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Salzgitter, Klöckner & Co., Rheinmetall und ThyssenKrupp im Rallymodus


Man soll ja nicht zu euphorisch werden an Tagen wie diesen, aber das Leiden für Klöckner & Co. Aktionäre könnte nun erst einmal ein Ende haben. Heute sehen wir einen äußerst staken Bounce im Markt, der erneut alles zuvor gewesene in Frage stellt. Damit ist natürlich nur die kurzfristige ebene gemeint. Auffällig ist die enorme Stärke der Stahlwerte wie Rheinmetall, Salzgitter und sogar ThyssenKrupp. Allen voran marschiert aber heute die Klöckner & Co Aktie mit 6,90 Prozent Gewinn. Was an sich nichts ungewöhnliches an solchen Tagen ist, aber die Aktie nun erneut in eine komfortable Ausgangslage für einen weiteren Anstieg bringt.

Alle oben aufgeführten Stahlaktien sind nach unserem dafürhalten nach wie vor ein klarer Kauf. Klöckner & Co. notiert unter Cash, Rheinmetall unter Buchwert ebenso wie Salzgitter die sogar sehr deutlich unter Buchwert notiert, und im Übrigen das Lehman Tief bei ca 40,- Euro schon lange unterschritten hat. ThyssenKrupp leidet immer noch unter dem Brasilien Debakel, dürfte aber auf diesem Niveau dennoch stark unterbewertet sein. Stahlaktien sind heute wieder gefragt, und alle Titel haben heute ein frisches und sehr starkes Kaufsignal generiert. Unbedingt beobachten!

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Trading Update – Klöckner, Rheinmetall, Salzgitter, ThyssenKrupp..


An dieser Stelle auch noch kurz ein Wort zu den zyklischen Stahlaktien denen man mal wieder, in der Annahme einer nahenden Rezession, überproportional eingeschenkt hat. Wie bereits in den letzten beiden Börsenbriefen, die ich Ihnen geschickt habe erwähnt, besteht hier enormes Kurspotenzial, wenn es nicht zu einer solchen Rezession kommt. Wie wir heute wissen kann man dieses Szenario – zumindest für den Moment – für Deutschland auszuschließen, und auch die leicht abgeschwächten Wachstumsraten Chinas deuten bislang lediglich auf eine leichte Delle hin. Stahlaktien musste man also konsequent in der Schwäche kaufen, und auch heute sind die Kurse, nach unserer Meinung, noch auf Schnäppchen-Niveau! Sehen sie sich die Kursentwicklung von Rheinmetall, ThyssenKrupp, Salzgitter und Klöckner & Co. in den letzten Tagen an. Insbesondere Salzgitter und Klöckner haben noch deutliches Nachholpotenzial.

Leser des Investors Inside Börsenbriefes, die unsere letzten Ausgaben aufmerksam gelesen haben, sollten jetzt mit allen Positionen deutlich im Gewinn sein. In der vergangenen Woche haben wir nun weitere Positionen u.a. bei HeidelbergCement, Stada, Celesio, und Leoni aufgebaut, die wir an dieser Stelle allesamt für sehr interessant halten. Für spekulativ orientierte Anleger könnten die Aktien von Vestas, Bet-at-Home sowie Asian Bamboo interessant sein…Vestas ist momentan die einzige Aktie aus dem Sektor regenerative Energien die wir guten Gewissens in unser Depot gelegt haben. Bankenaktien wie die Commerzbank oder die Deutsche Bank bleiben hingegen weiterhin in einem schwierigen Umfeld, auch wenn wir grundsätzlich davon ausgehen, dass wir auch hier bis zum Jahresende deutlich höhere Kurse sehen könnten. Zu allen genannten Neuzugängen werden wir in den kommenden Tagen ein Trading Update veröffentlichen.

