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Solar-Party bei FirstSolar, Suntech, Trina, Yingli und LDK Solar, was machen Solarworld und Co.?


US Solaraktien legten gestern eine saftige Rally hin. Allen voran die amerikanische First Solar, deren Aktienkurs um stolze 45 Prozent zulegen konnte. Grund für diesen Kurssprung war die nach oben angepasste Prognose des größten Solarmodulherstellers der USA. So rechnet man bei FirstSolar nun für das laufende Jahr mit einem Gewinn je Aktie zwischen 4,0 und 4,5 Dollar, ohne Sonderposten. Die durchschnittliche Analystenschätzung beläuft sich aktuell noch auf ca. 3,50 Dollar je Aktie. Somit liegt die neue Prognose deutlich über den Erwartungen und wurde gestern in den Aktienkurs eingearbeitet. Auch für die kommenden beiden Geschäftsjahre zeigte sich das Unternehmen optimistischer als die Experten und erwartet höhere Erträge als bislang kalkuliert. Man darf gespannt sein ob die gesteckten Ziele auch tatsächlich erreicht werden können…?

Die restliche Solarbranche, insbesondere die chinesischen Solarwerte wie Trina Solar, Yingli, LDK und Suntech konnten ebenfalls kräftig zulegen. Zum einen beflügelten hier die Aussagen von FirstSolar die Aktienkurse, in der Annahme dass auch chinesische Hersteller nun wieder besseren Zeiten entgegen gehen, und zum anderen machten mal wieder Gerüchte die Runde das Investment-Legende Warren Buffet sich für die kürzlich in die Pleite gegangene Suntech Power interessieren würde.

Ich persönlich halte nicht viel von solchen Spekulationen und glaube auch nicht daran dass sich Buffet wirklich für Suntech interessiert. Viel mehr dürfte eines seiner Tochterunternehmen – wenn an den Gerüchten überhaupt etwas dran ist – wohl eher Interesse an den wenigen profitablen Geschäftsbereichen, die nicht mit Schulden überladen sind, haben. Das hieße aber dann wohl auch das der Rest des Unternehmens nach der Filetierung in die Abwicklungsabteilung geschickt wird. Der Aktionär des Unternehmens geht wie immer leer aus…! Kein Grund also die Suntech Aktie zu kaufen, die gestern um satte 29 Prozent zulegen konnte.

Spekulationen auf Gerüchte bleiben ein gewagtes Spiel, insbesondere wenn es sich dabei um eine so angeschlagene Branche wie die Solarindustrie handelt. Die deutschen “Solarwerte” wie SMA Solar oder auch Wacker Chemie konnten von dem Umfeld gestern ebenfalls kräftig profitieren, andere werden diese Entwicklung heute höchstwahrscheinlich noch nachholen. Woher der plötzliche Optimistmus bei FirstSolar kommt ist für mich persönlich noch ein Rätsel und so recht daran glauben kann ich nicht.

Ich prognostiziere somit mal wieder eine kurze Party mit einem längerem Kater danach, wie die letzten fünf Male auch! Für alle Glücksritter die sich nun erneut in die Aktien dieser Branche locken lassen, gilt…Wer schnell genug ist hat gute Chancen auf schnelle Gewinne, sollte aber die Party rechtzeitig wieder verlassen. Und das gilt auch für die deutschen Branchenvertreter!

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TradingUpdate zu Metro, Wacker Chemie, Hochtief, Deutsche Bank, Commerzbank K+S und ThyssenKrupp


Erwartungsgemäß zeigen die Märkte heute deutliche Schwäche nach den politischen Ereignissen in Italien und den USA. Der Markt tendiert deutlich leichter, kann sich aber zunächts auf diesem Niveau stabilisieren. Wie bereits am Wochenende in unserem Newsletter berichtet gibt es einige Sektoren die die Kursverluste bereits seit Tagen anführen. Dazu gehören in erster Linie die Rohstoffe und die Banken. Aber auch andere Aktien sind heute deutlich unter Druck:

Allen voran wäre hier wohl die Metro AG zu nennen, die nach der neuesten Einschätzung der Citigroup deutlich an Wert verliert. Die Analysten sehen die zuletzt veröffentlichten Zahlen als deutliche Enttäuschung an. Das vom Handelskonzern für 2012 avisierte Ergebnis je Aktie (EPS) liege um 21 Prozent unter den Markterwartungen und sogar 38 Prozent unter den Expertenschätzungen zu Jahresbeginn, hieß es in der Meldung. Citigroup behält das Rating “Sell” bei und senkt das Kursziel nun noch einmal von zuvor 19,- Euro auf nunmehr 15,- Euro. Eine echte Klatsche möchte man sagen! Grundsätzlich erwarte ich in nächster Zeit auch eher fallende Kurse bei der Aktie. Ob das genannte Kursziel aber tatsächlich erreicht wird wage ich nicht zu beurteilen. Unter 20,- Euro kann man mal wieder etwas genauer hinsehen.

