Tag Archive | "S&P 500"

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Die Autobauer VW, BMW, Daimler und Porsche bleiben erste Wahl!


Die Rede von FED Chef Ben Bernanke am Mittwoch war eigentlich nur eine weiter Bestätigung dessen was wir eh schon alle wissen. Etwas verwunderter war ich über die Aufregung der Börse nach der FED Sitzung. Klar war bereits im Vorfeld der Rede das es kein neues Aufkaufprogramm QE3 nach QE2 geben würde, zumindest zunächst nicht! Und wenn dann würde man dem ganzen sicherlich ein neues Etikett aufkleben und es anders nennen, damit die offensichtliche Niederlage der USA bei Ihren Bemühungen nicht allzu schmachvoll wird. Besser ist es da schon demnächst die Schuldenobergrenze der USA anzuheben – zumindest vorübergehend – um eine drohende Zahlungsunfähigkeit der USA zu verhindern. Auch ist die Botschaft Benankes nicht ganz klar, wenn man den Nebensätzen etwas mehr Beachtung schenkt. Denn die Notenbank will fällig werdende Wertpapiere dann in neue Staatstitel reinvestieren und damit ihr Portfolio an Bonds konstant hoch halten. Das heißt, auslaufende Bonds werden durch den Ankauf neuer Papiere ersetzt, was bedeutet, dass monatlich immer noch bis zu 20 Milliarden Dollar der FED in den Markt gepumpt werden, hmmm..

Die Inflation wird von Bernanke als eher nicht so relevant eingeschätzt, deswegen belasse man auch den Zinssatz bis auf Weiteres auf dem historisch niedrigen Niveau, hieß es zur Erklärung. Angesichts des immer noch schwächelnden Arbeitsmarktes und des danieder liegenden Immobilienmarktes bleibt wohl auch hier keine andere Wahl! Nun, den Aktienmärkten sollte es langfristig gut tun und dem Dollar verhalfen die Aussagen zu etwas mehr Stärke. Allerdings drückte das etwas düstere Bild das Ben Bernanke von der US Wirtschaft zeichnete am Feiertag erneut kräftig auf die Stimmung der Anleger. Nach dem Ausbruch am Mittwoch nach oben folgt also direkt eine neue Konsolidierung, um dann am Freitag bereits wieder einen Ausbruch zu simulieren. Verrückte Börsenwelt!!!

Ein weiteres bewegendes Thema in dieser Woche ist die beherrschende Stellung der US Ratingagenturen. Nachdem nun die Probleme in Griechenland zwar nicht gelöst aber verschoben wurden konzentriert man sich jenseits des Atlantiks bereits darauf neue Unruhe zu stiften. Mit Erfolg, leider! Italien ist der nächste Kandidat auf der Liste der Themen mit denen man von den Problemen des eigenen Landes, die noch viel größer sein dürften, nun ablenkt. Eine gewisse Systematik lässt sich hier wohl nicht leugnen! Die Presse umschrieb das Problem mit den Ratingagenturen heute so: “Die drei privatwirtschaftlich strukturierten Unternehmen beherrschen 95 Prozent des Marktes und verfügen über quasi hoheitliche Machtbefugnisse, indem sie die Kreditwürdigkeit souveräner Staaten beurteilen – und damit die EU-Politik auf Trab halten.” Heute drohte die EU-Wertpapieraufsicht damit den Ratinghäusern Fitch, S&P sowie Moodys die Lizenz für Europa zu entziehen. Ich wäre unbedingt dafür, aber es müsste ein europäisches Pendant dazu geschaffen werden!

Das bringt mich auch gleich zum nächsten ganz erstaunlichen Punkt in der gesamten Diskussion. Als wäre das alles noch nicht schlimm genug stellte sich US Finanzminister Timothy Geithner nun vor die Presse und warf den Europäern vor in Sachen griechischer Schuldenkrise nicht genug getan zu haben. Insbesondere die Atomkatastrophe von Fukushima sowie die europäische Schuldenkrise sei Schuld an der Misere in der die USA nun stecke. Die deutlich langsamere Erholung der US Wirtschaft hat nun also einen oder besser zwei Schuldige gefunden. Man sei ernsthaft besorgt über einen Flächenbrand wenn nicht entsprechend entschlossen reagiert werde, hieß es weiter! Es ist schon etwas dreist uns nun den schwarzen Peter zuzuschieben nachdem man die Krise in den USA durch die Pleite von Lehmann Brothers erst ausgelöst hat. Hätten die Amerikaner damals etwas mehr getan wäre dieser ganze Schlammassel wohl erst gar nicht entstanden. Vielleicht sollte Herr Geithner erst einmal die Ratingagenturen in den Griff bekommen die ständig neues Öl in das Feuer gießen, und nun durch unkontrollierten Übereifer die Probleme teilweise größer reden als notwendig, nachdem sie vor Ausbruch der Krise jahrelang gepennt haben!!!

Wer die nötigen Nerven bei all diesem politischen Hickhack mitbringt kann aber auch in solchen Marktphasen, in denen offenbar nichts mehr sicher zu sein scheint, mit dem richtigen Timing und der richtigen Aktienauswahl schönes Geld verdienen. Unsere vor kurzem eingegangenen Trades entwickeln sich bislang größtenteils sehr schön. Allen vorweg sei hier natürlich die Aktie von Porsche genannt, die seit der Aufnahme knapp 15% zulegen konnte. Das dürfte es aber noch lange nicht gewesen sein, ebenso wie bei den VW Aktien die beide mit 11% im plus notieren. Die Daimler Aktie folgt mit 9,2%, die Deutsche Bank hat leider gestern und heute die schönen Gewinne größtenteils wieder abgegeben, an unserer Einschätzung hat sich aber nichts geändert, weswegen wir hier unverändert investiert bleiben. Die kommenden Wochen dürften für Bankenaktien weiterhin nicht einfach werden, dennoch haben wir am Freitag für 2,90 Euro eine Erstposition der Commerzbank Aktie hinzugenommen, da unser Wunschkurs von unter 2,70 Euro wohl doch nicht mehr erreicht wird. Wenn doch werden wir weiter aufstocken.

