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Nur ein kurzes Strohfeuer bei Solon, Q-Cells, Solarworld, Phoenix Solar und Sunways?


Die abgelaufene Woche war offensichtlich die Comeback-Woche der Solarwerte wie Q-Cells, Solarworld, Phoenix Solar und Sunways. Alle Titel konnten kräftig zulegen und damit hat sich auch das charttechnische Bild teilweise wieder deutlich aufgehellt. Allen voran scheint die Q-Cells Aktie wieder verstärkt Anhänger zu finden. Mit einem kräftigen Finale verabschiedete sich die Aktie aus der letzten Handelswoche und erreichte dabei sogar fast wieder die 200-Tage-Linie, die derzeit bei ca. 3,60 Euro verläuft. Das diese Marke im ersten Anlauf genommen werden kann halte ich persönlich für eher unwahrscheinliche, ebenso wie der nächste massive Widerstand, der bereits bei 3,80 Euro auf die Aktie warten dürfte. Viel mehr ist nach dem starken Anstieg eine erneute Konsolidierung bis in den Bereich um die 3,- Euro vorstellbar, bevor es dann – vielleicht – wieder nach oben geht.

Auch die Solarworld Aktie konnte sich in den letzten Tagen weiterhin erholen und sogar die wichtige 200-Tage-Linie überschreiten. Dennoch bleibt auch hier ein etwas fader Beigeschmack. Es ist immer noch ein Gap bei ca 7,82 Euro offen, das eventuell noch geschlossen werden könnte! Heute tauchen die Kurse der meisten Papiere aus dem Solarsektor nach den starken Kursgewinnen der letzten Tage wieder ab. Ich rechne immer noch damit, das es am Markt, vielleicht sogar schon in dieser Woche, zu einer stärkeren Konsolidierung kommen kann. Dann würden natürlich auch die Solarwerte nicht verschont bleiben. Allzu viel Euphorie ist also nicht unbedingt angebracht, oder zumindest gefährlich.

Grundsätzlich gilt es also neben der richtigen Auswahl der Solartitel das richtige Timing beim Einstieg zu finden. Sollte die Korrektur wie erwartet eintreten könnte sich der Tiefpunkt dieser dann anstehenden Bewegung, den ich spätestens bei 6.800 Punkten erwarte, also als interessante Einstiegsmöglichkeit in den deutschen Solarsektor erweisen. Die genannten Titel bleiben auch für uns interessant wobei wir Solon und Q-Cells eher als kurzfristige und spekulative Anlage sehen würden. Solarworld und Phoenix Solar bleiben eine Basisinvestment in dem Sektor. Ebenso interessant könnte Sunways nach den zuletzt gelieferten Zahlen sein. Der Hersteller von Solarzellen und Inverter konnte den Umsatz im abgelaufenen Jahr um 26 Prozent auf 223 Millionen Euro deutlich steigern. Die Anlagebauer Centrotherm sowie Roth und Rau bleiben ganz oben auf unserer Kauf-Liste.

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Trading Update VW, Conti, Porsche, Bwin, Solar Millennium und Dialog Semiconductor


Vergessen Sie die Versorger Aktien, die Ihnen gerade so schön als die nächsten Nachzügler von der Presse angepriesen werden. Zwar ist es richtig, dass diese im Vergleich zu den anderen Blue Chips eher noch gar nicht an der Hausse teilgenommen haben, aber dies hat wohl auch mehrere Gründe, und ist mir als Kaufargument auch etwas zu dünn. Sollte die Börse irgendwann wieder etwas nachgeben, oder sagen wir eher korrigieren, dann könnte es sinnvoll sein auf die defensiven Titel wie Pharma- und Versorgeraktien aufzuspringen. Nach meiner Erfahrung ist es aber eher sinnvoll dann der Börse eine Zeit lang den Rücken zu kehren oder gar short zu gehen, anstatt das Risiko eines Einzelinvestments in Kauf zu nehmen.