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Klöckner & Co. hat deutliches Potenzial wenn…


Die Stimmen mehren sich…die Diskussionen um eine mögliche globale Rezession – oder eben nicht – scheinen so langsam Ihren Höhepunkt zu finden. Immer mehr Fachleute melden sich nun, nachdem der mediale Rummel etwas abgeklungen ist, zu Wort, und sehen zwar eine Verlangsamung des Wachstums, aber keine echte Rezession auf uns zukommen. Auch wir waren ja von Anfang an der Meinung dass wir einen solchen tiefen Einbruch der weltweiten Konjunktur nicht sehen werden, insbesondere nicht im Automobil- und Stahlsektor. Heute nach US-Börsenschluss wird der Aluminiumkonzern Alcoa als erstes Unternehmen die Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal veröffentlichen, und damit den offiziellen Beginn der Berichtssaison einläuten. Das Zahlenwerk sollte sehr schnell Aufschluss über den tatsächlichen Zustand der konjunkturellen Lage in der Metallindustrie liefern, und insbesondere der Ausblick auf die kommenden Quartale dürfte dabei interessant sein.

Ein Unternehmen dass es in der Phase der allgemeinen Hysterie besonders erwischt hat ist die Klöckner & Co. AG. Zunächst verliefen die ersten Quartale für das Unternehmen sehr erfreulich, im zweiten Quartal jedoch musste das Unternehmen einen deutlichen Gewinneinbruch von knapp 90 Prozent verkraften. Bedingt durch die etwas schwächere Konjunktur und die nachgebenden Stahlpreise musste auch die Prognose für das Gesamtjahr gekappt werden. Dementsprechend schnell und heftig war die Reaktion des Marktes, der die Aktie des Stahlhändlers regelrecht abstürzen ließ . Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen nun nur noch mit einem EBITDA in Höhe von 250 Millionen Euro und 320 Millionen Euro für das Jahr 2012, was einem Gewinnrückgang um ungefähr 20 Prozent entsprechen würde. Der Kurseinbruch um über 60 Prozent seit Mai ist also alleine aus diesem Grunde nicht zu rechtfertigen.

Hinzu kommt, das Gisbert Rühl der Vorstandsvorsitzende ein umfallendes Sparprogramm angekündigt hat, welchen den Konzern in den kommenden Jahren wieder auf Wachstumskurs bringen sollen. Das Unternehmen verfügt über eine Eigenkapitalquote von knapp 40 Prozent, für das Jahr 2012 ist eine Dividendenrendite von 4,7 Prozent geplant. Das KGV von 7 für das kommende Jahr erscheint ebenfalls günstig. Weitere Bewertungskennzahlen wie PEG, KBV sowie KUV liegen allesamt deutlich unter 1 und deuten auf eine deutliche Unterbewertung des Unternehmens hin. Gestern ist die Aktie nun mit einem deutlichen Kursplus von 6,5 Prozent aus dem seit Mitte September bestehenden, fallenden Keil nach oben ausgebrochen. Im Zuge der allgemeinen und breiten Erholung der Stahlwerte sollte sich diese Bewegung nun weiter fortsetzen.

Unterstellt man der Aktie ein ähnlich positive Entwicklung wie der ThyssenKrupp, Salzgitter oder Rheinmetall Aktie in den kommenden Tagen, nach positiven Daten von Alcoa heute Nacht, besteht nun eine realistische Chance, dass sich der Aktienkurs der Köckner & Co Aktie in Kürze wieder über der Widerstandsmarke bei 10,15 Euro etablieren kann. Gelingt dies eröffnet sich die Möglichkeit auf weiterer dynamische Kursgewinne. Ein kurzfristiges Ziel läge dann bei 11,07 Euro und 12,39 Euro. Später wären weitere Erholungsgewinne bis auf 14,50 Euro sowie 16,- Euro möglich. Fundamental betrachtet dürften die momentanen Kurse unter 12,- Euro somit Schnäppchenkurse sein. Eine faire Bewertung der Aktie sehen wir momentan bei 17,20 Euro.