Die kommende Börsenwoche dürfte nicht einfach werden, auch wenn wir weiterhin davon ausgehen das die Entscheidung über einen Ausbruch der Indizes nach oben unmittelbar bevor steht, oder sagen wir mal vorsichtiger, eine baldige Stabilisierung eintreten dürfte. Sollte sich diese Annahme bestätigen werden wir dann, zu gegebener Zeit, unser Depot mit weiteren Aktien ausbauen über die wir Sie dann wie gewohnt auf Investors Inside natürlich rechtzeitig informieren. Es zeigte sich auch in dieser Woche einmal mehr, dass die richtige Aktienauswahl entscheidend für Ihren Erfolg an der Börse ist. Achten Sie weiterhin auf echte Qualität, und lassen Sie sich nicht durch die momentan starken Tagesschwankungen aus dem Konzept bringen!

Auszug aus dem aktuellen Investors Inside Börsen Newsletter!

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Bank of America, Citigroup, JP Morgan, Deutsche Bank – Bankenwerte unter Druck


Der US Markt beliebt nach d er Veröffentlichung der schwachen Konjunkturdaten weiterhin unter Druck. Im S&P 500 wurde gestern bereits die wichtige Unterstützung bei 1283 Punkten “abgearbeitet” und nun darf man wohl gespannt sein ob es gelingen wird den inzwischen über verkauften Markt auf diesem Niveau wieder zu stabilisieren. Für den DAX könnten diese Vorgaben nun bedeuten, dass die runde Marke von 7.000 Punkten in den kommenden Tagen doch noch getestet wird, auch wenn heute zunächst eher mit einer leichten Erholung zu rechnen ist. Charttechnisch betrachtet wäre dies sogar zu begrüßen, da somit das Fundament für einen erneuten Anstieg etwas stabiler wäre. Für den S&P 500 würde dies dann bedeuten, dass die Zielmarke von 1268 Punkten eventuell doch noch erreicht werden könnte.

Auffällig war gestern insbesondere die Schwäche der Banken Aktien. Die Bank of America Aktie verlor noch einmal satte vier Prozent an Wert, ebenso wie die Citigroup, die sogar mit einem Minus von 4,47 Prozent zu kämpfen hatte. Ebenfalls zu den großen Verlierern an der Wallstreet gehörte die Aktie von JP Morgan mit einem Minus von 2,5 Prozent. Alle drei Titel sehen charttechnisch momentan zwar angeschlagen aus, sind somit aber auch interessante Kandidaten für eine Rebound-Spekulation sobald sich die Märkte wieder erholen. Sehen sie sich die Charts der beiden Banken an, den Jahreschart der Bank of America und den 3 Monats-Chart der Citigroup und sie werden sehen was ich meine ;-)

Auch die Deutsche Bank Aktie konnte sich dem allgemeinen Trend nicht wirklich entziehen, wenn der Titel auch zum Handelsschluss wieder über der wichtigen 40,- Euro Marke gelegen hat. Heute darf man gespannt sein ob dies erneut gelingt. Bei 39,60 Euro liegt eine solide Unterstützung die noch erreicht werden kann. Die Deutsche Bank Aktie bleibt eines der solidesten Investments im Bankensektor, auch wenn die beiden amerikanischen Vertreter aus charttechnischer Sicht momentan interessanter erscheinen. Sollte also das oben genannte Szenario eintreten, sprich ein Test der 7.000 Punkte im Dax, respektive 1268 Punkte beim S&P 500 und die Märkte im Anschluss wieder nach oben drehen könnte sich bei allen genannten Titeln nun bald eine interessante Einstiegsgelegenheit ergeben.

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DAX – bald 6.800 oder 7.770 Punkte?


Wir befinden uns mal wieder in einer äußerst spannenden Börsenphase in der sich kurzfristig entscheiden wird wohin die Reise geht. Dazu gibt es natürlich wie immer zwei Szenarien von denen ich eines klar favorisiere. Leser unseres Blogs wissen, dass ich seit mehreren Wochen darauf hingewiesen habe, dass ich eine Korrektur erwarte. Diese ist letztlich auch eingetreten, wenn auch mit etwas Verspätung. Weiter bin ich davon ausgegangen, dass diese Korrektur insbesondere im Dax nicht von langer Dauer sein wird. Viel mehr musste der Markt vor dem nächsten Anstieg mal etwas Luft ablassen. Die spannende Frage ist nun ob bereits genügend Luft aus dem vorher überkauften Markt entwichen ist?

Mit dem gestrigen Erreichen der 7.251 Punkte Marke stehen die Chancen für eine Trendwende nicht schlecht. Der wichtigste Index dieser Welt, der S&P 500 hat ebenfalls gestern ein eindrucksvolles Intrady-Reversal hingelegt und, was noch viel wichtiger ist, konnte über der so wichtigen Marke von 1.328 Punkten den Handel beenden. Gelingt heute ein weiterer Anstieg über die 1.337 Punkte-Marke dann sieht die Börsenwelt schlagartig wieder deutlich freundlicher aus. Gleiches würde für den Dax beim Überschreiten der 7.400 Punkte Marke bedeuten, dass der Aufwärtstrend dann wieder aufgenommen werden kann. Das nächste Kursziel für diese Aufwärtsbewegung wäre in diesem Fall bei ca. 7.770 Punkten zu finden.

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Gehen die Märkte nun in den Korrekturmodus?


In den letzten vier Wochen konnte keine Nachricht schlecht genug sein um der Euphorie an den Märkten Einhalt zu gebieten. Immer höher stiegen die Aktienkurse fast aller Branchen und das trotz der Krise in Japan, der Portugal-Krise, dem hohen Ölpreis, usw. Jeder dieser Faktoren für sich betrachtet hätte unter normalen Umständen locker das Zeug dazu gehabt die Märkte um bis zu zehn Prozent korrigieren zu lassen, aber nichts ist passiert! Die Bullen haben es offensichtlich nun schwer sich an die alten Höchststände heran zu tasten, oder gar darüber hinaus anzusteigen, die Umsätze an den Börsen sind ebenfalls verhältnismäßig gering, und die neuesten Nachrichten über das tatsächliche Ausmaß der atomaren Katastrophe in Japan scheinen nun auch den letzten Optimisten etwas zu beunruhigen.

