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Nordex oder Vestas – wer macht das Rennen?


Eine grausige Prognose für die Solar- und Windanlagenhersteller jagt momentan die nächste. Gestern haben sich erneut Analysten zur Nordex Aktie zu Wort gemeldet, die die Aktie des Unternehmens auch nach der Umstrukturierung und geplanten Effizienz-Steigerung immer noch sehr negativ sehen. Insbesondere dass man den Markt für Offshore Anlagen etwas verschlafen hat  wird negativ beurteilt. Man prognostizierte somit das die Nordex Aktie weiter Marktanteile verlieren wird, das Kursziel sehen die Analysten für die Nordex Aktie nur noch bei 3,80 Euro. Das deckt sich grundsätzlich mit unserer Meinung, allerdings würden wir das Kursziel hier nicht ganz so dramatisch zurücknehmen.

Die nächsten Unterstützungen bei der Aktie liegen bei 5,60 und 4,97 Euro, und diese könnten wohl auch noch in absehbarer Zeit erreicht werden. Nicht vergessen darf man dabei natürlich das Engagement von Susanne Klatten bei der Nordex AG, die ein berechtigtes Interesse daran haben dürfte den Kurs nicht so weit absacken zu lassen. Das kann natürlich auch im umgekehrten Falle irgendwann einmal dazu führen das der Aktienkurs deutlich nachgibt wenn Frau Klatten sich von ihrem erfolglosen Investment trennt. Unser Fazit bleibt: Auch der Markt für Windturbinen wird inzwischen von den chinesischen Unternehmen beherrscht, und dieser Prozess dürfte sich noch weiter verschärfen. Der Branche droht ein ähnlicher Preiskampf wie der Solar-Industrie. Alles in allem sehen wir hier weiterhin mehr Risiken als Chancen bei der Aktie.

Etwas anders stellt sich die Situation bei Aktie von Vestas dar. Zwar sind auch hier die Analysten zuletzt aus oben genannten Gründen sehr skeptisch geworden, dennoch unterscheiden sich die beiden Unternehmen in einigen wesentlichen Punkten. Der dänische Anbieter Vestas Wind Systems ist eher den größeren Anbietern zuzurechnen, und kann es in manchen Bereichen doch mit den Chinesen aufnehmen. Nicht so sehr die fundamentalen Daten, eher die Charttechnik finde ich aber bei dem Wert momentan sehr interessant. Nachdem die Aktie nun innerhalb des letzten Jahres von 42,- auf 15,- Euro gefallen ist hat gestern bereits die Slow Stochastik bullish gekreuzt und auch der MACD ist kurz davor ein neues Kaufsignal zu generieren. Bei 15,- Euro scheint die Vestas Aktie einen Boden gefunden zu haben und die Chance auf einen kräftigen Rebound steht nicht schlecht. Wir haben heute eine erste Position gekauft!

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BYD, vorläufig geplatzte Träume bei Build Your Dreams


Der chinesische Batterie- und Elektrofahrzeug Hersteller Build Your Dreams hat heute Nacht leider einmal mehr enttäuscht. Die Zahlen zum abgelaufenen Quartal waren deutlich unter den Erwartungen des Marktes. Das Nettoergebnis fiel im direkten Vergleich zum Vorjahresquartal um 84,4 Prozent auf 41,24 Millionen Dollar. Es war zu erwarten, dass die kommenden Quartale bei dem innovativen Autobauer noch etwas schwierig werden könnten. Die mangelnde Liquidität konnte man inzwischen durch den kürzlich erfolgten Börsengang in Shenzhen, und die Ausgabe sogenannter A-Shares  wieder deutlich verbessern. Die Aktien waren 22-fach überzeichnet, das Interesse der Anleger an dem Unternehmen entsprechend groß. Grund zur Panik besteht hier für Aktionäre wohl nicht, dennoch haben auch wir unsere Position bei der Aktie aufgrund dieser Meldung zunächst einmal auf die Hälfte reduziert. Langfristig bleibt BYD eine interessante Spekulation auf den Wandel der Automobilindustrie hin zu alternativen Antriebskonzepten. Auch die Kooperation mit Daimler sollte spätestens ab dem Jahr 2013 erste Früchte tragen…

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Trading Update Daimler, Porsche, VW, Commerzbank, Deutsche Bank


Wie erwartet konnten sich die beiden Bankenwerte, Deutsche Bank und auch die Commerzbank wieder etwas von den Tiefstständen gestern lösen, und notieren heute bereits wieder deutlich freundlicher. Auch wenn bei der Commerzbank Aktie die charttechnische Lage inzwischen etwas “angespannt” aussieht gehen wir nach wie vor davon aus das die runde Marke von 3,- Euro demnächst wieder überschritten werden kann, ebenso wie bei der Deutschen Bank die 40,- Euro. Der Handelstag gestern sollte somit wie in unserer charttechnischen Analyse beschrieben bei beiden Titeln, unter langfristigen Gesichtspunkten, ein guter Einstiegszeitpunkt gewesen sein. Die nächsten Wochen dürften bei beiden Aktien noch etwas unruhig werden, weswegen wir uns hier entschieden haben keine Stopps im System zu setzen sondern unsere Erstpositionen ggf. weiter aufzustocken.