Bei Wacker Chemie hat sich die Charttechnik zuletzt wieder deutlich eingetrübt. Auch in den USA leiden die Solaraktien, wie beispielsweise FirstSolar, unter den geänderten Rahmenbedingungen. Der sogenannte Obama Effekt könnte nun, nachdem die automatischen Ausgabenkürzungen in den USA in Kraft treten werden, vorbei sein. Das Marktumfeld dürfte somit auch für Firmen die gerne mit in den Topf “Solaraktien” geschmissen werden in nächster Zeit schwierig bleiben. Aus charttechnischer Sicht wäre bei der Aktie nun Platz bis unter die 60,- Euro Marke wobei Kurse um die 64,40 Euro eigentlich eine Unterstützung bieten sollte. Erst wenn diese Marke fällt, muss man davon ausgehen das auch die nächste Haltezone bei ca. 59,60 Euro oder gar 56,80 Euro erreicht wird.

Hochtief bleibt, wie in der letzten Woche schon berichtet, unter Druck. Der von mir genannte Unterstützungsbereich um die 49,- Euro muss halten sonst droht ein weiteres Abrutschen der Aktie bis in den Bereich um die 45,- bis 47,- Euro. Mehr dazu hier!

Die Kali und Salz Aktie hatte bis zuletzt deutliche Stärke bewiesen und war vor dem aktuell laufenden Kursrutsch sogar aus der mehrmonatigen Abwärtsformation nach oben ausgebrochen. Die 200-Tage Linie konnte endlich überwunden werden, bevor es zum Leidwesen vieler Anleger dann wieder nach unten ging. Dennoch sieht der Chart weiterhin äusserst vielversprechend aus. Zwar ist auch hier ein erneuter Rücksetzer bis in den Bereich um die 33,- Euro durchaus vorstellbar, die Wahrscheinlichkeit das die K+S Aktie aber beim nächsten Anstieg der Indizes aber nach oben ausbricht sehe ich als relativ hoch an. Gelingt nun der Anstieg über 36,65 Euro, und damit über die deckelnde Trendlinie, hätte die Aktie Luft bis zum Zwischenhoch bei 38,30 Euro.

Bankaktien bleiben weiterhin unter Druck, wie eingangs schon erwähnt. In meinen letzten Analysen zur Deutschen Bank und Commerzbank habe ich mich ja schon ausführlich dazu geäussert wo hier die relevanten Marken liegen. Dennoch hier noch einmal ein kurzes Update: Die Deutsche Bank Aktie steuert nun zielstrebig auf das genannte Mindest-Kursziel von 32,- Euro zu. Ob die Abwärtsbewegung hier zum Stillstand kommt bleibt hingegen noch abzuwarten. Grundsätzlich sollte diese Unterstützungszone nicht unterschritten werden, denn dann droht ein erneutes Abrutschen bis zur 30,- Euro Marke. Genauer gesagt liegt bei 30,45 Euro eine wesentliche Linie, die dann noch einmal getestet werden dürfte.

Die Aktie der Commerzbank hat heute erneut die 200-Tage-Linie unterschritten. Die nächste nennenswerte Unterstützung liegt nun im Bereich 1,355 und 1,338 Euro. Auch hier droht ein deutlicher Rückgang, wenn die Aktie an den genannten Marken nicht spätestens wieder nach oben dreht. Die letzte Analyse dazu finden Sie hier.

Und last but not least …das DAX Sorgenkind ThyssenKrupp. Die Aktie hat heute das von mir genannte Kursziel bei 16,40 Euro erreicht. Angesichts der durchaus schwierigen Verkaufsverhandlungen für die beiden Werke in Amerika sollte man aber in jedem Fall abwarten zu welchem Preis die Werke veräussert werden können. Denn es ist nach wie vor anzunehmen dass den potenziellen Käufern die Situation bei Thyssen durchaus bewusst ist uns sie dies zu ihrem Vorteil nutzen werden. Ein noch geringerer Verkaufspreis und weitere Abschreibungen würden sich sicherlich auch im Aktienkurs niederschlagen. Fällt die Aktie also unter das momentane Niveau ist bei 15,40 oder 14,90 Euro das nächste Kursziel zu finden.

Leider kann ich Ihnen zu diesem Artikel heute nicht die passenden Charts liefern, da mir heute morgen einer meiner Computer abgeraucht ist, bzw sich nicht mehr hochfahren ließ. Ich arbeite daran, was aber auch heißt dass Sie heute den Rest des Tages wahrscheinlich nichts mehr von mir hören werden.Ich wünsche Ihnen heute einen erfolgreichen Handelstag!

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Wacker Chemie – Ist das der Befreiungsschlag?


Zum heutigen Handelsstart noch ein kleiner Trading-Hinweis: Mit einem kräftigen Satz nach oben befreit sich die Wacker Chemie Aktien heute nun endlich aus der seit Monaten laufenden Bodenbildungs-Phase . Über 5,5 Prozent auf 46,- Euro ging es zum heutigen Handelsbeginn bei der Aktie des Spezialchemie Unternehmens nach oben. Damit hat sich das charttechnische Bild bei der Aktie nun schlagartig wieder gedreht. Nachholpotenzial besteht hier ja aus meiner Sicht bereits seit längerem…!