Es dürfte also nicht weiter tragisch sein wenn Sie in diesen Sektoren momentan noch nicht investiert sind. Als ernsthafter Fehler hingegen könnte es sich erweisen die konjunktursensitiven Werte wie beispielsweise die Automobilhersteller jetzt zu verkaufen. In meiner kürzlich erschienenen Newsletter Ausgabe vom 25.01.2011 habe ich ja bereits darauf hingewiesen, dass die zyklischen Aktien alles andere als “Out” sind! und Ihnen darüber berichtet, dass ich bei Continental, VW und Porsche nach dem Rücksetzer, den ich Anfang Januar angekündigt hatte, nun wieder eingestiegen bin. Heute stehen diese Aktien schon wieder deutlich höher, und sollten auch im Börsenjahr 2011 eine weiterhin gute Performance abwerfen.

Versorger-Aktien sind seitdem wieder deutlich zurückgekommen und verharren immer noch auf niedrigem Niveau bzw, werden wohl bald wieder da stehen wo sie hergekommen sind bevor der große Sektorenwechsel in den Medien angekündigt wurde. Glauben Sie also bitte nicht alles was in der Presse steht! Das einzige was in diesen Tagen wirklich relevant für die weitere Entwicklung einzelner Titel ist sind die US Indizes. Gestern und heute testete der Dow Jones die Marke von 12.000 Punkten und der S&P 500 die wichtige Hürde bei 1.300 Punkten. Gelingt nun der Ausbruch über diese Marken dürften die Aktien die die Hausse bisher angeführt haben auch weiterhin ganz weit vorne liegen. Die konservativen Branchen werden weiterhin wohl eher unterperformen (schönes neudeutsches Wort :-) )

Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, wenn die Märkte nun nachhaltig nach unten abprallen, dürfte auf breiter Front verkauft werden. Zykliker, Nicht-Zykliker, alles! Aber auch dann werden es im Anschluss wieder die zyklischen Werte sein die als erstes und am deutlichsten anspringen, während die Erholung bei den sogenannten konservativen Werten deutlich länger dauert. Die prognostizierte Dividendenrendite der Versorger etc. kann den entgangenen Gewinn dann niemals ausgleichen, und ruhiger schlafen Sie deswegen auch nicht ;.-) Letztlich bringt mich diese ganze öffentliche Diskussion dann auch wieder zum Thema Gold, über das ich gestern bereits etwas geschrieben habe, und die Diskussion um eine mögliche Erholung bei Immobilienaktien, die wahrscheinlich so schnell nicht eintreten wird.

Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken und stellen Sie sich die Frage welche Unternehmen von der momentanen Situation am meisten profitieren werden. Oder besser gesagt machen Sie sich zunächst ein objektives Bild von der aktuellen Situation, und entscheiden Sie dann! Ich gebe Ihnen in den kommenden Tagen einen kleinen Einblick in meine Watchlist die lauter Werte beinhaltet die aus den unterschiedlichsten Gründen in Kürze interessant werden könnten.. Und ich möchte betonen, dass diese für mich jetzt (noch) kein Kauf sind, es sich aber lohnen kann diese etwas intensiver zu beobachten. Vorerst fühle ich mich mit den aktuellen Trading-Positionen bei VW, Conti, Porsche, bwin.de, Solar Millennium und Dialog Semiconductor sehr wohl.

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Solarhybrid AG liefert pünktlich!


Die solarhybrid AG, ein führender Lösungsanbieter für Solarstrom und Solarwärme gab heute bekannt, dass man trotz extremer Witterungsbedingungen den Zeitplan für die Errichtung des  Solaris 8 Projektes mit einer Nennleistung  von 7,5 MW eingehalten hat. Das bislang größte Kraftwerk in Thüringen wurde planmäßig übergeben und ist seit am 30. Dezember 2010 am Netz. Auftraggeber war die Solaris Kraftwerke GmbH. Weiter wurde bekannt, dass drei weitere Solarkraftwerke in Sachsen mit einer Nennleistung von zusammen 4,2 MW pünktlich zum Jahresende an Solaris übergeben wurden. Die planmäßige Erstellung belegt die hohe und verlässliche Leistungsfähigkeit der Solarhybrid AG auch unter extremen Bedingungen.