Nach wie vor hervorragend laufen die Aktien aller deutschen Automobilkonzerne. Sowohl Daimler, die neben guten Absatzzahlen nun auch mit einem positiven Newsflow glänzen können, als auch unsere beiden Favoriten, Porsche und VW, sind weiterhin deutlich im Plus. Insbesondere die innere Stärke der Aktien ist auch an sehr schwachen Handelstagen sehr beeindruckend. Charttechnisch betrachtet hangeln sich die Aktien nun am oberen Bollinger Band täglich weiter nach oben, was mich sehr stark an die Situation im Herbst des vergangenen Jahres erinnert. Wohin das geführt hat wissen wir ja alle…Die nächsten Kursziele liegen nun für die Aktien von VW Vz bei 139 und 145,50 Euro sowie für die Stämme bei ca 130,- Euro. Dementsprechend sollte die Porsche Aktie weiter mitziehen. das vorläufige Kursziel hier ist nun 58,10 und 60,- Euro.

Die Daimler Aktie tut sich im Moment noch ein wenig schwer mit der 50,- Euro Marke, wir gehen aber davon aus, das auch dies nicht mehr lange der Fall sein wird. Kann hier ein entscheidender Kaufimpuls die Aktie wieder über 50,35 Euro, wo derzeit die 200-Tage Linie verläuft gehoben werden sind schnell wieder Kurse um die 53,50 Euro drin. Das nächste Kursziel liegt dann bei 57,20 Euro. Unterstützung findet die Daimler Aktie zudem noch dadurch, dass die untere Begrenzung nun der  langfristige Aufwärtstrend zu sein scheint der aktuell bei ca. 49,20 verläuft. Hier stehen wohl alle Zeichen auf baldigen Ausbruch nach oben!

Abschießend verweise ich nochmal auf unseren Artikel “Porsche – alle bekloppt!” Wer jetzt noch keine Porsche Aktien hat der sollte wohl mal darüber nachdenken, wenn man sich alleine die VW Kurse ansieht. Über die gegenseitigen Beteiligungsverhältnisse beider Autokonzerne hatte ich ja bereits ausführlich berichtet! Wenn Sie in Zukunft rechtzeitig an solchen Kursbewegungen partizipieren wollen melden Sie sich noch heute unverbindlich für unseren kostenlosen Investors Inside Börsen Newsletter an!

 

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Bankenschock – Was tun bei der Commerzbank und Deutsche Bank?


Der Freitag dürfte viele Aktionäre von Bankaktien etwas durch gerüttelt haben! Italienische Banken kamen nach einer erneut sehr negativen Studie zu den europäischen Banken der US Ratingagenturen kräftig unter die Räder. Teilweise mussten die Kurse der Bankaktien nach herben Verlusten an der Mailänder Börse sogar vom Handel ausgesetzt werden. Insbesondere die Titel der UniCredit verloren in der Spitze über zehn Prozent, da hier ein hohes Ausfallrisiko an griechischen Staatspapieren befürchte wird. Die Banca Intesa notierten ebenfalls zum Handelsschluss über fünf Prozent schwächer. Das blieb natürlich auch nicht ohne Wirkung für die deutschen Branchenvertreter Commerzbank und Deutsche Bank, wobei sich die Deutsche Bank mit einem Minus von nur 1,44 Prozent noch verhältnismäßig gut halten konnte.

Eine unserer goldenen Trading Regeln ist “Kaufe die Panik”, denn genau das ist es wohl was hier am Freitag zu spüren war. Nicht nur, dass ich persönlich die permanenten Abstufungen europäischer Länder oder Geldhäuser durch die US Ratingagenturen für übertrieben und in erster Linie politisch motiviert halte, sondern auch fundamental betrachtet spricht einiges dagegen, dass die deutschen Geldhäuser nun weiter Abrutschen sollten. Die Commerzbank bleibt sicherlich eher ein  Wackelkandidat, da das Engagement der Bank in griechischen Staatsanleihen deutlich größer ist als bei der Deutschen Bank. Ich halte den Rücksetzer vom Freitag aber dennoch eher für eine langfristig gute Einstiegschance, und obwohl die Deutsche Bank hier unser klarer Favorit ist haben wir am Freitag zusätzlich eine erste Position in Commerzbank Aktien aufgebaut.

Der Kursverlust von über vier Prozent am Freitag scheint übertrieben zu sein. Der Chart zeigt deutlich den “Überschießer” der Aktie nach unten. Dabei ist die Aktie nicht nur über das untere Bollinger Band hinausgeschossen, sondern hat auch zudem noch mustergültig auf der starken Unterstützung bei 2,89 Euro aufgesetzt. Bei 2,90 Euro haben wir nun eine erste Position (entgegen unserer Prognose für die Aktie) gekauft, worüber wir unsere Börsen Newsletter Leser natürlich gleich informiert haben. Bereits in der Xetra Schlussauktion wurde diese Marke, ausgelöst durch eine größere Kauforder, wieder überschritten, nachbörslich zeigte sich die Commerzbank Aktie weiter erholt.