Wacker Chemie Chart Ausbruch

Mit der aktuellen Kursbewegung wurde die 38-Tage Linie heute überzeugend durchstoßen. Sowohl MACD als auch Slow Sochastics lieferten bereits zuvor ein entsprechend starkes Kaufsignal. Somit liegen die nächsten Hürden nun bei 47,45 und 48,05 Euro. Werden auch diese in den nächsten Tagen wieder überschritten, dürfte ein Test der runden 50,- Marke unmittelbar bevor stehen. Der nächste ernst zu nehmende Widerstand wartet aber erst knapp unter der 54,- Euro Marke  in Form der 200-Tage Linie. Ich erinnere hier an dieser Stelle auch noch einmal gerne an den kürzlich hier auf Investors Inside veröffentlichten Artikel: “Wacker Chemie – kalt erwischt!” Es war also genügend Zeit hier einzusteigen, bevor der Zug losfährt….Das wars, mehr gibt es dazu eigentlich auch nicht zu sagen.

P.S. Ach da fällt mir noch etwas ein…Werfen Sie doch mal einen kleinen Blick auf SMA Solar ;-)

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Ja Solar, Yingli, LDK, Trina Solar, Suntech und Co. – Der Beginn einer neuen Rally?


Mit Aktien der chinesische Solarbranche darf wieder gezockt werden. Gestern konnten nahezu alle Aktien der chinesischen Hersteller von Solarzellen und – Modulen an den US Börsen kräftig zulegen. Grund für den neuen Optimismus waren besser als erwartet ausgefallene Zahlenwerke bei Ja Solar und Yingli Green Energy. Der chinesische Solartechnikkonzern JA Solar Holdings Co. Ltd.  gab bereits gestern Abend seine Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal bekannt. Dabei wurde der Verlust im letzten Quartal nur geringfügig verringert was die Erwartungen eigentlich enttäuschte. Die Umsätze lagen über den Erwartungen des Marktes. JA Solar verzeichnete im dritten Quartal einen stagnierenden Absatz von 418 MW. Erwartet wurde hingegen lediglich ein Absatz von 370 MW. Der Umsatz belief sich auf 1,6 Mrd. Yuan (260,9 Mio. USD), ein Rückgang von 9,2 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal.

Mitstreiter Yingli Green Energie gab ebenfalls die Ergebnisse für das dritte Quartal bekannt. Der Verlust wurde in dem genannten Zeitraum noch einmal ausgeweitet. Der Umsatz lag bei umgerechnet 355,9 Mio. US-Dollar, nach 667,7 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 154 Mio. US-Dollar bzw. 97 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettoverlust von 29 Mio. US-Dollar bzw. 18 Cents je Aktie im Vorjahr. Analysten hatten einen Umsatz von 353,2 Mio Dollar und einen Verlust je Aktie in Höhe von 63 Cents. Angeblich war es aber der “positive” Ausblick des Unternehmens, der die Anleger wieder veranlasst hat in den chinesischen Solarsektor zu investieren.

Ich weiß ja nicht was an den gelieferten Zahlenwerken gut sein soll, aber der Markt sah dies gestern wohl etwas anders. Die Aktie von Yingli stieg um 13,3 Prozent, Ja Solar legte um 7,7 Prozent zu. Andere Aktien aus dem Sektor wie z.B. LDK Solar (plus 10,3 Prozent) oder Suntech (plus 3,5 Prozent) und Trina Solar gar mit einem satten Plus von über 20 Prozent profitierten ebenfalls von dieser Entwicklung. Ob es sich bei der Kursbewegung wieder mal nur um eine Eintagsfliege handelt, oder diesen Käufen heute auch weitere Anschlusskäufe folgen werden, kann ich beim besten Willen nicht beurteilen. Selbst wenn hier wieder vorübergehendes Kaufinteresse aufkommen sollte, werde ich in diesem Sektor nicht mehr investieren. Denn an eine nachhaltige Wende bei chinesischen Solarfirmen glaube ich persönlich schon lange nicht mehr, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Für kurzfristig orientierte Zocker könnte es sich hingegen lohnen diese Branche nun wieder etwas intensiver zu beobachten..

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Absturz bei Pfleiderer, Solarworld, Phoenix Solar und Praktiker – Was tun?


Heute gibt es gleich mehrere “alte Bekannte” die durch einen ungewöhnlich hohen Kursabschlag auf sich aufmerksam machen. Allen voran wäre da wohl der traurige Niedergang des ehemaligen Weltmarktführers für Bodenbeläge, Pfleiderer zu nennen. Die Restrukturierung des Konzerns scheint zu scheitern. Das Oberlandgericht Frankfurt hat heute zugunsten der Anleihegläubiger entscheiden, und damit die Umsetzung der weiteren Pläne für einen Wiederaufbau des Unternehmens zunächst unmöglich macht. Seitens Pfleiderer prüft man heute somit die Notwendigkeit eines Insolvenzantrages. Der Aktienkurs brach daraufhin in der Spitze noch einmal um 50 Prozent ein. Anleger die auf einen positiven Ausgang der Verhandlungen gesetzt hatten wurden bitter enttäuscht. Somit ist es wohl nach momentanem Kenntnisstand nur noch eine Frage der Zeit wann die Aktie der Pfleiderer AG vom Kurszettel verschwinden wird. Wir haben unseren Lesern bereits bei Kursen von knapp zwei Euro dringend geraten die Finger von der Aktie zu lassen!

