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Der Rettungsplan steht..Horst Köhler unterzeichnet!

Trotz des Widerstands der grünen und der Linken steht der Rettungsplan für die deutschen banken und konnten nun innerhalb eines einzigen Tages durch den Bundestag, Bundesrat und schließlich auch der Bundespräsident Horst Köhler abgezeichnet werden. im Vergleich zu den amerikanischen Kollegen ist das wirklich rekordverdächtig und zeichnet ein wirklich gutes Bild unserer Regierung in Punkto Handlungsfähigkeit.

Das Gesetz wird am morgigen Samstag in Kraft treten. Einige Bankenvertreter waren der Meinung das sie diese Finanzhilfen nicht benötigen werden, und es ist sicherlich gut wenn dem nicht so ist. Für die Banken die das Geld tatsächlich benötigen werden ist dann eventuell eine Schluck mehr aus der Pulle vorhanden. Und sollte der volle Betrag nicht gebraucht werden ist sicherlich niemand hierzulande sauer, denn schließlich lastet das Paket auch mächtig auf den Schultern der Steuerzahler.

Dennoch sollte es nun nach dem Abschluss allmählich zu einer Beruhigung der Märkte kommen, was nicht heißen soll das jetzt alles wieder sofort steigen wird. Man muss ich wohl auch weiterhin auf heftige Zeiten einstellen. Die Autobranche die demnächst auch Ihre Zahlen vorlegen wird kann da durchaus noch für einige schlechte Stimmung sorgen. Auch die neuesten Zahlen vom US Häusermarkt deuten auf eine Ausweitung der Krise am US Immobilienmarkt hin und es werden wohl noch eine ganze Zeit lang schlechte Nachrichten auf die Kurse drücken.

Mir ist das alles nach wie vor zu heiß denn die Chance Geld zu verlieren ist wohl noch immer größer als Gewinne zu machen. Nächste Woche ist eventuell ein Short Squeeze in den Märkten möglich den ich dann auch gerne mal mitnehme. Langfristige Anlageentscheidungen drängen sich aber noch nicht auf.

Cramers Short Circuit

Für alle die es noch nicht gesehen haben anbei ein Video von Cramers Short Circuit auf CNBC. Jim Cramer beschreibt auf sehr anschauliche Weise die Geschehnisse der letzten Wochen. Ich habe herzhaft gelacht und das ist in diesen Tagen eher selten der Fall. Sehr sehenswert…viel Spaß damit!

AIG gelobt Besserung

Der angeschlagene Versicherungskonzern backt nun auch kleinere Brötchen und das sollte am Markt eigentlich gut ankommen. In erster Linie ging es in der  Kritik der letzten Wochen um überhohte Bonuszahlungen und teure Reisekostenabrechnungen der Manager.  Bei den Abfindungen geht es um den „Goldenen Handschlag“ für Ex-Vorstandschef Martin Sullivan über 15 Mio $ und eine Barzulage von 5 Mio. $. Zudem will AIG 34 Mio $ von Joseph Cassano zurückfordern, dessen Sparte den Großteil der AIG-Verluste verursachte hatte.

Der Konzern gelobte am Donnerstag Besserung: Er will Mitarbeitern keine Luxusurlaube mehr finanzieren und sicherte dem New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo zu, geschäftlich nicht gerechtfertigte Reisen und Veranstaltungen zu streichen. AIG kündigte an, umgehend mehr als 160 Konferenzen und Veranstaltungen mit Kosten von mehr als 8 Mio. $ abzusagen.

Auch die eigentlich geplante Abfindung für den scheidenden Finanzchef Steven Bensinger von rund 10 Mio. $ stehe unter Vorbehalt der Ermittlungen des Generalstaatsanwalts, teilten AIG und Cuomo gemeinsam mit. Cuomo traf sich mit dem neuen AIG-Chef Edward Liddy, nachdem der Ermittler rechtliche Schritte gegen den Konzern wegen „extravaganter“ Zahlungen angedroht hatte.

Google und AMD beflügeln die Märkte

Deutlich besser ausgefallen als vom Markt erwartet und das trotz der Kise sind gestern die Google und AMD Zahlen. Dies dürfte den Technologiesektor im Speziellen und dem Gesamtmarkt heute sehr gut tun. Die Vorgaben sind entsprechend gut nachdem die US Börsen gestern noch mit ca 5 Prozent im Plus schließen konnten.