Ich gehe davon aus, dass in der aktuellen Börsenwoche die massive Unterstützungszone zwischen 3,- und 3,10 Euro wieder zurückerobert wird nachdem der erste Schock verdaut ist. Die US Bankentitel haben deutlich weniger auf die mögliche Herabstufung der italienischen Banken reagiert! Für die Deutsche Bank Aktie gehe ich ebenfalls von einer schnellen Erholung zurück über die wichtige Marke von 40,- Euro aus. Kann dann sogar die Hürde bei 40,60 Euro wieder überschritten werden ist der Weg in Richtung 41,50 und 42,80 Euro wieder frei. Insgesamt sollten nun alle schlechten Nachrichten langsam eingepreist sein. Hoffnung für den Euro und die Banken gibt es heute aus China. Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao will weiter in europäische Staatsanleihen investieren und signalisiert Hilfsbereitschaft bei den Problemen. Die Chinesen als weiße Ritter für Europa – wer hätte das vor zehn Jahren gedacht?

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Die Autobauer VW, BMW, Daimler und Porsche bleiben erste Wahl!


Die Rede von FED Chef Ben Bernanke am Mittwoch war eigentlich nur eine weiter Bestätigung dessen was wir eh schon alle wissen. Etwas verwunderter war ich über die Aufregung der Börse nach der FED Sitzung. Klar war bereits im Vorfeld der Rede das es kein neues Aufkaufprogramm QE3 nach QE2 geben würde, zumindest zunächst nicht! Und wenn dann würde man dem ganzen sicherlich ein neues Etikett aufkleben und es anders nennen, damit die offensichtliche Niederlage der USA bei Ihren Bemühungen nicht allzu schmachvoll wird. Besser ist es da schon demnächst die Schuldenobergrenze der USA anzuheben – zumindest vorübergehend – um eine drohende Zahlungsunfähigkeit der USA zu verhindern. Auch ist die Botschaft Benankes nicht ganz klar, wenn man den Nebensätzen etwas mehr Beachtung schenkt. Denn die Notenbank will fällig werdende Wertpapiere dann in neue Staatstitel reinvestieren und damit ihr Portfolio an Bonds konstant hoch halten. Das heißt, auslaufende Bonds werden durch den Ankauf neuer Papiere ersetzt, was bedeutet, dass monatlich immer noch bis zu 20 Milliarden Dollar der FED in den Markt gepumpt werden, hmmm..

Die Inflation wird von Bernanke als eher nicht so relevant eingeschätzt, deswegen belasse man auch den Zinssatz bis auf Weiteres auf dem historisch niedrigen Niveau, hieß es zur Erklärung. Angesichts des immer noch schwächelnden Arbeitsmarktes und des danieder liegenden Immobilienmarktes bleibt wohl auch hier keine andere Wahl! Nun, den Aktienmärkten sollte es langfristig gut tun und dem Dollar verhalfen die Aussagen zu etwas mehr Stärke. Allerdings drückte das etwas düstere Bild das Ben Bernanke von der US Wirtschaft zeichnete am Feiertag erneut kräftig auf die Stimmung der Anleger. Nach dem Ausbruch am Mittwoch nach oben folgt also direkt eine neue Konsolidierung, um dann am Freitag bereits wieder einen Ausbruch zu simulieren. Verrückte Börsenwelt!!!

Ein weiteres bewegendes Thema in dieser Woche ist die beherrschende Stellung der US Ratingagenturen. Nachdem nun die Probleme in Griechenland zwar nicht gelöst aber verschoben wurden konzentriert man sich jenseits des Atlantiks bereits darauf neue Unruhe zu stiften. Mit Erfolg, leider! Italien ist der nächste Kandidat auf der Liste der Themen mit denen man von den Problemen des eigenen Landes, die noch viel größer sein dürften, nun ablenkt. Eine gewisse Systematik lässt sich hier wohl nicht leugnen! Die Presse umschrieb das Problem mit den Ratingagenturen heute so: “Die drei privatwirtschaftlich strukturierten Unternehmen beherrschen 95 Prozent des Marktes und verfügen über quasi hoheitliche Machtbefugnisse, indem sie die Kreditwürdigkeit souveräner Staaten beurteilen – und damit die EU-Politik auf Trab halten.” Heute drohte die EU-Wertpapieraufsicht damit den Ratinghäusern Fitch, S&P sowie Moodys die Lizenz für Europa zu entziehen. Ich wäre unbedingt dafür, aber es müsste ein europäisches Pendant dazu geschaffen werden!