Ein weiterer Kandidat auf der Liste der Aktien die man besser nicht anfassen sollte, war damals die Aktie der Baumarktkette Praktiker. Heute veröffentlichte das Unternehmen die Daten für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die Erwartungen der Anleger waren schon deutlich reduziert, die tatsächlichen Ergebnisse enttäuschten aber dennoch, und zeigen ein deutliches Bild der kritische Lage in der sich das Unternehmen seit geraumer Zeit befindet. Operativ wies Praktiker einen Fehlbetrag von 61,6 Millionen Euro vor Sondereffekten aus. Unterm Strich stand ein sattes Minus von 554,7 Millionen Euro in den Büchern. Bei einer Marktkapitalisierung von derzeit knapp 125 Millionen Euro sollten hier alle Alarmglocken angehen. Vorstandsvorsitzende Thomas Fox kämpft noch immer mit der Finanzierung der geplanten Restrukturierung. Das Sanierungsprogramm soll 300 Millionen Euro kosten. Wo die Mittel herkommen sollen, bleibt aber weiterhin unklar. Die Praktiker Aktie verliert heute über 10 Prozent. Das nächste Kursziel dürfte nun bei 1,60 Euro liegen.

Sehr bedenklich darf man inzwischen auch die Kursentwicklung der Solarworld Aktie finden. Charttechnisch ist das Papier inzwischen schwer angeschlagen, und auch operativ läuft es alles andere als gut für den deutschen Branchenprimus. Mit dem heutigen Kursrutsch um die 8,5 Prozent ist die Solarworld Aktie nun auch unter die nächste Unterstützung bei 2,71 Euro gefallen. Gelingt es nicht den Aktienkurs wieder über diese Marke zu hieven, droht ein weiterer Kursrutsch in Richtung 2,23 und 2,- Euro. Die Phoenix Solar Aktie konnte noch im Februar deutlich zulegen, bevor der Aktienkurs dann in sich zusammensackte, und heute ein neues Jahrestief markiert hat. Auch hier droht ein weiterer Absturz. Die nächste Unterstützung liegt bei 1,34 Euro, darunter winkt der Abstieg zum Pennystock. Phoenix Solar wird aktuell nur noch mit 12,3 Millionen Euro an der Börse bewertet.

Wir haben vor knapp einem Jahr über alle genannten Aktien berichtet, und alle auf unsere “NO GO Liste” gesetzt. Leider haben wir damit Recht behalten, und ich hoffe für Sie, liebe Leser, dass sie unsere Warnungen auch ernst genommen haben. Weiterhin ist mit Solaraktien kein Geld zu machen, aber viel zu verlieren. Die Pleitewelle in dem Segment dürfte gerade erst begonnen haben. Bleiben Sie also weiterhin vorsichtig, und vor allem skeptisch. Und lassen Sie sich nicht von kurzzeitigen Kursanstiegen locken, denn die sind allesamt schnell wieder verkauft worden. Wir haben Quartalsende und Fondsmanager, die diese Verlustbringer noch im Depot haben, werden diese Verlierer nun aus Ihren Depots schmeißen, was die negative Entwicklung bei der ein oder anderen Aktie durchaus noch  beschleunigen kann. Wie schon mehrfach hier geschrieben, setzen Sie lieber auf die Gewinner der letzten Monate denn die werden auch die Gewinner des Gesamtjahres sein!

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First Solar – der Niedergang eines ehemaligen Highflyers


Bereits vor einem halben Jahr habe ich hier prognostiziert das die Aktie des US Solar-Unternehmens First Solar in absehbarer Zeit auf 25,- Dollar fallen würde. Damals, ich erinnere mich noch genau, habe ich so einige Mails erhalten in denen mein Geisteszustand angezweifelt wurde. “Never catch a falling knife” – ist eine der Börsenregeln die man in manchen Fällen wirklich beherzigen sollte. Nicht etwa dass ich der Meinung bin dass man grundsätzlich nicht in ein fallendes Messer greifen sollte, denn damit habe ich persönlich schon schöne Gewinne erzielt, sondern der Zeitpunkt ist wie immer entscheidend. Und wie bei fast allen Solarwerten schien der richtige Zeitpunkt, zumindest für mich persönlich, bei der First Solar Aktie noch nicht gekommen zu sein.

