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VW und Porsche kurz vor dem Ausbruch! Kursziele 56,- Euro und 170,- Euro


Nicht das ich nicht schon des öfteren darauf hingewiesen hätte *lol* aber die Porsche Aktie ist nun unmittelbar davor neue Höhen zu erklimmen. Auch die Charttechnik verbessert sich zusehends, ebenso wie die Einstellung so mancher Analysten zu der Aktie der Porsche SE Holding. Nur wenige Analysten bleiben hingegen weiterhin bei Ihrer eher vorsichtigen Sichtweise auf die Dinge, offenbar ohne dabei die neuesten Entwicklungen ausreichend zu berücksichtigen… So stuft die DZ Bank die Aktie weiterhin auf “verkaufen” ein und sieht das Kursziel bei 42,- Euro. Die Commerzbank hingegen hat ihr Ziel für das Papier noch einmal bestätigt und kommt dabei erneut auf einen fairen Wert von 65,- Euro je Porsche Aktie. Das entspricht auch weiterhin eher (!) meiner persönlichen Vorstellung, obwohl die ja noch etwas darüber liegt, wie langjährige Investors Inside Leser wissen.

Der Prozess gegen Ex-Porsche Manager und früheren Finanzchefs Holger Härter entwickelt sich bislang so wie ich es auch erwartet hatte. Es dürfte auch weiterhin einigermaßen schwierig für die Kläger sein der ehemaligen Porsche Führung, im Zusammenhang mit der gescheiterten VW Übernahmen, Unregelmäßigkeiten nachzuweisen. Dabei erhielt Härter zuletzt auch Rückendeckung durch die beteiligten Banken. So hatte ein Mitarbeiter der französischen Bank BNP Paribas vergangenen Donnerstag bestätigt, dass die angeblich von Porsche nicht erwähnte Finanzrisiken für die Kreditentscheidung “nicht erheblich” gewesen sind. Die Bank hatte in internen Analysen  sogar mit noch höheren Risiken kalkuliert, hieß es. Ein Punkt für Härter würde ich sagen. Die Verhandlungen werden nun erst im Frühjahr 2013 wieder aufgenommen sodass wir Porsche Aktionäre von dieser Seite erst einmal Ruhe haben werden und sich die Aktie in Ruhe entwickeln kann.

Operativ läuft für die Holding weiterhin sowieso alles wie geschmiert. Die Verkaufszahlen von Volkswagen, Porsche, Audi und nahezu aller anderen Tochterunternehmen des VW Konzerns können sich weiterhin sehen lassen. Wir werden ein Rekordjahr bei dem Autobauer sehen und dementsprechend hoch wird auch die Beteiligung der Porsche SE Holding na diesem Erfolg sein, soviel ist aus heutiger Sicht wohl schon mal sicher. Die positive Nachrichtenlage wird den Aktienkurs von VW und Porsche dementsprechend bis zur Vorlage der Q4 Zahlen im Frühling 2013 unterstützen.

Aus charttechnischer Sicht hat sich das Bild mit der schnellen Rückeroberung der 50,- Euro Marke nun wieder deutlich aufgehellt. Die Aktie hat damit schnell in den seit September bestehenden Aufwärtstrend zurück gefunden. Somit rechne ich auch damit, dass Porsche in dieser Woche neue Jahreshochs erklimmt. Dafür müsste müsste die Aktie lediglich das letzte Hoch bei  53,68 Euro überwinden, wovon wir nur noch ein paar Cent entfernt sind!  Kurse um 56,- Euro wären dann das nächste logische Ziel. Bei der VW Aktie ergibt sich ein ähnliches Bild – gelingt der Sprung über das letzte Hoch bei 165,10 Euro liegt das nächste Ziel an der oberen Begrenzung des Aufwärtstrends bei 170,- Euro.

 

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VW nimmt Kurs auf das Hoch, Porsche spurtet hinterher


Es ist schon immer wieder faszinierend zu sehen wie an Tagen wie heute sofort die Panik wieder um sich greift. Auffällig dabei ist aber auch dass es wohl insbesondere unerfahrene Kleinanleger sein müssen die momentan die Kurse bewegen. So auch heute wiedermal geschehen bei der Porsche Aktie. Mit insgesamt nur 17.400 Aktien bewegte sich der Aktienkurs der SE heute zum Handelsbeginn deutlich nach unten. Sogar die Marke von 47,- Euro wurde noch einmal unterschritten. Der Tiefkurs des Tages lag bei 46,295 Euro. Ich denke aber mal hier waren weniger aktive Verkäufer als gezielte Stopp-Loss-Fisher am Werke. Schade für diejenigen die sich gewollt oder ungewollt zum Verkauf entschieden haben…denn die Aussichten auf kräftige Kurssteigerungen bei der Porsche Aktie sind nach meiner Auffassung immer noch exzellent. Dazu später mehr…

Die Vorgaben aus Übersee waren nicht gerade berauschend – zugegeben! Aber dass Volkswagen heute seine Zahlen präsentieren würde, war wohl hinlänglich bekannt. Und dass diese stark ausfallen werden war wohl auch durchaus zu erwarten. Zwar sind auch hier leichte Bremsspuren in der Bilanz, durch die Absatzkrise in Europa, zu erkennen, jedoch bleiben die langfristigen Aussichten für den Konzern weiterhin blendend. Volkswagen lieferte in den ersten neun Monaten des Jahres knapp 13 Prozent mehr Autos aus als im Rekordjahr 2011. Dabei wurde der Umsatz sogar um mehr als 25 Prozent auf 48,8 Milliarden Euro gesteigert. Wie von den meisten Marktteilnehmern bereits erwartet litt aber die EBIT Marge zuletzt deutlich und ging von 7,5 auf 4,8 Prozent zurück. Das führte am Ende zu einem um knapp 20 Prozent geringerem Ergebnis im dritten Quartal. (2,3 Milliarden Euro)

