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Die Verlierer des Börsenjahres 2011 – Metro, Carrefour, und Veolia Environnement


Besonders schlecht abgeschnitten haben im vergangenen Börsenjahr auch die Aktien von Einzelhändlern. So musste beispielsweise Europas größte Einzelhandelskette Carrefour einen Kursrückgang der Aktie um über 50 Prozent verkraften. Auch in diesem Segment hat die europäische Krise ihre deutlichen Spuren hinterlassen. Französische Firmen waren von dem angespannten Umfeld in der Eurozone besonders betroffen. Der Einzelhandelskonzern stößt gerade ein größeres Immobilienpaket ab. Für 365 Mio EUR sind nun insgesamt  97 Supermärkte in Frankreich an den Vermögensverwalter La Francaise verkauft worden. Diese werden umgehend mit Verträgen von 12 Jahren Laufzeit erneut angemietet. Liquidität ist in diesen Zeiten eben alles.

Den Metro Konzern hingegen plagen zusätzlich noch ganz andere Probleme. Nachdem man in den letzten Jahren den Siegeszug des Internethandels schlichtweg ignoriert hatte führte dieser Umstand nicht nur zu deutlichen Umsatzeinbußen bei den Konzerntöchtern, Saturn Hansa und Media Markt, sondern auch zu einem handfesten, und öffentlich ausgetragenen, Streit in den verschiedenen Unternehmensführungen. Der damit einhergehende Vertrauensverlust der Anleger schickte die Metro Aktie in ungeahnte Tiefen. Der langjährige Metro Chef nahm am Ende seinen Hut, und wurde durch Olaf Koch ersetzt, der nun neben der Restrukturierung auch den Verkauf der Tochtergesellschaft Galeria Kaufhof vorantreiben soll. Die Metro Aktie bleibt dennoch langfristig interessant. Gelingt die Restrukturierung dürften in 2012 höhere Kurse zu erwarten sein, auch wenn man sich hier nicht zu viel erwarten sollte.

Der hohe Verschuldungsgrad wie im Falle Carrefour, Veolia und Co. machen den Unternehmen zusehends Probleme. Beide Unternehmen versuchen gerade intensiv an einer Restrukturierung zu arbeiten um sich für die Zukunft stabiler aufzustellen. Beide Unternehmen sind und bleiben aber unter langfristigen Gesichtspunkten interessant. Insbesondere der Wasserversorger und Müllentsorger Veolia Environnement scheint sich für die Zukunft entsprechend zu rüsten. So wird beispielsweise die Verkehrs-Sparte nun deutlich reduziert, und man will sich in Zukunft wieder verstärkt auf das Kerngeschäft konzentrieren. Zudem werden weitere Unternehmensteile im Gegenwert von knapp 5 Milliarden Euro veräußert, um die Kapitalstruktur des Konzerns zu verbessern. Die Veolia Aktie ist für uns auf dem derzeitigen Niveau einer der echten Rebound Kandidaten für das kommende Jahr, auch wenn es in den nächsten Wochen noch etwas holprig werden könnte.

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Metro AG – Konservatives Investment mit viel Phantasie


Eine der wohl derzeit am meisten unterschätzten BlueChips in Deutschland dürfte die Aktie der Metro AG sein! Der Einzelhandelskonzern befindet sich gerade in einer Umstrukturierungsphase. Man trennt sich von unprofitablen Unternehmensteilen und expandiert verstärkt in die Märkte von Morgen. Unter anderem soll die Kaufhof-Tochter bald an die Börse gebracht werden, und auch für die Real-Handelskette gibt es offenbar schon ernsthafte Kaufinteressenten. Kaufhof unterhält bundesweit 123 Filialen, davon 110 Warenhäuser. Im vergangenen Jahr machte die Kaufhaus-Kette einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Auch die Kaufhof Immobilien gehören Metro, vor einem möglichen Börsengang wird also noch zu klären sein was mit diesen passiert. Eine Weitervermietung von Metro an den neuen Kaufhof Besitzer nach dem Börsengang wäre dann wohl der Königsweg für den Metro Konzern.