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Zahlenreigen bei E.ON, K+S, Linde, VW, Deutsche Post, Klöckner & Co und Münchener Rück


Positive Signale aus den USA konnten in der vergangenen Woche wegen des immer weiter steigenden Ölpreises nicht die erwünschte Wirkung an den Aktienmärkten entfalten. Dabei fielen die US Arbeitsmarktdaten am Freitag erstaunlich positiv aus. Sowohl die aktuelle Zahl der  Non-Farm-Gehaltsabrechnungen lag deutlich über den Erwartungen, als auch die US Arbeitslosenrate die nun bei 8,90 Prozent liegen soll. Erwartet wurde eigentlich ein erneuter leichter Anstieg von 9 auf 9,10 Prozent. Vorsichtige Anleger orakelten darauf hin bereits, das die FED nun nach der Stabilisierung des Arbeitsmarktes bald die Zinsen anheben könnte. Von einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes in den USA zu sprechen halte ich für deutlich verfrüht, von einer baldigen Änderung der US Zinspolitik auszugehen noch viel mehr.

Ebenfalls deutlich positiv präsentierte sich der ISM Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA. Zum wiederholten Mal in Folge signalisiert der Index für US Industriewerte wieder Wachstum. Mit 61,4 Punkten lag der Wert nun so hoch wie seit dem Jahr 2004 nicht mehr. Auch in Europa ist die Stimmung des verarbeitenden Gewerbes weiterhin hervorragend. Die Einkaufsmanager-Indizes von Italien, Deutschland, Frankreich und Euroland gesamt steigen weiter an. In der kommenden Woche werden wieder einige spannende Konjunktur- und Unternehmensdaten erwartet die durchaus kursbewegend sein können. Sowohl bei den Auftragseingängen der Industrie also auch beim Verbrauchervertrauen erwarten wir positive Signale. Spannend dürfte natürlich auch sein wie sich die US Arbeitsmarktdaten weiterhin entwickeln werden.

Von Unternehmensseite warten Anleger mit Spannung auf die Zahlen des Energieversorgers E.ON für das Gesamtjahr 2010 am Mittwoch, sowie die des Düngemittel-Herstellers K+S am Donnerstag. Ebenfalls am Donnerstag wird die Linde AG den 2010er Bericht, sowie Volkswagen die endgültigen Zahlen für 2010 präsentieren. Vorab hatte der Autobauer bereits verkündet, dass man mit 7,1 Milliarden Euro den Gewinn verdreifachen konnte. Es folgen noch Zahlen der Deutschen Post, was für Aktionäre der Deutschen Bank auch sehr interessant sein dürfte, sowie die Zahlen des Rückversicherers Münchener Rück. Aus der zweiten Reihe werden die Ergebnisse von Salzgitter, Klöckner & Co., EADS, Tognum, Symrise und Maschinenbauer GEA ihre Anleger wohl überwiegend erfreuen.

Alles in allem rechne ich eher mit einer positiven Woche, wenn sich der Ölpreis wieder etwas beruhigt. Natürlich bedingt dies auch eine Beruhigung der Situation in Nordafrika. Sicherlich ist es aber ratsam nach wie vor sehr vorsichtig zu agieren, und eingegangene Positionen genau zu beobachten, oder auf negative Veränderungen entsprechend entschlossen zu reagieren. Es bleibt holprig – von einer größeren Korrektur ist aber trotz des hohen Ölpreises wohl erst einmal nicht auszugehen.

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VW, Porsche, Deutsche Bank und Salzgitter..


