American International Group, AIG feuert Chef

Der weltgrößte Versicherer AIG hat wegen der herben Verluste aus der Subprime Krise den Chef, Martin Sullivan gefeuert. Der Nachfolger, Robert Willumstad will den angeschlagenen Konzern wieder auf Touren bringen. Er sei der Richtige, um die „American International Group durch die nach wie vor sehr turbulenten Märkte von heute zu führen“, den weiteren organisatorischen Wandel anzutreiben und den ursprünglichen Unternehmenswert wieder herzustellen, hieß es in der heutigen Pressemitteilung.

Sullivan war auch bei einflussreichen Großaktionären unter Druck geraten, nachdem der Versicherer wegen der Hypothekenkrise mehr als 20 Mrd. $ abschreiben und herbe Verluste einstecken musste. So verzeichnete AIG in den ersten drei Monaten 2008 ein Minus von knapp 8 Mrd. $ – es war der höchste Quartalsverlust in der Geschichte des Konzerns.

Ich halte diese Schritt für absolut richtig und würde mir wünschen das viel mehr Top Manager mit Ihren Top Gehältern, die sie anscheinend nicht verdient haben zur Rechenschaft gezogen werden. Schleisslich sind es auch dieser Herren die für die herben Verluste bei Kleinanlegern mit verantwortlich sind.

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