Die Tochter Real erzielt einen Jahresumsatz von stolzen 11,5 Milliarden Euro, was ungefähr einem Sechstel des Metro-Gesamtumsatzes von 67 Milliarden Euro entspricht. Für beide Unternehmensteile sollte sich im aktuellen Umfeld, und aufgrund der zuletzt gelieferten Zahlen ein guter Preis erzielen lassen, was letztlich auch den Aktionären zugute kommen wird. Laut einer aktuellen Berechnung von JP Morgan könnte der Verkauf von Kaufhof und Real den Wert je Metro Aktie auf ca 64,80 Euro anheben. Die Analysten haben somit Ihre Kaufempfehlung heute erneuert. Charttechnisch scheint sich im Bereich zwischen 41,20 und 40,- Euro nun allmählich ein Boden auszubilden. Ich gehe davon aus, dass die runde Marke von 40,- Euro noch unbedingt getestet werde muss bevor es dann wieder aufwärts gehen kann! Und ich gehe davon aus, dass dies heute bereits der Fall sein könnte…Hierzu der aussagekräftige Chart:

Fundamental betrachtet dürfte die Aktie aber auch ohne den Verkauf der Töchter zu günstig sein. Das Gewinnwachstum liegt bei geschätzten zehn Prozent und das KGV für 2012 bei nur 9,3. Natürlich bewegen wir uns mit den oben aufgeführten Argumenten tief im Bereich der Spekulation, aber auch ohne diese zusätzlichen Phantasien sprechen die Fakten für ein langfristiges Investment in die Metro Aktie. Der Metro Konzern ist in 33 Ländern an 2.131 Standorten tätig. Der Konzern konzentriert sich dabei auf  vier Kerngeschäftsfelder Cash & Carry, Lebensmittel-Einzelhandel, Non-Food-Fachmärkte sowie Warenhäuser. Seit dem Börsengang im November 2005 gehört Praktiker nicht mehr zum Portfolio der Metro Group, im April 2006 wurden die restlichen Anteile verkauft! Das ist wohl aus heutiger Sicht ganz wichtig zu wissen, da offenbar einige Marktteilnehmer zu glauben scheinen die angeschlagene Baumarktkette gehöre noch zum Konzern. Dies ist nicht der Fall!

Die Metro Aktie bleibt für uns eines der momentan interessantesten Investments unter den deutschen Standardwerten. Langfristig besteht hier eine Gewinnchance von 60 Prozent, aber auch kurzfristig, also bis zum Jahresende, halten wir Kurse von 55,- Euro für realistisch. Die Aktie ist über verkauft Aktienkurse unter 40,- Euro sind für uns glasklare Kaufkurse.

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Trading Update Dialog Semiconductor, Klöckner & Co. und Metro


Eine der wohl derzeit am meisten unterschätzten BlueChips in Deutschland dürfte die Aktie der Metro AG sein! Der Einzelhandelskonzern befindet sich gerade in einer Umstrukturierungsphase. Man trennt sich von unprofitablen Unternehmensteilen und expandiert verstärkt in die Märkte von Morgen. Unter anderem soll die Kaufhof-Tochter an die Börse gebracht werden, und die Real-Handelskette wird Presseberichten zufolge demnächst verkauft. Kaufhof unterhält bundesweit 123 Filialen, davon 110 Warenhäuser. Im vergangenen Jahr machte die Kaufhaus-Kette einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Auch die Kaufhof Immobilien gehören Metro, vor einem möglichen Börsengang wird also noch zu klären sein was mit diesen passiert. Eine Weitervermietung von Metro an den neuen Besitzer nach dem Börsengang wäre dann wohl der Königsweg!