In den letzten Wochen haben im vor allem wohl zwei Faktoren dazu beigetragen, dass der Markt so stabil geblieben ist. Zum einen munkelt man dass nun wieder verstärkt Carry-Trades getätigt werden, sprich in größerem Umfang in Japan zinslos Geld geliehen wird um es dann in anderen Regionen dieser Welt mit einem entsprechenden Zinsertrag zu investieren. Und natürlich fließt auch ein gewisser Teil dieses “frischen Kapitals” in die Aktienmärkte. Zum anderen kann man verstärkt beobachten, dass aufgrund der Unsicherheiten der Anleger über die drohende Inflation weiter massiv Kapital in Sachwerte investiert wird. Dazu gehören neben Immobilien, Gold und Silber nicht zuletzt auch die Aktien von soliden Unternehmen! Die EZB hat nun die Zinswende eingeleitet, und es ist davon auszugehen, dass bald weitere Zinsschritte folgen werden um der drohenden Inflation entgegen zu wirken. Mit etwas Verzögerung reagiert nun der Markt wohl auf dieses Ereignis.

In den USA hat man inzwischen ganz andere Probleme! US-Finanzminister Timothy Geithner warnte bereits am 05.04.2011 die Mitglieder des US-Kongresses davor, dass die USA nur noch wenige Wochen von dem Erreichen der Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen Dollar entfernt sei, und geht nun davon aus, dass diese spätestens am 16. Mai erreicht wird. Es geht um den Übergangshaushalt für die US-Regierung der unbedingt noch in kurzfristig verlängert werden muss um eine Zahlungsunfähigkeit der USA zu verhindern. Geschieht dies nicht, dürfte dies weitere sehr negative Folgen für das weltweite Vertrauen in die USA, deren Unternehmen und den Dollar haben. Je nachdem welche Signale diesbezüglich also nun aus den USA kommen könnte sich die aktuelle Bewegung somit also weiter verstärken.

Noch ist es sicherlich zu früh sich um die allgemeine Verfassung der Finanzmärkte ernsthafte Sorgen zu machen, aber erste Warnsignale sind nun zu erkennen. Wenn ich von einer Korrektur des Marktes ausgehe, rede ich auch nicht von einem erneuten Absturz, sondern viel mehr von einem geordneten Rückzug auf ein angemessenes Niveau das die weltpolitischen Ereignisse einpreist. Ich könnte mir vorstellen das ein Rücksetzer bis ca. 6.750 Punkte im Dax in den kommenden Tagen oder Wochen noch einmal möglich ist. Hier sollten sich dann bereits wieder sehr interessante Kaufgelegenheiten im kurzfristigen Bereich ergeben. Allen voran sind dann wieder die zyklischen Aktien wie die Autobauer VW und Porsche interessant. Achten Sie auch auf den S&P 500, dieser sollte nun zumindest bis in den Bereich bei 1.290 Punkten korrigieren. Erst einmal kann man wohl davon ausgehen, dass die Börsen sich bis nach Ostern relativ ruhig verhalten werden…spannend dürfte die Woche danach werden! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen bereits heute besinnliche Ostertage!

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Die Aktien des Tages – VW, Porsche, HeidelCement, ThyssenKrupp


Gestern war Atomkatastrophe und heute ist alles wieder normal! Man darf schon etwas verwundert darüber sein wie schnell die Märkte zur Zeit wirklich schlechte Nachrichten verarbeiten. Selbst in dem durch Krisen gebeuteltem Japan scheinen die Menschen sofort wieder zum Alltag überzugehen, als ob nichts passiert wäre. Der Nikkei gab gestern nach der Meldung dass es sich bei dem Unglück in Fukushima um den schlimmsten anzunehmenden Fall handelt um knapp zwei Prozent nach, um dann heute bereits wieder fast ein Prozent im Plus zu schließen. Während der S&P 500 gestern ebenfalls einen schwachen Tag verbuchen musste, und auch heute bislang keine Anstalten macht sich deutlich zu erholen, wird auch im Deutschen Leitindex schon wieder heile Welt gespielt.

Betrachtet man hingegen die Börsen in Lateinamerika, Kanada und Russland und den USA in den letzten Tagen mahnen die Indizes dort wohl eher zur Vorsicht. Insbesondere die finanziell angespannte Situation in den USA sollte zu denken geben. Hier könnten noch sehr unangenehme Überraschungen lauern. Ich bleibe dabei, die Börsenwelt steht momentan auf sehr wackeligen Füßen. Die Wahrscheinlichkeit für eine Korrektur ist nach meinem Empfinden deutlich größer als die immer weiter steigender Kurse. Zumindest vorübergehend!

Bei den Autobauern glänzt heute erneut die Aktie von VW, und in deren Schlepptau auch die Porsche Aktie. Der Wolfsburger Konzern hat im ersten Quartal des Jahres 1,2 Millionen Autos ausgeliefert, und damit erneut eine Bestmarke erreicht. Ob dieses Tempo weiter gehalten werden kann bleibt abzuwarten. Noch ist nicht absehbar inwieweit der VW Konzern in den kommenden Quartalen von Lieferengpässen durch ausbleibende Teile aus Japan negative Einflüsse zu verkraften hat. Gut erholt zeigen sich heute auch die Aktien von ThyssenKrupp und HeidelCement während es bei der Commerzbank Aktie weiter abwärts geht.

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Ölpreisanstieg, Moodys, US Konjunkturdaten, Erdbeben, Tsunami – volle Breitseite!


Wenn es dicke kommt dann aber richtig…Gestern morgen schien die Börsenwelt noch einigermaßen in Ordnung zu sein, doch dann führte eine Reihe von Ereignissen zu dem aktuellen Absturz. Die Nervosität der Anleger könnte aktuell nicht größer sein. Immer wieder erschüttern die Nachrichten aus Libyen das Vertrauen der Investoren in einen dauerhaften Aufschwung an der Börse. Der Ölpreis hingegen ist inzwischen wieder deutlich zurückgekommen und signalisiert, dass der Anstieg des schwarzen Goldes vielleicht schon wieder vorbei sein könnte. das “echte” Gold hingegen befindet sich seit Tagen wieder auf dem Rückzug, was etwas verwunderlich ist wenn man Gold als echte Krisenwährung sieht.