Mit der heutigen Meldung sollte auch wieder etwas mehr Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zurückkommen. Der Aktienkurs der Solarhybrid AG dürfte in den kommenden Wochen wieder deutlich anspringen. Weitere Großkraftwerke mit einer Nennleistung von 17,3 MW befinden sich in in Kürze in der Region Piemont in der Umsetzung. Der Baubeginn ist nun für Mitte Januar 2011 vorgesehen. Wir bleiben auf jeden Fall dabei, und gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr deutlich zweistellige Kurse bei der Aktie sehen werden. Wie schon geschrieben…wenn es der Unternehmensführung gelingt die Prognosen einzuhalten dürfte die Solarhybrid AG an der Börse deutlich unterbewertet sein.

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Conergy – es darf wieder gezockt werden..


Die Conergy Aktie kann heute ordentlich zulegen. Berichte über die “Rettung” des Unternehmens hatten bereits am Freitag die Runde gemacht. Um so unverständlicher ist es, dass die Reaktion des Aktienkurses erst heute auf die Meldung folgt. Wir gehen davon aus, dass es sich hierbei nun mal wieder um den klassischen Zock der Daytrader handelt, und würden weiterhin die Finger von der Aktie lassen. Die vermeintliche Rettung von Conergy ist ein teures Vergnügen für die Aktionäre. Das Grundkapital soll in einem ersten Schritt von 400 Millionen auf nur noch 50 Millionen Euro gesenkt werden. Damit verringert sich die Zahl der Aktien auf nur noch ein Achtel der Ursprungsposition, was letztlich einer effektiven Reduktion der Aktien um  87,5 Prozent entspricht.

Durch die dann folgenden Kapitalerhöhung um ca. 188 Millionen Euro, natürlich mit weiteren Verwässerungseffekten für die Aktionäre, sollen weitere Verbindlichkeiten des Konzerns getilgt werden. Alles in Allem bleibt eine Beteiligung an der Conergy Story also eher die Wahl zwischen Pest und Cholera wie von uns in der letzten Woche beschrieben. Altaktionäre die immer noch hoffen dadurch irgendwann ihr Geld zurück zu bekommen dürften wohl enttäuscht werden, und es ist fraglich ob sich die Zeichnung der Kapitalerhöhung langfristig als gutes Investment herausstellen wird. Wer hier ein paar Tage mitzocken will kann dies natürlich tun, und damit auch durchaus erfolgreich sein. Das damit verbundene Risiko sollte aber jedem klar sein. Als echte Anlage würden wir die Conergy Aktie aber nicht mehr sehen.

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Thielert – es kam so wie es kommen musste..


Die Thielert Aktie ist nach dem heftigen Kursanstieg der letzten Tagen wieder in sich zusammen gesackt. Alleine heute verzeichnete die Aktie des Herstellers von Kleinflugzeugmotoren, der vor knapp drei Jahren in die Insolvenz ging einen satten Abschlag von 45 Prozent. Damit notiert der Titel wieder deutlich unter der Marke von einem Euro. Der Insolvenz Zock scheint also wiedermal fürs Erste vorbei zu sein. Phantasie kam zuletzt in die Aktie die innerhalb der letzten 10 Handelstage von 0,25 auf 1,75 Euro gestiegen ist durch die Meldung des Insolvenzverwalters, dass man gute Chancen sehe in Kürze einen Großinvestoren zu finden um das Geschäftsmodell wieder neu aufleben zu lassen. Bisher gab es aber noch keinerlei konkrete Meldungen über mögliche Interessenten.