Der Überschuss des führenden Suchmaschinen-Riesen Google kletterte im dritten Quartal dank florierender Werbeeinnahmen um mehr als ein Viertel auf 1,35 Milliarden Dollar (rund eine Milliarde Euro). Der Gesamtumsatz stieg um gut 30 Prozent auf 5,54 Milliarden Dollar. Die bezahlten Klicks auf Suchanzeigen, ein Maßstab für die Einnahmen, stiegen um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und um vier Prozent zum zweiten Quartal. Der Nettoumsatz ohne die an Partner abzuführenden Erlöse lag im dritten Quartal bei 4,04 Milliarden Dollar. In Europa hat besonders Deutschland das Geschäft mit angetrieben.

Im dritten Quartal hat Advanced Micro Devices den erwarteten Verlust drastisch verringert auf 67 Millionen Dollar nach einem Minus von 396 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Damit übertraf AMD die weitaus schlechteren Prognosen der Analysten. Der Verlust je Aktie betrug elf Cent, gegenüber einem Minus von 71 Cent ein Jahr zuvor. Ohne Sonderposten verdiente AMD 13 Cent pro Wertpapier. Analysten hatten einen Verlust von 39 Cent erwartet. Der Umsatz stieg auf 1,78 Milliarden Dollar, ebenfalls besser als prognostiziert.

NordLB verklagt Lars Windhorsts Vatas auf 150 Millionen

Ich denke nicht das die klare große Aussichten auf Erfolg haben wird und dies dürfte den Kurs der NordLB auch noch zusätzlich belasten. Die Gerüchte um das nicht abgenommene Aktienpaket waren ja schon bekannt. Deutsschlands einstiger Vorzeige Jungunternehmer mit den buschigen Augebrauen wird sicherlich mal wieder einen Weg finden auch aus diesem Schlamassel wieder rauszukommen. Die Norddeutsche Landesbank hat die Firma von Lars Windhorst nach Informationen des Handelsblattes auf mehr als 150 Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Ein Sprecher der Bank bestätigte auf Anfrage, man habe gegen einen Kunden Klage beim Landgericht Berlin eingereicht.

Der damals 19-jährige Lars Windhorst leitet die Firma Vatas. Die NordLB will den Kunden nicht nennen, es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass es sich um Vatas handelt.  Nach Darstellung der NordLB hat der Kunde, also Vatas, bei der Landesbank Aktien im Wert von 234 Mio. Euro bestellt, sie dann aber nicht abgenommen. Dies sieht die Gegenseite anders. Lars Windhorst war natürlich wiedermal für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Konkret geht es um Aktien des Handyausrüsters Balda, des Altersheimbetreibers Curanum und des Netzwerkanbieters Euromicron. Außerdem war die NordLB auch Großaktionär von RemoteMDx, einer Firma in Utah, die elektronische Fußfesseln herstellt. Die NordLB hat für die Aktienpakete bisher Wertberichtigungen von 132 Mio. Euro vorgenommen. Seit dem letzten Stichtag allerdings sind die Pakete je nach Aktie um weitere 25 bis 75 Prozent eingebrochen, so dass der Schaden jenseits von 150 Mio. Euro liegt. Der zuständige Vorstand Jürgen Kösters musste gehen.

Kommt jetzt noch die Pleitewelle bei Hedge Fonds?

Die Gerüchte um die Hedgefond-Branche werden immer lauter. Einige amerikanische Fonds scheinen schon soweit angeschlagen zu sein das eine baldige Schließung nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint. Aktuell im Gespräch ist da der Fond Highland Capital aus Dallas. Sicherlich waren die Hedge Fonds auch mit verantwortlich für die Kursverluste der letzten Tage denn die Portfolios müssen bereinigt werden. So schmeißt man dort die Aktien teilweise unlimitiert auf den Markt um vielleicht doch zumindest überleben zu können. Es bleibt also noch abzuearten ob nicht von dieser Seite in den kommenden Wochen noch ungemacht droht und die Indizes dadurch erneut stark belastet werden.

Nach anfänglichen Gewinnen in den US Futures bröckelt nun alles schon wieder vor sich hin. Schlechte Nachrichten von Nokia, Merill Lynch, Citigroup und anderen belasten mal wieder. Die Konjunkturindikatoren sind auch nach wie vor schlechter als dies vom Markt erwartet wurde, und ich rechne nicht damit das sie Märkte heute richtig outperformen werden..Auffällig ist sicherlich auch heute das der Dax die positiven Vorgaben aus den USA nicht mitspielen kann. Einzelne Werte wie Bayer die Deutsche Börse und die Postbank verlieren wiedermal kräftig.

comdirect - giro + 1 Euro

Citigroup schreibt erneut 4,9 Milliarden Dollar ab

Die US-Großbank Citigroup ist im dritten Quartal wegen milliardenschwerer Abschreibungen wie schon in den Vorquartalen tief in die roten Zahlen geraten. Der Fehlbetrag je Aktie liege bei 0,60 US-Dollar nach einem Gewinn von 0,44 Dollar ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Donnerstag in New York mit. Im fortgeführten Geschäft fiel der Verlust je Aktie mit 0,71 Dollar noch höher aus. Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von 0,66 Dollar gerechnet.

