Author Archives: Lars

Solaraktien profitieren vom Obama Effekt!

Es sieht wieder gut aus für die Solarwerte. Dies könnte zum einen heute an den Solarworld Zahlen gelegen habe zum anderen aber vielmehr wohl daran das immer mehr Menschen von einem Wahlsieg von Barak Obama ausgehen. Dies wiederum würde einen deutlich positiven und vor allem langfristigen Effekt auf die Aktien aus dem Bereich der regenerativen Energien haben. Auch das dürfte heute also die Solaraktien antreiben und auch in den kommenden Wochen für eine Outperformance zum ansonsten seitwärts tendierenden Markt sorgen. Nachholbedarf ist auf jeden Fall vorhanden, denn im direkten Vergleich zu anderen Branchen sind die Wachstumsraten und Gewinnaussichten weiterhin enorm.

In den Umfragen liegt der farbige Präsidentschaftsanwärter inzwischen deutlich vor seinem Rivalen John McCain, aber wir haben ja alle schon die Pferde vor der Apotheke gesehen… Das Wahlsystem in den USA ist veraltet und oftmals spiegeln die Stimmen der Wahlmänner nur bedingt die Meinung des Volkes wieder. dazu kommen noch völlig unausgereifte Wahlsystheme in den einzelnen Wahllokalen…ich bin noch gespannt welche negativen Überraschungen die diesjährige Wahl wiedermal für die Welt bereit hält. Aber grundsätzlich zweifle ich in keinster Weise an einem für die gesamte Welt positiven Ausgang der Wahlen, das Schlimmste haben wir ja mit George W. Bush schon hinter uns..

Ypsilantis verdienter Absturz und Ende einer Karriere?

Mit einer gewissen inneren Genugtuung habe ich heute das politische Scheitern von Frau Ypsilanti zur Kenntnis genommen.  Andrea Ypsilanti ist gescheitert. Vier Parteifreunde durchkreuzen ihren Plan, sich mit Hilfe der Linkspartei zur hessischen Ministerpräsidentin wählen zu lassen. Sie hätte es wissen können, sie hätte es wissen müssen. Vielen Dank an dieser Stelle an die vier mutigen und entschlossenen Parteikollegen, Jürgen Walter, Dagmar Metzger sowie ihre  Silke Tesch und Carmen Everts,  die einen vermuten lassen das es doch noch Menschen mit Idealen und Moral in der deutschen Politik gibt.

Andrea Ypsilanti wollte mit dem Kopf durch die Wand, Ministerpräsidentin werden um jeden Preis. Sie hat dafür ihr Wort aus dem Wahlkampf gebrochen, dass sie keine gemeinsame Sache mit der Linkspartei machen werde. Sie hat die massiven Bedenken vom rechten Flügel der Hessen-SPD gegen den Koalitionsvertrag, der die Wirtschaft des Landes belasten wird, ignoriert. Sie hat es nicht für nötig befunden, ihren parteiinternen Widersacher Jürgen Walter einzubinden. Er ist nun einer der vier sozialdemokratischen Abgeordneten, die Ypsilanti die Stimme verweigern.

Ypsilanti ist persönlich gescheitert, und falls sie noch einen Funken politischen Verstandes hat, dann zieht sie sich von ihren Ämtern in Partei und Fraktion zurück. Das wäre für die SPD verkraftbar. Was für die Partei aber nur schwer zu verkraften sein wird, sind die Schockwellen, die Ypsilantis bisheriger Ego-Trip auslöst. Schon jetzt ist absehbar, dass die hessischen Sozialdemokraten über lange Zeit ein völlig zerstrittener Laden sein werden, zerrüttet durch gegenseitige Schuldzuweisungen, Verdächtigungen, Intrigen. Regierungsfähig dürften die hessische SPD in nächster Zeit wohl nicht sein!