Die Aktie dürfte nun wieder auf mindestens 0,70 Euro zurückfallen, eventuell sogar auf das Ausgangsniveau. Die Thielert Story fand ich damals eigentlich sehr interessant bevor es zu gewissen Ungereimtheiten bezüglich des Firmenchefs und den Bilanzen des Unternehmens kam. Anlegern die hier investieren wollen sollte klar sein, dass ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen ist. Letztlich ist es nur ein Zock solange keine neuen kursrelevanten Nachrichten auftauchen, nicht mehr, und nicht weniger. Sollte die Meldung, dass ein Großinvestor gefunden wurde doch noch kommen kann man hier immer noch mal mit einer kleinen Position einsteigen, vorerst drängt sich das allerdings nicht auf.

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TradingUpdate – Klöckner & Co. zahlt wieder Dividende


Heute wurde bekannt, dass der Stahlhändler Klöckner & Co. ab diesem Jahr wieder regelmäßig eine Dividende an seine Aktionäre ausschütten will. Nach zwei mageren Jahren für Dividendenjäger geht Vorstandschef Gisbert Rühl nun wieder davon aus, dass das für dieses Jahr erwarteten Ebitda bei über  200 Millionen Euro liegen werde, und somit eine Dividende in Höhe von etwa 0,25 Euro je Aktie realistisch ist. Die Höhe der Dividende orientiert sich weiterhin an der bisherigen Ausschüttungsquote von 30 Prozent des Nettoergebnisses.

Gisbert Rühl sagte weiter, dass er erwartet, dass Klöckner & Co. bereits im Geschäftsjahr 2011 wieder die gewohnte Ebitda-Marge von über sechs Prozent erwirtschaften wird. Im Jahr 2010 hatte die Nettomarge bei nur vier Prozent gelegen. Er verwies auch noch einmal darauf, dass das Unternehmen nur mit Hilfe von Akquisitionen wieder einen Absatz auf Vorkrisenniveau erreichen, kann, betonte aber dass sich die jüngst beschlossene Wachstumsstrategie sehr bald positiv in der Bilanz niederschlagen werde. Herr Rühl ist eher für seine konservativen Prognosen bekannt. So gesehen bekommen solche Aussagen ein völlig neues Gewicht.

Beim Stahlhändler herrscht wieder Optimismus, und das sollte es bei den Aktionären spätestens jetzt wohl auch. Charttechnisch hat sich die Klöko Aktie am Freitag wieder in Position für einen möglichen Ausbruch gebracht. Nach dem zähen hin und her der letzten Wochen kann dieser nun gelingen. Die Hürde bei 16,80 Euro scheint genommen zu sein. kann die Aktie nun auch noch über 17,50 ansteigen sollten kurzfristig Kurse von 19,50 bis 20,35 Euro erreichbar sein. Hier verläuft die obere Begrenzung des derzeit gültigen Aufwärtstrends. Ein Ausbruch über diese Marke kann den Aktienkurs von Klöckner & Co. dann später bis in den Bereich zwischen  23,- und 24,- Euro führen. Wir bleiben auf jeden Fall dabei!
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YRC Worldwide – wie gehts jetzt weiter?


Mit einem Kursgewinn von über 20 Prozent meldete sich gestern die Aktie von YRC Worldwide zurück. Nachdem sich der Aktienkurs seit der Ankündigung des Reverse-Splits nahezu halbiert hatte scheint sich nun wieder abzuzeichnen, dass das Schlimmste für die Aktionäre überstanden ist. Das Tief lag bei 3,65 Dollar je Aktie nach Splitt. Aktuell notiert der Titel knapp unter der Marke von 4,50 Dollar. Die Umsätze haben im gestrigen Handel wieder deutlich zugenommen, gestern wurden etwas über zehn Prozent aller ausstehenden Aktien umgesetzt. Grund für das wieder erwachte Interesse an dem Unternehmen waren die gestern veröffentlichten Zahlen zum abgelaufenem dritten Quartal.