Mit einem Befreiungsschlag meldeten sich die US Börsen heute eindrucksvoll zurück. Der S&P 500 hat heute die Marke von 1.150 Punkten überzeugend hinter sich gelassen, und es sieht so aus als würde sich daran bis zum US Handelsschluss auch nicht mehr allzu viel ändern. Damit befinden wir uns schlagartig wieder in einer völlig neuen Situation. Der noch heute morgen drohende Abverkauf von Aktien ist ausgeblieben. Die Umsätze waren in den letzten Tagen extrem dünn, was allgemein darauf hindeutete, dass hier letztlich überwiegend Kleinanleger am Werk waren, die Ihre Stücke entnervt in den Markt gegeben haben. Seitwärtsbewegung sind an der Börse meistens sehr nervenaufreibend, und jeder Anleger hat seine eigene Schmerzgrenze wenn es darum geht Verluste hinzunehmen, oder erreichte Gewinne wieder abgeben zu müssen. Genau diese psychologische Falle wird immer wieder von großen Playern genutzt um gezielt noch ein paar günstige Aktien von Qualitätswerten “abzufischen”. Meistens geschieht dies unmittelbar bevor der Markt wieder nachhaltig nach oben dreht.

Nun, allem voran hoffe ich natürlich, dass Sie als Leser des Investors Inside Börsen Newsletters relativ unbeschadet durch diese turbulente Zeit gekommen sind. Ich habe in den vergangenen Tagen mehrfach Mails bekommen, die allesamt eine Frage beinhaltet haben: “Warum steigen Sie ausgerechnet jetzt wieder massiv in Aktien ein, wenn alle Welt eine deutliche Korrektur befürchtet?” Die Antwort darauf hört sich relativ einfach an: “Zum Teil genau deswegen!” Die Mehrzahl der Marktteilnehmer war in den letzten Tagen einfach zu negativ eingestellt. Alle möglichen Analysten predigten wieder negative Kursziele für den DAX, die aus charttechnischen Betrachtungen mehr oder minder auch logisch erschienen, oder zumindest als logisch dargestellt wurden. Ich gebe zu auch ich war mir bis heute Nachmittag nicht ganz sicher ob meine Strategie die richtige ist.

Dennoch habe ich seit meinem Urlaub sehr viel Zeit damit verbracht verschiedene Aktienkurse und deren Charts zu studieren, mir die relevanten Chartmarken als Kaufpunkte notiert und dies auch konsequent umgesetzt. Wie immer ist es aber auch dann nicht 100-prozentig machbar zum optimalen Kurs zu kaufen, es hilft aber wenn man in diesem Fall einen Plan B hat, und nicht voll investiert ist, was man sowieso niemals sein sollte. Heute Morgen habe ich die Aktien von VW, Porsche und Deutsche Bank noch einmal nachgekauft und etwas verbilligt, Salzgitter kam als spekulative Position noch dazu. Über den Stahlhersteller hatte ich ja heute morgen im Blog berichtet.

Die Deutsche Bank Aktie ist in den letzten Tagen wiederholt bis 39,50 Euro gefallen, und bei ca. 40,20 Euro immer wieder nach unten abgedreht. Heute konnte der Aktienkurs nun endlich wieder etwas nach oben ausbrechen. Dennoch bleibt hier zunächst Vorsicht angebracht. In Kürze kommen eine ganze Menge neue Aktien auf den Markt was den Verkaufsdruck kurzzeitig wieder verstärken könnte. Die nachgekaufte Position wurde heute konsequent wieder verkauft, und ich warte hier erst einmal die weitere Entwicklung bis Freitag ab. Autobauer zeigen weiterhin Schwäche! Auch wenn sich die Titel von VW und Porsche im Zuge der steigenden Börsen wieder erholen konnten, so war doch eine gewisse Schwäche zu erkennen. Es dürfte also besonders spannend sein diesen Sektor im morgigen Handel etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Position bei VW haben wir verdoppelt, die nachgekaufte Porsche Position wieder glatt gestellt, da ich hier bereits ausreichend positioniert bin.

Bei aller Freude über den heutigen Handelstag sollte man nun nicht leichtsinnig werden, und die Handelsstrategie konsequent weiter verfolgen! Sprich wenn der Markt weiter steigt die eingegangenen Positionen relativ eng absichern, und die Gewinne laufen lassen, bis der nächste Rücksetzer kommt. Auch wenn der S&P 500 heute ein Kaufsignal generiert hat heißt dies nicht, das die Situation morgen Abend auch noch so ist. Ab Donnerstag könnte es bereits wieder unruhig an den Börsen werden. Wichtige Konjunkturdaten aus den USA stehen in dieser Woche noch auf der Agenda, die Berichtssaison startet traditionsgemäß mit Alcoa. Also, genießen Sie die heutigen Kursgewinne, und bleiben Sie bitte wachsam…

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Salzgitter – jetzt wirds gefährlich!