Weiterhin starker Solar-Boom bei Solarworld

Solarworld hat es wieder einmal geschafft die Anleger positiv zu überraschen. Mit zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn konnte Deutschland führender  Solarkonzern heute mal wieder den Markt und wohl auch die gesamte Branche beflügeln. Noch viel besser ist der vom Konzern in Aussicht gestellte Ausblick auf die kommenden Quartale. Die anderen Solarwerte wie Q-Cells und Conergy können heute ebenfalls weiter zulegen. Für den US Handel erwarte ich heute auch steigende Notierungen bei Trina, LDK, Yingli und Suntech Power im zweistelligen Bereich, zumal die morgige US Wahl dann den endgültigen Startschuss für eine weitere un dieses Mal vielleicht nachhaltigeren Solar Boomsein könnte.

Die Erlöse  der Solarworld AG waren eigenen Angaben zufolge von Juli bis September um 47,2 Prozent auf 238,3 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 67,3 Prozent auf 90,7 Millionen Euro zu. Beim Überschuss erzielte Solarworld ein Plus von 17,3 Prozent auf 35,9 Millionen. Der Vorstand geht inzwischen davon aus, die ursprüngliche Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2008 zu übertreffen. Bisher hatte Solarworld-Chef Frank Asbeck einen Zielkorridor von 25 bis 30 Prozent Wachstum bei Umsatz und operativem Ergebnis genannt. Inzwischen erwartet Aspeck, dass das Ergebnis um mehr als 30 Prozent zulegen werde. Händler bewerteten den Ausblick als sehr positiv.

Nach BMW, Daimler und Opel nun auch noch Porsche

Nun hat es auch Porsche erwischt. Die Rezession fordert weitere Maßnahmen zur Kostenreduktion. BMW, Daimler und Opel haben es vorgemacht. Wegen der rückläufigen Nachfrage werden die Konzerne ihre Produktion drosseln, Daimler wird über den Jahreswechsel seine Herstellung für fünf Wochen einstellen, BMW pausiert Anfang dieses Monats in drei Werken für ein Woche und Opel hat bereits im Oktober in den meisten Werken für zwei Wochen die Produktion gestoppt.

Nun also Porsche. Der Autobauer, der in der vergangenen Woche eher mit seinen VW-Ambitionen von sich reden machte, will seine Weihnachtsferien um drei Tage verlängern. Das Stammwerk in Zuffenhausen soll vom 22. Dezember bis zum 9. Januar anstatt normalerweise bis zum 6. Januar geschlossen bleiben. Porsche wird rund 480 Wagen weniger bauen. Ein Porsche-Sprecher bestätigte am Wochenende einen Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel. Das Magazin berichtet auch, dass Porsche, sollte die flaue Autokonjunktur weiter anhalten, Teile der Boxster- und Cayman-Produktion von Finnland ins heimische Schwabenland verlagern will.

Die Branchenverbände machen den Autokonzernen derzeit wenig Hoffnung auf ein schnelles Ende der mageren Verkaufszahlen. Der Importeursverband VDIK, der bisher von 3,2 Millionen Neuzulassungen in diesem Jahr ausging, erwartet hier nun eine deutlich niedrigere Zahl. Das sagte ein Sprecher des Verbandes der „Welt am Sonntag“.
Offenbar, berichtet die Zeitung weiter, werde auch der Verband der Automobilindustrie VDA seine Erwartungen bereits in der kommenden Woche nach unten korrigieren. Bisher ging der Verband ebenfalls von 3,2 Millionen Neuwagen aus.

„Anything but Bush“ Pleeeeaaaasssseeee!!!

Die kommende Woche wird extrem spannend. Nicht nur wegen der anstehenden US Wahl am Dienstag wo sich dann endlich entscheiden wird ob John McCain oder Barack Obama ins Weiße Haus einziehen darf. Mein Tipp ist ja immer noch das wir auf jeden Fall einen Demokraten als nächsten Präsidenten der USA sehen werden. Aber ich kann mich natürlich irren, und wahrscheinlich ist hier auch der Wunsch der Vater des Gedanken…

Barack Obamah wäre einfach der bessere Mann in vielerlei Hinsicht. Er ist deutlich jünger und wirkt dynamischer als sein Mitbewerber, er hat Charisma und weiß es die neuen Medien geschickt zu nutzen was ich heutzutage als ein Muss für einen modernen Präsidenten ansehen würde. Er hat die vernünftigeren politischen Ansätze, den Irakkrieg zu beenden was der Nation USA nicht zuletzt in Geldbeutel derzeit sehr gut tun würde. Die Förderung regenerativer Energien stehen ganz oben auf dem Plan. Bis 2025 sollen 25 Prozent des gesamten Energiebedarfs der USA aus Windkraft, Solar und Co.erzeugt werden. Und so weiter….jeder von Euch dürfte sich ausreichend in den vergangenen Wochen informiert haben.