Nach Steuern verdiente VW 11,3 Milliarden Euro. Ein Großteil davon ist auf aber die Komplettübernahme der Sportwagenschmiede Porsche zurückzuführen. Trotz der hohen Kosten für die Übernahme des Sporwagengeschäftes von Porsche in Höhe von rund 7 Milliarden Euro und der Komplettübernahme von Ducati, hat Volkswagen weitere Reserven in Höhe von 18 Milliarden Euro für schwere Zeiten angehäuft. Martin Winterkorn sieht seinen Konzern  auf einem guten Weg die gesteckten Ziele, mehr Umsatz und einen höheren operativen Gewinn als 2011, bis zum Jahresende zu erreichen. Die VW Vz. Aktie sprang nach der Veröffentlichung der Zahlen von 143,40 auf über 150,- Euro. Einen neuen Anlauf auf das Jahreshoch in den nächsten Tagen halte ich für sehr wahrscheinlich. Die Porsche Aktie sollte dann endlich über die 50,- Euro Marke springen, wenn es VW gelingt auch bei der Aktie neue Höchststände zu produzieren.

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VW zieht Q3 Absatzzahlen vor, Bentley und Audi mit neuen Rekorden


Der Volkswagen Konzern hat seinen Absatz in den ersten drei Quartalen dieses Jahres noch einmal um stolze 10,6 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2011 steigern können. Von der Marke VW wurden über 4,2 Millionen Einheiten verkauft. Aber auch im Luxussegment konnte der Konzern wieder deutlich zulegen. Insbesondere bei der Marke Bentley dürfte der Anstieg gegenüber dem Vorjahr um satte 24,4 Prozent die Anleger positiv überraschen. Auch die VW Tochter Audi ist weiterhin auf Rekordjagd. Mit einer Steigerung der Absatzzahlen um 12,8 Prozent läuft es hier weiterhin sogar noch besser als beim Mutterkonzern. Erstmals in der Firmengeschichte hat der Audi Konzern schon nach 9 Monaten die Millionen Marke erreicht. Lesen Sie die aktuelle Pressemitteilung >hier<. Lediglich bei Seat musste ein Rückgang um knapp 10 Prozent auf Jahressicht verzeichnet werden, was aber angesichts der Situation in Spanien und anderen Südländern auch nicht weiter verwundert.

Konzernweit konnten 6,80 Millionen Autos in den ersten neun Monaten des Jahres 2012 ausgeliefert werden. Die Zahlen waren ursprünglich erst für den kommenden Freitag erwartet worden. Volkswagen hat sich aber bereits gestern Abend dazu entschieden die Absatzzahlen auf der VW Homepage zu veröffentlichen. Möglicherweise auch um weiteren Spekulationen über Gewinnwarnungen oder ähnlichem rechtzeitig entgegen zu wirken. Zuletzt wurden zur Automobilbranche immer mehr negative Pressemeldungen und Analystenkommentare veröffentlicht. Das heute präsentierte Zahlenwerk dürfte seine Wirkung nicht verfehlen und die Gemüter wieder beruhigen. Nach der leichten Korrektur der VW Aktie in den letzten Tagen sollte nun wieder ein neuer Angriff auf das letzte Hoch möglich sein.

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Porsche und VW fusionieren – Was ist die Porsche SE wirklich wert?


Lange hat es gedauert, und zum Schluss hat wohl niemand mehr so richtig daran geglaubt. Gestern am späten Abend erreichte die Märkte die Nachricht dass VW und Porsche nun definitiv bis zum 01.08.2012 verschmolzen sein wollen. Die monatelange Hängepartie ist damit für die Porsche Aktionäre, ebenso wie die Anteilsinhaber von VW Papieren beendet. VW wird das Porsche Sportwagengeschäft zum ersten August übernehmen und beide Konzerne in Zukunft von den Synergieeffekten profitieren. Als Kaufpreis für die verbleibenden 50,1 Prozent  an der Porsche AG wird der Porsche Automobil Holding SE der Betrag von 4,46 Milliarden Euro und eine VW Stammaktie (aus steuerrechtlicher Sicht handelt es sich nicht um einen Verkauf, sondern um einen internen Umbau. Daher muss auch die eine Aktie fließen) zufließen. Aus der Transaktion resultiert auf Ebene der Porsche Automobil Holding SE, unter Berücksichtigung von Effekten aus der at Equity Bilanzierung der Beteiligung an der Volkswagen Aktiengesellschaft im IFRS-Konzernabschluss, ein einmaliger positiver Ergebniseffekt in Höhe von voraussichtlich rund EUR 7 Milliarden.

Die Porsche SE erklärte gestern dass man aus dem Erlös zunächst die bestehenden Bankverbindlichkeiten von knapp zwei Milliarden Euro zurückgeführt werde. Sonderausschüttungen an die Aktionäre der Porsche SE seien nicht geplant. Wer also mit einer fetten Dividende nach Abschluss der Transaktion gerechnet hatte wurde enttäuscht. Die Vorteile liegen nun bei Volkswagen, deren Vorsteuergewinn sich in den kommenden Jahre durch den abgeschossenen Deal um sechs Prozent erhöhen dürfte. Wer eine Auto Aktie im Depot haben will sollte sich überlegen ob er seine Stücke bald in VW Stamm- oder Vorzugsaktien tauschen will. Damit ist man dann immer noch an der Porsche Story beteiligt wenn auch nur in einem deutlich geringerem Umfang.