Sowohl das Frachtvolumen als auch die Rohertragsmarge pro transportierter Tonne konnten erneut gesteigert werden. Das Ebitda wird nun bei 42 bis 46 Millionen Dollar erwartet, was nochmal einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem vorangegangenen Quartal entspricht. Der Umsatz hingegen blieb leicht hinter den Erwartungen zurück und lag mit 1,13 bis 1,14 Milliarden Dollar etwas unter dem Vorjahresniveau von 1,2 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis bleibt vorerst negativ mit minus 18 bis 22 Millionen Dollar. In Q2 musste noch ein operativer Verlust von 35 Millionen Dollar ausgewiesen werden. Die endgültigen Zahlen für das dritte Quartal werden nun am 05. November veröffentlicht.

Charttechnisch befindet sich die YRCW Aktie nun genau an der oberen Begrenzung des mittelfristigen Abwärtstrends. Gelingt es nun nach oben auszubrechen, und auch noch die charttechnischen Hürden bei 4,90 und 5,- Dollar zu überwinden dürfte die nächsten mittelfristigen Kursziele bei ca. 8,40, später 11,- Dollar zu finden sein. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass dieser Ausbruch gelingen kann. Das Unternehmen scheint wieder auf einem guten Weg zu sein. Auch die anstehende Einigung mit der Gewerkschaft Teamster könnte die Aktie weiter anfeuern, denn die dadurch möglichen jährlichen Einsparungen des Unternehmens belaufen sich auf ca. 350 Millionen Dollar, oder 7,30 Dollar je Aktie (nach Split). Was das für den Aktienkurs dann heißen kann muss man nicht extra erläutern…Gelingt die Einigung, gehe ich von weiteren deutlichen Kurssteigerungen aus, gelingt diese nicht, wird es wohl erst einmal nichts mit den schönen Gewinnen ;-) Der Titel bleibt hoch volatil, und eignet sich nur für Trader mit guten Nerven…

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TradingUpdate Deutsche Bank


Der Aktienkurs der Deutschen Bank schlägt immer noch Kurskapriolen. Nach einer guten Erholung gestern, und einer starken Eröffnung heute, die den Aktienkurs bereits in die Region deutlich über 42,- befördert hat, gab der Kurs erneut stark nach, und sackte auf 41,30 Euro ab. Inzwischen sehen wir wieder steigende Notierungen, und ich gehe davon aus, dass zumindest die Marke von 42,- Euro heute nachhaltig fallen wird. Anschließend ist es wichtig, dass die Deutsche Bank AG Aktie dann wieder in den Bereich über 42,50 Euro zurück kommt, da hier die untere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrends verläuft. Fällt die Aktie hingegen wieder deutlich unter 40,60 Euro zurück ist erst einmal Vorsicht geboten.

Ich gehe davon aus, dass sich hier größere Adressen langfristig noch ordentlich eindecken wollen, und so kann es durchaus noch etwas dauern bis der Aktienkurs der Deutschen Bank sich wieder beruhigen wird. Frühestens mit dem Überschreiten der 42,50 Euro sollte die Aktie wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser geraten, und letztlich im Zuge einer weiteren Erholung der Weltbörsen, auch wieder die Kursregionen zwischen 46,- und 50,- Euro kurzfristig erreichen. Mittelfristig trauen wir der Aktie  immer noch Kurse zwischen 55,- und 60,- Euro zu, auch wenn es auf dem Wege dort hin gelegentlich etwas holprig werden könnte.

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TradingUpdate HeidelCement und Klöckner & Co.


Die beiden Aktien,die mich persönlich in der Woche vor dem Ausbruch am meisten geärgert haben. Sowohl die Aktie von HeidelbergCement als auch die des Stahlhändlers Klöckner & Co.  hatten Anfang der letzten Handelswoche einen Ausbruch nach oben simuliert, um danach, für mich ohne ersichtlichen Grund, wieder stark abverkauft zu werden. Seit gestern befinden sich nun beide Titel wieder auf dem Wege der Besserung, und es wird Zeit noch einmal einen genaueren Blick auf diese Aktien zu werfen. Vorweg sei verraten – die alles entscheidende Frage “Würde ich diese Titel heute immer noch kaufen?” habe ich mir wiedermal mit einem klaren “Ja” beantwortet.