Wenn es etwas gibt, worin sich die Amerikaner einig sind, vor der Präsidentschaftswahl am 4. November, dann in ihrer Sehnsucht nach der ersten Regierungsstunde von Barack Obama oder John McCain, ganz egal: „Anything but Bush“. Schluss mit dem George-Walker-Bush-Monopoly, so schnell wie möglich! Leider müssen wir den Mann dann noch bis zum 20. Januar irgendwie ertragen. Der Tag an dem er endlich aus dem Weißen Haus ausziehen wird.Kein Präsident der USA hat den sozialen Graben zwischen Arm und Reich so tief aufgerissen wie er. Das Land ist gespaltener denn je, und gerade desswegen bin ich der Meinung das es die richtige Zeit für einen farbigen Präsidenten sein könnte!

George Bush junior hinterlässt eine Finanz- und Wirtschaftskrise, zwei Kriege, eine Unmenge Schulden – und eine weltweit übel beleumundete Supermacht. Er hat 700 Milliarden Dollar im Irakkrieg verfeuert, eine Wall Street, die sich selbst ins Bein schoss, mit weiteren 700 Milliarden verbunden – und die Main Street, die Hauptstraße, auf der sich der amerikanische Rest abrackert, systematisch ausbluten lassen. Daten mit denen er sich auf jeden Fall einen Platz in den Geschichtsbüchern als „badest president ever..“gesichert haben dürfte!! Wer auch immer jetzt dran kommt. “ ES KANN NUR BESSER WERDEN“!!!

Offene Immo-Fonds von Kanam, Axa, TMW, SEB, Morgan Stanley, UBS und Degi werden geschlossen

Der Untergang der offenen Immobilienfonds spitzt sich zu. Seit Wochenbeginn haben nach Angaben des Bundesverbandes Investment und Asset Management bereits die offenen Immobilienfonds Kanam US-Grundinvest, Kanam Grundinvest, Axa Immoselect, TMW Immobilien Weltfonds, SEB Immoinvest, Morgan Stanley P2 Value, UBS Euroinvest und UBS 3 Kontinente geschlossen. Mit den beiden Degi-Fonds und dem Credit Suisse Euroreal erhöht sich die Anzahl der allein in dieser Woche eingefrorenen Fonds auf elf. Ebenso machen die ersten Gerüchte in der Branche die Runde das bei geschlossenen Immobilienfonds die Renditen bald auf die Hälfte oder darunter gekürzt werdenkönnten…

Es sieht also nicht gut aus in der deutschen Immobilienbranche…Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten sei es in den vergangenen Wochen zu überdurchschnittlichen Mittelabflüssen bei den Fonds Degi Europa und Degi International gekommen, teilte Degi mit. Die Gesellschaft habe daher die Anteilsrücknahme mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Degi Fonds verwies insbesondere auf die Mittelabflüsse bei anderen Fonds. „Aussetzungen von Anteilsscheinrücknahmen bei zahlreichen Offenen Immobilienfonds haben in dieser Woche die Situation noch zugespitzt“, hieß es. Ebenfalls am Freitag schloss der Credit Suisse Euroreal Fonds.