Die Porsche SE Aktie wird in Zukunft dann zu einer reinen Finanzholding gehören, die allerdings noch einen nennenswerten Anteil an der Volkswagen AG besitzt, der sich in den kommenden Jahren weiter positiv entwickeln sollte und nach meiner Auffassung zum jetzigen Zeitpunkt deutlich unterbewertet ist. Der Erfolg der Neuausrichtung der Porsche SE, die kürzlich auf der Hauptversammlung beschlossen wurde, muss hingegen erst noch abgewartet werden. Der verbleibende Teil der Liquidität soll nun nach Abschluss des Deals für den Erwerb von strategischen Beteiligungen mit Schwerpunkt entlang der automobilen Wertschöpfungskette verwendet werden, hieß es kürzlich in einer Pressemitteilung. Die Meldung dass man sich auch im Solarbereich engagieren könnte darf ich zumindest komisch finden, da es im Moment wohl bessere Anlagemöglichkeiten gibt.

Mein Fazit bleibt dass es grundsätzlich zu begrüßen ist dass der Deal nun endlich abgeschlossen wird. Die Risiken durch die ausstehenden Klagen, die hauptsächlich in der Porsche SE verbleiben, sind nach wie vor nicht zu unterschätzen, auch wenn ich persönlich davon ausgehe dass Porsche siegreich aus diesen hervor gehen wird, oder zumindest entsprechende Vergleiche erzielen kann. Dies ist der alles entscheidende Faktor bei der Bewertung der Porsche SE neben dem gehaltenen Volkswagen Anteil. Aktuell notiert die Porsche Aktie bei ca. 64 Prozent des Nettovermögenswertes. Bei einem üblichen Holding-Abschalg von 10 bis 20 Prozent wäre die Porsche Aktie ohne das Klagerisiko dann immer noch deutlich unterbewertet. Letztlich wird die Porsche Aktie somit ab dem 01.08.2012 zu einer Wette auf einen positiven Ausgang der Klagen sein und kein Automobilhersteller mehr – Darüber sollten sich Anleger im Klaren sein.

Die heutige Kursentwicklung der Porsche Aktie dürfte somit für viele Anleger eine herbe Enttäuschung sein. Nach einem deutliche Plus notiert die Aktie inzwischen nahezu unverändert knapp über der Marke von 42,- Euro. Offensichtlich trennen sich hier einige größere Adressen nun von ihren Positionen, bzw. schichten in Volkswagen Aktien um.  Somit bleibt nun abzuwarten wo der Markt den fairen Preis der Aktie in den kommenden drei Wochen taxieren wird. Nimmt man den Wert des VW Anteils von 150 Millionen Stammaktien erhält man heute einen Wert der Beteiligung von ca. 19 Milliarden Euro. Das Eigenkapital der Porsche SE betrug zum 31. März 2012 noch 22,36 Milliarden Euro. Addiert man nun den geschätzten Ergebnisseffekt von ca 7 Milliarden durch den Verkauf an VW hinzu dann kommt man auf ein Eigenkapital von knapp 30 Milliarden Euro. Das wiederum würde eigentlich einen Porsche Aktienkurs von nahezu 86,- Euro rechtfertigen.

Wie Sie, liebe Leser, ja wissen fahre ich seit einigen Monaten hier zweigleisig und habe zwei ähnlich große Positionen in VW Vorzugsaktien und Porsche Aktien. Daran werde ich auch heute trotz der schwachen Kursentwicklung der Porsche Aktie erst einmal nichts ändern da ich grundsätzlich davon ausgehe dass die Aktie deutlich mehr wert ist als heute dafür an der Börse bezahlt wird. Für Volkswagen erweist sich der Deal erst einmal als riesiges Schnäppchen, da man sich den profitabelsten Sportwagenbauer dieser Welt mit einem KGV von 3,5 für das nächste Jahr nun komplett einverleibt hat. Spannend dürfte es somit heute erst einmal sein zu beobachten ob das heute morgen gerissenen Gap bei der Porsche Aktie nun geschlossen wird und es anschließend dann doch noch zu einem angemessenen Anstieg der  Aktie kommt…es würde mich nicht wundern!

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VW, Audi und Daimler mit erneuten Rekordwerten in den USA


Die guten Nachrichten bei VW scheinen nicht abzureißen. Der Volkswagen Konzern konnte nun erneut Rekordzahlen für den Absatz von Neufahrzeugen in den USA verkünden. Mit insgesamt 37.525  abgesetzten Fahrzeugen im Monat April wurde der Absatz des Konzerns in den USA bereits zum siebten Mal in Folge um mehr als 30 Prozent gesteigert. Das ist das beste Ergebnis seit über 40 Jahren. VW findet damit in den USA nicht nur zur alten Stärke zurück, und kann erneut positiv überraschen, sondern zeigt ganz deutlich dass auch ein möglicher Absatzrückgang in China, an den ich persönlich ja nicht glaube, offensichtlich durch den US Markt kompensiert werden.