Die Salzgitter Aktie ist bereits seit Wochen angeschlagen und erreicht inzwischen fast täglich neue Tiefsstände. Eigentlich ist die Nachrichtenlage in den letzten Wochen gar nicht so schlecht gewesen. Manche Fachleute prognostizieren sogar das umsatzstärkste Jahr, dass es jemals gegeben hat für die Stahlbranche. Andere wiederum predigen den großen Preisverfall bei Stahl und warnen eindringlich davor sich nun im Stahlsektor zu engagieren. Anleger dürften somit hin- und hergerissen sein, wenn es um Titel wie ThyssenKrupp, Salzgitter, oder auch Klöckner & Co. geht. Wobei letzteres Unternehmen als Stahlhändler sicherlich in einer ganz anderen Position ist, als die Stahlhersteller. Diese Tatsache wird aber auch von Fachleuten oftmals nicht genügend beachtet. Die Klöckner & Co. Aktie ist und beliebt unser langfristiger Favorit im Stahlsektor! In diesem Artikel soll es aber nun darum gehen, ob die Aktie von Salzgitter auf dem aktuellen Niveau ebenfalls interessant sein könnte…

Wir beobachten die Aktie bereits seit dem diese im Mai des erste mal unter die psychologisch so wichtige Marke von 50,- Euro gefallen ist. Inzwischen notiert der Titel bereits unter 46,- Euro, und hat damit weiteres Abwärtspotenzial. Heute hat die Aktie letztlich auch noch die Nackenlinie, die bei 45,80 Euro verläuft erreicht. Sollte auch diese Unterstützung nun nicht halten droht ein weiterer Sell-Off in der Aktie der zunächst bis 42,80 Euro führen könnte. Sollten die Börsen nun noch einmal kräftig nachgeben wäre auch ein Abtauchen in Richtung 37,80 Euro denkbar. Es ist also Vorsicht angesagt. Die Aktie von Salzgitter ist deutlich angeschlagen, und kann jederzeit weiter abtauchen. Erst ein erneuter Ausbruch über die Marke von ca. 54,- Euro nach oben würde wieder weiteres Kurspotenzial in Richtung 65 – 68,- Euro generieren. Mutige Anleger setzten bereits jetzt auf einen Rebound der Aktie, vorsichtige Naturen sollten die kurzfristige Entwicklung der Aktie weiter beobachten.

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Kaufkurse bei Porsche, Rio Tinto, Swiss Re, Apple, Intel uvm.?


Die Meinungen über den Verlauf der Börsen, in der kommenden Handelswoche, könnten unterschiedlicher nicht sein. Dies verdeutlicht auch, das angespannte Niveau auf dem wir uns gerade befinden. Grundsätzlich gilt, dass wir aus charttechnischer Betrachtung nun den unteren Bereich einer Trading-Range, die seit Monaten gültig ist, wieder erreicht haben. Auf diesem Niveau sind die meisten Marktteilnehmer wieder sehr skeptisch, auch wenn der Markt deutliche Anzeichen einer überverkauften Situation aufweist. Viele Aktien notieren inzwischen unter ihrer 200 Tage Linie, was eher als bearisches Zeichen zu sehen ist. Die Umsätze an den Börsen sind ebenfalls in den letzten Wochen weiter zurückgegangen. Für uns sind dies wieder einige Kontraindikatoren, die man spielen sollte. Kaufen wenn die Stimmung am schlechtesten ist, hat sich alleine in diesem Jahr bereits dreimal als hervorragende Strategie erwiesen…..Auch der Euro erholt sich weiter, “Der Euro bestimmt die Richtung” hat mehr denn je Gültigkeit.