Gestern kam dann noch hinzu, dass Moody`s erneut das Rating für Spanien herabgesetzt hat und damit auch erneut die Befürchtungen um eine Eurokrise anfacht. Wie auch schon in der letzten Periode des starken Euros, vor ziemlich genau einem Jahr, ist es doch immer wieder verwunderlich warum die amerikanischen Ratingagenturen gerade dann mit solchen Meldungen an den Markt gehen, wenn die europäische Leitwährung gegenüber dem Dollar deutlich an Stärke gewinnen haben! Ein Schelm wer sich böses dabei denkt! Die US Konjunkturdaten waren schlichtweg einfach nur schlecht und übten zusätzlichen Druck auf die Märkte aus. Nach wie vor bleibt der US Arbeitsmarkt die Achillesferse der amerikanischen Wirtschaft.

Heute morgen dann die Meldung über den Tsunami und das Erdbeben in Japan der die Börsen dort gegen Handelsende abstürzen ließ. Das Erdbeben der Stärke 8,9 ereignete sich gegen 14:45 Uhr Ortszeit, kurz vor dem Handelsende der japanischen Börsen. Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio, hieß es in den Presseberichten. Zu diesem Zeitpunkt war das Ausmaß der Schäden nicht absehbar und so entschlossen sich die Anleger das Risiko deutlich zu reduzieren und schickten die Börse auf Talfahrt. Der Nikkei büßte in den letzten 15 Handelsminuten mehr als hundert Punkte ein und schloss auf einem Fünf-Monats-Tief bei 10.254 Punkten.

Heute scheint irgendwie alles zusammengekommen zu sein. Dennoch kann man dem DAX und einzelnen Aktien trotz der Nachrichtenlage auch heute wieder deutliche Stärke attestieren. Es würde mich nicht wundern wenn sich bereits nach dem Test der 7.000 Punkte Marke die Stimmung in den kommenden Tagen wieder deutlich aufhellen würde. Im Tief markierte der deutsche Leitindex heute die 6.978 Punkte, der S&P 500 hätte bei 1.286 Punkte ebenfalls bereits eine wichtige Unterstützung abgearbeitet, ebenso wie der Dow Jones mit dem nochmaligen Test der 12.000 Punkte Marke. Eine der wesentlichen Voraussetzungen für wieder steigende Kurse wäre wohl ein weiterer Rückgang des Ölpreises, sowie eine deutliche Beruhigung der Lage in den arabischen Staaten Nordafrikas.

Es besteht also eine durchaus berechtigte Chance darauf, das wir den Großteil der Korrektur nun bereits schon gesehen haben. Dennoch muss man natürlich weiterhin die Bälle flach halten, und die Geschehnisse genauestens beobachten. Zunächst bleibt abzuwarten wie groß die Schäden in Japan tatsächlich sind, und wie die Börsen dort darauf reagieren werden. Erneut sind viele Menschen Opfer einer Naturkatastrophe geworden, und das geht uns wohl alle an, denn es gibt wichtigeres als die Börse. Wenn Sie die Möglichkeit haben zu helfen, dann tun Sie dies bitte! In diesem Sinne wünsche ich ihnen erst einmal ein schönes Wochenende und gute Erholung von einer wirklich anstrengenden Börsenwoche..

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TradingUpdate VW, Porsche, Continental und Deutsche Bank


Kaum schreibt man mal über Pest und Cholera, schon erwischt einen die Seuche…ich war die letzten Tage aufgrund einer wirklich unangenehmen Virus-Infektion praktisch ausgeknockt, und nicht in der Lage mich vor den PC zu setzen, geschweige denn mich in eine vertikale Lage zu begeben. Einzelheiten dazu möchte ich Ihnen ersparen, aber zumindest hoffe ich das es als Entschuldigung für meine Börsen-Abstinenz und die fehlende Ausgabe unseres Börsen Newsletters an diesem so spannenden Freitag gelten möge.

Es ist geschafft, der Dax hat sich erneut hervorragend geschlagen. Die so wichtige Marke von 7.000 Punkten konnte endlich überschritten werden, und auch in den USA sehen die Vorgaben für die kommenden Handelswoche sehr gut aus. Mit 1.240 Punkten ging der S&P 500 aus dem Rennen und markierte damit ein neues Hoch zum Handelsschluss. Somit steht der breit gefasste Index deutlich über der Marke von 1.232 Punkten die von mir als Wochenziel angepeilt wurden. Für die kommende Woche rechne ich in jedem Fall mit einem Test der 1.250 Punkte Marke, oder sogar einem Schlusskurs deutlich darüber. Der Dow Jones schloss bei 11.410 Punkten und somit nur noch zehn Punkte unter der nächsten Hürde bei 11.420,- Punkten bei deren Überschreiten sich ein neues Kursziel von 11.700 Punkten ergeben würde.

Für den DAX würde eine weitere positive Börsenwoche bedeuten, dass dieser sich nun in Richtung unseres erhöhten Jahresziels zwischen 7.160 bis 7.240 aufmacht. Wie bereits mehrfach geschrieben halten wir eine Jahresendrallye für sehr wahrscheinlich. Wie fast immer dürfte diese dann unter überschaubaren Umsätzen stattfinden, was einen nicht weiter beunruhigen sollten, da dieses Phänomen aufgrund der Weihnachtsfeiertage und der Vorbereitung vieler Marktteilnehmer darauf normal ist. Das heißt aber nicht etwa das die letzten Handelstage des Jahres langweilig werden. Ganz im Gegenteil waren die nun kommenden drei bis vier Wochen auch in den letzten beiden Jahren mit die spannendsten des gesamten Börsenjahres.

