20 Millionen neue Arbeitsplätze

Die G20 Staaten wollen bei Ihrem nächsten Treffen auch umfangreiche Maßnahmen zur Schaffung neuer Stellen beschließen. Insgesamt sollen knapp 20 Millionen neu geschaffene Arbeitsplätze die Welt aus der Krise führen. So zitierte der „Spiegel“ aus dem Entwurf des Abschlusskommuniqués der britischen Regierung. Der Impuls erhöhe das Wachstum um zwei Prozentpunkte und die Beschäftigung um 19 Mio. Arbeitsplätze.

Den Entwurf versandte die britische Regierung vergangene Woche nach Angaben des Magazins in die Hauptstädte der Teilnehmerländer. Das Bundespresseamt in Berlin erklärte am Samstag, zu Entwürfen auf Arbeitsebene werde keine Stellung genommen.

Nach Angaben des „Spiegels“ will Großbritannien auch ein konkretes Wachstumsziel für die Weltwirtschaft am Jahresende 2010 in der Abschlusserklärung verankern. Eine Zahl soll bei den Abschlussverhandlungen eingesetzt werden. Mit Blick auf die Finanzmärkte solle die Regulierung ausgedehnt werden auf alle Finanzmärkte, Instrumente und Institutionen, einschließlich Hedgefonds. Auch wollten die G20-Staaten bis Ende des Jahres Richtlinien für die Entlohnung von Finanzmanagern auf den Weg bringen.

Steueroasen und Länder, die sich bei der Umsetzung der Vorgaben nicht kooperativ zeigen, sollten zudem mit Sanktionen belegt werden. „Wir sind entschlossen, Wachstum wieder herzustellen, Protektionismus zu widerstehen und unsere Märkte und Institutionen für die Zukunft zu reformieren“, zitierte das Magazin aus dem Londoner Entwurf. Der G20- Finanzgipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer findet am kommenden Donnerstag in London statt.

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