Gestern haben wir bereits über die Aktien berichtet, die wir zu den größten Gewinnern einer solchen Gegenbewegung zählen, und wollen nun heute die Liste der interessanten Kandidaten vervollständigen, die wir auf der Watchlist haben. Neben den oben genannten Blue Chips ist nach wie vor die Porsche Aktie auf diesem Niveau ein interessantes Investment, auch unter langfristigen Gesichtspunkten. Die zuletzt veröffentlichten Absatzzahlen aus den USA sehen schon wieder deutlich besser aus, und lassen auf eine weitere Absatzzunahme in den kommenden Monaten hoffen. Insgesamt legten die Verkäufe des Sportwagenbauers auf 2.141 Einheiten um 127 Prozent zu. Besonders die überarbeite Baureihe des Cayenne und der Panamera scheinen sich im amerikanischen Markt nun durchgesetzt zu haben. Das Klagerisiko wegen der gescheiterten VW Übernahme durch Porsche ist zwar existent, ich würde dies aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht überbewerten. Prozesse dieser Art können sich auf Jahre und Jahrzehnte hinziehen.

Ein Basisinvestment im Rohstoffbereich ist nach wie vor auch die Aktie von Rio Tinto, die ebenfalls durch die letzten Börsenturbulenzen wieder auf einem sehr attraktivem Kaufniveau gelandet ist. Hinzu kommt noch, dass die von der australischen Regierung geplante Steuerbelastung, laut offiziellen Berichten, nun deutlich geringer ausfallen dürfte, und das Ergebnis des Bergbaukonzerns nicht so stark belasten sollte wie angenommen. Geplante, und teilweise deutliche Preiserhöhungen bei Rohstoffen, insbesondere bei Eisenerz, sollten sich dabei ebenfalls deutlich positiv auf das Ergebnis in den kommenden Quartalen auswirken. Rio Tinto bleibt nicht zuletzt auf Grund der Kennzahlen unser Favorit im Rohstoffsektor.

Wer es gerne etwas weniger volatil hat und eher langfristig orientiert ist sollte sich hingegen noch einmal  die Aktie des Schweizer Rückversicherers Swiss Re ansehen. Die jetzigen Kurse laden durchaus ein um sich ein paar Stücke ins Depot zu legen. Wir haben diesen Wert bereits seit zwei Jahren immer wieder mal Beimischung gekauft…Einer der wenigen Werte die zwar kurzfristig nur ein überschaubares Potenzial bieten, einen aber ruhiger schlafen lassen. Genau wie die Aktie von Apple, die nun auch etwas zurückgekommen ist und bei einem Rebound der US Börsen überproportional profitieren dürfte.

In diesem Zusammenhang ist wohl auch die Aktie von Dialog Semiconductor noch einmal zu erwähnen. Dialog ist einer der Profiteure von der ganzen Apple iPhone, und iPad Hype. Zwar sind hier für meinen Geschmack inzwischen zu viele Börsenbriefe engagiert, nach dem Rücksetzer kann man aber durchaus mal eine Tradingposition wagen. Fast schon merkwürdig finde ich da das momentane Desinteresse an der Intel Aktie. Die Zeichen, dass wir uns nun wieder in einem Zyklus für Technologie Aktien befinden, mehren sich. Auch der Chipgigant aus den USA ist ein Profiteur des Apple Booms, findet aber weniger Beachtung als beispielsweise Infenion in diesem Zusammenhang. Die neue Chipgeneration von Intel dürfte bald ordentliches Potenzial bei der Aktie entfalten. Weitere Kandidaten sind wie schon geschrieben, Solar Millennium der weltgrößte Ziegelhersteller Wienerberger, Die Baumarktkette Praktiker, Klöckner& Co. und natürlich zu gegebener Zeit die Stahlaktien wie Salzgitter oder Posco..