Die Abschreibungen bei Wertpapieren und im Bankgeschäft beliefen sich auf 4,4 Milliarden Dollar. Zudem verzeichnete die Bank Milliardenverluste im Kreditgeschäft. Unter dem Strich verbuchte die Citigroup einen Verlust von 2,8 Milliarden Dollar nach einem Gewinn von 2,2 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.

Die realisierten Verluste im Kreditgeschäft beliefen sich im dritten Quartal auf 4,9 Milliarden Dollar. Zudem erhöhte die Citigroup die Risikovorsorge um 3,9 Milliarden auf 25 Milliarden Dollar. Die Kernkapitalquote belief sich Ende September auf 8,2 Prozent. Die Erträge im fortgeführten Geschäft sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal von 21,6 Milliarden auf 16,7 Milliarden Dollar. Zu dem Einbruch hatten vor allem die Abschreibungen im Bank- und Wertpapiergeschäft beigetragen.

Die Krise ist noch (lange) nicht vorbei!

Wie man heute wieder sehen kann ist noch keine Entwarnung angesagt…Die Märkte bleiben hoch nervös und anfällig für schlechte Nachrichten. Wie gewonnen so zerronnen wird sich mancher Anleger denken…die Gewinne in den Einzeltiteln vom Montag sind teilweise in zwei Handelstagen wieder komplett vernichtet worden.

Es ist also noch nicht an der Zeit sich längerfristig aufzustellen. Vielleicht geht es auch nochmal richtig runter, wer weiß das schon? ich bin grundsätzlich wieder bullish eingestellt, allerdings muss ist es mir derzeit schlicht und ergreifend etwas zu anstrengend mir Strategien auszudenken die dann eh nicht funktionieren. Und das nicht aus fundamentalen sondern aus rein psychologischen Gründen.

Als Kleinanleger stellt sich nun aber die Frage, inwieweit die schlechten Daten und Nachrichten, die schon bekannt sind oder in den nächsten Tagen publik werden, bereits in den aktuellen Kursen eingepreist sind. Die Antwort ist nur sehr schwer zu geben, zumal sich charttechnisch kein klares Bild ergibt.

Ist der Stahlzyklus zu Ende? Stahltitel schwächeln!

Mit am Härtesten getroffen hat es in den vergangenen Tagen die zyklischen Stahltitel. Sowohl ThyssenKrupp, Salzgitter, Klöckner & Co als auch den Branchenführer Arcelor Mittal hat es schwer gebeutelt. Die schwachen Prognosen für den Automobilsektor der eine Absatzflaute erwartet helfen da auch nicht gerade um neues Vertrauen zu schaffen. dennoch ist diese Flaute bei den Stahltiteln wahrscheinlich nur von kurzer Dauer, denn die Nachfrage in den Emergin Markets ist nahezu ungebremst hoch. Auch wenn einige Analysten auch das schon bezweifeln und natürlich auch sinkende Stahlpreise prognostizieren.

Der heutige Tag an den europäischen Börsen zeigt einem aber auch mal wieder das die Krise noch lange nicht ausgestanden ist und man sehr wohl täglich die Kurse und die Charts beobachten und analysieren muss um nicht auf dem falschen Fuss erwischt zu werden. Eine Bodenbildung ist noch nicht in Sicht. Dennoch kann man sicherlich unter 5000 Punkten im Dax – falls wir die nochmal sehen sollten – über erste Trading Positionen in diesem Sektor nachdenken. Klöckner & Co. hat heute z.B. mal wieder gewohnt gute zahlen vorgelegt..

Gehts nun wieder runter? Intel make my day!