Zuerst zur Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. Ich habe ja bereits gestern etwas ausführlicher über die neue Strategie des Unternehmens, sich zu einem Global Player zu entwickeln, berichtet. Und genau hier liegt wohl auch die Phantasie in der Aktie. Neben einer sehr guten finanziellen Situation befindet sich das Unternehmen auch operativ in einer hervorragenden Ausgangslage für eine weitere Expansion. Ich glaube an die Story und auch daran, dass es möglich ist den Umsatz und den Ertrag des Unternehmens in den kommenden Jahren dramatisch zu steigern. Die Aktie bleibt für uns erste Wahl. Die zuletzt von namhaften Analysten ausgegebenen Kursziele von ca. 25,- Euro sollten in der nächsten Rallye schnell erreicht werden. Gestern konnte die charttechnisch so wichtige Marke von 16,20 Euro wieder zurückerobert werden. Schließt die Aktie in den nächsten Tagen auch wieder über 16,50 Euro dürfte der Weg danach frei sein in  Richtung 18,- Euro.

Die gute Nachrichtenlage bezüglich der Expansion des Unternehmens, sowie der von der Familie Merckle getätigten Insiderkäufe und der Beteiligung des amerikanischen Vermögensverwalters BlackRock sowie dem Einstieg des Staates Norwegen bei dem Baustoffhersteller konnte auch bei HeidelbergCement in der letzten Woche nur kurzzeitig für Euphorie sorgen. Charttechnisch war die Aktie nach oben ausgebrochen und sollte eigentlich die Marke von 40,60 Euro sowie später 43,30 Euro ansteuern. Dann kam der erneute Rücksetzer bis auf 34,50 Euro. Hier befindet sich offenbar inzwischen ein solider Boden für die Aktie. Dennoch, wir halten die HeidelCement AG Aktie auf dem derzeitigen Niveau weiterhin für deutlich zu günstig. Der Baustoffhersteller ist auch bei Analysten inzwischen erste Wahl in dem Sektor. Kurse unter 40,- Euro halte ich persönlich weiterhin für Schnäppchenkurse. Mittelfristig sollte die Aktie nun wieder deutlich über 36,50 Euro notieren. Kann das letzte Hoch bei  37,20 Euro überwunden werden, sind Kurse bis 40,60 Euro kurzfristig möglich.

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Demut


Es hatte sich gestern bereits angedeutet – und die US Börsen konnten meine Annahme eines unmittelbar bevorstehenden Ausbruchs nach oben dann fast schon wie erwartet bestätigen. Die Indizes sind nach oben ausgebrochen! Sowohl der S&P 500 der sich nun unmittelbar vor der wichtigen Marke von 1.172 Punkten befindet als auch der Dow Jones, der die 11.000 Punkte Marke gestern überwinden konnte deuten nun auf weiter steigende Kurse hin. Die heute Nacht veröffentlichten Zahlen von Intel dürften auch die Nasdaq entsprechend beflügeln. Der amerikanische Chipriese konnte mit seiner Zwischenbilanz deutlich positiv überraschen. Sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn konnten erneut kräftig gesteigert werden.

Intel meldete für das dritte Quartal einen Gewinn von 0,52 Dollar je Aktie und übertrifft damit die Erwartungen der Wall Street um 2 Cent nach oben. Der Umsatz klettert gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um satte 18,2 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar, was auch leicht über den Konsensschätzungen der Analysten von 10,99 Milliarden Dollar liegt. das Unternehmen rechnet nun auch im vierten Quartal mit einer weiterhin deutlich anziehenden Nachfrage nach Computern insbesondere auch aus den Wachstumsmärkten. Die Intel Aktie konnte nachbörslich um 1,2 Prozent zulegen, und dürfte wohl in Zukunft wieder über der psychologisch so wichtigen Marke von 20,- Dollar handeln.