Die Aktie notiert aktuell nahe des 52 Wochen Tiefpunktes bei 26,- Dollar. Nachdem die FirstSolar Aktie gestern zur Handelseröffnung bereits 25,30 Dollar erreicht hat darf ich also mein Kursziel als erreicht betrachten. An diesem Punkt hatte ich mir eigentlich vorgenommen mit einer ersten Position in die Aktie einzusteigen. Ich bin aber inzwischen keineswegs mehr davon überzeugt dass der Zeitpunkt nun der richtige ist, bzw. kann mir auch durchaus vorstellen dass es mit der Aktie noch ein ganzen Stück tiefer gehen könnte.

Viele Faktoren sprechen im Moment dagegen. Zum einen wäre da die relativ hohe Short Quote die zur Vorsicht mahnt. In der kommenden Woche ist wiedermal Verfallstag und so würde ich gerne noch abwarten wie weit die Shorties diese Aktie bis dahin noch drücken wollen. Grundsätzlich stellt sich die Frage aber nach den Zukunftsaussichten der Firma und der Wettbewerbsfähigkeit der Produkte von First Solar. Zumindest in diesem Punkt ist sich der Markt offenbar einig. Das Unternehmen hat es versäumt sich in den letzten Jahren weiter zu entwickeln und mit entsprechenden Innovationen auf sich aufmerksam zu machen. First Solar will nun neue Märkte erschließen und die Produktionskosten auf 0,67 Dollar je Watt weiter senken. Bis zum Jahr 2015 sollen die Produktionskosten dann weiter auf 0,52 Dollar pro Watt fallen, gleichzeitig soll der Wirkungsgrad der Dünnschichtmodule gesteigert werden. Ob die neue Strategie von Erfolg gekrönt sein wird bleibt also noch abzuwarten.

Eigentlich sollte die Marke um die 26,- Euro einen ersten soliden Boden bei der Aktie darstellen. Wegen der oben geschilderten “Sonderfaktoren” allerdings ist es jederzeit Möglich dass auch diese Marke nicht halten wird. Aus charttechnischer Sicht wurde ebenfalls eine ABC Korrektur mustergültig abgearbeitet. Die Aktie ist massiv überverkauft und zumindest eine technische Gegenreaktion wäre mehr als überfällig. Die langfristigen Aussichten des Unternehmens am Markt kann ich beim besten Willen im Moment nicht einschätzen, und so bleibt mir nur mich an der Charttechnik zu orientieren und ggf. auf eine entsprechende technisch bedingte Gegenbewegung in Richtung 30,- Dollar zu setzen. Ich habe meinen Kaufkurs somit vorläufig weiter nach unten angepasst, und liege nun bei 23,50 Dollar auf der Lauer.

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Mornincall – Beige Book, Besserung in Sicht, Rally bei Solaraktien


Die gestrige Veröffentlichung des Beige Books ergab keine besonderen neuen Erkenntnisse. Die Federal Reserve sieht Anzeichen für Wachstum am Ende des letzten Jahres, vor allem wegen des steigenden Konsums in den USA. Die US-Wirtschaft ist nach Einschätzung der US-Notenbank in den vergangenen Monaten leicht gewachsen. Es gebe Anzeichen für eine dauerhafte Besserung der Wirtschaftslage in den USA, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht. Den eher neutralen Vorgaben aus Europa folgend stiegen die US Aktienindizes jedoch nur marginal, wenn auch mit weiterhin positiver Tendenz.

Grundsätzlich bleibt damit alles offen. Wir befinden uns immer noch in einer charttechnisch sehr interessanten Situation. Sowohl in den US Indizes als auch bei DAX ist ein kurzfristiger Ausbruch nach oben weiterhin möglich. Für den Deutschen Leitindex erweist sich weiterhin die Marke von 6.200 Punkten als harte Widerstand. Kann dieser in den kommenden Tagen überwunden werden winken weitere Kursgewinne bis in den Bereich 6.400 oder 6.500 Punkte. Auffällig war insbesondere gestern die Rally bei Solarwerten in den USA. Hier sollten spekulativ orientierte Anleger wohl in den kommenden Tagen etwas genauer hinsehen.

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Phoenix Solar reißt Solarworld, SMA, Wacker, Centrotherm & Co. nach unten


Aus gegebenem Anlass hier noch einmal Auszüge aus unserem Artikel vom 26.09.2011: Die Phoenix Solar Aktie hat ebenfalls turbulente Zeiten hinter sich. Nach einem Anstieg der Aktie bis auf 50,- Euro im Jahr 2008 folgte der erste Absturz bis auf 20,- Euro. im Jahr 2009 gelang drei Rebound bis ca 43,- Euro. Seit Anfang 2010 kennt die Aktie jetzt aber nur noch eine Richtung – gen Süden. Inzwischen notiert die Phönix Solar Aktie unter der wichtigen 10,- Euro Marke bei ca. 9,20 Euro und hat damit erneut ein kräftiges Verkaufssignal generiert. Die nächste Unterstützung für die Aktie liegt nun im Bereich zwischen 6,50 und 7,- Euro, was gleichzeitig dem 10-Jahres-Tief entsprechen würde.

