Tag Archive | "Quartalszahlen"

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Gewinnexplosion – Apple setzt immer noch kräftig einen drauf!


Die niemals enden wollende Erfolgsgeschichte des Apple Konzerns geht auch nach dem tragischen Tod von Steve Jobs unverändert weiter. Apple konnte seinen Umsatz erneut ganz erheblich steigern und verdoppelt den Quartalsgewinn auf Jahresbasis auf mehr als 13 Milliarden Dollar. Vor allem das neue iPhone und das iPad spülen weiterhin Milliarden in die Kassen des Technologiekonzerns. So wurden im vergangenen Quartal nicht weniger als 37 Millionen Exemplares des iPhone und 15,4 Millionen iPads verkauft. Insbesondere das hervorragende Weihnachtsgeschäft hatte Apple in neue Umsatz-Sphären gehoben.

Der Umsatz legte im Berichtszeitraum um satte 73 Prozent auf 46,33 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten im Schnitt mit rund 39 Milliarden Dollar Umsatz, und einem Gewinn je Aktie von 10,16 Dollar gerechnet. Tatsächlich belief sich der Gewinn nun aber auf 13,87 Dollar je Aktie. Die Apple-Aktie verteuerte sich nachbörslich um satte acht Prozent auf etwa 452 Dollar. Das dürfte nicht nur Technologiewerte heute beflügeln sondern einmal mehr die gesamten Börsen. Denn kein Unternehmen ist im Moment ein besserer Gradmesser für die Konsumfreude der Menschen, trotz Krise und trotz angeblich drohender Rezession…

Als Apple Aktionär muss man sich nun wohl langsam wirklich die Frage stellen wie weit diese Reise noch gehen kann. Wie viel Steigerung ist angesichts solch bombastischer Zahlenwerke in Zukunft noch drin. “The Sky is the Limit” sagt der optimistische Amerikaner, aber im Umsatz und Gewinn- Himmel ist Apple ja schon seit Jahren. Ich muss diesem Konzern meinen größten Respekt zollen. Immer wenn ich persönlich der Meinung bin dass die letzten Zahlen nicht mehr zu toppen sind setzt Apple noch einen drauf. Vielleicht schaffen Sie das ja auch noch im nächsten Quartal…

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Erneuter Horrortag für Q-Cells und Solarworld Aktionäre


Einmal mehr machen heute die deutschen Solarwerte im negativen Sinne auf sich aufmerksam. Wir hatten ja bereits vor Tagen darauf hingewiesen, dass man sich der neuen Euphorie bei der Q-Cells Aktie besser nicht hingeben sollte. Und so kam es dann auch. Der letzte kräftige Kursanstieg erwies sich erneut als kurze Episode auf dem langen tragischen Weg gen Süden. Heute veröffentlichte die Q-Cells AG das Zahlenwerk zum abgelaufenen Quartal. Der Verlust lag bei stolzen 47,3 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr hier noch ein Überschuss von 36,7 Millionen Euro erzielt erden konnte. Auch der Umsatz bracht dramatisch weiter ein und schrumpfte von 400 auf nur noch 229 Millionen Euro. Als wäre dies alles nicht schon bedenklich genug nahm heute die Finanzchefin des Konzerns, Marion Helmes, mit sofortiger Wirkung ihren Hut. Die Aktie fällt heute erneut unter die Marke von einem Euro, wo sie offenbar auch hingehört.

Ging man bislang davon aus, dass so etwas beim deutschen Branchenprimus nicht passieren könne, so wurde man heute auch diesbezüglich eines Besseren belehrt. Die SolarWorld AG hat heute für das abgelaufene Quartal einen Umsatzrückgang auf 238 Millionen Euro von zuvor 342 Millionen Euro gemeldet. Das Ergebnis vor Zinsen sank deutlich von 49,8 Millionen Euro im dritten Quartal 2010 auf nunmehr nur noch von 20,6 Millionen Euro. Auch hier brach der Umsatz weiter weg. Im letzten Jahr wurden noch 958,3 Millionen Euro im dritten Quartal umgesetzt, heute nur noch 772,9 Millionen Euro. Frank Asbeck kürzte darauf hin auch die Prognose für das Gesamtjahr und geht nun noch von Erlösen von ca. einer Milliarde Euro aus.