Ich gehe davon aus, dass die runde Marke von 7.200 Punkten im Dax noch in diesem Jahr zumindest getestet wird. Bleiben Sie also bei Ihrer Strategie, auch wenn es holprig wird. Am kommenden Freitag ist der letzte Hexensabbat des Jahres, hier könnte also noch einmal verstärkter Kaufzwang der Bären entstehen. Weiterhin versuchen die Fonds und großen Vermögensverwalter in den letzten Handelstagen durch aktives Window Dressing Ihre Portfolios optisch noch etwas auf zu polieren. Zum einen bedeutet das, dass wohl weitere Mittelabflüsse in den Anleihemärkten zu einer generell höheren Aktienquote bei diesen Marktteilnehmern führen dürften, und zum anderen, dass gerade die Titel die in letzter Zeit gut gelaufen sind nun auch verstärkt von diesen gekauft werden.

Vergangenen Donnerstag war ein ziemlich heftiger Tag für VW Aktionäre, und ich hoffe Sie hatten die Nerven diesen Kursverlauf positiv für sich nutzen zu können. Auch ich bin zunächst ausgestoppt worden, ebenso wie bei Porsche, konnte aber beide Titel wieder deutlich günstiger zurückkaufen. Das Jahr 2011 dürfte das Jahr der Autobauer und Zulieferer werden. Nicht zuletzt unter dem Gesichtspunkt der oben genannten Kapitalumschichtungen wird sich dies auch kurzfristig bei diesen Titeln deutlich bemerkbar machen. Zusätzlich habe ich noch eine Position bei Continental aufgebaut und mein Engagement bei der Deutschen Bank wieder etwas erhöht, weil diese Aktie einfach deutlich unter Buchwert notiert und charttechnisch nun ein deutliches Kaufsignal generiert hat.

In diesem Sinne, auf einen spannenden Endspurt in ein nicht minder Spannendes Börsenjahr 2011

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Skandale an der Wall Street verunsichern


Mehrere HedgeFonds stehen unter dem dringenden Verdacht sich der illegalen Nutzung von Insiderinformationen schuldig gemacht zu haben. Das Wall Street Journal hatte vor kurzem darüber bereits berichtet, dass vor allem Insiderinformationen zu bevorstehenden Fusionen im Gesundheitswesen weitergereicht und zu lukrativen Börsengeschäften genutzt worden seien. Drei Dutzend Institute, darunter die Investmentbank Goldman Sachs, hätten die Informationen genutzt, hieß es weiter.

An der Wall Street herrscht seit gestern gr0ße Verunsicherung aufgrund der neuesten Informationen und Berichte über unsaubere Geschäfte. Eigentlich fing der Handelstag ganz gut an, der Dax markierte mit dem Überschreiten der Marke von 7.000 Punkten ein neues Hoch, und auch die US Börsen starteten freundlich in den Handel. Der Dow Jones konnte sogar die wichtige Hürde bei 11.420 Punkten kurzzeitig überschreiten, der S&P 500 sprang direkt von dem Widerstand bei 1.220 Punkten über den nächsten bei 1.232 Punkten. Doch dann machten die Nachrichten um die krummen Geschäfte einiger Marktteilnehmer an den US Börsen wieder die Runde.

Ausserdem wurde nun bekannt, dass US-Ermittler, die bereits seit dreieinhalb Monaten ermitteln, Betrügereien an hunderten von Anlegern mit einem Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar aufgedeckt haben. Laut Presseberichten fielen 120.000 Amerikaner auf die Betrüger herein. 343 Strafverfahren und 189 Zivilverfahren seien auf den Weg gebracht, heißt es. Die Betrüger prellten die Anleger auf die immer wieder gleiche Masche, mit einem klassischen Schneeballsystem. Dies heißt, dass vermeintliche Gewinne nicht tatsächlich erwirtschaftet wurden, sondern vielmehr die Rendite aus den neu eingezahlten Geldern der anderen Kunden ausgezahlt wurden. Natürlich haben die Täter dabei einen wesentlichen Teil der eingezahlten Gelder in den eigenen Taschen verschwinden lassen. Das System funktioniert bestens so lange regelmäßig frisches Geld hereinkommt, und ist leider auch in Deutschland bei manchen Anbietern sehr beliebt…

Die Bank of America macht ebenfalls im negativen Sinne von sich Reden. Ein Bestechungsskandal erschüttert die Vorzeige-Bank der Amerikaner. Um mit den Kommunen ins Geschäft zu kommen, habe die Bank of America in den Jahren 1998 bis 2003 mehrfach Verantwortliche bestochen, sagte der Chefermittler der Börsenaufsicht SEC, gestern. Es habe hinter den Kulissen verbotene Absprachen gegeben und die Bank habe Einblick in die Angebote der Konkurrenz erhalten, hieß es weiter in der Meldung. Zwar liegen diese Vorgänge schon weit in der Vergangenheit, diese Vorgehensweise an sich ist aber wohl wenige ehrenhaft. Offenbar haben Verantwortliche bei der BAC nun belastende Informationen über andere Kreditinstitute an die SEC weitergegeben um sich selber etwas zu entlasten…Anleger befürchten wohl eine unangenehme Ausweitung der Ermittlungen.

Sodom und Gomorrha an den US-Börsen sind nicht gerade das was die Finanzmärkte nun brauchen. Insbesondere, da all diese Skandale zu einem Zeitpunkt auftauchen an dem viele Anleger wieder neuen Mut und neues Vertrauen gefasst haben. Auch diese Unregelmäßigkeiten werden wohl bald aufgedeckt sein, die Schuldigen nur mäßig bestraft, und diese Taten in Vergessenheit geraten. Bereits in Kürze gehen alle wieder zum Tagesgeschäft über und werden so tun als wenn nicht gewesen ist. Das ist zwar irgendwie deprimierend, aber für uns Anleger sicherlich besser so. Die Umschichtungen von den Renten- und Anleihenmärkten sprechen eine deutliche Sprache, und geben Anlass zur Hoffnung, dass das Jahr 2011 ein weiteres außerordentlich gutes Jahr für Aktionäre wird.