Auch die anderen Autobauer konnten ihre US Absätze erneut kräftig steigern. So verkaufte Daimler Tochter Mercedes Benz ebenfalls 30,8 Prozent mehr Autos, Audi setzte 15 Prozent mehr Fahrzeuge ab und BMW konnte 6 Prozent mehr Autos verkaufen. Porsche verkaufte vier Prozent mehr Sportwagen im letzten Monat. Insgesamt bleibt damit der Trend hin zu deutschen Premium Fahrzeugen erhalten. Lediglich Chrysler konnte mit diesen starken Verkaufszahlen mithalten. Der zum italienischen Fiat -Konzern gehörende Autobauer verkaufte mit über 141.000 Fahrzeugen 20 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Es handele sich um den besten April seit vier Jahren, erklärte der Konzern. Ford und General Motors hingegen mussten einen Absatzrückgang hinnehmen.

Es bleibt wie es ist. Deutsche Automobilhersteller sind weltweit erste Wahl. Dieser Trend sollte sich auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Die Expansion mit neuen Werken in den USA zeigt dass die Konzerne hier noch weitere Steigerungen der ohnehin schon sehr guten Zahlen erwarten. Allen voran ist und bleibt Volkswagen mit seinen beiden Töchtern Audi und Porsche hier unser Favorit für die kommenden Jahre.

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VW, BMW, Daimler, Conti und Porsche – jetzt wieder kaufen?


Etwas turbulent geht es gerade im deutschen Automobilsektor zu. Die Aktien der Highflyer scheinen weiterhin unter Druck zu sein. Als Grund dafür gibt der Markt eine neue Branchenstudie von Goldman Sachs an und hier insbesondere die Herabstufung der BMW Aktie. Ich persönlich halte diese Erklärung für ziemlichen Nonsens, denn die Goldmänner haben die Aktie der Bayern zwar von der Conviction Buy List genommen, das Kursziel wurde aber lediglich von 119,- auf 115,- Euro zurück genommen. Nochmal zur Erinnerung – der aktuelle Aktienkurs der BMW Aktie ist bei 69,- Euro.

Noch deutlicher fällt das Anlageurteil bei der VW Aktie aus. GS setzt das neue Kursziel für die Vorzugsaktien der Wolfsburger nun mit 237,- Euro an. Immerhin schlappe 100,- Euro über dem aktuellen Kurs, oder besser gesagt 75 Prozent (!) über dem aktuellen Kurs! Insbesondere die weiteren Phantasien durch die Integration von Porsche und die Konsolidierung von MAN haben die Analysten dazu veranlasst das Kursziel noch einmal deutlich um acht bis zehn Prozent anzuheben. Auf Basis des Wertes der gehaltenen Volkswagen-Stammaktien und der Bereinigung um rechtliche Risiken sehen die Analysten das Kursziel für die Porsche Aktie nun  bei  63,00 EUR. Auch wenn ich die genannten Kursziele grundsätzlich für sehr ambitioniert halte gehe ich davon aus dass die Richtung bei den Autobauern weiter nach oben zeigen wird.

Die genannte Studie kann es also nicht sein, oder ich habe hier gravierende Verständnisprobleme ;-) Viel mehr dürfte die aktuelle Kursentwicklung u.a. der von mir schon mehrfach in unserem Newsletter angekündigten, kurzfristigen Sektorrotation geschuldet sein. Sprich die Anleger konzentriert sich gerade mehr auf Aktien die noch nicht so gut gelaufen sind, und nehmen Ihre Gewinne bei den Top-Performern nun auch mal mit. Was aber nicht heißen soll dass die Aktien der Autobauer nun nur noch fallen werden. Das Gegenteil ist wahrscheinlich der Fall. Der aktuelle Rücksetzer dürfte sich als gute Kaufgelegenheit entpuppen, denn die institutionellen Anleger werden diese Stücke nun dankbar auffangen.

Der Anlagenotstand der institutionellen Investoren zwingt diese nun auf Teufel komm raus noch die Highflyer der letzten Monate ins Depot zu nehmen, und das Anlegerverhalten dürfte den Damen und Herren genau in die Hände spielen. Natürlich wird die Gunst der Stunde genutzt um diese Werte noch zusätzlich zu drücken um bis zum Monats- bzw. Quartalsende einen möglichst guten Einstieg in diese Aktien zu ermöglichen. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Gewinner der letzten drei Monate auch die Gewinner dieses Jahres sein.

Anleger reagieren heute auch auf Aussagen der chinesischen Branchenvereinigung CAAM, die ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr gesenkt hat. Demnach wird der chinesische Automarkt im laufenden Jahr nur noch um fünf Prozent wachsen. Ich gehe aber davon aus das sich dieser  Effekt insbesondere bei den deutschen Automobilherstellern, die immer noch enorme Wachstumsraten vorweisen können, nur kurzzeitig in den Aktienkursen widerspiegeln sollte. Natürlich kann ich Ihnen nicht sagen wann diese Bewegung nun zu Ende sein wird, aber ich persönlich rechne schon in Kürze damit. Der Dax hat mustergültig die 7,200 Punkte im ersten Anlauf abgearbeitet und eine Konsolidierung auf diesem Niveau ist jetzt durchaus gesund. Spätestens in der nächsten Handelswoche sollte wieder verstärkter Kaufdruck aufkommen, der dann bis in den April hinein anhalten kann. Die Aktien von VW, BMW, Daimler und Porsche sollten daher in den kommenden Tagen intensiv beobachtet werden.

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Trading Update zu VW – Zeit für Gewinnmitnahmen?


Es ist mal wieder an der Zeit für ein Update zu den deutschen Autobauern. Gestern war der große Tag des Volkswagen Konzerns. Firmenlenker Martin Winterkorn konnte sich über eine Sonderprämie in Höhe von 11,4 Millionen Euro für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2011 freuen, der Konzern erwirtschaftete in dieser Zeit ein absolutes Rekordergebnis von 15,8 Milliarden Euro, und damit mehr als doppelt soviel wie im Vorjahr. Winterkorn verdiente also insgesamt 17,4 Millionen Euro und hält damit auch hier die Spitzenposition aller DAX Chefs. Auch die Mitarbeiter durften sich somit über eine stattliche Sonderprämie in Höhe von 7.500,- Euro freuen.