Es bleibt wie es ist, die Solarbranche steckt in einer tiefen Krise. Es ist nicht abzusehen wann und ob sich daran etwas ändern wird, und somit bleibt die Branche für Anleger weiterhin uninteressant und risikoreich. Es ist letztlich als Anleger auch unerheblich woran das liegt, und das die Chinesen sich hier einen massiven Vorteil verschaffen. Letztlich wird es wohl keinen Gewinner dieser entwicklung geben. Die Solarworld Aktie verliert heute knapp 13 Prozent Q-Cells sogar 27 Prozent.

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Leoni – bestens verkabelt!


Heute hat die Leoni AG die Quartalszahlen veröffentlicht, und die können sich wirklich sehen lassen. Der Automobilzulieferer profitiert weiterhin von der weltweiten Automobilnachfrage, und konnte sowohl den Umsatz als auch den Gewinn kräftig steigern. Für die kommenden Quartale sieht sich der Der Kabel- und Bordnetz-Spezialist gut gerüstet. Die Ziele für das Gesamtjahr 2011 wurden von Firmenchef Klaus Probst erneut bestätigt und auch der Ausblick auf das Jahr 2012 lassen Anleger auf mehr hoffen. Laut Aussage des Unternehmens gibt es bislang keinerlei Anzeichen für eine Abschwächung der Nachfrage nach den Produkten der Leoni AG.

Sowohl das Geschäft mit den Kabeln als auch der Vertrieb kompletter Kabelsätze, haben ähnlich kräftig zu dem Quartalsergebnis beigetragen. Insgesamt kletterte der Umsatz zwischen Juli und September auf 913 Millionen Euro, und damit um satte 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte noch kräftiger, um 40 Prozent, auf 54,6 Millionen Euro zu. Somit wurde in der Berichtsperiode ein Überschuss von knapp 33 Millionen Euro erwirtschaftet, was einem Gewinn von 1 Euro je Aktie entspricht.

Die Unternehmensführung plant nun  auch für das Gesamtjahr 2011 mit einem weiterhin kräftigen Anstieg der Umsätze von 2,96 Milliarden auf rund 3,6 Milliarden Euro. Das EBIT soll dementsprechend von zuvor knapp 100 Millionen Euro auf 230 Millionen Euro zulegen. Alles in allem also ein sehr solides Zahlenwerk des Automobilzulieferers, dass für künftige Quartale mehr verspricht. Die Aktie gibt heute dennoch vorbörslich etwas nach, was wir als klare Nachkaufchance unseres Depotwertes werten. Leoni ist nicht nur in der Automobilbranche gut verdrahtet, auch der Chart sieht momentan interessant aus.

Vor kurzem gelang es bereits kurzzeitig die 200-Tage Linie wieder zu überschreiten. Ein solider Boden dürfte sich im Bereich um die 28,- Euro ausgebildet haben. Auch erkennbar im Chart ist eine mögliche Schulter-Kopf-Schulter Formation die die Aktie noch einmal in diesen Bereich führen könnte. Fundamental betrachtet sollte spätestens hier dann der Rebound der Aktie erfolgen. Das Chance-Risiko- Verhältnis bei der Leoni Aktie würden wir als äußerst günstig bezeichnen.

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Yara International weckt bei K+S Phantasien…


Der norwegische Düngemittelhersteller Yara International ASA gab heute bekannt, dass der Gewinn im dritten Quartal kräftig gesteigert werden konnte. Insbesondere eine deutliche Verbesserung bei den Margen führte zu einem überraschend positiven Ergebnis. Der Nettogewinn belief sich nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 3,57 Mrd. Norwegische Kronen bzw. 12,42 NOK pro Aktie, gegenüber 1,93 Mrd. NOK bzw. 6,68 NOK pro Aktie im Vorjahr. Yara profitierte im letzten Quartal insbesondere von einer weiterhin sehr starken Nachfrage aus Lateinamerika und Asien.