Die Tochter Real erzielt einen Jahresumsatz von stolzen 11,5 Milliarden Euro, was ungefähr einem Sechstel des Metro-Gesamtumsatzes von 67 Milliarden Euro entspricht. Für beide Unternehmensteile sollte sich im aktuellen Umfeld, und aufgrund der zuletzt gelieferten Zahlen ein guter Preis erzielen lassen, was letztlich auch den Aktionären zugute kommen wird. Laut einer aktuellen Berechnung von JP Morgan könnte der Verkauf von Kaufhof und Real den Wert je Metro Aktie auf ca 64,80 Euro anheben. Die Analysten haben somit Ihre Kaufempfehlung heute erneuert. Charttechnisch scheint sich im Bereich zwischen 41,20 und 42,- Euro nun allmählich ein Boden auszubilden, wenn auch vorerst nur schwach! Fundamental betrachtet dürfte die Aktie aber auch ohne den Verkauf der Töchter zu günstig sein. Das Gewinnwachstum liegt bei geschätzten zehn Prozent und das KGV für 2012 bei nur 9,3.

Die Aktie von Klöckner & Co. hat nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung nun einen deutlichen Boden bei 19,20 Euro ausgebildet. Auf diesem Niveau befindet sich aktuell auch die 200-Tage-Linie und dient als zusätzliche Unterstützung. In den kommenden Tagen ist somit davon auszugehen, dass sich die Aktie zusammen mit der steigenden Durchschnittslinie nun weiter nach oben bewegen wird. Wir erwarten hier bald einen kräftigen Anstieg über die Hürde bei 20,- Euro , das erste Kursziel liegt dann bei 21,50 Euro, ab Kursen über 22,70 Euro dürfte der Weg dann wieder frei in Richtung der alten Höchststände sein. Fundamental ist die Aktie mit einem KGV für 2012 von 7,5 ein echtes Schnäppchen. Bedenkt man dann noch die prall gefüllte Kasse und die zusätzlichen Phantasien durch einen baldigen Zukauf sind Kurse von 28,- bis 30,- Euro wohl in greifbarer Nähe.

Und zum Schluss noch kurz zur Dialog Semiconductor Aktie, die sich in den letzten Wochen deutlich unter Druck befand. Nach einem kurzzeitigen Abtauchen bis auf 10,65 Euro hat sich die Aktie nun inzwischen über der 11,- Euro Marke stabilisiert. Hier scheint sich ein Boden gebildet zu haben. Der Slow Stochastik Indikator signalisiert bereits wieder ein baldiges Kaufsignal und auch der MACD ist unmittelbar davor einen neuen Impuls für Käufer zu geben. Nachdem wir davon ausgehen, dass die Griechenland Problematik sehr bald schon etwas in den Hintergrund treten könnte, und auch die Belastungsfaktoren durch Research in Motion lange nicht so deutlich ausfallen wie vom Markt befürchtet, sehen wir aktuell keinen Grund warum man die Aktie eines Unternehmens mit einem jährlichen Wachstum von 40% und einem 2012er KGV von 11 zu diesen Kursen nicht kaufen sollte.

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Trading Update Porsche, Daimler, Metro, RWE und Dialog Semiconductor


Auszug aus unserem Newsletter vom Wochenende: ..Griechenland bleibt das beherrschende Thema – auch in der kommenden Woche! Während also das politische Hickhack nicht zu enden scheint, und wir in Europa trotz eines erstaunlich harmonischen  kürzlich stattgefundenen Treffens zwischen Frau Merkel und Herrn Sarcozy wieder hoffen dürfen, scheint Euroland von einer echten Gemeinschaft weiter entfernt denn je. Die Griechen schimpfen auf die Deutschen und vergessen gar dass sie sich diesen Schlamassel selber, und über Jahrzehnte in denen sie über Ihre Verhältnisse gelebt haben, eingebrockt haben. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass wir Deutschen nun einen Großteil der  Zeche dafür zahlen werden (und wir werden zahlen!) und dafür noch die Anfeindungen der griechischen Bevölkerung über uns ergehen lassen müssen. Mal ehrlich, was spielt Griechenland denn wirklich für eine wirtschaftliche Rolle? Aber darum geht es ja auch gar nicht…