Ob diese Summen angemessen erscheint – darüber lässt sich wirklich streiten. Denn letztlich kam dieses stattliche Konzernergebnis, nachdem sich offenbar auch die Boni bemessen, durch Sondereffekte zustande und nicht nur aus dem operativen Geschäft. Vielleicht ist auch das der Grund dafür, dass die Dividende für die Aktionäre mit drei Euro pro Volkswagen-Stammaktie geradezu bescheiden ausfällt. Neben der eher schmalen Dividende drückte gestern auch der etwas verhaltene Ausblick auf das Gesamtjahr 2012 etwas auf die Stimmung der Aktionäre. Winterkorn sprach von hohen Investitionskosten und Marktrisiken die sich kurzfristig negativ auf die Bilanz des Konzerns auswirken könnten.

Der Gesamtkonzern will seine Produktion künftig auf einem gemeinsame Baukastensystem aufbauen, auf dem rund 40 verschiedene Modelle hergestellt werden können. Die VW Fabriken müssen somit kräftig umgerüstet werden, um eine weitere Produktionssteigerung zu gewährleisten. Allein dieser Umbau wird den VW Konzern ein Viertel seiner gesamten Investitionssumme (ca. 62,4 Milliarden Euro) bis zum Jahr 2016 kosten. Das erklärte Ziel des Konzerns ist es, der größte Autobauer der Welt zu werden, und diesem Ziel ist der VW Konzern inzwischen einen großen Schritt näher gekommen. Mit einem Absatz von 8,3 Millionen Autos war der Konzern dem US-Branchenprimus General Motors (9 Millionen abgesetzte Fahrzeuge) dicht auf den Fersen. Spätestens im Jahr 2018 wollen die Wolfsburger die Nummer Eins weltweit sein.

Dennoch, als Aktionär muss man sich so langsam wohl die Frage stellen ob mit der Volkswagen Aktie in absehbarer Zeit noch viel Geld zu verdienen sein wird. Die Aussichten auf Gewinne sind in meinen Augen nun erst einmal deutlich eingeschränkt, auch wenn die Produkte des Konzerns offenbar immer noch laufen wie geschnitten Brot. Der Umbau und die damit verbundenen Kosten, ebenso wie die Gewinnverteilung sind bei mir persönlich nicht gut angekommen. Aus charttechnischer Sicht scheint ebenfalls im Bereich 144,- bis 146,- Euro der Deckel drauf zu sein. Beflügelnde Nachrichten sind in nächster Zeit wohl auch nicht zu erwarten. Mein persönliches Fazit war gestern somit dass die besten Zeiten für VW Aktionäre erste einmal vorbei sein könnten.

Natürlich kann man die Aktie weiter halten, da VW eines der Top Unternehmen im DAX ist und langfristig mit der neu eingeschlagenen Strategie wohl erfolgreich sein wird. Ich persönlich gehe aber davon aus dass wir in den kommenden Wochen schwächere Notierungen bei den beiden Aktiengattungen von Volkswagen sehen werden, und habe verkauft. Man soll ja die Party bekanntlich immer verlassen wenn es am schönsten ist! Ein baldiger Rücksetzer bis auf 134,- Euro sollte mich jetzt nicht überraschen. Hält diese Marke dann nicht, sind sogar 121,- Euro in absehbarer Zeit noch einmal möglich. Hier würde ich dann unter Umständen wieder eine Position bei Deutschlands größtem Autobauer wagen.

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DAX, Eurostoxx, S&P500 & Co. – Ein Tag für die Geschichtsbücher !


Ich weiß, Sie erwarten nun tiefschürfende Analysen und Ausblicke, aber an diesem denkwürdigen Abend des 27.10.11 kann und will ich damit nicht dienen.

Ich finde an so einem Abend sollte man einfach mal nur die Zahlen für sich sprechen lassen und diese damit für die Nachwelt konservieren. Ich greife einfach mal ein paar herausragende Bewegungen heraus. Die folgenden Zahlen beziehen sich jeweils auf den letzten mir verfügbaren Kurs, teilweise also von 20Uhr, teilweise also von 22Uhr, teilweise aus den Futures-Märkten:

DAX +6%
Eurostoxx 50 +6%
S&P 500 +3,5%
Silber +5%
EUR/USD + 2%

Commerzbank + 16%
Deutsche Bank + 15%
Volkswagen + 10%
Heidelberg Cement + 8%
Arch Coal +8%
Freeport McMoran +10%
Rio Tinto +10%

Diese Zahlen sprechen für sich, mehr muss man zum 27.10.11 nicht sagen. Finanzaktien, Konjunkturaktien und Rohstoffe, das waren die ganz großen Gewinner des Tages. Glücklich kann sein, wer dabei war.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie diesen Ausbruch mitgenommen haben. Gestern, vor der Entscheidung, waren wir im DAX noch im definierten Band von 5700-6100 und haben intraday sogar noch einmal Richtung 5900 geschaut. Ich hatte letzten Sonntag ->hier-< in einem Marktausblick geschrieben, dass wir nach dem Ausbruch aus dem Band je nach politischer Nachricht und damit Richtung ganz schnell die 6300 oder 5500 sehen werden. Das war offensichtlich noch untertrieben, denn nun sind wir 7% höher als beim Tief gestern, das nenne ich denkwürdig !