Das bringt mich auch gleich zum nächsten ganz erstaunlichen Punkt in der gesamten Diskussion. Als wäre das alles noch nicht schlimm genug stellte sich US Finanzminister Timothy Geithner nun vor die Presse und warf den Europäern vor in Sachen griechischer Schuldenkrise nicht genug getan zu haben. Insbesondere die Atomkatastrophe von Fukushima sowie die europäische Schuldenkrise sei Schuld an der Misere in der die USA nun stecke. Die deutlich langsamere Erholung der US Wirtschaft hat nun also einen oder besser zwei Schuldige gefunden. Man sei ernsthaft besorgt über einen Flächenbrand wenn nicht entsprechend entschlossen reagiert werde, hieß es weiter! Es ist schon etwas dreist uns nun den schwarzen Peter zuzuschieben nachdem man die Krise in den USA durch die Pleite von Lehmann Brothers erst ausgelöst hat. Hätten die Amerikaner damals etwas mehr getan wäre dieser ganze Schlammassel wohl erst gar nicht entstanden. Vielleicht sollte Herr Geithner erst einmal die Ratingagenturen in den Griff bekommen die ständig neues Öl in das Feuer gießen, und nun durch unkontrollierten Übereifer die Probleme teilweise größer reden als notwendig, nachdem sie vor Ausbruch der Krise jahrelang gepennt haben!!!

Wer die nötigen Nerven bei all diesem politischen Hickhack mitbringt kann aber auch in solchen Marktphasen, in denen offenbar nichts mehr sicher zu sein scheint, mit dem richtigen Timing und der richtigen Aktienauswahl schönes Geld verdienen. Unsere vor kurzem eingegangenen Trades entwickeln sich bislang größtenteils sehr schön. Allen vorweg sei hier natürlich die Aktie von Porsche genannt, die seit der Aufnahme knapp 15% zulegen konnte. Das dürfte es aber noch lange nicht gewesen sein, ebenso wie bei den VW Aktien die beide mit 11% im plus notieren. Die Daimler Aktie folgt mit 9,2%, die Deutsche Bank hat leider gestern und heute die schönen Gewinne größtenteils wieder abgegeben, an unserer Einschätzung hat sich aber nichts geändert, weswegen wir hier unverändert investiert bleiben. Die kommenden Wochen dürften für Bankenaktien weiterhin nicht einfach werden, dennoch haben wir am Freitag für 2,90 Euro eine Erstposition der Commerzbank Aktie hinzugenommen, da unser Wunschkurs von unter 2,70 Euro wohl doch nicht mehr erreicht wird. Wenn doch werden wir weiter aufstocken.

Die kommende Börsenwoche dürfte nicht einfach werden, auch wenn wir weiterhin davon ausgehen das die Entscheidung über einen Ausbruch der Indizes nach oben unmittelbar bevor steht, oder sagen wir mal vorsichtiger, eine baldige Stabilisierung eintreten dürfte. Sollte sich diese Annahme bestätigen werden wir dann, zu gegebener Zeit, unser Depot mit weiteren Aktien ausbauen über die wir Sie dann wie gewohnt auf Investors Inside natürlich rechtzeitig informieren. Es zeigte sich auch in dieser Woche einmal mehr, dass die richtige Aktienauswahl entscheidend für Ihren Erfolg an der Börse ist. Achten Sie weiterhin auf echte Qualität, und lassen Sie sich nicht durch die momentan starken Tagesschwankungen aus dem Konzept bringen!

Auszug aus dem aktuellen Investors Inside Börsen Newsletter!

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BYD, Build Your Dreams Aktie wieder im Aufwind


Bereits gestern konnten die Aktien des chinesischen Elektroauto und Batterieherstellers BYD, Build Your Dreams kräftig zulegen. Mit dem heutigen weiteren Anstieg der Aktie wurde ein mustergültiges Kaufsignal generiert. Nachdem die Aktie zuvor monatelang nur eine Richtung zu kennen schien, nämlich abwärts könnte nun allmählich die Wende eingeleitet sein. Der chinesische Autobauer an dem sowohl Daimler als auch Investmentlegende Warren Buffet beteiligt sind gibt insgesamt 79 Millionen Aktien, sogenannte A-Shares an private und institutionelle Investoren aus. Der Preis je Aktie beträgt 18 Yuan. Von den neu ausgegebenen Aktien wurden insgesamt 64 Millionen Aktien über das Internet angeboten. Die Aktien des Elektroauto-Pioniers fanden reißenden Absatz und waren 22-fach überzeichnet.

Zwar wurde für das Unternehmen an der Börse in Shenzhen nicht ganz soviel frisches Kapital eingefahren wie sich die Unternehmenslenker das erhofft hatten, dennoch dürfte die verstärkte Aufmerksamkeit durch den Börsengang die Aktien wieder etwas mehr in den Fokus der Anleger, sowohl auf privater als auch auf institutioneller Seite, rücken. Insgesamt sollten nun alle schlechten Nachrichten in dem Aktienkurs eingepreist sein, die guten Nachrichten wurden in der letzten Zeit vom Markt ignoriert. In Kooperation mit Daimler will man ab 2013 Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen. Schon heute beliefert das Unternehmen weltweit Kommunen mit Elektrobussen…Wir attestieren der BYD Aktie nun eine echte Rebound-Chance und haben unsere Position hier gestern erneut aufgestockt.