Wir haben bereits wieder “Grabbeltischkurse”, ob es nochmal ein Stückchen günstiger wird werden wir bald sehen..In jedem Falle lohnt es sich nun die Kaufkandidaten langsam auszuwählen um dann bei einer Richtungsänderung der Indizes vorbereitet zu sein. Erfahrungsgemäß geht solch eine Gegenbewegung dann oftmals sehr schnell..Unsere Fußball-Jungs haben gestern mal wieder sehr überzeugend gespielt, jetzt glaube auch ich, dass wir Weltmeister werden! Ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Faktor an der Börse…

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Warum ich so optimistisch bei Klöckner & Co. bin…


Nach meiner letzten Bekanntgabe, dass die Aktie von Klöckner & Co. inzwischen die größte Depotposition in unserem Musterdepot ist habe ich viele Anfragen bekommen woher denn mein ungebrochener Optimismus für die Aktie stammt. Hierzu möchte ich natürlich dann auch kurz Stellung nehmen. Die kurze Variante meiner Antwort auf die vielen Fragen wäre: ” ..weil ich bei der Aktie am meisten Potenzial in den kommenden Wochen sehe!”, aber ganz so einfach ist es dann eben doch nicht…Die momentane Kursentwicklung ist alles andere als erfreulich, und auch an starken Tagen, wie gestern, schafft es die Aktie nicht wesentlich zuzulegen. Wohl gemerkt nach Kursverlusten von über 50% seit dem Hoch im April bei 24,- Euro. Eigentlich hätte die Klöckner Aktie gestern alleine aus technischer Sicht mindestens 8-10% zulegen müssen, so gesehen war auch der letzte Handelstag wohl eine Enttäuschung für die Aktionäre…

Mir ist diese Kursschwäche ebenso unverständlich wie allen anderen Aktionären. Zuletzt hatte der Chef, Gisbert Rühl die Prognose für das laufende Jahr noch einmal bestätigt. Trotz eines schwieriger werdenden Umfeldes, und zu erwartendem Preisdruck bei Stahl und Stahlprodukten ist man optimistisch. Dank eines zuletzt höheren Preisniveaus und der jüngsten Zukäufe werde der Umsatz in diesem Jahr um ein Viertel steigen und das operative Ergebnis positiv ausfallen, sagte Rühl. Als Aktionär sollte man sich aber bei Ergebnis nicht allzu viel erwarten..

Die Erholung der Automobilindustrie sowie des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland schreitet derzeit schneller voran, dies sollte auch weiterhin die Umsätze bei Klöko nicht nur stabil halten sondern langfristig steigern können. Weiterhin betreibt das Unternehmen eine expansive Politik durch Zukäufe auch wenn die Aussage “Mit ziemlicher Sicherheit wird in diesem Jahr noch etwas passieren”, von Gisbert Rühl, doch sehr schwammig gewählt wurde. Mit einer Eigenkapitalquote von 41,4 Prozent sollte die Finanzierung solcher Vorhaben dem Konzern nicht weiter schwer fallen.

Für das laufende Jahr rechnet KlöCo mit einer Umsatzsteigerung von mehr als 25 Prozent, so Rühl. Untermauert wurde diese Zuversicht des Konzernchefs dann auch durch mehrere Insiderkäufe auf dem aktuellen Niveau. Der Titel ist sicherlich nichts für Dividendenjäger, denn Konzernchef Rühl hat bereits darauf hingewiesen, dass es auch in diesem Jahr keine Dividende geben werde um den Konzern weiter zu stärken. Diese Entscheidung ist in dem momentanen Marktumfeld ebenfalls begrüßenswert. Die Zeit der Ernte wird für die Aktionäre kommen, wohl aber auch in der Zukunft eher nicht in Form von satten Dividenden sondern viel mehr durch satte Kurssteigerungen…