Vor Währungs- und Sondereffekten lag das Ergebnis bei 9,13 NOK gegenüber 5,00 NOK im Vorjahreszeitraum pro Aktie. Der Gesamtumsatz erhöhte sich indes von 16,53 Mrd. NOK auf 21,18 Mrd. NOK. Das operative Ergebnis kletterte auf rund 4,4 Mrd. NOK (Vorjahr: 1,40 Mrd. NOK). Das EBITDA erreichte im Berichtszeitraum 5,44 Mrd. NOK (Vorjahr: 2,49 Mrd. NOK) bzw. 4,21 Mrd. NOK (Vorjahr: 2,54 Mrd. NOK) vor Einmaleffekten.

Mit diesen äußerst starken Zahlen dürfte Yara nun für ordentliche Phantasie in dem Sektor gesorgt haben. Auch eine K + S AG dürfte in den letzten Monaten von der wachsenden Nachfrage profitiert haben, was sich auch in den nächsten Quartalszahlen zeigen sollte. Sollte das Zahlenwerk des deutschen Düngemittelherstellers ähnlich stark ausfallen, dann sind hier schnell deutlich höhere Notierungen möglich.

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Slowakei sagt “Nein”, Alcoa verdreifacht Gewinn, S&P stuft spanische Banken ab


Erwartungsgemäß wurde in der ersten Abstimmungsrunde seitens der slowakischen Parlaments nicht der Ausweitung des europäischen Rettungsschirms, EFSF zugestimmt. Dennoch gilt ein “Ja” noch innerhalb dieser Woche als so gut wie sicher, denn über internationale Verträge darf in der Slowakei ein zweites Mal abgestimmt werden. Premierministerin Iveta Radicova hatte in der gestrigen EFSF-Abstimmung in letzter Minute die Vertrauensfrage gestellt und war damit gescheitert. Somit ist der Weg nun frei für eine Neubildung der Regierung, was zuletzt die Bedingung der Opposition gewesen ist um dem Rettungsschirm zuzustimmen. Letztlich geht es also leider auch bei den bislang idealistisch wirkenden Slowaken um politische Machtspielchen… Der EFSF wird kommen, das scheint nun relativ sicher zu sein…leider mit allen damit verbundenen Folgen für die nachfolgenden Generationen.

Unterdessen hat die US Ratingagentur Standard & Poors sich erneut Spanien vor geknöpft und stuft dessen Banken ab. Das positive dabei ist, dass der Markt bereits seit einigen Tagen diese teilweise willkürlich wirkenden Abstufungen amerikanischer Institute zu ignorieren scheint. Das ist ein wirklich gutes Zeichen für neue Stärke und Optimismus an den Börsen. Letztlich bin ich mir relativ sicher das die Ratingagenturen, irgendwann nach der Krise, in ihrer heutigen Form nicht mehr existent sein werden. Durch das offensichtliche Versagen der Institute konnte die Krise in den Ausmaß überhaupt erst entstehen, und heute auf dem Höhepunkt der Krise, schütten genau diese Verursacher immer mehr Öl ins Feuer und heizen die Probleme damit zusätzlich an. Ich wäre dankbare wenn einer unserer Leser mir mal den Mehrwert solcher Institute erklären würde…ich sehe ihn nicht!

Die Alcoa Zahlen waren durchwachsen. Heute Nacht wurde einmal mehr mit dem Zahlenwerk des Aluminiumkonzerns die US Berichtssaison eingeläutet. Dieser meldete einen deutlichen Gewinnanstieg von 172 Millionen Dollar im Vergleich zu 61 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Auch beim Umsatz konnte man weiter kräftig zulegen. Mit 6,42 Milliarden US Dollar konnte das Vorjahresergebnis von 5,29 Milliarden Dollar deutlich übertroffen werden. Ein Wermutstropfen bleibt, Analysten hatten sich statt 15 Cent Gewinn je Aktie 22 Cent erwartet und zeigten sich enttäuscht. Trotz der Verdreifachung des Gewinns ging der Aktienkurs nachbörslich um fast fünf Prozent zurück. Firmenchef Klaus Kleinfeld verwies darauf das nicht etwa eine zu erwartende Rezession belastend auf die Ergebnisse wirke, sondern vielmehr die teilweise hausgemachten Unsicherheiten, der Kunden sorgten für eine vorerst verhaltenen Auftragsvergabe. Eine reale Schwäche des Marktes sieht Kleinfeld nicht!