Ich denke es ist durchaus an der Zeit die hoffentlich noch rechtzeitig abgezogenen Gelder aus den angeschlagenen Fonds eher direkt in ausgewählte Immobilienunternehmen zu stecken die über Gebühr durch die Krise in Mitleidenschaft gezogen wurden, und meiner meinung nach zu den ganz großen Gewinnern dieser Situation gehören könnten…Anleger von den betroffenen geschlossenen Immobilienfonds sollten rechtzeitig prüfen ob in ihrem Vertrag eine Klausel bezüglich eines ausserordentlichen Kündigungsrechtes enthalten ist…

Eigenkapital trifft Rettungsfond

Die Eigenkapitalquote dürfte wohl bei den Banken in Zukunft eine größere Rolle spielen. Jedoch ist bisher die Resonanz der Banken auf den Hilfsfonds der Regierung äußerst mau. Von den privaten Instituten will bisher nur die angeschlagene Hypo Real Estate Garantien in Anspruch nehmen, der Immobilienfinanzierer sieht aber auch grundsätzlich Bedarf für Kapitalhilfen.

Druck auf die Banken kommt aber von ganz oben: Bundesbank-Präsident Axel Weber forderte die Institute am Donnerstagabend mit deutlichen Worten auf, ihre Kapitalbasis zu stärken, um für weitere Belastungen besser gerüstet zu sein.

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück rechnet damit, dass in den nächsten Tagen mehrere Geldhäuser gemeinsam einen Antrag auf Hilfen des Staates stellen werden. Finanzkreisen zufolge geht es dabei aber nur um Garantien für Interbankenkredite. Die Übernahme einer solchen Bürgschaft setzt nach den gesetzlichen Vorgaben eine angemessene Eigenkapitalausstattung der betroffenen Bank voraus.

Die Commerzbank hatte zum Ende des zweiten Quartals eine Kernkapitalquote von 7,4 Prozent. Damit liegt sie im internationalen Vergleich inzwischen eher im unteren Bereich. Die Deutsche Bank, die im Gegensatz zur Commerzbank auf das riskantere Investmentbanking ausgerichtet ist, kam Ende September auf 10,3 Prozent.

Öl ist wieder billig, Benzin und Diesel leider nicht…

Heute möchte ich in eigener Sache mal meinem Unmut über die derzeitigen Spritpreise Luft machen. Wir haben seit Sommer einen konstant fallenden Ölpreis von über 150$ auf derzeit knapp über 60$ was ja generell eine schöne Sache ist, und eigentlich auch den Geldbeutel der eh schon über Gebühr strapazierten Weltenbürger etwas entlasten sollte…

Ich persönlich bin seit ein paar Jahren Besitzer und Fahrer eines Diesel Pkw`s und ärgere mich zur Zeit über mehrere Dinge. Zum einen das der Dieselpreis inzwischen höher ist als der von Benzin uns Super, und das obwohl die Kfz-Steuern für Dieselfahrzeuge sowieso schon deutlich höher sind,  und die Anschaffungskosten ebenfalls über denen einen vergleichbaren Benzinmodells liegen. Diese Ungleichbehandlung von Bürgern kann in meinen Augen nicht richtig sein und sollte schnellstmöglich korrigiert werden.

Der zweite Punkt ist wohl der, das der Dieselpreis nun bezogen auf den aktuellen Ölpreis – und ich nehme mal stark an das es da immer noch einen Zusammenhang gibt –  bei einem Preis pro Barrel von ca. 60 – 65 $ selbst unter Berücksichtigung der „üblichen“ 73 Prozent Mineralölsteuern die unser Staat darauf erhebt, ungefähr bei 1,05 bis 1,10 Euro je Liter stehen müsste. Tatsächlich steht er aber bei ca 1,30 Euro je Liter, immerhin ein Aufschlag von ca 25% von dem wir Bundesbürger nicht so genau wissen woher dieser kommt.

Ich würde ja nichts sagen wenn der Ölpreis gestern erst von 150,- auf 60,- Dollar gefallen wäre, denn sicherlich dauert es ein paar Tage bis solche Preisvorteile bei dem einzelnen Autofahrer ankommen, aber sind nun schon mehrere Monate und kurioser Weise steigt der Benzinpreis auch nachdem der Ölpreis gefallen ist.