Zuletzt konnten einige neue Aufträge, mit einer Gesamtleistung von 3,7 Megawatt, aus Italien an Land gezogen werden. Der Vorteil der Phoenix Solar AG bei der Bewältigung dieser Aufträge liegt klar auf der Hand. Man kauft die benötigten Komponenten bei dem dafür besten, oder günstigsten Anbieter ein. So wurden bei zwei Aufträgen die Solarkraftwerke mit Modulen des Herstellers First Solar ausgestattet, in einem dritten Auftrag liefert Phoenix Solar Module des kalifornischen Herstellers Miasolé. Dennoch leidet natürlich auch eine Phoenix Solar unter den immer weiter zurückgehenden Margen der Branche. Der Umsatz und das EBIT sind zuletzt deutlich eingebrochen, die Nachfrage bleibt insgesamt schleppend. Fachleute gehen von einem negativen Ergebnis für das Gesamtjahr 2011 aus. (Was sich ja heute leider auch bewahrheitet hat!)

Die nächsten Quartalsberichte werden also zeigen müssen ob es dem Unternehmen gelingen kann diese negative Tendenz wieder zu drehen. Solange sollten sich Anleger bei der Aktie wohl auch noch zurückhalten. Sollte die Nachfrage also auch in den kommenden Monaten schwach bleiben, wovon momentan auszugehen ist, wäre ein weiteres Abrutschen des Aktienkurses in den genannten Bereich durchaus möglich. Auch der Abstieg aus dem TecDax dürfte sich vorläufig eher negativ auf die Aktie auswirken. Die schlechten Nachrichten in dem Sektor reißen nicht ab. Auch der oben genannte Branchenprimus aus Amerika, First Solar befindet sich weiter im Abwärtssog. Und natürlich leiden auch bislang als solide geltende Werte wie Solarworld, SMA, Wacker, Centrotherm unter diesen Nachrichten.

Mit den heute veröffentlichten Zahlen zum abgelaufenen Quartal hat sich das Bild nicht nur bei der Phoenix Solar Aktie noch einmal deutlich ein getrübt. Die Phoenix Solar Aktie muss deutliche zweistellige Abschläge hinnehmen und notiert auf einem Allzeit-Tief bei knapp 6 Euro. Auf diesem Kursniveau  allerdings könnte die Aktie, aus charttechnischer Betrachtung, für spekulativ orientierte Anleger, eine der interessantesten Rebound-Kandidaten im deutschen Solarsektor sein. Grundsätzlich bleiben wir aber weiterhin für den gesamten Sektor negativ eingestellt.

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Q-Cells, Solon und Conergy – die großen Verlierer


Q-Cells und Conergy sind inzwischen Pennystocks und damit wohl auch gleichzeitig die größte Enttäuschung, für Solaranleger, der letzten Jahren gewesen. Die Solon Aktie hält sich zwar noch über der wichtigen Marke von einem Euro, gehört für uns aber in die gleiche Kategorie. Und natürlich ist dies nicht ganz unbegründet so. Die Probleme bei den drei Solarfirmen sind vielschichtig. Bereits seit Monaten haben wir uns immer wieder skeptisch über die Zukunft der Solarbranche im Allgemeinen, und der drei Unternehmen im Speziellen, geäußert, und bereits seit Monaten fallen die Aktienkurse, trotz des deutlich ermäßigten Niveaus immer weiter. Ein Ende des Kursverfalls ist nach unserem Dafürhalten auch nicht in Sicht, da es nicht absehbar ist wann, und ob, der Preisverfall bei den Produkten der Unternehmen gestoppt werden kann.

Q-Cells erwartet zwar für den Rest des Jahres eine leichte Belebung des Geschäftes, von einer Wende in der Branche kann aber im Moment noch keine Rede sein. Die Preise für Module und Zellen sind seit Jahresanfang um teilweise knapp 40 Prozent gefallen, was die Margen gewaltig unter Druck bringt. Gleichzeitig ist die Nachfrage im ersten Halbjahr weiter deutlich eingebrochen. Das Unternehmen kündigte nun erneut ein massives Sparprogramm an, und will die Zellenproduktion zurückfahren. Ob eine Konzentration auf die Modulproduktion aber erfolgversprechender ist bleibt erst noch abzuwarten.

Conergy ist bereits vor Monaten aus unserem Blickwinkel verschwunden. Das Unternehmen will sich nun ebenfalls neu organisieren und in seinem Werk in Frankfurt/Oder auf die profitable Modulproduktion fokussieren. Die aktuell nicht kostendeckend zu betreibende Wafer- und Zellfertigung soll bis auf weiteres eingestellt werden. Das Unternehmen will nun die meisten Zellen für seine Module ab Dezember 2011 von namhaften externen Lieferanten aus Asien beziehen.

Als international tätiges Unternehmen hat Solon im ersten Halbjahr 2011 über drei Viertel seiner Umsätze außerhalb des Heimatmarktes Deutschland erzielt. Nach der Restrukturierung fokussiert sich das Unternehmen nun stärker auf das Segment der Industrie- und Gewerbedächer. Im ersten Halbjahr 2011 konnte das Unternehmen mit 221,9 Mio. Euro den Vorjahresumsatz nicht erreichen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei minus 24,7 Mio. EUR nach einem Plus von 6,6 Mio. EUR im ersten Halbjahr des Vorjahres. Demgemäß passte das Unternehmen seine Aussichten deutlich nach unten an und erwartet nun einen Verlust für das Gesamtjahr.