Auch für den Dax bringt diese Nachricht sowie die verbesserte Charttechnik nun zunächst einmal deutliche Erleichterung. Der DAX Future notierte heute morgen bereits bei 6.357 Punkten, und damit deutlich über der 6.335 Marke die sich in den vergangenen Tagen so oft als ernstzunehmendes Hindernis dargestellt hatte. Es sieht also zunächst einmal alles gut aus für einen Ausbruch nach oben und eine anschließende Jahresendrallye. Um jetzt aber nicht allzu euphorisch zu wirken möchte ich darauf hinweisen, dass gerade in den kommenden Tagen einige Daten veröffentlicht werden, die den Markt durchaus noch einmal durchschütteln können. Noch ist also nichts in trockenen Tüchern, dennoch bin ich der Meinung, dass wir uns alle, nach der langen Zeit des lustlosen hin- und herpendelns, auch mal richtig über die heutige Situation freuen dürfen.

Die zweite Lektion nach der Geduld, die man an der Börse zu lernen hat, wenn man dauerhaft erfolgreich sein möchte, ist die Demut. Meine Strategie scheint erneut aufzugehen, und das wiedermal nachdem ich mich mit meiner Meinung gegen den Mainstream gestellt habe. Zugegeben – ein gutes Gefühl, dennoch muss man unbedingt wachsam bleiben! Demut und Dankbarkeit über das Erreichte verhindert nach Erfolgserlebnissen zu übermütig zu werden, und schwere Trading-Fehler zu begehen. Wird der Ausbruch heute Nachmittag bestätigt wäre die Hausaufgabe an Sie also zunächst darin Ihre Stopps entsprechend darauf einzustellen, bzw. diese nach oben anzupassen. Achten Sie aber bitte darauf hier nicht zu knapp ran zugehen! Ich gehe davon aus, dass der Markt noch etwas schwankungsintensiv bleiben wird.

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Geduld


Die derzeitige Börsenphase zehrt wieder einmal stark an unser aller Nerven, selbst an mir als altem Börsenhasen gehen solche Kurskapriolen nicht spurlos vorbei. In Phasen wie diesen wird nicht nur die Geduld immer wieder aufs Neue auf die Probe gestellt, sondern die gesamte Handelsstrategie jeden einzelnen Börsentag wieder hinterfragt und kritisch analysiert. Das ist nicht nur anstrengend sondern manchmal auch einfach nur nervig. Und auch wenn man immer wieder auf das selbe Ergebnis kommt…”ja, Du hast die richtigen Aktien, ja die Einstiegskurse waren nahezu perfekt, ja der Chart stimmt, etc.”,  bleibt am Ende immer ein Rest Unsicherheit. So habe auch ich zumindest die letzten Handelstage erlebt..

Geduld ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für dauerhaften Börsenerfolg. Neben dem Aufspüren interessanter  und unterbewerteter Aktien gehört die konsequente Umsetzung einer Handelsstrategie zu den wichtigsten Grundregeln an der Börse.  Dabei liegt es aber auch in der Natur der Sache, dass die Ungeduld immer dann am größten ist, wenn die Börsen absolut nichts hergeben. Und in den vergangenen Wochen gab es nunmal – von wenigen Ausnahmen abgesehen – keinen Blumentopf zu gewinnen…Der DAX hat gestern zum insgesamt vierten Mal die Marke von 6.335 Punkten getestet und will ums Verrecken nicht darüber gehen – so scheint es zumindest! Die US Märkte zeigen täglich ein ähnliches Verlaufsmuster, eine klare Richtung ist nicht zu erkennen…

An der Börse wechseln sich trendlose Phasen stets mit darauf folgenden starken Trends ab. Während es in Seitwärtsphasen meistens ratsam ist, die Anzahl der Trades sowie das eingesetzte Kapital  zu reduzieren, so gilt es in erkennbaren Trends das Maximum an Gewinnen durch entsprechende Positionsgrößen und Streuung herauszuholen. Dementsprechend sollte man als Anleger sein Geld in Seitwärtsphasen wie der aktuellen zusammenhalten, dann aber rechtzeitig vor dem Beginn eines  großen Trends stark investiert sein. Soweit zur grauen Theorie…die Schwierigkeit besteht nur darin zu erkennen, wann ein solcher Wechsel von einer Seitwärtsphase in einen neuen starken Trend erfolgen wird.