Lassen Sie sich also nicht unglücklich aus Ihren langfristig vielversprechenden Aktien raus schütteln, oder zu sehr von diesen Ereignissen verunsichern. Natürlich ist auch noch keiner an Gewinnmitnahmen gestorben, und es ist mehr als verständlich, wenn Sie nach den Kursanstiegen von 65% bei VW und 87% bei Porsche auch einmal Gewinne mitnehmen. Wir haben uns entschieden in allen Positionen long zu bleiben bis der Chart etwas anderes sagt. Es besteht immer noch eine gute Chance auf eine schöne Jahresendrally. Achten Sie auf die Marken von 6950 Punkten im Dax sowie 1.220 Punkten beim S&P 500. Erst wenn diese nachhaltig unterschritten werden muss man wohl über erste Gewinnmitnahmen nachdenken.

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US Indizes – Gelingt der Ausbruch?


Die nächsten beiden Tage werden wohl entscheiden, ob wir noch eine Jahresendrally sehen werden, oder ob die starken Kursgewinne der letzten Wochen vorerst noch einmal abverkauft werden. Heute könnten die US Kongresswahlen durchaus noch einmal für kurzfristige Turbulenzen an den Aktienmärkten sorgen. Wie immer gehen auch hier die Meinungen stark auseinander. Verlieren die Demokraten die Mehrheit, so befürchtet die eine Hälfte, dass die aktuelle Regierung die Zeit bis zum Ende der Legislaturperiode als zahnloser Tiger fristen wird, und die US Wirtschaft somit weiterhin zum Stillstand verdammt sein dürfte. Die andere Hälfte verweist darauf, dass sich in der Vergangenheit die Zeiten einer großen Koalition immer sehr positiv auf die US Wirtschaft ausgewirkt haben. Grundsätzlich werden, aber vom Markt hier keine großen Überraschungen erwartet. Eine Niederlage der Demokraten gilt als nahezu sicher und dürfte schon entsprechend eingepreist sein.

Am Mittwochabend wird es ebenfalls noch einmal spannend. Dann wird die FED verkünden, welche Richtung sie bei der zukünftige Geldpolitik des Landes einschlagen wird. Am Markt wird erwartet, dass die Fed ihre Politik des billigen Geldes weiter fortsetzt, und ankündigt weitere Staatsanleihen aufzukaufen. Auch das dürfte in den Kursen bereits eingepreist sein. Die Frage ist also ob es überhaupt in den nächsten beiden Handelstagen zu negativen Überraschungen kommen kann, oder ob man sich viel mehr auf die Fundamentaldaten und die Charttechnik verlassen sollte.

Aus fundamentaler Sicht scheint, gerade in Deutschland, alles wieder in Butter zu sein. Erst heute wieder wurde dieses Bild, nach den durchweg starken Zahlen aller Dax Unternehmen bestätigt. Der Deutsche Einkaufsmanager Index legte ebenfalls weiter zu. Schade nur, dass die USA immer noch den Ton angeben, wenn es um die Richtung der Börsen geht. Aus diesem Grund ist die Charttechnik bei DAX momentan etwas weniger interessant als die der US Indizes. Die beiden Leitindizes, Dow Jones und S&P 500 befinden sich immer noch in unmittelbarer Nähe wichtiger charttechnsicher Marken, die bisher nicht genommen werden konnten. So gelang es dem Dow Jones gestern kurzzeitig einmal über die Hürde bei 11.200 Punkten zu lugen bevor die US Börsen dann wieder nachgegeben haben. Auch der S&P 500 kam mit dem Tageshoch bei 1.196 Punkten der Zielmarke von 1.200 Punkten schon verdächtig nahe. Der Nasdaq notiert noch immer über der Marke von 2.500 Punkten…

Der S&P 500 markierte gestern dann im Tagesverlauf den Tiefpunkt bei 1.177 Punkten, der aktuelle Aufwärtstrend, bzw. die Unterstützung verläuft bei 1.173 Punkten. Fällt diese, ist ein weiteres Abrutschen bis in den Bereich um die 1.129 Punkte im Extremfall möglich. Gelingt es aber über 1.200 Punkte anzusteigen ist die Marke von 1.220 Punkten das nächste Ziel. Hier liegt ein sehr wichtiges Ziel der Bullen…kann der S&P 500 diese Hürde in den kommenden Wochen überwinden, besteht zumindest ein theoretisches Potenzial bis zu 1.640 Punkten im S&P 500. Doch darüber werde ich berichten wenn es soweit ist… Es dürfte sinnvoll sein bis zum Freitag (hier kommen wieder die neuen US Arbeitsmarktdaten!) insbesondere auf die genannten Marken zu achten!

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Lassen Sie Ihre Gewinne laufen


Aus dem Newsletter vom 22.10.10.. Zum sechsten Mal innerhalb von neun Tagen hat der deutsche Leitindex nun ein neues Zweijahreshoch markiert. Auch wenn es Intraday immer wider mal zu kleinere Korrekturen kommt, scheint damit meine Theorie aktueller denn je zu sein. Es werden keine Gefangenen gemacht, oder übersetzt, dass es denjenigen, die den Sprung auf den fahrenden Zug erst einmal verpasst haben, und auf einen nochmaligen günstigeren Einstieg nach einer Korrektur warten, eventuell enttäuscht werden. Genau diese Marktakteure werden es dann wohl sein, die die aktuelle Hausse zusätzlich weiter anfeuern werden. Es ist anzunehmen, dass zunehmend institutionelle Investoren nun unter Anlagezwang kommen, um nicht schlechter abzuschneiden als der Index. Denn das macht sich bei Anlegern meistens nicht so gut..

Die starken Quartalszahlen aus den USA und Europa, sowie verbesserte Konjunkturbarometer wie beispielsweise heute wieder der Ifo-Geschäftsklimaindex, sorgen weiterhin für kräftigen Aufwind an den Börsen. Schlechten Nachrichten werden nicht zuletzt wegen der kürzlich erfolgten Liquiditätszusagen der Fed weiterhin ignoriert. Die positive Stimmung der deutschen Wirtschaft, die auch der gestern veröffentlichte Einkaufsmanagerindex signalisiert, lässt auf ein starkes Schlussquartal hoffen. Das wichtigste Signal war dabei wohl auch der Wille der Unternehmen neue Arbeitsplätze zu schaffen, somit sollte das Vertrauen bei den Verbrauchern bald ebenfalls wieder zurückkehren. Letztlich dürfte dieser Faktor insbesondere der amerikanischen Wirtschaft bald wieder etwas mehr auf die Sprünge helfen, auch wenn die Situation jenseits des Atlantik wohl noch eine ganze Weile angespannt belieben wird.