Fachleute befürchten im Falle einer Pleite Griechenlands eine Kettenreaktion die anderen Länder wie Irland, Portugal, Spanien und Italien mit in den Abgrund reißen könnte. Und das wohl auch zu Recht! Und genau das ist es was wir uns alle noch viel weniger leisten können als nun wiedermal Geld in die Hand zu nehmen und Griechenland und damit den Euro zu retten. Es geht um Zeit die wir uns teuer erkaufen um dann vielleicht später eine echte Lösung für das Problem zu finden, nicht mehr und nicht weniger. Und genau deswegen werden wir in der kommenden Börsenwoche auch in den einschlägigen Gazetten lesen können, dass wir die Soforthilfe in Höhe von 12 Milliarden Euro an Griechenland zahlen werden. Das wir alle aber langfristig sogar dann mit einer guten Verzinsung unseres eingesetzten Kapitals rechnen können halte ich persönlich für eines der größten Märchen der Gegenwart. Selbst wenn irgendwann Geld zurück fließen wird werden wir Steuerzahler davon nichts zu sehen bekommen, dessen bin ich mir sicher!

Nun, vielleicht ist das mit einem Blick auf das große Bild auch gar nicht so entscheidend…Als Börsianer stellt man sich derzeit nicht nur die Frage nach dem möglichst besten Schutz des Kapitals vor der drohenden Katastrophe sondern versucht auch durch eine möglichst realistische Einschätzung der Möglichkeiten von einem positiven Ausgang des griechischen Dramas zu profitieren. Und damit meine ich nicht die Spekulation auf eine mögliche Pleite Griechenlands!!! Auch die Diskussion um eine freiwillige Beteiligung der Banken und Versicherungen halte ich persönlich für nicht wirklich relevant. Auf Egghats Blog kann man eine schöne Aufstellung über die tatsächliche Beteiligung einzelner Institute finden, die ich für sehr aufschlussreich halte. Mit Ausnahme der Commerzbank sehe ich hier für Deutsche Kreditinstitute keine ernsthaften Bedrohungen.

Ähnlich verhält es sich im Übrigen mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA die sich in Wohlgefallen auflösen dürfte weil man letztlich doch die Schuldenobergrenze “vorübergehend” nach oben Schrauben wird. Auch die neue Angst eines Double Dip, sprich eines erneuten Abgleitens der USA in die Rezession, halte ich für übertrieben, denn die FED respektive die USA können es sich schlicht und ergreifend einfach nicht leisten ein solches Szenario zu riskieren. Dennoch bleiben natürlich alle genannten Probleme existent und auf Ihre Weise auch bedrohlich, das sollte in den nächsten Wochen nicht vergessen werden.

Was erwartet uns also in der kommenden Börsenwoche? Der Handel am Freitag lässt hoffen, dass positive Nachrichten bezüglich einer Einigung der Europäer und Zahlung an Griechenland weiteren Druck nach unten zunächst einmal raus nehmen wird. Der Hexensabbat verlief so wie es sich die Mehrheit gewünscht hat, und dürfte noch einmal gute Einstiegschancen für kurzfristige Trades geboten haben. Ob nun weitere Anschlusskäufe kommen werden bleibt abzuwarten, allerdings stehen die Chancen dieses mal nicht so schlecht. Entscheidend dürfte sein, ob die Amerikaner das mögliche, positive Szenario in der kommenden Woche mitspielen werden. In den USA war der Freitagshandel eher nicht überzeugend. Zwar schaffte es der Dow Jones wieder knapp über die Marke von 12.000 Punkten, und der S&P notierte mit 1.271 Punkten wieder deutlich über dem Wochentief, von einer Entwarnung kann hier aber noch nicht die Rede sein. Insbesondere die Technologiewerte an der Nasdaq und die Bankentitel gaben teilweise deutlich nach und belasteten die mögliche Erholung. Charttechnisch betrachtet stehen die US Indizes somit immer noch auf Messers schneide.