Und wer jetzt unbedingt von mir noch einen Ausblick will, für den habe ich noch 4 kurze Punkte zur Erinnerung an alte Börsenregeln:

1. Wenn der Markt einmal so ein Momentum entwickelt wie aktuell, dann ist es ganz schwierig diese Stampede wieder zu drehen, wie bei einer Stampede 4-beiniger Bullen mit Hörnern auch. Sprich es ist nun in meinen Augen unwahrscheinlich, dass der Markt von sich aus einfach so auf dem Fuß und ohne Ankündigung wieder nachhaltig nach unten dreht. Denn viele haben diese Bewegung verpasst und werden nun aufspringen und so die Kurse weiter treiben. Wenn der Markt wieder dreht, dann kündigt Mr. Market das in der Regel erst einmal in Form einer länger dauernden Topbildung an. Eine Jahresendrally Richtung 7000 im DAX ist nun also wahrscheinlich geworden und die Reflexe die beim Absturz im August / September richtig waren – sprich jeden Gewinn schnell mitzunehmen – dürften in den nächsten Wochen wohl nicht mehr gültig sein.

2. Auch wenn die aktuelle Bewegung mittelfristig die Börsenampeln wieder auf Grün gestellt hat, geht so eine Bewegung kurzfristig nicht tagelang so weiter und es wird definitiv schon in Kürze Gewinnmitnahmen geben, die bei diesem Hub den Markt auch mal schnell um 2-3% Intraday drücken. Solange wir aber im DAX die 6100 nicht wiedersehen, sehe ich das ganz entspannt und nutze diese Rücksetzer als „Buy the Dip“.

3. Wie immer bewegen sich die hoch kapitalisierten Bluechips in den Indizes am schnellsten, weil zunächst dort das Geld der Marktteilnehmer hinein fliesst. Wir haben alle nur zwei Hände um Kauforders einzugeben und die grossen Titel werden als erste ins Depot geworfen. Die vergleichbaren Titel der zweiten Reihe in MDAX und SDAX hängen etwas nach, das ändert sich bei jedem Bullenmarkt dann aber in der zweiten Phase. Hier liegen Chancen für die, die bei dieser Bewegung zu spät gekommen sind.

4. Die obigen 3 Sätze stehen nach wie vor unter dem Vorbehalt der Politik. Wir dürfen nie vergessen, dass wir es eben nicht mit einem “normalen” Markt zu tun haben, der frei nach seinen eigenen Stimmungen schwingt. Wir haben immer noch einen hoch politischen Markt, der durch entsprechende Äusserungen und Taten ganz schnell und unvorhersehbar die Richtung ändern kann. Bei aller Euphorie und Hoffnung auf eine schöne Rally zum Jahresende dürfen wir das nie vergessen !

Und jetzt mache ich ein Flasche Wein auf, für mich war es – was meine Depots angeht – der beste Tag des Jahres 2011. Ein Prost auf den 27.10.2011 ! (HS)

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VW, Porsche, BMW und Daimler bleiben auf der Überholspur


Letzte Woche schrieb ich Ihnen, “Die alles entscheidende Frage der nächsten Wochen wird also sein, ob wir uns nun einer finalen Lösung der Schuldenproblematik nähern, und somit noch die berechtigte Hoffnung auf eine Jahresend.Rally besteht, oder ob wir anderenfalls noch einmal deutlich tiefere Kurse sehen werden?” Auch habe ich seit Wochen darauf hingewiesen, dass wir eben nicht in die viel beschworene Rezession abgleiten werden, und dass es ein großer Fehler sein dürfte jetzt die zyklischen Aktien, wie Automobilhersteller oder Stahlaktien (und manche Rohstoffwerte) nicht zu kaufen. Genau diese Aussagen wurde in der abgelaufenen Woche nun offiziell bestätigt. Gerade die genannten Sektoren haben die Erholungsrally angeführt, und konnten die größten Zuwächse verbuchen. Zwar wird sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft vorübergehend verlangsamen, aber eine Rezession ist nicht in Sicht. Statt den bisher angenommenen zwei Prozent rechnet man nun noch mit 0,8 Prozent Wirtschaftswachstum für das kommende Jahr.

Sieht man sich die jüngsten Umsatzzahlen einzelner Sektoren an, so entsteht ein deutlich optimistischeres Bild. Insbesondere die Autobauer glänzen weiterhin. BMW und Daimler verkünden neue zweistellige Absatzrekorde. Porsche verkauft, aller Voraussicht nach in diesem Jahr mit 100.000 Sportwagen so viel Autos wie noch nie, und plant  auch im kommenden Jahr mit 140.000 abgesetzten Fahrzeugen einen weiteren Rekord aufzustellen. Erstklassige ist erneut die Nachrichtenlage bei Volkswagen. VW hat den für dieses Jahr erwarteten Absatzrekord von 6 Millionen Fahrzeugen bereits mit den September Zahlen erreicht, und erreicht somit bereits jetzt einen weiteren Meilenstein bald der größte Autobauer der Welt zu werden. Auch in diesem Jahr kann man also als VW-Aktionär davon ausgehen, dass auch am Ende dieser 12-Monats-Frist ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis zu erwarten ist. Die momentanen Streitigkeiten mit Suzuki spielen dabei eher eine untergeordnete Rolle.