Die US Indizes hinken der guten Börsenstimmung noch etwas hinterher, und das ist nicht ganz ungefährlich, da man als Anleger ja weiß wo die Musik gespielt wird. Auch gestern konnte der S&P500 Future nicht mit dem DAX mithalten und schloss fast unverändert. Die wichtige 1.180 bzw. 1.182er Marke wurde bislang nicht nachhaltig geknackt. Der Dow Jones hingegen konnte insgesamt weiter zulegen. Der heutige Handelsstart im DAX fiel erneut sehr verhalten aus, bevor sich der deutsche Leitindex dann zu neuen Höhen aufschwang. Der DAX bewegte sich gestern exakt zwischen den Widerstandsniveaus 6502 und 6630 und schloss nahe dem Tageshoch, eine ähnliche Bewegung haben wir heute gesehen. Insgesamt zeigt der Index deutliche Stärke, was als gute Ausgangslage für einen weiteren Lauf Richtung 7000 Punkten gesehen werden kann.

Die Korrektur im Bundfuture dürfte dann anhalten. Wie gestern bereits geschrieben sollte der Test der 129,- Unterstützung demnächst erfolgen. Ob der Bundfuture hier wieder dynamisch nach oben drehen wird, oder unter die charttechnische Unterstützung fällt dürfte auch ganz wesentlich für die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten sein. Auch der gestrige Handelstag konnte beim Währungspaar  EUR/USD noch keine eindeutige Klärung darüber gegeben, wohin die Reise letztlich gehen soll. Der EURO stieg im Tagesverlauf zwar kurzzeitig auf ein neues Hoch, fiel dann aber wieder in sich zusammen und schloss im Minus. Hier ist also weiterhin alles offen, ich würde mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, und wenn überhaupt nur geringe Positionen auf den Kursverlauf dieses Währungspaares setzen, bis die Signale etwas deutlicher werden. Der Goldpreis stagniert ebenfalls weiter, und sollte auch im Zusammenhang mit der Währungsentwicklung EUR/USD im Auge behalten werden.

Alles in allem bleiben die Vorzeichen somit weiter positiv. Lassen Sie Ihre Gewinn laufen und ziehen Sie ggf. Ihre Stopp-Kurse nach. Entscheidend ist dabei nicht nur wo man die Stopps setzt, sondern oftmals auch wann man das tut. Die Volkswagen Aktie ist heute mal wieder ein hervorragendes Beispiel dafür.

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Die Chinesen treten auf die Zinsbremse…und nun?


Aus unserem Newsletter von heute morgen: Wie man sehen kann blieben die Maßnahmen der chinesischen Zentralbank gestern nicht ohne Wirkung. Ich habe aber gestern bewusst keinen Newsletter raus geschickt, weil es an solchen Tagen erst einmal ratsam ist in Ruhe zu analysieren, was eigentlich passiert ist, und welche Auswirkungen dies nun auf meine Strategie und die eingegangenen Depot-Positionen haben wird. Erst am Montag signalisierten uns die US Indizes eine Bestätigung des Ausbruchs nach oben, um dann am Dienstag nach der Meldung aus China und noch ein paar schlechter als erwartet ausgefallenen Unternehmensdaten, sofort auf crashartigen Verkaufsdruck umzuschalten. Normalerweise wäre dies ein relativ klarer Hinweis auf ein Fehlsignal gewesen, welches eine deutliche Korrektur an den Aktienmärkten zur Folge haben kann. Nach einem anfänglichen mulmigem Gefühl habe ich mich wieder etwas sortiert, und bin der Auffassung, dass weiterhin alles nach Plan laufen kann.

Natürlich fällt es auch mir nicht immer unbedingt leicht solche Tage einfach weg zustecken, gerade wenn man eine Porsche Aktie im Depot hat die an einem einzigen Handelstag fast 10 Prozent an Wert verliert. Diese Panik ist aber sinnbildlich für die Gesamtstimmung unter den Anlegern im Moment. Bei Porsche ist genau genommen nichts passiert, außer, dass die Aktie in den letzten Wochen wunderbar zulegen konnte, und sich wieder über der 40,- Euro Marke etabliert hatte. Sowohl die besagte Nachricht einer verzögerten Verschmelzung mit dem VW Konzern, die Kapitalerhöhung, als auch die angedrohte Klagewelle waren lange schon bekannt. Bekanntlich wird ja nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird – oder etwa doch? Kurzum, die Marktreaktion auf diese Meldungen sehe ich als hoffnungslos überzogen an.

Hier werden einige Faktoren die durchaus positiv zu sehen sind von der breiten Anlegerschar offenbar ausgeblendet. Allem voran wohl die gegenseitigen Beteiligungen der beiden Konzerne VW und Porsche..Lesen Sie hierzu auch die Zusammenfassung der Pressekonferenz von gestern. Ich werde heute konsequenter Weise meine Position bei Porsche weiter ausbauen, und setze zumindest auf eine technische Gegenreaktion. Aber nun zurück zum Markt…die chinesische Notenbank hat gestern beschlossen, den Leitzins anzuheben, um die äußerst stark wachsende Wirtschaft etwas zu bremsen und einer Blasenbildung entgegenzuwirken, was durchaus zu begrüßen ist. Die damit einhergehenden Befürchtungen, dass durch diesen Zinsschritt um 0,25 Prozent die Weltkonjunktur abgewürgt werden könnte halte ich persönlich für komplett übertrieben. Dennoch reichte diese Nachricht aus um die sensiblen Finanzmärkte deutlich unter Druck zu bringen. Wie soll man sich nun weiter verhalten?