Ich denke diese letzten beiden Sätze sagen alles. Wir sind nach wie vor der Meinung das die heraufbeschworene und medial gepushte Rezession nicht eintreten wird, und offenbar einige Wirtschaftsgrößen auch. Letztlich waren die Nachrichten des Tages – bis auf die Alcoa Zahlen – allesamt gestern schon bekannt und wurden bereits eingepreist. Die asiatischen Märkte tendieren heute morgen überwiegend freundlich, entsprechend gut sind die Vorgaben für Europa. Dennoch sollten Anleger grundsätzlich damit rechnen, dass es in den nächsten Tagen auch einmal wieder zu einer durchaus gesunden Konsolidierung am Markt kommen könnte, um den starken Anstieg der letzten Tage zu verarbeiten. Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Börsentag…

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Praktiker – das sieht wirklich nicht gut aus!


Praktiker hat die Zahlen zum abgelaufenen zweiten Quartal veröffentlicht. Das hier nicht viel Gutes zu erwarten war konnte man ja bereits seit der kürzlich ausgesprochenen Gewinnwarnung erahnen, letztlich kam es dann aber noch schlimmer. Das zweite Quartal ist im Normalfall für die Baumarktbranche das beste des Gesamtjahres. Kunden strömen in die Gartencenter und kaufen Baumaterial um Haus und Garten einem Frühjahresputz zu unterziehen. Nicht so bei Praktiker, der Betreiber von Heimwerkermärkten verpatzte den Start in ein besseres Geschäftsjahr erneut. Der Umsatz sank um 7,9 Prozent und letztlich musste ein deutlicher Verlust in Höhe von 307 Millionen Euro verbucht werden.

Zur Verdeutlichung dieser Zahl sei noch angemerkt das Praktiker derzeit mit nur noch 174 Millionen Euro an der Börse bewertet wird! Nun ist die buchhalterische Katze sozusagen aus dem Sack. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Werner hat mittlerweile die Konsequenzen gezogen und ist zurückgetreten, wird das Amt aber bis auf weiteres kommissarisch ausüben, bis ein Nachfolger gefunden ist. Die Frage dürfte nun sein ob alle schlechten Nachrichten in dem aktuellen Aktienkurs bereits enthalten sind oder nicht. Fundamental betrachtet erscheint die Aktie nach den heute gelieferten Zahlen immer noch zu teure zu sein. Wir senken unser persönliches Kursziel für die Praktiker Aktie zunächst auf unter zwei Euro.

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Dialog Semiconductor – deutlich besser als erwartet!


Die Aktie des Tages ist wohl heute die des Chipherstellers Dialog Semiconductor die sich allen Unkenrufen zum Trotz heute von Ihrer besten Seite zeigt. Mit einem Kursplus von satten 4,5 Prozent hat sich die Aktie heute nun endgültig zurück gemeldet. Nicht nur die Tatsache das die Dialog Aktien nun wieder über der wichtigen 200 Tage Linie notiert stimmt Anleger optimistische sondern auch das neue Kaufsignal das heute generiert wurde, und welches nun bis in den Bereich um die 16,50 Euro führen sollte. Das nächste Ziel liegt danach um die 18,30 Euro, und ich bin mir relativ sicher, dass dies auch noch innerhalb dieses Börsenjahres erreicht wird.

Andere Analysten sind noch um einiges optimistischer für die Zukunft des Unternehmens, Mit neu ausgegebenen Kurszielen von 23,- Euro je Dialog Semiconductor Aktie eröffnet sich hier noch enormes Kurspotenzial von über 65 Prozent laut den Aussagen der Fachleute. Auch die Commerzbank erhöhte heute das Kursziel auf 21,- Euro. Charttechnisch betrachtet hat die Aktie damit einen Bilderbuch-Rebound hingelegt. Die Erwartungen des Marktes wurden deutlich übertroffen. Dies zeigt einmal mehr dass Dialog trotz widriger Bedingungen, wie unterbrochene Lieferketten durch das Atomunglück in Fukushima, in der Lage ist den eingeschlagenen Weg konsequent umzusetzen und einer der Big Player zu werden.

