaltig gute Aktienempfehlungen dafür qualifizieren.

Die Mitglieder des Top100-Clubs erhalten eine Reihe exklusiver Vorteile und Dienstleistungen, z.B. kostenlose Abonnements hochwertiger Börsenpublikationen, Zugang zu Top-Veranstaltungen oder exklusiven Zugriff auf Kunstobjekte. Ziel des Top100-Clubs ist es, die sehr gute Empfehlungsqualität der besten Mitglieder durch attraktive Vorteile zu sichern.

Jedes Mitglied wird durch das TopTippgeber-Symbol  gekennzeichnet und kommt in den Genuss der Top100-Club Vergünstigungen.
Symbol TopTippgeber

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Welchen Aktien trauen die Top 100 Mitglieder die beste Rendite zu?

Sehr geehrte Damen und Herren,

aktuell verfügen wir über mehr als 85.000 registrierte Mitglieder aus aller Welt, die sich auf unserer Plattform messen lassen. Wir sind überzeugt, dass die Börse zu Übertreibungen nach oben oder auch nach unten neigt. Dabei gibt es natürlich gute und schlechte Investoren.

Genau aus diesem Grund überprüfen wir, welche Aktientipps auf Sharewise auch tatsächlich eintreffen. Bei jeder Aktienempfehlung müssen Sie bei uns angeben, ob Sie eine Aktie kaufen oder verkaufen würden, verbunden mit einem konkreten Kursziel. Wir überprüfen dann, was anschließend mit dem Aktienkurs passiert. Diejenigen Tippgeber, die den EuroStoxx 600 nachhaltig schlagen (dabei werden nur Aktien mit mindestens 500.000€ täglichem durchschnittlichen Handelsvolumen berücksichtigt), werden bei uns ganz oben in der Rangliste geführt. Es zählt also einzig und allein die Outperformance zum EuroStoxx 600.

Auf Sharewise kommt keiner in der Rangliste nach oben, der mit einem Aktientipp Glück gehabt hat. Mindestens 10 abgegebene Empfehlungen sowie mindestens eine neue Empfehlung pro Monat gewährleisten, dass Sie sich auf die Outperformance unserer Top 100 Mitglieder verlassen können.

Dieser Ansatz schützt nachhaltig davor, die falschen Aktien zu kaufen. Beteiligen Sie sich einfach aktiv bei uns und geben Sie Ihre Empfehlungen ab!

Nun werten wir von Sharewise aus, welche Aktien aktuell von den Top 100 Mitglieder zum Kauf empfohlen werden. Einen Teil dieser Auswertungen stellen wir regelmäßig kostenlos allen Mitgliedern zur Verfügung, indem wir Ihnen die ersten drei Aktien aus dieser Liste zeigen.

Beginnen möchten wir heute wie immer mit einem aktuellen Marktüberblick. Anschließend gehen wir detailliert auf die drei Aktien ein, die aktuell von unseren Top 100 Mitgliedern am häufigsten zum Kauf empfohlen werden. Am Ende betrachten wir dann noch die auffälligsten Insiderkäufe und -verkäufe der letzten zwei Wochen. (mehr …)

Wunschanalyse SGL Carbon SE

SGL Carbon SE (WKN 723 530, ISIN DE0007235301, Marktkapitalisierung: ca. 1,80 Mrd. Euro)

Firmenlogo SGL Carbon SE

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KARBONFASER REDUZIERT GEWICHT UND SPART SPRIT

Früher wurden Autos aus Stahl gebaut. Audi brachte mit der Aluminiumkarosserie die Revolution in Gang. Nun will BMW an seinen Autos immer mehr Stahlteile durch Karbonfaser ersetzen. Ziel: Gewichtsreduzierung und dadurch weniger Spritverbrauch. Denn nach dem Kollaps des Solarmarktes wird eines offensichtlich: Egal ob Elektromotor, Brennstoffzelle oder sparsame Benziner und Diesel, die erforderliche Energie kommt letztlich noch immer zu einem großen Teil aus fossilen Quellen (Kohlekraftwerke) und wenn wir eine Verantwortung gegenüber der Umwelt übernehmen wollen, dann ist die Umstellung auf regenerative Energien nur einer von zwei Schritten. Der zweite Schritt ist die Reduzierung des Energieverbrauchs.

Im Jahr 2010 sind die Staatsschulden ausgeufert, einige Staaten schürften knapp an der Insolvenz vorbei, andere sprangen mit Milliardenbeträgen zu Hilfe. So richtig leisten will sich nun kaum noch ein Land die teuren Subventionen der erneuerbaren Energien, zumal deren Wirksamkeit inzwischen nachgelassen hat. Die Starthilfe ist erfolgreich gewesen, nun müssen sich sinnvolle Strukturen ohne Subventionen für erneuerbare Energien entwickeln.

So ist meines Erachtens im Jahr 2011 mit erneuerbaren Energien an der Börse kein Blumentopf zu gewinnen. Zu viele Investoren haben sich eine blutige Nase geholt, zu wenig Phantasie kommt derzeit neu in den Markt hinein. Stattdessen werden sich Anleger anderen Themen zuwenden, und ein Thema davon wird die Effizienzsteigerung bei etablierten Technologien sein.

Was heute schon gut ist kann also noch ein bisschen besser gemacht werden. Bei Autos heißt das, dass geeignete Bauteile künftig durch Karbonfaserteile ersetzt werden. Karbonfaser ist sehr leicht und erreicht, wenn die Verarbeitung auf das Einsatzgebiet abgestimmt ist, die gleiche Festigkeit wie Stahl oder Aluminium. Das Gewicht beträgt aber nur einen Bruchteil des Stahls.

Während in Autos also immer mehr Kabelstränge und Kleinstmotoren (Fensterheber, Klimaanlage, …) für eine ständige Gewichtszunahme sorgen soll durch Leichtbaumaterialien an Karosserieteilen wieder etwas an Gewicht eingespart werden. (mehr …)

Wunschanalyse Fuchs Petrolub Vz.

Fuchs Petrolub Vz. (WKN 579 043, ISIN DE0005790430, Marktkapitalisierung: ca. 1,28 Mrd. Euro)


Firmenlogo Fuchs Petrolub

SCHMIERSTOFFE FÜR AUTOS UND MASCHINEN

Der Mannheimer Automobilzulieferer befindet sich noch zu 51,7% in Familienhand. Selbst der Vorstandsvorsitz wird durch Stefan Fuchs noch aus der eigenen Familie besetzt. Als Diplomvolkswirt weiß ich, dass die beste Regierungsform ein benevolenter (gutmeinender) Diktator ist. Da viele Diktatoren es mit dem Gemeinwohl nicht so ernst nehmen ist die Demokratie wohl der beste Kompromiss. Doch ein Familienunternehmen, das die Mehrzahl der ausstehenden Aktien hält und das operative Geschäft bestimmt hat zumindest gute Voraussetzungen geschaffen, nachhaltig erfolgreich zu sein. Und die Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre gibt der Familie Recht: In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Unternehmenswert verzwanzigfacht, während der DAX auf der Stelle trat.

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