Author Archives: Lars

Asien stürzt wieder ab!

Neue Rezessionsängste und Sorgen vor schwachen Unternehmensergebnissen haben am Mittwoch die asiatischen Börsen tief ins Minus gedrückt. In Japan verschärfte zudem ein starker Yen bei den Exportwerten den Trend. Der Euro stürzte zeitweise auf 1,2774 Dollar und notierte damit so niedrig wie seit rund zwei Jahren nicht mehr. Der Nikkei-Index schloss 6,8 Prozent im Minus bei 8 674 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor bis Handelsschluss 7,1 Prozent auf 889 Punkte. Auch die Börsen in Taiwan, Singapur, Shanghai und Hongkong tendierten im Minus. Der südkoreanische Leitindex rutschte zwischenzeitlich über acht Prozent ab.

In Japan mussten vor allem die Exportwerte schwere Verluste hinnehmen, nachdem Euro und Dollar zum Yen gefallen waren. „Wir sehen hier den Einfluss von Währungen“, sagte Takashi Ushio von Marusan Securities. Allerdings sorgten sich Investoren auch wegen der Weltwirtschaft und den Unternehmensergebnissen. Unter den Exportwerten verlor die Sony-Aktie bis Handelsschluss 9,3 Prozent, das Papier des Kameraherstellers Canon 6,1 Prozent. Auch Autowerte wie Honda und Toyota rutschten um rund sieben Prozent ab, Nissan gar knapp neun Prozent.

ProSiebenSat1 Media Kursziel 1,- Euro

Nicolas Gindre, Analyst von Exane BNP Paribas, stuft die Vorzugsaktie von ProSiebenSat.1 Media von „neutral“ auf „underperform“ zurück und senkt das Kursziel von 5,00 auf 1,00 EUR. Die Eintrübung des makroökonomischen Umfelds entfalte zunehmend größere Auswirkungen auf die TV-Werbelandschaft in Deutschland. Es bestehe nur ein begrenzter Spielraum für Kostensenkungen.

ProSiebenSat.1 Media sei das Unternehmen im Mediensektor, welches am stärksten mit Fremdkapital finanziert sei. Eine hohe Dividendenausschüttungsquote werde schwer zu halten sein. Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Exane BNP Paribas die Aktie von ProSiebenSat.1 Media nunmehr mit dem Votum „underperform“

Nach Island und Ungarn nun auch noch Pakistan..

Welche Ausmaße die ganze Krise angenommen hat dürfte wohl heute wieder mal deutlich werden. Nachdem Island kurz vor dem Kollaps ist und auch Ungarn eher zu den finanziellen Wackelkandidaten gehört, liest man heute überall über einen möglichen Staatsbankrott Pakistans. Nicht nur Banken gehen pleite sondern immer mehr sind ganze Nationen betroffen, und das ist in der Tat eine sehr bedenkliche Entwicklung!

Pakistan verhandelt mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über einen Milliardenkredit. Nach Angaben des IWF benötige das Land 10 Mrd. $, um einen Zahlungsausfall in den kommenden zwei Jahren zu verhindern. „Die Regierung kam auf eine Summe von 3 bis 4 Mrd. $. Wir sind der Ansicht, dass 5 Mrd. $ dieses und 5 Mrd. $ nächstes Jahr realistisch sind“, sagte IWF-Direktor Mohsin Khan in einem Interview. Die Gespräche zwischen dem Land und dem Währungsfonds werden momentan in Dubai geführt.

Das Land leidet unter einem sich abschwächenden Wirtschaftswachstum und hohen Auslandsverbindlichkeiten. Der Währungsfonds rechnet für das erste Halbjahr 2009 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 3,5 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte die Volkswirtschaft noch um 5,5 Prozent zugelegt. Die Währungsreserven gingen zuletzt um mehr als 74 Prozent auf 4,3 Mrd. $ zurück. Das erhöht die Gefahr, dass das Land seine Verbindlichkeiten von rund 3 Mrd. $
nicht bezahlen kann.

Pakistan hat für den Westen eine enorme politische Bedeutung. Die USA zählt das Land zu seinen Verbündeten im Kampf gegen den Terrorismus und unterstützt es finanziell. So stellten die Vereinigten Staaten 10 Mrd. $ zur Verfügung und erließen 1 Mrd. $ Schulden. Doch momentan bleibt Pakistan die Hilfe versagt: China wies die Bitten um Hilfe zurück, auch Saudi-Arabien weigerte sich, bei Öllieferungen Konzessionen zu machen.