Charttechnisch sollte die Marke von 15,- Euro einen soliden Boden ausgebildet haben. Auffälligkeiten im Orderbuch der Klöckner & Co. Aktie in den vergangenen Wochen lassen mich eher vermuten, dass hier eine große Adresse den Kurs bewusst niedrig halten will um einzusteigen, vielleicht wird sogar eine Übernahmen vorbereitet? Aber dies ist alles reine Spekulation, das möchte ich hier ausdrücklich noch einmal betonen! Die allgemeine Schwäche von Stahlaktien wie Thyssenkrupp, Posco und Salzgitter dürfte den Spekulanten hier in die Hände spielen, wenn auch der Vergleich eines Stahlhändlers mit einem produzierenden Unternehmen deutlich hinkt..Bei Salzgitter handelt es sich sowieso um eine Sondersituation, da eher der baldige Rausschmiss aus dem Dax wohl für die schwache Performance verantwortlich sein dürfte.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass es sich bei Klöckner & Co. weiterhin um ein sehr viel versprechendes Unternehmen handelt, und sich an unserer Einschätzung durch den Kursverfall der letzte Wochen nichts geändert hat. Ganz im Gegenteil, es dürfte sich mittelfristig wohl deutlich positive auf das Depot auswirken, dass wir nun nochmal zu diesen Kursen die Anzahl der Aktien mehr als verdoppeln konnten. Geduld, eine der wesentlichen Börsentugenden, dürfte sich hier bald deutlich auszahlen!…ebenso wie bei Solar Millennium in den letzten beiden Tagen ;-)

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Was ist los bei Klöckner & Co., Salzgitter, ThyssenKrupp und Posco?


Kaum eine Aktie wurde in den letzten Tagen so abgestraft wie die der Klöckner & Co. A. Auch heute gehört die Aktie wieder zu den großen Verlierern im deutschen Aktienhandel. Der Kurs von 14,50 Euro dürfte keinesfalls den Wert des Unternehmens widerspiegeln. Das gestrige Interview von Firmenchef Gisbert Rühl hatte nicht unbedingt dazu beigetragen neues Vertrauen in den Duisburger Stahlhändler zu vermitteln. Er prognostizierte schwerere Zeiten für die Stahlbranche und sinkende Preise. Das mag ja vielleicht richtig sein, jedoch ist der Zeitpunkt für ein solches Statement sicherlich alles andere als geschickt gewählt. Herr Rühl den man eigentlich sonst eher als zurückhaltenden Manager kennt hat sich hier wohl etwas vergallopiert und dürfte sich heute selber verwundert die Augen reiben über die Reaktion der Börse.

Kürzlich hatte Herr Rühl sogar mehrere Insiderkäufe in der Klöko Aktie getätigt, und das noch zu deutlich höheren Kursen. Heute wurde bekannt, dass der Norwegische Staatsfond sich inzwischen ordentlich beim Stahlhändler eingekauft hat und somit nun zweitgrößter Klöckner Aktionär neben dem Franklin Templeton Fonds ist der inzwischen knapp 10% des Unternehmens besitzt. Der erneute Einstieg des größten Fonds Norwegens mit über 5% der Aktien ist ein Vertrauensbeweis in die langfristige Qualität des Unternehmens und operativen Fähigkeiten des Managements. Der von der norwegischen Zentralbank verwaltete Norwegische Pensionsfond legt seit 1990 die Einnahmen des Landes aus der Erdölförderung in ausländischen Wertpapieren, überwiegend sehr konservativ an.

Auch wir halten den Kursverfall bei der Klöckner Aktie nach wie vor für hoffnungslos übertrieben und haben uns entsprechend positioniert. Hier wird gerade die gesamte Stahlbranche über einen Kamm geschoren. Als Stahlhändler ist Klöckner in der Lage wesentlich flexibler auf Marktveränderungen reagieren zu können als die reinen Hersteller wie ThyssenKrupp und Salzgitter. Aber auch die starken Abschläge bei den beiden Schwergewichten sollten nun langsam ein Ende finden und sind auf längere Sicht wieder interessant, ebenso wie der Stahlriese Posco…Sollte sich der Gesamtmarkt, und allen voran der Euro, also wieder fangen dürften auch die Stahltitel davon kräftig profitieren.

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