Die Märkte bleiben sehr nervös…Ich war gestern auch mal wieder überrascht wie schwach sich die Amerikaner präsentiert haben und hätte mir – nach anfänglichen Gewinnmitnahmen – natürlich einen deutlich stärkeren Ausklang gewünscht. Die Asiaten haben es heute daraufhin auch nur knapp ins Plus geschafft und demensprechend schlecht sind die Vorgaben für den Euroraum heute. Die 5000er Marke beim Dax will wohl nochmal getestet werden..Einzelne Aktien sind nach wie vor Wackelkandidaten, und ich kann nur nach wie vor davor warnen zu viel Hoffnung in eine Aktie wie z.B. die Hyporeal Estate zu setzten. zumindest sollte man das dann mit überschaubarem Risiko machen sprich enge Stopps nachziehen..

Aus dem Technologiesektor gabe es heute nacht mal wieder ein paar positive Impulse…Intel übertraf mit seinem Gewinnsprung im dritten Quartal die Markterwartungen leicht. Das Nettoergebnis legte zwölf Prozent auf zwei Milliarden Dollar zu. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um ein Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar. Für das vierte Quartal rechnet Intel nun mit Erlösen von 10,1 bis 10,9 Milliarden Dollar. Der Mittelwert von 10,5 Milliarden Dollar liegt zwar knapp unter den Markterwartungen. Dennoch fiel der Ausblick besser aus, als viele Experten befürchtet hatten.

Suntech Power plant US Umsatz zu verdreifachen

Die Nchrichtenlage um die Solarfirmen LDK Solar, Trina und Suntech Power wird immer besser, jedoch den Aktienkursen scheint dies derzeit nicht zu helfen…Ein erneuter deutlicher Kursanstieg scheint nur noch ein Frage der Zeit zu sein. Das chinesische Solartechnikunternehmen Suntech Power Holdings Co. Ltd. plant eigenen Bekundungen zufolge eine aggressive Expansion auf dem US-Markt. Ziel sei eine Verdreifachung des Absatzes, wie Suntech heute mitteilte.

Ein erster expansiver Schritt ist die Übernahme von EI Solutions, einem Solar-Unternehmen mit Sitz in Kalifornien. El Solutions war unter anderem an der teilweisen Umstellung des Google Headquarters auf Solarenergie mithilfe einer 1,9 Megwatt-Anlage beteiligt. Roger Efird, Präsident der Suntech U.S.-Unit, zeigte sich zuversichtlich, dass der Kongress weitere Steuervergünstigungen im Bereich alternativer Energien beschließen werde. Es sei allgemein bekannt, dass die USA der größte potenzielle Markt für Solaranlagen sei.

Des Weiteren wird Suntech ein Joint Venture zusammen mit MMA Renewable Ventures bilden, um Photovoltaik-Projekte ab zehn Megawatt zu entwickeln. Unter dem Namen Gemini Solar Development Company sollen die bisherigen Marktführer Sunpower und First Solar in Bedrängnis gebracht werden. Gleichzeitig plant das chinesische Unternehmen aber auch einen Vorstoß in das U.S.-Konsumentensegment. Durch eine Erweiterung des Händlernetzes sollen die Umsätze in diesem Bereich angekurbelt werden.

Neuer Boom bei erneuerbaren Energien bis 2020

Die Erneuerbare-Energien-Branche steht nach eigener Einschätzung vor einem noch stärkeren Marktwachstum als bisher gedacht. Der Geschäftsführer des zuständigen Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), Björn Klusmann, sagte dem Magazin „Capital“, neuen Berechnungen zufolge würden im Jahr 2020 mehr als 40% des in Deutschland erzeugten Stroms aus Wind, Sonne, Bioenergie, Wasser und Erdwärme kommen. Bisher sei nur ein Anteil von gut 35% erwartet worden.

Der schnellere Ausbau und die technologische Entwicklung der letzten Jahre sowie die neuen politischen Rahmenbedingungen lassen erwarten, dass die alten Annahmen erheblich übertroffen werden“, sagte Klusmann in einer am Dienstag von „Capital“ verbreiteten Vorabmeldung. 2030 dürften bereits deutlich über zwei Drittel des Stroms aus den erneuerbaren Energien stammen.

Nach Angaben des Wirtschaftsmagazins will Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am Donnerstag eine Studie vorstellen, die für 2020 zwar nur einen Ökostrom-Anteil von mehr als 35% prognostiziert, damit aber ebenfalls über die jetzigen Ziele der Bundesregierung hinausgeht. Die bisherige Obergrenze der Regierung von 30% Strom aus regenerativen Quellen zum Ende des nächsten Jahrzehnts sei nun selbst bei vorsichtiger Betrachtung sicher zu erreichen, heißt es nach Angaben von „Capital“ im Entwurf der neuen Leitstudie.

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