Beim Dax hat sich das Bild wieder etwas aufgehellt. Seit nunmehr zwölf Handelstagen befand sich der deutsche Leitindex in einer sehr engen Schiebezone. Der Index befindet sich immer noch in seinem langfristigen Aufwärtstrend und hat am Freitag den “Sprung” zurück in die nächste Handelszone geschafft. Der Slow Stochastic hat bullish gekreuzt und ein neues Kaufsignal generiert. Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch nach oben über die 7.200 Punkte und später über 7.354 Punkte könnte ein anschließend sehr dynamischer Anstieg bis ca. 7.440 Punkte immer noch eine mögliche Sommerrally einleiten, mit der wohl momentan die wenigsten Marktteilnehmer rechnen. Gelingt dies nicht, bzw. bricht der DAX in der kommenden Woche wieder ein bleibt vorerst immer noch die Unterstützung zwischen 6.986 und 7.000 Punkten, die nicht unterschritten werden sollte. Ich gehe weiterhin davon aus. dass die Woche nach dem Hexensabbat nun die Wende nach oben bringen könnte, insbesondere die zyklischen Werte aber auch einzelne Bankaktien (ausser Commerzbank!) sollten diese Erholung anführen. Warum ich dieser Meinung bin lesen Sie wie gewohnt ab Montag früh in einzelnen Artikeln auf unserem Börsenblog. Ich habe am Wochenende ein paar sehr interessante Beobachtungen gemacht!

In der abgelaufenen Woche habe ich Rücksetzer bei einzelnen Aktien wieder zu ersten Käufen genutzt. Neben Daimler sind nun auch die Aktien der Metro AG sowie Dialog Semiconductor, Deutsche Bank und RWE in unser Depot gewandert..Die Porsche Aktie handelt morgen EX Dividende. Ich gehe aber davon aus, dass der zu erwartende Abschlag von 0,50 Euro schnell wieder kompensiert wird, da hier ein neues Kaufsignal vorliegt…

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Trading Update Metro vor Rebound? Porsche am Montag Ex-Dividende


Die rote Laterne im Dax hatte gestern die Metro Aktie. Schlechte Nachrichten vom US Einzelhandel am Tag zuvor sowie eine angespannte charttechnische Situation, sprich ein Abrutschen unter den letzten Support, ließen die Aktie des größten Einzelhändlers gestern regelrecht um 3,5 Prozent einbrechen. Die jüngsten Meldungen über die Schließung von Kaufhof Filialen zeigt den eingeschlagenen Weg wieder hin zu mehr Profitabilität. Nach der Schließung von drei Filialen im letzten Geschäftsjahr, sollen 2012 vier weitere unprofitable Häuser schließen.

Betroffen sind die Standorte Köln-Kalk, Oberhausen, Nürnberg und Gießen. Inzwischen ist die Aktie deutlich überverkauft und sollte demnächst zu einer Erholung ansetzen können. Sollte die Metro Aktie wieder über 43,30 Euro schließen können dürfte das Schlimmste überstanden sein. Langfristig bleibt die Aktie für uns ein klarer Kauf.

Die Porsche Aktie wird Montag Ex Dividende gehandelt. Das Unternehmen schüttet eine Gewinnbeteiligung von 0,50 Euro an die Aktionäre aus. Dementsprechend dürfte auch der Aktienkurs zur Eröffnung erst einmal um diesen Betrag nachgeben. Für den heutigen Tagesverlauf rechne ich aber damit, dass die Aktie zulegen kann, da heute auch ab 10:00 Uhr die Porsche Hauptversammlung stattfindet. Ob es hier neue Erkenntnisse zur Fusion mit dem Mutterkonzern VW geben wird ist fraglich, aber von operativer Seite sind durchaus ein paar positive Nachrichten zu erwarten.

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Metro Aktie – vor dem Bounce!


Einer der schwächsten Werte am gestrigen Handelstag war die Metro Aktie mit einem Minus von ca. 2,5 Prozent, in der Spitze war es sogar noch etwas mehr. Wie bereits vor kurzem geschrieben betrachte ich die Metro Aktie als einen der interessantesten Rebound-Kandidaten unter den deutschen Blue Chips und würde das “Verhalten” der Aktie gestern als mustergültig bezeichnen. Erneut wurde die Unterstützung bei 44,20 Euro getestet und hat gehalten. Im Anschluss ging es für die Aktie wieder nach oben, wenn auch erst einmal nur leicht, aber unter hohen Umsätzen. Diese Bewegung reichte aber um die Aktie wieder zurück in die Bollinger Bänder zu befördern. Somit ist für heute alles wieder offen.