Generell erscheint eine charttechnische Betrachtung aller drei Titel mittlerweile wenig sinnvoll zu sein. Dazu wurde einfach zu viel (charttechnisches) Porzellan zerschlagen. Ohne Frage werden die Aktien bei der geringsten positiven Meldung in der Branche auch wieder anspringen, und kurzzeitig zweistellig zulegen können. Dies ist ja auch in der Vergangenheit mehrfach passiert, endet aber immer mit dem gleichen Ergebnis – noch tiefer Kurse.

Wir sehen Conergy, Solon, und auch Q-Cells weiterhin als die großen Verlierer im Solarmarkt, die es auch in Zukunft schwer haben werden dauerhaft zu überleben. Momentan sollten man sich wohl an stärkeren Tagen von den Aktien trennen, sofern das nicht sowieso schon geschehen ist. Für die Zockermentalitäten unter Ihnen kann eine kurzzeitige Spekulation zwar durchaus interessant sein, ist aber mit sehr hohem Risiko verbunden. In der Wochenendausgabe unseres kostenlosen Börsen Newsletters werden wir und diesem Thema etwas genauer annehmen, und die Zukunftsaussichten einzelner Titel bewerten. Wenn Sie Interesse haben melden Sie sich hier unverbindlich an!

„Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu Handeln; erstens durch Nachdenken, das ist das Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste,
und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.“

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Jetzt hat es auch SMA Solar erwischt…


Aus aktuellem Anlass möchten wir unsere Serie über die Solarindustrie mit der Aktie von SMA Solar beginnen. Das Unternehmen galt bislang immer als der Fels in der Brandung, letztlich konnte sich aber auch die SMA Solar Technology AG dem allgemein vorherrschenden Trend in der Solarbranche nun nicht mehr entziehen, und revidierte in der vergangenen Woche die Umsatz- und Gewinnziele deutlich nach unten. Der Hersteller von Wechselrichtern ist Weltmarktführer in dem Bereich, jedoch scheint auch hier zunehmend Konkurrenz , insbesondere aus den USA, den Marktanteil des Unternehmens weiter zu reduzieren. Der Marktanteil von SMA Solar ist in den letzten Jahren von 60 auf nunmehr knapp 40 Prozent gesunken. Die bedien stärksten Konkurrenten in dem Geschäft sind die US Firmen Power One und Satcon.

Analysten, die zuvor nicht selten noch höhere Kursziele für die Aktie ausgerufen hatten reduzieren nun reihenweise Ihre Gewinnprognosen und damit auch die künftigen Kursziele. Diese skeptische Grundhaltung dürfte nun noch eine Weile anhalten, bis das Unternehmen vom Gegenteil überzeugt hat. Das durchschnittliche Kursziel für die SMA Aktie liegt derzeit bei 42,- Euro, die Gewinnschätzungen für das Gesamtjahr 2012 wurden deutlich von knapp 6,60 Euro auf 3,50 bis 3,80 Euro zurückgenommen, was angesichts des aktuellen Aktienkurses von 46,- Euro immer noch ein KGV von 12 bis 13 bedeuten würde. Damit wäre die Aktie angesichts der Unsicherheiten sicherlich kein Schnäppchen.

Aufgrund des rapiden Modulpreisverfalles in der Solarbranche hat SMA Solar inzwischen das Problem, dass der prozentuale Anteil der teuren Wechselrichter bei Solaranlagen bei der Gesamtkalkulation deutlich mehr ins Gewicht fällt als noch vor wenigen Monaten. Dementsprechend erhöhen die Abnehmer für die SMA Produkte auch den Druck auf das Unternehmen und diktieren die Preise weiter nach unten. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich dieser Prozess in naher Zukunft zum positiven wenden wird. Zudem besteht wahrscheinlich die Gefahr von Zahlungsausfällen, wenn es in der Solarindustrie zu Insolvenzen schwacher Unternehmen kommen sollte.

Fazit: Wir würden die Aktie weiterhin meiden. Im Vergleich zu anderen Unternehmen aus der Branche, die bereits deutlich korrigiert haben, scheint hier die theoretische Fallhöhe noch sehr deutlich zu sein. Unser charttechnisches Kursziel liegt momentan bei 39,60 Euro. Erst eine Rückkehr über die 50,- Euro Marke würde das charttechnische Bild wieder etwas aufhellen. Sollte sich an unserer Einschätzung zu der Aktie etwas grundlegendes ändern werden wir Sie selbstverständlich über unseren Börsen Newsletter informieren.

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Q-Cells – noch ein Stockwerk tiefer…?