Sicherlich geht es nicht nur mir so und einige von Euch wundern sich ebenfalls über diese Zustände. Niemand scheint zur Zeit etwas dagegen unternehmen zu wollen und ich bin immer wieder fasziniert wie geduldig und leidensfähig das Deutsche Volk offensichtlich ist. Wir reden über soziale Gerechtigkeit und die Zunahme der Armut in Deutschland. Wir ärgern uns darüber das wir die Milliarden die die Bänker verzockt haben jetzt bezahlen müssen nachdem wir sowieso schon unser Erspartes an den Börsen verloren haben, jedoch sind wohl nur wenige bereit dagegen aktiv etwas zu tun….

Ich überlege mir ernsthaft eine Unterschriftenaktion gegen eine willkürliche Gestaltung der Benzin und Dieselpreise in Deutschland zu initiieren, die ich dann an unsere Kanzlerin weiterleiten möchte. Wer sich daran beteiligen würde bitte bei mir kurz per Email melden. Danke schon mal vorab an alle!

Heute Gewinnmitnahmen?

Die japanische Zentralbank hat zum ersten Mal seit mehr als sieben Jahren den Leitzins gesenkt, von 0,5 Prozent auf 0,3 Prozent. Dennoch schloss der japanische Leitindex mit einem Minus von ca. 5 Prozent sowie auch die anderen asiatischen Indizes. Die Vorgaben sind heute also deutlich schlechter. In den vergangenen Tagen hat uns auch der Nikkei kräftig mit hoch gezogen und nun könnte es auch hier erst einmal zu Gewinnmitnahmen kommen.

Hierzulande könnte der heute veröffentlichte und deutlich schwächer als erwartetet Einzelhandelsumsatz die Kurse zusätzlich belasten. Der Wert war doppelt so stark wie es von den Analysten erwartet wurde eingebrochen. Der DAX Future liegt aktuell mit ca einem Prozent im Minus.

Diese Gewinnmitnahmen werden nun sowieso erwartet da sich derzeit die wenigsten Anleger trauen längerfristig zu investieren und die Gewinne in den Daxwerten in den letzten drei Handelstagen auch teilweise etwas übertrieben waren, bzw. zumindest der Marktsituation nicht unbedingt entsprechend. Es ist Freitag und die Amis gehen gerne ohne Aktien ins Wochenende, das könnte den Verkaufsdruck heute weiter erhöhen.

Kali und Salz enttäuscht und drosselt die Produktion

Der Highflyer der vergangenen Monate kommt immer weiter unter die Räder. Der Düngemittelhersterller Kali und Salz enttäuschte heute seine Anleger erneut! Nach dem herben Kursverlust der vergangenen Wochen gab man heute bekannt das sich die Nachfrage deutlich angeschwächt habe, und man dementsprechend die Produktion nun runterfahren werde.

In der Spitze brach die Aktie heute erneut um zwölf Prozent ein auf 28,88 Euro nachdem sie zu Börsenbeginn heute bei ca 35,- Euro notiert hatte. Damit machte sie einen Großteil der während der Erholungstendenzen der vergangenen Tage verbuchten Gewinne zunichte und näherte sich ihrem 52-Wochen-Tief von 28,49 Euro wieder an.  Es ist also durchaus Vorsicht geboten auch wenn man hier auf hohem Niveau jammert.Man soll sich ja schließlich in keine Aktie verlieben!

In der Finanzkrise hätten die wieder sinkenden Getreidepreise die Landwirtschaft verunsichert, meldete der Düngemittelhersteller am Donnerstagmittag. Die im Sommer noch hohe Nachfrage nach Düngemitteln sei inzwischen geringer geworden. Der Konzern werde darauf mit einer deutlichen Reduzierung der deutschen Produktion um 400.000 Tonen Kaliumchlorid reagieren.

Angesichts der Produktionsdrosselung werde der operative Gewinn in diesem Geschäftsjahr nicht so stark steigen wie bisher erwartet und eher am unteren Ende der ehemals in Aussicht gestellten Spanne von 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro liegen, kündigte K+S an. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 286 Millionen Euro zu Buche standen, würde sich der Gewinn aber immer noch fast verfünffachen.