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Trading Update Porsche, Daimler, Metro, RWE und Dialog Semiconductor


Auszug aus unserem Newsletter vom Wochenende: ..Griechenland bleibt das beherrschende Thema – auch in der kommenden Woche! Während also das politische Hickhack nicht zu enden scheint, und wir in Europa trotz eines erstaunlich harmonischen  kürzlich stattgefundenen Treffens zwischen Frau Merkel und Herrn Sarcozy wieder hoffen dürfen, scheint Euroland von einer echten Gemeinschaft weiter entfernt denn je. Die Griechen schimpfen auf die Deutschen und vergessen gar dass sie sich diesen Schlamassel selber, und über Jahrzehnte in denen sie über Ihre Verhältnisse gelebt haben, eingebrockt haben. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass wir Deutschen nun einen Großteil der  Zeche dafür zahlen werden (und wir werden zahlen!) und dafür noch die Anfeindungen der griechischen Bevölkerung über uns ergehen lassen müssen. Mal ehrlich, was spielt Griechenland denn wirklich für eine wirtschaftliche Rolle? Aber darum geht es ja auch gar nicht…

Fachleute befürchten im Falle einer Pleite Griechenlands eine Kettenreaktion die anderen Länder wie Irland, Portugal, Spanien und Italien mit in den Abgrund reißen könnte. Und das wohl auch zu Recht! Und genau das ist es was wir uns alle noch viel weniger leisten können als nun wiedermal Geld in die Hand zu nehmen und Griechenland und damit den Euro zu retten. Es geht um Zeit die wir uns teuer erkaufen um dann vielleicht später eine echte Lösung für das Problem zu finden, nicht mehr und nicht weniger. Und genau deswegen werden wir in der kommenden Börsenwoche auch in den einschlägigen Gazetten lesen können, dass wir die Soforthilfe in Höhe von 12 Milliarden Euro an Griechenland zahlen werden. Das wir alle aber langfristig sogar dann mit einer guten Verzinsung unseres eingesetzten Kapitals rechnen können halte ich persönlich für eines der größten Märchen der Gegenwart. Selbst wenn irgendwann Geld zurück fließen wird werden wir Steuerzahler davon nichts zu sehen bekommen, dessen bin ich mir sicher!

Nun, vielleicht ist das mit einem Blick auf das große Bild auch gar nicht so entscheidend…Als Börsianer stellt man sich derzeit nicht nur die Frage nach dem möglichst besten Schutz des Kapitals vor der drohenden Katastrophe sondern versucht auch durch eine möglichst realistische Einschätzung der Möglichkeiten von einem positiven Ausgang des griechischen Dramas zu profitieren. Und damit meine ich nicht die Spekulation auf eine mögliche Pleite Griechenlands!!! Auch die Diskussion um eine freiwillige Beteiligung der Banken und Versicherungen halte ich persönlich für nicht wirklich relevant. Auf Egghats Blog kann man eine schöne Aufstellung über die tatsächliche Beteiligung einzelner Institute finden, die ich für sehr aufschlussreich halte. Mit Ausnahme der Commerzbank sehe ich hier für Deutsche Kreditinstitute keine ernsthaften Bedrohungen.

Ähnlich verhält es sich im Übrigen mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA die sich in Wohlgefallen auflösen dürfte weil man letztlich doch die Schuldenobergrenze “vorübergehend” nach oben Schrauben wird. Auch die neue Angst eines Double Dip, sprich eines erneuten Abgleitens der USA in die Rezession, halte ich für übertrieben, denn die FED respektive die USA können es sich schlicht und ergreifend einfach nicht leisten ein solches Szenario zu riskieren. Dennoch bleiben natürlich alle genannten Probleme existent und auf Ihre Weise auch bedrohlich, das sollte in den nächsten Wochen nicht vergessen werden.

Was erwartet uns also in der kommenden Börsenwoche? Der Handel am Freitag lässt hoffen, dass positive Nachrichten bezüglich einer Einigung der Europäer und Zahlung an Griechenland weiteren Druck nach unten zunächst einmal raus nehmen wird. Der Hexensabbat verlief so wie es sich die Mehrheit gewünscht hat, und dürfte noch einmal gute Einstiegschancen für kurzfristige Trades geboten haben. Ob nun weitere Anschlusskäufe kommen werden bleibt abzuwarten, allerdings stehen die Chancen dieses mal nicht so schlecht. Entscheidend dürfte sein, ob die Amerikaner das mögliche, positive Szenario in der kommenden Woche mitspielen werden. In den USA war der Freitagshandel eher nicht überzeugend. Zwar schaffte es der Dow Jones wieder knapp über die Marke von 12.000 Punkten, und der S&P notierte mit 1.271 Punkten wieder deutlich über dem Wochentief, von einer Entwarnung kann hier aber noch nicht die Rede sein. Insbesondere die Technologiewerte an der Nasdaq und die Bankentitel gaben teilweise deutlich nach und belasteten die mögliche Erholung. Charttechnisch betrachtet stehen die US Indizes somit immer noch auf Messers schneide.