Für die Aktien von Q-Cells geht es heute weiter abwärts. Nachdem die kurzzeitigen Gewinne wegen der angekündigten Energiewende nicht gehalten werden konnten sehen sich die Anleger heute nun einer weiteren Verkaufswelle bei der Aktie ausgesetzt. Grund für den heutigen Kursverlauf könnte die Meldung gewesen sein, dass Baillie Gifford aus Großbritannien seinen Anteil an der Gesellschaft deutlich reduziert hat und das Aktienpaket des Fonds nun die Schwelle von 3 % unterschritten hat. Offenbar verlieren auch die Großinvestoren weiter an Vertrauen in die Gesellschaft. Unter hohen Umsätzen fiel die Aktie heute auch noch unter den letzten Support bei 1,75 Euro bis auf 1,66 Euro. Sollte sich die Aktie im Laufe des Tages nicht wieder erholen können, droht nun ein weiterer Kursrutsch. Die nächste “echte” Unterstützung liegt erst bei 1,37 Euro, auch wenn die Aktie bereits bei 1,63 oder 1,50 Euro etwas Halt finden könnte.

Kürzlich schrieb ich in unserem Newsletter… “Bei Solon und Q-Cells zeigt sich ein noch düstereres Bild. Nachdem die Q-Cells Aktie nun erwartungsgemäß die Latte bei 2,- Euro gerissen hat ist bei 1,81 Euro die wohl vorerst letzte charttechnische Unterstützung zu finden.” Inzwischen hat die Aktie von Q-Cells auch diese Marke nun unterschritten und bewegt sich weiter südwärts. Mit etwas Wohlwollen kann man bei 1,63 Euro eine weitere mögliche Unterstützung im Chart finden. Die Aktie des einstigen Highflyers ist zwar hoffnungslos überverkauft, bleibt aber nur nur etwas für ganz Hartgesottene. Mutige Trader setzen spätestens im Bereich bei 1,50 Euro auf eine technische Gegenbewegung.”

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Conergy, Solon und Q-Cells – zurück auf Los..wie gehts nun weiter?


Es stand zu befürchten, das genau das passieren würde! Alle drei Aktien, Conergy, Solon und Q-Cells, haben den Großteil ihrer Gewinne bereits wieder abgegeben nachdem sich die Rally bei Solarwerten nicht als nachhaltig erwiesen hat. Branchenführer Solarworld leidet ebenso unter den Gewinnmitnahmen wie die Nordex Aktie und weitere Vertreter der Zunft, wenn auch bislang deutlich weniger als andere Aktien. Nicht das ich das nicht erwartet hätte, allerdings muss ich offen zugeben, dass es mich schon ein wenig überrascht hat das die Euphorie bereits nach einem guten Tag wieder verflogen ist. Fundamental betrachtet hatte sich ja durch den angekündigten Atomausstieg nicht viel verändert. Ganz im Gegenteil stand, oder steht, noch zu befürchten das es dadurch weitere Förderkürzungen für die sowieso schon arg gebeutelte Branche geben wird.

Noch am Montag haben wir dazu geschrieben: “Fasziniert darf man heute mal wieder von der allgemeinen Euphorie bei den Solarwerten sein. Bereits nach der atomaren Katastrophe in Fukushima haben die Aktien einen ungeahnten Run hingelegt, der aber wenige Tage später wieder in sich zusammen fiel. Offenbar wieder schnell vergessen sind die aktuellen Probleme der Branche wie weiterhin sinkende Margen und eine enorm große und starke Konkurrenz aus China.”

Der schnelle Abverkauf nach der Ernüchterung ist wohl als weiteres mahnendes Zeichen zu sehen, denn dieser begann nicht etwa nachdem die amerikanischen Börsen gestern angefangen haben zu fallen, sondern bereits im frühen Handelsverlauf. Nachdem einigen Marktteilnehmern offenbar klar geworden ist, das die Energiewende nicht unbedingt positiv für die Branche sein muss, und zudem die Reaktionen bei den US Titeln aus der Branche relativ verhalten ausgefallen sind wurden wohl die Erwartungen der Anleger auf ein Neues deutlich enttäuscht. Auch die chinesischen Solaraktien befinden sich inzwischen wieder allesamt im negativen Bereich. An unserer Einschätzung zu den Solarwerten hat sich dadurch nichts geändert, die Branche bleibt schwierig und risikoreich!

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  • Daimler braucht einen neuen Fixstern, der ja auch gestern mal wieder “verbal” geliefert wurde…ob das nachhaltig ist bleibt aber noch abzuwarten http://on.wsj.com/146pld6
  • Wissensvorsprung schützt vor Fehlern nicht…Profis vs. Privatanleger – Wer hat am Ende Recht? http://bit.ly/16jGEeW
  • Ein paar interessante Gedanken zum aktuellen Marktgeschehen von Barry Ritholtz http://bit.ly/10Zk8yZ
  • Vermeiden Sie Investitionen in “Fahnenstangen” http://bit.ly/11GMmWU Da fallen mir aktuell auch ein paar Beispiele ein…
  • McKinsey´s Studie zum zweiten Wirtschaftswunder in Deutschland http://bit.ly/12aoy8B
Finanzblog Award 3. Platz
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