Volkswagen steht auf der Bremse

Die US Futures sind schon wieder leicht negativ und auch das Plus im Dax schmilzt ebenfalls dahin. Den Hauptanteil daran hat auch heute die Aktie der Volkswagen AG die mal wieder mit minus 13 Prozent notiert. Wenn ich denn Aktien von Volkswagen im Depot hätte würde ich spätestens jetzt schmeißen. Die krasse Überbewertung der VW Aktie muss abgebaut werden und dazu müsste es sehr weit runter gehen.

Der Zock nach oben scheint vorbei zu sein und wer um die 420,- Euro nicht ausgestiegen ist hat wohl Pech gehabt oder war mal wieder zu gierig! Ich behaupte mal das wir diese Kurse in den nächsten fünf Jahren nicht mehr sehen werden. Wie ich gestern schon geschreiben habe ist die letzte wichtige Unterstützung bei ca 230,- Euro zu finden, hier verläuft auch die obere Grenze des langfristigen Aufwärtstrends. Die untere Grenze dürfte so bei 180,- Euro sein…

Die VW Aktie entwickelt sich also als großer Störfaktor im Dax. Ohne die netgative Performance wäre auch gestern das Dax-Plus um 100 Punkte höher ausgefallen. Man kann nur hoffen das der Verfall der Aktie jetzt möglichst schnell von Statten geht damit auch von dieser Seite die letzte Unruhe beseitigt wird und wir allmählich wiederzum „normalen“ Handel übergehen können.

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Big Ben sorgt für gute Stimmung

Gute Vorgaben aus Übersee und Asien. Der US Markt konnte getsren den handel sehr überzeugend beenden und demensprechend geht es heute in Asien weiter. Der Nikkei-Index schloss 3,3 Prozent im Plus bei 9 306 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index gewann bis Handelsschluss 3,2 Prozent auf 956 Punkte. Die Börsen in Taiwan, Singapur, Shanghai und Hongkong legten ebenso zu. Einzig Südkorea lag im Minus.

In Tokio verbreiteten vor allem Äußerungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke gute Stimmung. Bernanke hatte sich erstmals hinter Forderungen nach einem weiteren Konjunkturprogramm in den USA gestellt und damit Hoffnungen auf eine Linderung der Wirtschaftsflaute geschürt. Der Markt habe nun weitere US-Staatsausgaben für die Konjunktur vor Augen, sagte Tsuyoshi Segawa von Shinko Securities.

Volkswagen zieht Porsche runter

So , nun scheint es soweit zu sein die VW Aktie fällt, endlich! Die krasse Überbewertung der Aktie zum Gesamtmarkt und zu den anderen Autobauern wird nun wohl abgebaut. Egal wer hinter den heftigen Spekulationen der vergangenen Tage steht, irgendwann werden wir es erfahren und derjenige wird wohl eine heftige Zeche bezahlt haben. Aber nun mal zum eigentlichen Kern dieses Artikels – die Porsche Aktie. Man weiß nicht genau wie hoch die Beteiligung von Porsche an Volkswagen inzwischen ist. Mindestens 35 Prozent aber vielleicht auch schon viel mehr.

Auf jeden Fall dürfte der Porsche Aktienkurs in den kommenden Tagen und Wochen zusätzlich von den Verlusten bei Volkswagen in Mitleidenschaft gezogen werden und es dürfte noch viel zu früh sein hier einzusteigen. Die letzten Kursziele von Analysten für die VW Aktie liegen irgendwo zwischen 90,- und 120,- Euro – und das ist noch ein ganzes Stück nach unten! Charttechnisch ist bei der Porsche Aktie also auf jeden Fall noch Luft nach unten. Man sollte sich also nicht wundern wenn man nochmal Kurse um die 40,- Euro hier zu Gesichte bekommt. Bei VW liegen die nächsten Unterstützungen bei 260,- und 230,- Euro danach eigentlich keinen nenenswerte bis 80,- Euro mehr.

General Motors und Chrysler fusionieren!