Beim Dax hat sich das Bild wieder etwas aufgehellt. Seit nunmehr zwölf Handelstagen befand sich der deutsche Leitindex in einer sehr engen Schiebezone. Der Index befindet sich immer noch in seinem langfristigen Aufwärtstrend und hat am Freitag den “Sprung” zurück in die nächste Handelszone geschafft. Der Slow Stochastic hat bullish gekreuzt und ein neues Kaufsignal generiert. Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch nach oben über die 7.200 Punkte und später über 7.354 Punkte könnte ein anschließend sehr dynamischer Anstieg bis ca. 7.440 Punkte immer noch eine mögliche Sommerrally einleiten, mit der wohl momentan die wenigsten Marktteilnehmer rechnen. Gelingt dies nicht, bzw. bricht der DAX in der kommenden Woche wieder ein bleibt vorerst immer noch die Unterstützung zwischen 6.986 und 7.000 Punkten, die nicht unterschritten werden sollte. Ich gehe weiterhin davon aus. dass die Woche nach dem Hexensabbat nun die Wende nach oben bringen könnte, insbesondere die zyklischen Werte aber auch einzelne Bankaktien (ausser Commerzbank!) sollten diese Erholung anführen. Warum ich dieser Meinung bin lesen Sie wie gewohnt ab Montag früh in einzelnen Artikeln auf unserem Börsenblog. Ich habe am Wochenende ein paar sehr interessante Beobachtungen gemacht!

In der abgelaufenen Woche habe ich Rücksetzer bei einzelnen Aktien wieder zu ersten Käufen genutzt. Neben Daimler sind nun auch die Aktien der Metro AG sowie Dialog Semiconductor, Deutsche Bank und RWE in unser Depot gewandert..Die Porsche Aktie handelt morgen EX Dividende. Ich gehe aber davon aus, dass der zu erwartende Abschlag von 0,50 Euro schnell wieder kompensiert wird, da hier ein neues Kaufsignal vorliegt…

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Trading Update – RWE und Daimler sind günstig!


Wie ja bereits in unserem Newsletter mehrfach geschrieben nutzen wir die schwachen Tage bis zum heutigen Hexensabbat verstärkt zum Kauf einzelner Qualitätsaktien, natürlich in der Annahme, dass die Börsenwelt in der kommenden Woche wieder etwas freundlicher aussehen könnte. So geschehen auch gestern bei zwei Aktien die wir bereits seit längerem unter intensiver Beobachtung haben. Zur RWE Aktie gibt es natürlich momentan eine Menge zu berichten. Die Abschaltung der Atomkraftwerke und deren Auswirkungen auf die künftigen Bilanzen des Konzerns sind derzeit nicht wirklich absehbar. Galten die Aktien der Energieversorger bis vor Kurzem noch als sicherer Hafen in schlechten Zeiten würden wir die Titel von E.on und RWE zur Zeit eher als spekulative Depotbeimischung einstufen. Wir hatten ja kürzlich zu den beiden Werten eine Analyse veröffentlicht die unverändert Gültigkeit hat. Somit waren die Kurse heute Morgen bei RWE wieder klare Kaufkurse für eine Erstposition bei dem Energieversorger.

Bei der Daimler Aktie lässt sich in den letzten Tagen wieder deutliches Kaufinteresse der Anleger feststellen. Nicht nur die Xetra Schlussauktionen gebe Aufschluss darüber sondern auch die wieder anziehenden Umsätze im Handelsverlauf. Auch operativ scheint sich der Konzern nun wieder fit getrimmt zu haben. Insbesondere die LKW Sparte gibt wieder Anlass zur Hoffnung, dass dieses Segment künftig wieder mehr zu einem positiven Ergebnis im Konzern beitragen kann. Der Umsatz des Konzerns stieg im ersten Quartal um 17 Prozent, während der operative Gewinn sogar um 71 Prozent auf zwei Mrd. Euro zulegen konnte. Insbesondere die starken Nachfrage aus China und anderen Schwellenländern dürfte weiter anhalten und der Daimler AG und deren Aktionären auch in den kommenden Quartalen noch viel Freude bereiten. Wir haben den gestrigen Absacker der Aktie auf unter 46,- Euro genutzt und uns hier neu positioniert.

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Dialog Semiconductor – jetzt kaufen?


