Konjunkturdschungel, Öl, Dollar und auch noch Enron!

Die Vorgaben aus Asien sind eher mau…die Indizes schliessen heute alle leicht im Minus. Wahrscheinlich wird heute ein eher ruhiger Tag bis zu US Börseneröffnung. Finanzwerte kamen gestern in den USA wieder etwas unter die Räder, immer wieder belasten die schlechten Nachrichten von der Konjunkturseite. So sanken die Bestellungen für Maschinen im Februar so stark wie noch nie. Zudem stieg der Ölpreis nach einem Rückgang der US-Lagerbestände um zeitweise 5 Prozent. Hinzu kamen Spekulationen über das Ausmaß der Kreditkrise. Der Nasdaq Composite, der an den drei vorherigen Handelstagen mit knapp 6 Prozent so stark zugelegt hatte wie seit fünf Jahren nicht mehr, verlor zum Handelsschluss 0,7 Prozent. Der S&P 500 büßte 0,9 Prozent ein.

Der Dollar fällt wieder und der Yen wird jeden Tag stärker. Hier wird wohl immer noch Geld aus Japan im großen Stil aus den USA abgezogen, was bei der Dynamic dieser Entwicklung bald wieder die Auflösung von Carry Trades aufs Parkett rufen könnte. Die Aktie der Citigroup gab im Handelsverlauf mehr als 6 Prozent nach, und leidet zu allem Übel noch unter zusätzlichen Abschreibungen in Milliardenhöhe sowie Vergleichszahlungen aus der Enron Pleite.

Für Bankentitel wird es heute wohl wieder schwer werden. Bei Immobilientiteln und Solarwerten könnte es heute ein paar positive Überraschungen geben. Patrizia Immobilien konnte gestern stark zulegen, und die chinesischen Solarwerte befinden sich durch die Bank auf dem Sprung nach oben.

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