Es dürfte sich also gestern ein Doppelboden ausgebildet haben der nun halten sollte. Ich gehe weiterhin davon aus, dass es bei der Aktie in den nächsten Tagen zu einer nachhaltigen Erholung kommen wird. Kürzlich legte die Metro Aktie bereits deutlich zu nachdem die Unterstützung getestet worden ist. Die Gewinne konnten aber in dem schwachen Marktumfeld nicht gehalten werden. Gelingt es demnächst den Widerstand bei 47,- Euro zu überwinden winken weitere Gewinne bis 49,60 und 51,50 Euro. Auf dem aktuellen Niveau ist die Metro Aktie für uns ein klarer Kauf.

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Einstiegschance bei HeidelbergCement und Metro?


Heute möchte ich Ihnen zwei weitere Kandidaten aus der Liste meiner persönlichen “Wohlfühl Aktien” vorstellen, die ich vor zwei Tagen wieder eingesammelt habe. Zum einen ist dies die Aktie des Baustoffherstellers HeidelbergCement AG die ich unseren Lesern ja bereits im Jahr 2009 bei Kursen zwischen 20,- und 30,- Euro vorgestellt hatte. Die Aktie hat sich seitdem weiter deutlich erholt, und notiert aktuell knapp unter der wichtigen Marke von 50,- Euro. Die aktuelle Unterstützung bei der Aktie liegt derzeit bei ca 48,- Euro. Vor zwei Tagen gab es in dem allgemein schlechten Börsenumfeld nun einen Rutsch unter diese wichtige Marke bis auf 47,- Euro, was mich hier zu einem antizyklischen Wiedereinstieg veranlasst hat, obwohl theoretisch noch Platz bis 45,- Euro gewesen wäre.

Bereits gestern legte die HeidelbergCement Aktie wieder um 2,76 Prozent zu. Nachdem die Aktie zuvor, von 52,- Euro kommend, bereits überverkauft war, und sich kurzzeitig an der unteren Begrenzung der Bollinger Bänder befand hat sich dieser Einstieg trotz des widrigen Börsenumfeldes einfach angeboten.  Das Chartbild sieht viel versprechend aus. Die Aktie könnte nun wieder in den Bereich um 52,- bis 53,- Euro vorstoßen und die alten Jahreshöchststände dort ggf. überwinden, wenn die Märkte nun erneut nach oben drehen. Mein vorläufiges Kursziel liegt bei 56,- Euro. langfristig gehe ich davon aus, das die HeidelCement Aktie bis in den Bereich um die 80,- Euro vordringen kann.

Gerade in Zeiten wie diesen ist es vielleicht nicht verkehrt Aktien von Unternehmen im Depot zu haben die Ihr Geld hauptsächlich mit dem privaten Konsum verdienen. Die Metro AG hat zuletzt durch interne Querelen auf sich aufmerksam gemacht ist aber operativ auf einem guten Weg. Im ersten Quartal des Jahres wurde das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Sonderfaktoren (EBIT), das laut Vorstandschef Eckhard Cordes um 6,6% von 136 Mio. auf 145 Mio. Euro gestiegen. Charttechnisch befindet sich die Aktie in einer aktuell sehr interessanten Situation. Die Slow Stochastics signalisiert bereits seit einigen Tagen eine deutlich überverkaufte Situation bei der Metro Aktie. Zwar bestünde theoretisch noch weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich um die 44,- Euro, jedoch gehe ich nicht davon aus, das wir diese noch sehen werden. Viel mehr zeigt der Titel nun bereits bei 46,- Euro deutliche Stärke.