Trotz guter Nachrichten mussten Dialog Semiconductor Aktien in den letzten Tagen weitere Verluste hinnehmen. Nachdem auch die letzte Unterstützung bei 12,65 Euro nicht gehalten werden konnte ging es rasant in Richtung 12,- Euro für die Aktie. Bereits in unserer letzten Aktien Analyse zu dem Wert hatten wir ja darauf hingewiesen, dass so etwas demnächst passieren könnte. Damals schrieben wir.. “Gelingt der Ausbruch nach oben jedoch nicht, drohen weiter Abschläge bis in den Bereich um die 12,50 oder 11,90 Euro. Hier findet man die nächsten soliden Unterstützungen.

Ich persönlich halte die Aktie nun für überverkauft. Bei 11,90 Euro bis 12,35 ergibt sich eine interessante Einstiegschance Der Chart zeigt deutlich, dass hier mehr Luft nach oben als nach unten besteht, und sich die Aktie inzwischen auf einem entsprechend interessanten Niveau befindet. Momentan scheint hier ein größerer Verkäufer am Werk zu sein, sobald dieser fertig ist kann es auch sehr schnell wieder in die andere Richtung gehen. Die Dialog Semiconductor Aktie gehört zwar nicht unbedingt zu den Schnäppchen am Markt es besteht jedoch eine gehörige Phantasie für künftig weiter steigende Umsätze und Gewinne. Und das nicht zuletzt wegen der letzten Meldung des Unternehmens

Der aktuelle Chartcheck der Dialog Aktie zeigt ein deutliches Bild der überverkauften Situation. Zudem kann man im Jahreschart auf dem aktuellen Niveau gleich vier Kursspitzen erkennen, an denen die Aktie jeweils wieder gedreht hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies auch jetzt wieder der Fall sein könnte halte ich persönlich für relativ hoch. Natürlich ist auch ein weiteres Abrutschen der Aktie bis in den Bereich um die 11,35 Euro nicht auszuschließen. Das dürfte dann aber eher dem Gesamtmarkt geschuldet sein als den fundamentalen Daten. Die Nachricht, dass Dialog die Zusammenarbeit mit Panasonic ausweitet, und künftig den Power-Management-Chip DA9052 zur Optimierung der Akkulebensdauer an den Konzern liefern, sollte sich bald deutlich positiv bemerkbar machen. Mittelfristig traue ich der Aktie einen Rebound auf 16,- bis 18,- Euro zu.

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Commerzbank – Die Woche der Entscheidung?


Die Commerzbank Aktie tut sich weiterhin sehr schwer. In dieser Woche könnte bereits die Entscheidung über die mögliche Richtung der Aktie fallen. Am Freitag konnte die Aktie zwar noch einmal zulegen, jedoch gelang es nicht nennenswert über die Marke von 3,23 Euro zu kommen. Auch die Xetra Schlussauktion bei der noch einmal 7.336.700 Aktien der Commerzbank von einer größeren Adresse gekauft worden sind konnte daran erst einmal nicht viel ändern.

Die Aktie befindet sich derzeit aus charttechnischer Sicht sozusagen im Niemandsland, eine Entscheidung wird wohl erst nach Einbuchung der neuen Aktien in die Depots der Anleger stattfinden. Bereits am Mittwoch wurde der Handel mit Bezugsrechten für den Kauf von jungen Aktien zum Preis von jeweils 2,18 Euro pro Stück beendet. Der Preis der Bezugsrechte lag zum Handelsschluss bei 0,83 Euro. Heute wird die Kapitalerhöhung der Commerzbank allmählich abgeschlossen. Heute, am 6. Juni läuft die Zeichnungsfrist für die neuen Aktien aus. Diese sollen dann am 7. Juni erstmals an der Börse mitgehandelt werden. Insgesamt kommen damit gut 2,4 Milliarden neue Commerzbank Aktie auf den Markt.

Aber es gibt noch einen weiteren Faktor der nicht außer Acht gelassen werden sollte, und sich kurzfristig durchaus negativ bemerkbar machen könnte. Erst heute war wieder zu lesen , dass die europäischen Banken nun wohl doch an dem Hilfspaket für Griechenland mit bis zu 30 Milliarden Euro beteiligt werden sollen. Man sollten die Risiken des Engagements der Commerzbank und der Tochter Eurohypo in den PIICS-Staaten sowie der anhaltende Staatseinfluss also nicht unterschätzen. Zusätzlich rechne ich damit, dass nachdem die neuen Aktien auf dem Markt sein werden, und damit die Anzahl der handelbaren Aktien drastisch steigt, hier noch einmal verstärkter Verkaufsdruck für die Commerzbank Aktie aufkommen könnte.