Die Gerüchte, dass die beiden großen US-Automobilkonzern General Motors (GM) und Chrysler zusammen gehen wollen, verdichten sich zunehmend. Die US-Zeitung „USA Today“ berichtete am Sonntag, dass die beiden Unternehmen noch vor der Präsidentschaftswahl am 4. November fusionieren wollen. Die Firmen hoffen auf milliardenschwere Synergien, die Verhandlungen seien intensiviert worden, hieß es.

Ob diese Einsparmöglichkeiten die Probleme der Fusion aufwiegen werden, ist derzeit offenbar noch heftig umstritten. Beide Konzern haben in etwa identische Produktpaletten, sie konkurrieren derzeit um dieselben Käufer und würden sich bei einer möglichen Fusion daher mehr schlecht als recht ergänzen.

Außerdem machen beide Unternehmen seit Jahren massive Verluste und ihre Absatzzahlen rutschen derzeit rapide ab. GM verkaufte im September 15,8 Prozent weniger Autos als im Vorjahresmonat. Bei Chrysler fielen die Verkaufszahlen im gleichen Zeitraum sogar um 33 Prozent – besonders litt die Gelände- und Luxusmodellsparte. GM schrieb in den vergangenen dreieinhalb Jahren sage und schreibe 66 Milliarden Dollar Verlust.

Das Fundstück der Woche – Good Year

Na hoffentlich kommt da nicht noch was nach…wiedermal ein etwas überstürzter Personalwechsel an sehr entscheidender Stelle. Meistens kein gutes Zeichen wenn der CFO geht. Good Year ist seit längerem auf meiner US Watchlist…aber irgendwas sagt mir das man diesen Autozulieferer bald noch günstiger bekommen kann. Mein Kursziel könnte zwischen 6,- und 7,- Euro liegen.

Der größte US-Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber Co. meldete am Freitag, dass Executive Vice President und CFO W. Mark Schmitz aus dem Unternehmen ausscheidet, um anderen Interessen nachzugehen. Darren R. Wells (42), zuvor Senior Vice President zuständig für Finanzen und Strategie, wurde mit sofortiger Wirkung zum Nachfolger von Schmitz (57) als CFO bestellt. Schmitz hatte das Amt des CFO die letzten 14 Monate inne, hieß es.

Wells war im Mai 2005 zum Senior Vice President Business Development und Treasurer ernannt worden. Seine letzte Position bekleidete er seit März 2007. Die Aktie von Goodyear notierte gestern an der NYSE zuletzt bei 10,68 Dollar.

Viermetz tritt auch bei der Deutschen Börse zurück

Kurt Viermetz, der vor Kurzem auch als Aufsichtsratschef der schwer angeschlagenen Hypo Real Estate zurückgetreten war, erklärte am Sonntag das er nun auch sein Amt als Aufsichtsratschef der Deutschen Börse mit Wirkung zum 8. Dezember niederlegen werde. Mit der Bekanntgabe seines Rücktritts kam Viermetz nun auch dem Antrag des Deutsche-Börse-Großaktionärs und Hedgefonds TCI zuvor, der vom Unternehmen eine außerordentliche Hauptversammlung gefordert hat. Einziger Tagesordnungspunkt dieses Antrags, der durch den zweiten Großaktionär und Hedgefonds Atticus unterstützt wurde, sollte die Abwahl von Viermetz als Mitglied des Kontrollgremiums sein.

Im Verlauf der kommenden Woche hätte der Vorstand der Deutschen Börse über diesen Antrag entscheiden wollen, was nun wohl hinfällig sein dürfte. Der Posten von Viermetz dürfte voraussichtlich zur AR-Sitzung im Dezember interimsmäßig besetzt werden. In Finanzkreisen wird eine Besetzung durch Friedrich von Metzler vom gleichnamigen Bankhaus als mögliche Option gesehen. Die Deutsche Börse wollte auf Anfrage der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX zu diesen Themen keine Aussagen machen.

Quartalszahlen von Microsoft, Apple, Amazon und Yahoo

.. erwarten uns unter anderem in der kommenden Handelswoche. Diese Woche dürfte nochmal extrem spannend werden. Die tatsächlichen Zahlen zum dritten Quartal werden dabei wohl gar nicht mal die entscheidende Rolle spielen sondern vielmehr der Ausblick auf das vierte Quartal. Hier erwarten Marktteilnehmer eher zurückhaltende bis schlechte Aussagen der Firmenchefs. Das ist wahrscheinlich auch gut so denn positive Überraschungen sind dann eherkursfördernd als anders herum.