Charttechnisch ist noch nicht viel verloren, Der Dow Jones rauschte gestern wieder unter die 11.000er Marke, was sicherlich nicht gut war, der S&P 500 konnte sich über 1.165 Punkten halten und notiert heute bereits wieder leicht positiv. Der Dax hat sich ebenfalls wieder gefangen, und zeigte auch gestern erstaunliche Stärke. Sollten diese leicht positiven Impulse heute gehalten, oder gar noch ausgebaut werden können, ist alles wieder offen. Der Kursanstieg in Richtung 6.600 Punkte könnte somit nach diesem Rücksetzer wieder aufgenommen werden. erst ein Unterschreiten der 6.335 Punkte Marke im Dax müsste negativ gewertet werden. Davon sind wir aber noch weit entfernt.

Auch wenn es erst einmal holprig bleiben dürfte, einen Schlusskurs heute oder morgen wieder über 6.500 Punkten sehe ich als machbar an, ebenso wie im S&P 500 die 1.172 Punkte, und natürlich wieder 11.000 Punkte oder mehr im Dow, womit dann wieder ein solider Grundseiten für den weiteren Anstieg gelegt wäre. Merken Sie sich die Tiefstkurse Ihre Aktien von gestern, diese könnten dann später als eine gute Basis für das Setzen von sinnvollen Stoppkursen dienen.

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Wann findet das Kapital aus Anleihen und Gold nun seinen Weg in den Aktienmarkt?


Der Ausbruch des Dax nach oben ist wie erwartet geglückt. Nach der starken letzten Woche ist der Ausblick auf die kommende Handelswoche umso spannender. Kann der DAX nun weiter zulegen und kurzfristig die Marke von 6.600 Punkten überschreiten? Wird sich anschließend die Rally fortsetzen und uns einen goldenen Herbst bescheren? Oder kommt es gar kurzfristig zu einer erneuten Korrektur, in der der DAX in den alten Seitwärtstrend zurückfällt? Das sind wohl momentan die brennendsten Fragen die sich Trader und Anleger stellen. Natürlich können auch wir hier keine eindeutige Antwort liefern, aber es gibt gewisse Wahrscheinlichkeiten, die nun eintreten könnten…

Allem voran könnte mit einem nachhaltigen Ausbruch der Aktienmärkte wieder etwas mehr Normalität an die Weltmärkte zurückkehren, sprich seit Jahrzehnten immer wiederkehrende wirtschaftliche Muster und Zusammenhänge sollten wieder etwas mehr Beachtung finden. Zuletzt konnte man ja den Eindruck gewinnen, dass irgendwie gar nichts mehr zueinander passt. Gold scheint ins unermessliche steigen zu wollen, obwohl dies bei genauerer Betrachtung eben für uns Europäer gar nicht so ist, betrachten man den Goldpreis in Euro.

Auch andere Rohstoffe spielten in den letzten Monaten etwas verrückt, und sollten sich nun wieder beruhigen, bzw. die teilweise entstandenen Spekulationsblasen sollten sich allmählich auflösen. Die gigantischen Summen, die sich momentan noch im Anleihenmarkt befinden, der aber keine nennenswerte Rendite liefert werden allmählich ihren Weg zurück in die Aktienmärkte finden, und die Kurse von Qualitätsunternehmen zusätzlich beflügeln. Welche dies nach unserer Meinung sind können Sie regelmäßig in unserem kostenlosen Newsletter erfahren.

Insbesondere für die deutsche Wirtschaft scheinen nun wieder alle Ampeln auf grün gesprungen zu sein. Die Arbeitslosigkeit erreicht immer tiefere Stände, oder drücken wir es noch positiver aus, die Beschäftigung in unserem Land steuert wieder auf Raten zu die es zur Zeit des Wirtschaftswunders zum letzten Male gegeben hat, und das knapp zwei Jahre nach der größten Wirtschaftskrise des neuen Jahrtausends. Der Maschinenbau und die Automobilindustrie feuern ungeahnte wirtschaftliche Erfolge. “Made in Germany” ist offenbar beliebter denn je.

Momentan sieht es somit auch beim DAX charttechnisch hervorragend aus. Der gelungene Sprung über den neuen bisherigen Jahreshöchststand hat den Weg für weitere Kursgewinne nun endgültig freigemacht. Die nächsten Widerstände liegen erst im Bereich von rund 6.630 und 6.750 Punkten. Da sind also durchaus noch weitere Kursgewinne und eine schöne Herbstrally möglich. Die Chancen auf einen neuen Jahreshöchststand in der kommenden Woche stehen also gar nicht so schlecht. Natürlich ist auch ein nochmaliger Test der 6.300 bis 6.335 Punkte Range möglich. Hier wurde beim Ausbruch ein kleines Gap gerissen, was allerdings anhand der vier Anläufe vorher nicht über zu bewerten ist. Viel tiefer sollte es also erst einmal nicht mehr gehen.

Interessant ist auch die charttechnische Situation in den USA…Nach dem Ausbruch über 11.000 Punkte dürfte sich der amerikanische Leitindex nun in Richtung des Jahreshochs bei 11258 aufmachen. Hier kann es dann durchaus noch einmal zu einer kleineren Zwischenkorrektur kommen, die aber nicht mehr nennenswert unter die 11.000 Punkte Marke führen sollte. Im Anschluss an diese Korrektur besteht die Chance auf das baldige erreichen der Marken von 11.700 Punkten sowie 12.400 – 12.500 Punkten. Für den S&P 500 bleiben die 1.150 Punkte der Boden mit Kursziel 1.184 und 1.200 Punkte fürs Erste.

Natürlich zitiere ich hier in erster Linie mein Wunschszenario, würde aber dem Eintreffen dieses Szenarios persönlich eine gute 80% Chance zubilligen. Wir befinden uns nun in einer sehr entscheidenden Phase an den Börsen, in denen die Weichen für die kommenden Wochen oder gar Monate gestellt werden könnten. Der DAX sollte jetzt nach unserem Ideal-Szenario nicht mehr nachhaltig unter 6.420 fallen. Alle Positionen in unserem Depot bleiben unverändert, Stopp Kurse wurden entsprechend platziert. Achten Sie darauf die Stopps nicht zu eng zu setzen, denn die Schwankungsbreite einzelner Aktienkurse dürfte erst einmal noch relativ hoch bleiben. Auch die üblichen Gewinnmitnahmen zum Anfang der heute beginnenden Folgewoche sollten dabei mit einkalkuliert werden..

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