Die Gefahr eines verfrühten Einstieges ist ebenso groß wie die Gefahr beim Trendwechsel nicht dabei zu sein. Zwar dürfte dann noch genügend Luft nach oben sein, jedoch hat man höchstwahrscheinlich die Phase, die einen als Trader in eine richtig lukrative und kreative Position bringt verpasst. Meine Beobachtungen führen allesamt immer wieder zu einem Ergebnis. Mal abgesehen von den Einzelpositionen unseres Depots, die Sie ja als Leser des Investors Inside Börsen Newsletters kennen, und von deren Unterbewertung wir überzeugt sind, ebenso wie von der Annahme, dass diese Unterbewertung bald abgebaut werden dürfte, sprechen noch einige weitere Faktoren für eine baldige Rally an den Börsen.

Ob nun saisonale Muster, Präsidentschaftszyklen, historische Vergleiche mit ähnlichen Situationen, Charttechnik oder massenpsychologische Phänomene, nahezu alle Zeichen stehen derzeit auf Ausbruch! Der nächste Trend kommt bestimmt und mit ihm neue außergewöhnliche Gewinn-Chancen. Vielleicht sogar noch im Oktober. Halten Sie die Augen offen und Ihr Depot bereit um davon überproportional zu profitieren. Wir können Ihnen nicht sagen was Sie genau tun sollen, sondern immer nur Anregungen und Gedankenanstöße liefern, handeln müssen Sie letztlich selbst und eigenverantwortlich. Lassen Sie sich von den momentanen Turbulenzen nicht verunsichern, verfolgen Sie Ihre Strategie, und bleiben Sie vor allem geduldig!

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Rebound bei Roth & Rau sowie Klöckner & Co. ?


Die Aktie von Roth und Rau ist in den letzten Wochen schwer unter die Räder gekommen. In der vergangenen Börsenwoche notierte die Aktie des Anlagenbauers noch beim Tiefstand von knapp über 17,- Euro. Inzwischen konnte der Titel sich aber charttechnisch wieder stabilisieren und notiert aktuell bereits wieder über der wichtigen 18,- Euro Marke. Seit gestern haben die Umsätze in der Aktie nun wieder deutlich zugenommen, und auch einige Analysten und Trader haben Roth und Rau wieder auf die Empfehlungs– oder Beobachtungsliste genommen. Es deutet vieles darauf hin, dass die Aktie von Roth und Rau gerade wieder entdeckt wird. Wir haben uns ja bereits in der letzten Woche entsprechend positioniert, und gehen nun von weiter anziehenden Kursen bei der Aktie aus. Sollte es gelingen auch die 19,- Euro Marke schnell wieder zu überschreiten, winken weitere Kursgewinne. Unser Trading Ziel bleibt zunächst 22,40 Euro sowie 23,50 Euro.

Sehr erfreulich hat sich dann auch die Aktie von Klöckner & Co heute entwickelt. Nach dem eher verhaltenen Start an dem starken Börsentag gestern legt die Aktie des Stahlhändlers nun wieder so richtig los. Mit dem Überschreiten der 17,- Euro Marke dürfte auch hier nun der Weg frei sein für deutlich höhere Kurse. Bei 17,60 sowie 18,40 warten noch ein paar größere Hürden, die aber in einem weiter freundlichen Börsenumfeld bald überwunden sein dürften. Klöckner dürfte eine dieser Aktien sein die eine extreme Dynamik entwickeln können wenn der DAX nachhaltig nach oben ausbricht! Mittelfristig sind wir weiterhin davon überzeugt, dass Kurse von 24,- Euro in diesem Jahr und ca. 36,- Euro im kommenden Jahr mindestens erreicht werden sollten.

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