Auch hierzulande wird in dieser Woche die Quartalsberichtssaison eröffnet – und zwar am Donnerstag von Daimler. Ein echter Wackelkandidat, hier wird nichts Gutes erwartet und wahscheinlich kommt es dann auch so. Renault und Fiat legen am gleichen Tag ihr Zahlenwerk vor, tags drauf folgen Peugeot, Scania und Volvo. Von den Unternehmen aus der zweiten Reihe berichten MTU Aero Engines und Praktiker sowie aus dem Technologiebereich Software AG und BB Biotech ihre Bilanzen vor.

Am Montag hat dann mal wieder Ben Bernake seinen großen Auftritt. Der  US-Notenbankchef spricht vor dem Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses. Auch der in dieser Woche wiedermal veröffenlichte Einkaufmanager Index für Europa könnte zusätzlich für weitere Verunsicherung sorgen.Es verspricht mal wieder eine aufregende Woche zu werden, auch wenn ich glaube das allmählich der Boden gefunden sein sollte..

Warrens next big deal…?

Warren Buffet kauft wieder und will in der nächsten Zeit 100 Prozent seines Privatvermögens in US Aktien stecken. Meistens ist dies zumindest ein gutes Zeichen dafür das der Boden bald gefunden sein könnte. Allerdings muss man dazu sagen das sich auch weiter fallende Kurse mit ein paar Milliarden auf dem Konto etwas leichter aussitzen lassen als bei Unsereins. Anbei die jüngsten Aussagen des Großmeisters der cleveren Investition:

The financial world is a mess, both in the United States and abroad. Its problems, moreover, have been leaking into the general economy, and the leaks are now turning into a gusher. In the near term, unemployment will rise, business activity will falter and headlines will continue to be scary.

So … I’ve been buying American stocks. This is my personal account I’m talking about, in which I previously owned nothing but United States government bonds. (This description leaves aside my Berkshire Hathaway holdings, which are all committed to philanthropy.) If prices keep looking attractive, my non-Berkshire net worth will soon be 100 percent in United States equities.

Why? A simple rule dictates my buying: Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. And most certainly, fear is now widespread, gripping even seasoned investors. To be sure, investors are right to be wary of highly leveraged entities or businesses in weak competitive positions. But fears regarding the long-term prosperity of the nation’s many sound companies make no sense. These businesses will indeed suffer earnings hiccups, as they always have. But most major companies will be setting new profit records 5, 10 and 20 years from now.

Let me be clear on one point: I can’t predict the short-term movements of the stock market. I haven’t the faintest idea as to whether stocks will be higher or lower a month — or a year — from now. What is likely, however, is that the market will move higher, perhaps substantially so, well before either sentiment or the economy turns up. So if you wait for the robins, spring will be over.

hier das volle Interview..

ING Groep…Interessant!

Die Finanzkrise hat jetzt auch den niederländischen Finanzkonzern ING voll erwischt. Insgesamt belastete die Krise den Bank- und Versicherungskonzern und Allianz-Konkurrenten zwischen Juli und Ende September mit 3,1 Milliarden Euro. 1,6 Milliarden Euro davon drückten direkt auf das Ergebnis. Daher sei im dritten Quartal ein Verlust von rund 500 Millionen Euro nach einem Gewinn von etwas zwei Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum angefallen, teilte das im EuroSTOXX 50 notierte Unternehmen am Freitagnachmittag in Amsterdam überraschend mit. Die Aktie fiel auf den tiefsten Stand seit Mitte der Neunziger.

Der Konzern verzeichnete zwar schon in den ersten sechs Monaten einen Gewinnrückgang um rund 22 Prozent, verdiente aber noch 3,46 Milliarden Euro. Zu den Belastungen, die direkt auf den Gewinn durchschlugen, musste ING noch nicht ergebniswirksame Abschreibungen vornehmen, die das Eigenkapital um 1,5 Milliarden Euro nach unten drückten. Insgesamt sank das Eigenkapital in den drei Monaten bis Ende September auf 23,9 Milliarden – rund vier Milliarden Euro weniger als Ende Juni.

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