Das Wachstum der Branche kommt vorrangig weiterhin aus China, aber auch in allen anderen Absatzregionen konnte man deutlich zulegen. Die VW Tochter Audi sticht dabei besonders hervor und dürfte dem direkten Konkurrenten BMW weiterhin Marktanteile streitig machen. Ein Grund mehr warum die VW Aktie, mit allen erfolgreichen Töchtern, immer noch unser absoluter Favorit in der Branche ist. Den Rücksetzer in der letzten Woche auf unter 90,- Euro haben wir somit selbstverständlich genutzt um eine erneute Position aufzubauen. Ebenso wie bei Porsche die Kurse unter 35,- Euro, die für mittelfristig orientierte Investoren weiterhin ein Schnäppchen darstellen sollten. Grundsätzlich auch sehr interessant finden wir eine Spekulation auf die nachhaltiger Erholung im LKW Markt, die sich momentan abzeichnet. Als Ergänzung zur VW Aktie würden wir somit noch unbedingt Daimler auf die Watchlist nehmen. Festzuhalten bleibt also dass deutsche Premium Fahrzeuge weltweit eine nahezu ungebrochene Nachfrage erleben, was man nun auch wieder in den Aktienkursen sehen kann…

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Daimler, BMW, Porsche und Volkswagen – von wegen Rezession!


Alle deutschen Automobilhersteller konnten Ihre Absatzzahlen in den USA noch einmal deutlich steigern und liegen damit, auch nach den September Zahlen, immer noch deutlich im zweistelligen Wachstumsbereich. Von einer Rezession ist in diesem Sektor also, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, nicht ansatzweise etwas zu spüren! Um die Absatzsituation aber voll umfassend beurteilen zu können muss man sich als Anleger noch gedulden, bis die Absatzzahlen aus Europa, Asien und dem Rest der Welt auf dem Tisch liegen. Dennoch, die gestern gelieferten zahlen könne  sich sehen lassen. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Daimler hat im letzten Monat seinen US-Absatz um 15,6 Prozent auf insgesamt 23.897 Fahrzeuge gesteigert. Alleine die Pkw Sparte legtenum neun Prozent auf 21.649 Fahrzeuge zu. Besonders gut verkauften sich die C-Klasse mit einem Plus von fast einem Drittel auf 6.865 Wagen. Insgesamt hat Daimler damit in den ersten neun Monaten des Jahres 182.314 Neuwagen in den USA verkauft, 10,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

BMW konnte ebenfalls kräftig zulegen und verkaufte mit insgesamt 25.749 Fahrzeugen stolze 11,4 Prozent mehr Autos in den USA. Die BMW-Kernmarke verzeichnete somit im September ein deutliches Absatzplus von 19,3 Prozent auf 21.750 Fahrzeuge. Bei der britischen Tochter Mini hingegen musste ein einen Absatzrückgang von 18,1 Prozent hingenommen werden. Für die neun Monate seit Jahresbeginn beträgt das Absatzplus der gesamten BMW Gruppe somit 14,2 Prozent. Insgesamt wurden 219.314 Fahrzeuge in den USA abgesetzt.

Auch bei der Marke Porsche zeigten sich die Amerikaner einmal mehr in Kauflaune. Der Stuttgarter Sportwagenbauer setzte erneut 10,1 Prozent mehr Fahrzeuge ab als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im September wurden somit insgesamt 2.170 Fahrzeuge verkauft. Nach wie vor führt der Cayenne mit 930 Stück den diese guten Verkaufszahlen an. Etwas schwächer verkaufte sich der Panamera, dafür konnten jedoch die Absatzzahlen beim 911er wieder deutlich anziehen.

Fast schon wie gewohnt findet man das beste Ergebnis für den US Absatz bei der Volkswagen AG. Der Absatz stieg um 35,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 27.036 Fahrzeuge. Nach neun Monaten im laufenden Jahr kommt der Wolfsburger Autobauer in den USA auf 235.459 abgesetzte Wagen, was einem deutlichen Zuwachs von 22,2 Prozent entspricht. Insbesondere der US Jetta erwies sich einmal mehr als echter Verkaufsschlager, denn fast die Hälfte der US-Verkäufe entfiel erneut auf dieses Modell, das um 55,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegte.

Unser persönliches Fazit bleibt: Deutsche Autobauer sind gut im Geschäft, bislang ist hier die Rezession, über die man überall lesen kann, noch nicht ansatzweise angekommen. Auch wenn die chinesische Wirtschaft nun erste Signale einer Abschwächung sendet, werden die Verkaufszahlen gerade in Asien wohl auf Jahre hoch bleiben. Die Korrektur an den Börsen ist offensichtlich noch nicht abgeschlossen, sodass bei allen Autobauern noch Abwärtspotenzial vorhanden sein dürfte. Dennoch sind wir insbesondere für die Volkswagen Aktie weiterhin sehr positiv gestimmt, und halten Kurse unter 90,- Euro für echte Schnäppchenkurse!

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Trading Update VW und Porsche, neue Kursziele


Nachdem die Volkswagen AG von Rekord zu Rekord eilt, die MAN Übernahme eingefädelt hat, und sich der Aktienkurs der Vorzüge heute unserem ersten Kursziel nähert ist es an der Zeit sich die drei Aktien VW Vz., VW St. und Porsche wieder einmal etwas näher anzusehen. Die VW Aktien konnten im letzten Monat seit unserer Wiederaufnahme über 20 Prozent zulege, ebenso wie die Porsche Aktien. Heute dürfte die VW Vorzugsaktie den Widerstand bei 150,- Euro erstmalig testen, bei einem baldigen Ausbruch der Börsen nach oben auch schnell überwinden. Die Kurs-Gewinn-Verhältnis der VW Aktie ist trotz dieses Anstiegs der Aktien für die Jahre 2012 und 2013 bei nur 7,87 beziehungsweise ca. 6,5. Hier ist also noch genügend Luft nach oben. Wir rechnen mit einem erneut starken Quartalsergebnis, einem baldigen Überschreiten des Widerstands bei 150,- Euro respektive 135,- Euro bei den Stammaktien. Die neuen Kursziele liegen dann bei 180,- und 163,- Euro. Die nächsten Hindernisse warten für die Vorzugsaktien nun bei 165,- Euro und 175,- Euro. Unterstützung findet der Aktienkurs nun bei komfortablen 139,85,-. Euro, 134,05 Euro und 121,50,- Euro.