Investieren ohne Hirn…die Angst ES zu verpassen!

Der gestrige Tag war mal wieder so ein Klassiker…Zwischen 20 und 30 Prozent konnten einige Werte zulegen und das obwohl sich an der Gesamtsituation nicht wirklich viel geändert hat. Die Gier ist es wohl gewesen die gestern die Kurse getrieben hat, oder viel mehr die Angst etwas zu verpassen! Das ist wohl eine der größten psychischen Fallen zumal wenn man vorher Verluste erlitten hat und um so schneller sein Geld wieder haben will. Die Angst dann beim nächsten Aufschwung nicht dabei zu sein ist noch viel größer als Geld zu verlieren. Das dürfte wohl gestern auch ein Hauptgrund dafür gewesen sein das Allianz um 26% oder Porsche um 37% gestiegen ist.

Die Kurse dieser Welt werden nicht wirklich in Deutschland gemacht und gerade Einzelbranchen wie Banken und Autobauer sind und bleiben angeschlagen. Niemand – ich betone niemand! – weiß derzeit wie tief die Krise sitz. Oder anders gesagt wieso der Dow Jones in der letzte Handelsstunde nochmal schlappe 400 Punkte abgegeben hat und das trotz einer Zinssenkung der FED. trotz nun endlich den ersten Nachrichten was mit dem US-Rettungspaket passieren soll und wer etwas bekommt. Im einzelnen will ich das hier nicht weiter ausführen.

Ich gebe zu bedenken das es zwar schön ist wenn man gestern mit einem Blue Chip 20 Prozent verdienen konnte, vorausgesetzt man hat den Einstieg am Tiefpunkt erwischt, was den wenigsten gelingt. Aber das Risiko diese gewonnen Gelder oder mehrzu verlieren nach wie vor da ist und man diese Gewinne spätestens heute absichern sollte, oder einfach mal mit nimmt! Der Boden könnte immer noch einen Stock tiefer sein…zumindest sollte man bei aller Euphorie diese Möglichkeit in betracht ziehen.

Gewinneinbruch um 94% bei der Deutschen Bank

Herr Ackermann hat den Mund doch mal wieder etwas zu voll genommen…Mit einem satten Gewinneinbruch startet heute die Deutsche Bank die Quartalsberichte. Nur durch die neuen Bilanzierungsregelungen konnte dieses Ergebnis ansatzweise als nicht katastrophal dargestellt werden. Einen weiteren Ausblick auf das Gesamtjahr blieb die Bank seinen Anlegern schuldig und deutete eine Dividendenkürzung an. Die Deutsche Bank verdiente vor Steuern noch 93 Millionen Euro und damit 94 Prozent weniger als vor einem Jahr. Wegen einer Steuergutschrift lag der Nachsteuergewinn sogar bei 414 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatten die Frankfurter unter dem Strich noch 1,63 Milliarden Euro verdient.

„Das dritte Quartal 2008 war geprägt von einer eklatanten Verschärfung der Finanzmarktkrise im September“, erklärte Konzernchef Josef Ackermann. Die Verhältnisse an den Aktien- und Kreditmärkten seien auch zu Beginn des letzten Vierteljahres „extrem schwierig“. Die Entwicklung belastete insbesondere den Provisionsüberschuss, der um 21 Prozent auf 2,38 Milliarden Euro fiel. Beim Handelsergebnis baute die Bank ihr Minus aus dem Vorjahr in Höhe von 835 Millionen sogar auf 1,41 Milliarden Euro aus.

Wenn ich nicht gesehen hätte das die Asiaten heute extrem stark in den Tag gestartet sind würde ich sagen das wird ein schlechter Tag im DAX. Die Amis haben gestern in der letzten halben Stunde alle Tagesgewinne wieder abgegeben und doch noch im Minus geschlossen – und das ganze trotz der Zinssenkung der FED um 50 Basispunkte. Ohnehin bin ich der Meinung das die gestrigen Kursgewinne in der Form dem aktuellen Börsenumfeld nicht unbedingt Rechnung tragen.

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