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Starke Zahlen bei IBM – wegweisend für eine ganze Branche?


Der US-Konzern, der früher für seine Computer bekannt war, hat sich längst aus diesem Geschäft verabschiedet um sich auf Geschäftssoftware, Server und Beratung zu spezialisieren. In diesen Bereichen hat sich IBM zu einem der weltweit führenden Unternehmen entwickelt. Diese Spezialisierung hat sich auch im zweiten Quartal als erfolgreich erwiesen, denn Dank hervorragender Vertragsabschlüsse ist IBM nun in der Lage seine Jahresziele anzuheben. Die Befürchtung, dass sich die europäische Schuldenkrise und das Beben in Japan negativ auf die Geschäfte auswirken könnten, hat sich somit nicht bewahrheitet.

Der schwachen Entwicklung in Japan steht ein starkes Wachstum in den Schwellenländern, das für gute Geschäfte vor allem mit dem Finanzsektor sorgt, und ein stabiler Absatz von Großrechnern gegenüber. Auch der europäische Markt hat sich im zweiten Quartal erholt – in Deutschland und Italien wächst der Umsatz wieder. Im zweiten Quartal wurden Verträge in Höhe von 14,3 Milliarden Dollar abgeschlossen, was ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet. Für Anleger stellt sich die Situation also durchweg positiv dar, denn Vertragsabschlüsse gelten als wichtiger Indikator für künftige Geschäfte. Die Folge ist ein Plus von rund zwei Prozent im nachbörslichen Handel, nach dem sich die IBM Aktie nun auf einem Rekordhoch befindet.

Auch bei Auftragsbestand, Nettogewinn und Umsatz hat der Branchenführer positive Zahlen zu vermelden. Laut IBM stieg der Auftragsbestand im letzten Vierteljahr um 15 Milliarden Dollar, der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent und beim Umsatz wurde sogar ein Plus von zwölf Prozent erzielt. Als Konsequenz aus dieser Entwicklung hob der IBM Konzern nun seinen Gewinnausblick für das Gesamtjahr an. Bisher wurde bei verwässerten Aktien mit einem Gewinn von 12,73 Dollar gerechnet, nun wurden diese Erwartungen auf mindestens 12,87 Dollar nach oben korrigiert.

Die Bilanzsaison der großen Technologieunternehmen hat mit diesen Zahlen einen starken Start erlebt, der der gesamten Branche Mut machen dürfte. In der sharewise-community ist die Stimmung eindeutig. Momentan empfehlen 4 von 5 usern die IBM-Aktie zum Kauf – mit einem durchschnittlichen Kursziel von 132,82€.

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Apple`s Zahlenwerk dürfte Dialog Semiconductor beflügeln..


Gestern war es mal wieder soweit! Der Technologie Konzern schlechthin, Apple legte sein Zahlenwerk zum abgelaufenen Quartal vor und überraschte mal wieder mit Rekorden. Noch immer kann der Konzern Umsatzzahlen und Gewinne vorlegen die die Konkurrenz einfach nur vor Neid erblassen lassen. Im dritten Quartal haben iPhone, iPad und Mac den Umsatz um mehr als 80 Prozent nach oben schnellen lassen, den Gewinn sogar um 125 Prozent. Somit verdiente Apple so viel wie noch nie zuvor. Insgesamt wurden im letzten Quartal über 20,3 Millionen iPhones, 7,5 Millionen iPods, knapp 9,3 Millionen iPads und annähernd 4 Millionen Mac-Rechner verkauft! Apples nächstes Grossprojekt ist iCloud und auch hier ist zu erwarten, dass sich der Konzern aus Kalifornien gegen die Konkurrenz durchsetzen kann. Man darf also gespannt sein wie lange es Apple noch gelingen wird seine Anleger im positiven Sinne zu überraschen. Ich muss zugeben das mich die Zahlen in der Deutlichkeit überrascht haben!