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TradingUpdate – Nordex, Q-Cells, Solon


Allem voran ist wohl heute zur erwähnen, dass die Nordex Aktie nun da gelandet ist wo sie landen musste. Wir hatten ja auf die besondere charttechnische Situation bei dem nicht mehr günstigen Titel hingewiesen. Das Gap bei ca. 6,- Euro musste noch geschlossen werden, sprich ein kurzzeitiges Unterschreiten der Marke um die 5,75 Euro wäre mustergültig, um dann die entstandene Kurslücke zu schließen. Ich gehe also weiterhin davon aus, das dieses Szenario eintreten wird. Bleibt die Frage wie es weiter gehen wird. Die schlechte Nachricht ist nämlich, dass mit dem Unterschreiten der 6,- Euro Marke dann ein theoretisches Kursziel von 4,92 Euro generiert wird. Hier ist also nach wie vor Vorsicht geboten, die gestern ausgeführten Verkaufsorders lassen nicht viel Gutes erwarten. Ich würde hier weiter abwarten, denn für meinen Geschmack ist die Nordex Aktie auch jetzt noch deutlich zu teuer.

Kürzlich schrieb ich in unserem Newsletter… “Bei Solon und Q-Cells zeigt sich ein noch düstereres Bild. Nachdem die Q-Cells Aktie nun erwartungsgemäß die Latte bei 2,- Euro gerissen hat ist bei 1,81 Euro die wohl vorerst letzte charttechnische Unterstützung zu finden.” Inzwischen hat die Aktie von Q-Cells auch diese Marke nun unterschritten und bewegt sich weiter südwärts. Mit etwas Wohlwollen kann man bei 1,63 Euro eine weitere mögliche Unterstützung im Chart finden. Die Aktie des einstigen Highflyers ist zwar hoffnungslos überverkauft, bleibt aber nur nur etwas für ganz Hartgesottene. Mutige Trader setzen spätestens im Bereich bei 1,50 Euro auf eine technische Gegenbewegung

Die Solon Aktie hat vor ein paar Tagen bereits die aktuelle Unterstützung bei 2,45 Euro angetestet, und kurzzeitig auch unterschritten. Heute notiert die Aktie wieder genau an dieser Unterstützung. Kann die 2,45 Euro Marke erneut nicht gehalten werden sollten sich Anleger wohl schon mal mit der runden Marke von 2,- Euro “anfreunden”. Charttechnisch gesehen wäre sogar erst bei ca. 1,80 Euro die nächste “echte” Unterstützung zu finden. Auch die Solon Aktie bleibt für uns einer der Kandidaten die von ernsthaften Anlegern wohl in der nächsten Zeit gemieden werde sollte. Ein kurzfristiger Rebound-Trade bietet sich noch nicht an! Alle drei genannten Titel sind maximal eine Halteposition…

 

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TradingUpdate – Commerzbank oder Deutsche Bank?


Nach einer erneuten Erholungs-Rallye am gestrigen Handelstag musste die Commerzbank Aktie letztlich alle Tagesgewinne wieder abgeben und notiert unverändert um die Marke von 3,20 Euro. In den letzten beiden Tagen konnte die Aktie der Commerzbank somit um zehn Prozent zulegen, was angesichts der vorangegangenen Verluste wohl aber noch kein Grund zum Jubeln ist. Viele Anleger stellen sich momentan die Frage wo der wahre Wert des Unternehmens nach Abschluss der Kapitalerhöhung sein könnte. Die Anzahl der Aktien hat sich dann drastisch auf 5,4 Milliarden Stücke erhöht. der prognostizierte Gewinn in Höhe von 1,74 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2011 ergäbe somit dann einen rechnerischen Anteil pro Aktie von 0,32 Euro.

Dies würde auf dem aktuellen Kursniveau von 3,20 Euro bereits ein KGV von 10 bedeuten. Die Commerzbank wäre somit deutlich teurer als beispielsweise die Deutsche Bank im direkten Vergleich. Der Branchenprimus wird aktuell mit einem KGV von unter 7 bewertet, und das wohl bei deutlich besseren Aussichten! Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, dass der Commerzbank Kurs noch weitere 30 Prozent fallen sollte um sich dem derzeit üblichen Bewertungsniveau anzunähern. Bereits im kommenden Jahr will die Commerzbank deutlich mehr verdienen. Der Nettogewinn sollte sich dann auf 2,61 Euro belaufen, woraus sich dann ein Gewinn von 0,48 Euro je Aktie ergeben würde. Das KGV der Commerzbank würde damit nur noch 7 betragen, verglichen mit einem derzeit prognostizierten KGV der deutschen Bank von 6.

Auch die Analysten, die zuletzt mitten im Abwärtstrend noch Kursziele um die 6,- Euro ausgerufen hatten, sind inzwischen sehr zurückhaltend geworden und haben ihre Prognosen teilweise deutlich nach unten angepasst. Es stellt sich also die Frage ob die Commerzbank Aktie immer noch zu teuer, oder die Deutsche Bank Aktie zu günstig ist? Beides, würde ich sagen, was natürlich vorerst für ein Investment in die Deutsche Bank spricht, wenn man sich im Bankensektor engagieren will. Bei der Deutschen Bank Aktie finden wir aktuell zudem eine interessante Situation vor! Wie bereist mehrfach geschrieben könnte aber unter langfristigen Gesichtspunkten auch ein Einstieg bei der Commerzbank Aktie, ab Kursen von 2,70 Euro, bald wieder interessant sein…

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