Die Porsche Aktie hat in den letzten beiden Tagen etwas nachgegeben was aber angesichts des vorangegangenen Kursanstiegs durchaus als gesund zu bezeichnen ist. Ein großer deutscher Börsenbrief hat hier kürzlich dazu geraten Teilgewinne mitzunehmen was wohl etwas auf den Kurs gedrückt hat. Natürlich bin ich auch ganz und gar nicht der Meinung das dies die richtige Strategie ist…Ich gehe auch hier davon aus, dass nicht zuletzt wegen der hervorragenden Performance der VW Aktien der Anstieg der Aktie bald fortgeführt wird. Das kurzfristige Kursziel bleibt 60,- Euro. Mittelfristig, also bis Jahresende im Falle einer Sommerrallye, sind hier auch weitaus höhere Kurse, jenseits der 80,- Euro zu erwarten. Legt man den aktuellen Aktienkurs der VW Stammaktien bei der Berechnung zu Grunde, bzw. den o.a. Zielkurs von 163,- Euro so ergibt sich, natürlich ohne jegliche Prozessrisiken etc., ein Zielkurs für die Porsche Aktie von ca. 89,65 Euro. Natürlich dürfte es bis dahin noch ein wenig holprig werden, wie zuletzt vorgestern bei dem kleinen  Shortangriff zu sehen gewesen ist, aber die Richtung stimmt. Unterstützung findet die Aktie derzeit bei 54,80, 53,50 und 52,40 Euro. Rücksetzer an diese Marken könnten also gut zum erneuten Kauf genutzt werden, auch wenn ich nicht glaube, dass wir diese Kurse in absehbarer Zeit noch einmal sehen werden.

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VW Aktie – mit starkem Kaufsignal, Porsche folgt demnächst…


Aus unserem Börsen-Newsletter von gestern… “Der Markt bleibt schwach, die Unsicherheiten der Anleger groß. Neben den ständigen Sorgen um Griechenland und den schlechten Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten aus den USA kam heute noch die gestrige Rede von Helikopter Ben Bernanke und eine Herabstufung der Bonität der USA hinzu. Insbesondere die Rede des FED Vorsitzenden Bernanke gab den Anleger bereits gestern Abend offenbar zu Denken, denn die Börsen waren bis dahin bereits auf Erholungskurs, konnten aber die Gewinne dann doch wiedermal nicht halten. Ähnliches könnte heute passieren wenn um 20:00 Uhr das sogenannte Beige Book geöffnet wird. Vielleicht ist aber nun allmählich auch alles eingepreist…

Ich melde mich heute Abend noch einmal kurz um auf ein paar Dinge hinzuweisen. vorausschicken möchte ich, dass die US Börsen zwar immer noch die Richtung bestimmen, aber man wohl inzwischen deutlich zwischen Dow Jones und dem DAX differenzieren sollte. Die deutsche Wirtschaft steht im direkten Vergleich eben wesentlich robuster da, und es ist davon auszugehen, dass dies auch noch eine Weile so bleiben wird. Bei den einzelnen deutschen BlueChips lässt sich in diesen Tagen beobachten, das die Kursbewegungen überwiegend von den meistens entnervten Kleinanlegern bestimmt werden, die sich von der allgemeinen Nachrichtenlage wohl verunsichern lassen.

Wer kann es ihnen verdenken?…Das ist ein absolut Nerven aufreibender Markt, und ich persönlich habe größtes Verständnis dafür wenn man sich das nicht antun will und lieber die schönen Tage am See genießt. Dennoch bleibt die täglich quälende Frage wann der ganze Spuk zu Ende sein könnte, denn geschieht dies demnächst ärgert man sich im Nachhinein weil man gute Aktien zu den heute bereits überall zu findenden Schnäppchenkursen nicht gekauft hat. Ein gutes Beispiel dafür wie schnell so etwas dann gehen kann bieten heute mal wieder die beiden Aktiengattungen der VW Aktie, die nicht nur ein Kaufsignal trotz des schwachen Marktumfeldes generiert hat sondern damit auch noch aus dem Abwärtstrend nach oben ausgebrochen ist.

Den ganzen Tag wurden die Vorzüge und die Stämme unter Mini-Umsätzen nach unten gedrückt. Teilweise sicherlich durch ausgelöste Stopps aber eben auch durch verängstigte Anleger. Gegen Abend haben sich beide Titel wieder deutlich erhöht und unter mittelmäßigen Umsätzen dann sogar noch im Plus geschlossen. Das genau ist es was ich meine wenn ich Ihnen sage Sie sollen in diesen Tagen verstärkt auf Qualität bzw. Unterbewertung einzelner Aktien achten. VW ist auf diesem Niveau günstig und wird auch im nächsten Quartal wohl wieder Rekordzahlen verkünden. Von den leichten Turbulenzen am Aktienmarkt sollte man sich deswegen nicht raus drängen lassen, ebenso wie bei der Porsche Aktie die es heute nochmal richtig günstig zu kaufen gab.”

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