Ein Profiteur des Absatzbooms der Technologieschmiede Apple dürfte weiterhin die Dialog Semiconductor AG sein. Der Entwickler von Powermanagement-Chips dürfte bei den in Kürze anstehenden Quartalszahlen, entgegen der Meinung vieler Skeptiker, wohl auch deutlich vom Apple Boom profitiert haben. Die Aktie wurde in den vergangenen Wochen teilweise hart abgestraft und oftmals mit anderen Chipherstellern wie Infineon verglichen, was falsch sein dürfte. Der Markt erwartet für den Chiphersteller, nicht zuletzt bedingt durch die vermutlich unterbrochenen Lieferketten durch den Tsunami in Japan, ein schwächeres Ergebnis für das zweite Quartal. Ebenso wurde immer wieder von Analysten angeführt das für das zweite Quartal mit einer schwächeren Nachfrage bei den Konsumenten zu rechnen ist. Das Gegenteil ist der Fall wie Apple einmal mehr bewiesen hat!

Am kommenden Montag nun legt Dialog die Zahlen vor und wir rechnen hier nicht mit negativen Überraschungen. Auch die kürzlich erneut getroffenen Aussagen von Firmenchef Jalal Bagherli, die Guidance für das Quartal und das Gesamtjahr 2011 zu erfüllen können stimmt uns positiv. Spannend dürfte auch sein welchen Einfluss auf die Profitabilität die zuletzt getätigte Übernahem der SiTel Semiconductor BV haben wird. Fachleute erwarten hier bereits im zweiten Quartal erste nachvollziehbare Ergebnisse. Das zweite Quartal dürfte auch das letzte sein, in dem akquisitionsbedingte Kosten anfallen. Wir erwarten von Dialog Semiconductor  durchaus positive Überraschungen für dieses Quartal und für die Zukunft und sehen die Aktie, die sich seit dem deutlichen Rücksetzer auf 10,65 Euro in unserem Depot befindet, weiterhin als glasklaren Kauf! Unser Kursziel liegt hier bis Jahresende bei 17,- Euro, langfristig deutlich über 20,- Euro.

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Apple, Coca Cola, At&T, Microsoft, Bank of America,Mc Donalds, Caterpillar – Was bringt die Berichtssaison?


Die neue Handelswoche dürfte neue Erkenntnisse über die Stabilität der US Konjunktur bringen. Nachdem zuletzt Alcoa, YUM, Google, JP Morgen und Citigroup Ihre Zahlen zum abgelaufenen Quartal präsentiert haben, und diese überwiegend die Erwartungen des Marktes schlagen konnten, hofft der Markt nun auch bei den Bilanzen dieser Woche auf weitere positive Signale. Neben den Schwergewichten Apple, Microsoft, AT&T und Coca Cola, Johnson & Johnson und McDonalds  werden auch die Zahlenwerke der Bank of America, United Technologies , American Express, Yahoo, Ebay, Netflix, PepsiCo,  Halliburton, Amazon, Caterpillar  und Verizon erwartet. Genug Zündstoff also um die schwelenden politischen Probleme etwas zu überlagern.

Unter den genannten Aktien gibt es eigentlich nach meiner Auffassung keine über die man sich ernsthafte Sorgen machen müsste. Yahoo, Ebay, Netflix und Verizon sind leichte Wackelkandidaten die aber das positive Gesamtbild, selbst bei Enttäuschungen, nicht wesentlich trüben sollten. Entscheidend wird natürlich sein wie die Unternehmen den weiteren Ausblick beurteilen. Bislang zeigten sich die Unternehmen optimistisch für die nahe Zukunft. Störfeuer von dieser Seite sollten also in der kommenden Woche weitestgehend ausbleiben. Wir erwarten mit Spannung die Berichtssaison deutscher Konzerne! Vermutlich werden die DAX-Firmen in der bevorstehenden Berichtssaison einen deutlichen Gewinnanstieg gegenüber dem Vorjahr erzielen, mit Ausnahme der Energieversorger!

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Insiderverkäufe bei Tomorrow Focus…


Bei der Aktie von Tomorrow Focus tut sich was…Erst kürzlich beschloss das Unternehmen zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte eine Dividende in Höhe von 0,05 Euro je Aktie zu zahlen. Die geschäftliche Entwicklung war sehr erfreulich, der Internetmedienkonzern ist gut in das neue Jahr gestartet. Dennoch scheinen einige Gesellschafter der Meinung zu sein, das der Zenit für die Aktie nun bereits überschritten sein könnte, und verkaufen Ihre Aktien.

Die Münchner vermeldeten erst kürzlich gute Geschäftszahlen für das erste Quartal des Jahres 2011. Demnach stieg der Umsatz, bereinigt um den Umsatz der im November 2010 veräußerten Playboy Deutschland GmbH, um 31,3 Prozent von 26,2 Millionen Euro auf 34,4 Millionen Euro. So konnten sich im ersten Quartal alle drei Segmente, Advertising, Technologie und Transaction mit Umsatzsteigerungen von 40,6, 35,1 und 12,8 Prozent deutlich positiv verändern. Auch die Töchter ElitePartner und das Portal fur Reisen und Urlaub Holidaycheck entwickeln sich weiterhin erfreulich.

Am Freitag wurde per Pflichtmitteilung über Insidertransaktionen bekannt, dass Stefan Winners und Christoph Schuh sich kürzlich umfangreich von Aktien der Tomorrow Focus AG getrennt haben. So verkaufte Stefan Winners insgesamt 40.000 Aktien zu Kursen unter 5,- Euro und Christoph Schuh insgesamt 32.477 Aktien.

Sieht man sich den Chart der Aktie und die aktuelle Börsenbewertung an kann man erahnen warum die Altgesellschafter hier jetzt offenbar Kasse machen. Nach oben scheint die Luft begrenzt zu sein. Nach dem erneuten Anstieg am Freitag um knapp vier Prozent erscheint der Titel überkauft und befindet sich an der oberen Begrenzung der Bollinger Bänder, bzw. hat diese bereits nach oben verlassen, was in den überwiegenden Fällen zu einer deutlichen Gegenreaktion führen sollte. Bereits bei 5,49 Euro wartet zudem ein massiver Widerstand, die Unterstützung der Aktie befindet sich aktuell aber erst bei 4,20 Euro also rund 25% unter dem aktuellen Kurs. Insgesamt erscheint die Aktie trotz der erfreulichen Zahlen mit einem KGV von 23 zu teuer!

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Phoenix Solar – Auftragseingang und Umsatz bricht deutlich ein!


Im ersten Quartal müssen die Aktionäre der Phoenix Solar AG 12,9 Millionen Euro Verlust hinnehmen! Anleger reagieren zunächst geschockt auf diese Ankündigung und schicken die Aktie zum Handelsbeginn um über sieben Prozent in den Keller. Im Vorjahreszeitraum konnten noch 2,8 Millionen Euro Gewinn ausgewiesen werden, was bereits damals nicht üppig war. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach auf minus 16,9 Millionen Euro ein, der Umsatz schrumpfte deutlich von 80,4 auf 32,4 Millionen Euro. Der Auftragsbestand zum Ende des ersten Quartals 2011 sank von 375 auf 178 Millionen Euro. Aufgrund einer nur schwachen Nachfrage bleibt die Phoenix Solar AG mit diesem Zahlenwerk wohl weit hinter den eigenen Erwartungen und denen des Marktes zurück. Auch im laufenden Quartal werden Umsatz und EBIT nicht das Vorjahresniveau erreichen, warnte das Photovoltaik-Systemhaus. Damit müssen auch wir unsere ursprünglich positive Haltung zu dem Unternehmen noch einmal genauestes überdenken. Charttechnisch sieht die neue Situation nun äußerst bedrohlich aus, nachdem heute ein neues Jahrestief generiert wurde. Das Zahlenwerk, insbesondere der schwache Auftragseingang lassen vermuten, dass wir nun bald deutlich tiefere Kurse bei der Aktie sehen werden.

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