Positiv werte ich auch die Entscheidung des Vorstandes sich nicht an der “Warenhaus AG” zu beteiligen , bzw nicht mit Karstadt zu fusionieren. Den Zusammenschluss seiner Tochter Kaufhof mit dem Warenhauskonkurrenten Karstadt sagte Metro kürzlich ab. “Kaufhof geht erfolgreich seinen Weg. Wir brauchen Karstadt nicht”, sagte Metro-Chef Eckhard Cordes in einem Interview. Ich denke das war auch die unternehmerisch richtigere Entscheidung.

Stattdessen geht der Konzern nun lieber voll auf internationalen Expansionskurs. Noch in diesem Jahr will der Metro-Konzern, der nach Cordes Worten der internationalste Handelskonzern der Welt, insgesamt 2,2 Mrd. Euro in die Eröffnung von 110 neuen Standorten in Asien und Osteuropa stecken.  „China, Indien und Russland sind unsere Top-Drei-Wachstumsmärkte“, betonte Cordes auf der letzten Hauptversammlung. Der eingeschlagene Weg dürfte sich in den kommenden Jahren für die Aktionäre deutlich auszahlen..Die Korrektur dürfte langsam abgeschlossen sein und die Aktie vor einer Trendwende stehen!

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Metro – hält die Unterstützung?


Die Metro AG ist bereits seit Wochen unter Druck. Mit einem aktuellen Aktienkurs von 47,40 Euro erreichte die Aktie des Einzelhandelskonzerns heute eine wichtige Unterstützung. Hält diese nicht drohen weitere Abschläge bis in den Bereich 43,40 Euro sowie der runden Marke von 40,- Euro. Immer wieder ist in den letzten Tagen von Unstimmigkeiten bei der Festlegung der künftigen Strategie des Konzerns zwischen Metro und Media Markt, bzw. Saturn zu lesen. Auslöser war offenbar die Erkenntnis, dass man es verpasst habe bei den beiden Elektronikketten Media Markt und Saturn rechtzeitig auf eine entsprechende Online Vermarktung der Produkte zu setzen, und weiter Marktanteile verliert.

Begleitend zu dem eh schon wackeligen Aktienkurs macht der Metro Konzern nun durch interne Streitigkeiten auf sich aufmerksam, was sich wohl nicht vertrauensbildend auswirken dürfte. Die beiden Gründer der Elektronikmarkt-Kette Media Markt, Erich Kellerhals und Leopold Stiefel, sollen durch Holding-Partner Metro und dessen Konzernchef Eckhard Cordes offebar ausgebootet werden. Alles in allem ist all dies keine wirklich gute Basis für eine harmonische Konzentration auf die Zukunft der Firma. Es steht zu befürchten, dass hier erst einmal wesentlich mehr Energie auf die Streitigkeiten verwenden wird, und weniger auf die Bedürfnisse der Anleger, sprich die Restrukturierung einzelner Konzernteile.

Wir würden hier erst einmal abwarten wie die internen Konflikte weitergehen. Sollte sich der Machtkampf ausweiten dürfte dies auch die Aktie weiterhin belasten. Um die 40,- Euro könnte sich dann aber wieder eine langfristig interessante Einstiegschance ergeben..

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Insider Kaufen wieder verstärkt eigene Aktien


Deutsche Firmenlenker sind wieder deutlich positiver für die Entwicklung Ihrer Unternehmen gestimmt. Zuletzt kauften die führenden Organe diverser Unternehmen wieder verstärkt eigne Aktien, so zum Beispiel der Metro Chef Eckard Cordes der kürzlich Aktien des Handelskonzerns in Höhe von 300.000,- Euro erwarb. Bereits vor etwas über einem Jahr als die Kurse noch am Boden lagen konnte man dieses Phänomen beobachten. Dabei kauften die Insider deutscher Unternehmen verstärkt eigene Aktien als diese niemand mehr haben wollte. Inzwischen dürfte wohl klar sein, dass sich dieser antizyklische Einstieg deutlich gelohnt haben dürfte. Auch in diesen turbulenten Tagen kann man nun wieder verstärkt beobachten, dass sich die Chefs und aus den Aufsichtsräten und Vorständen wieder eindecken. Teilweise finden diese Käufe vielleicht noch etwas zaghaft statt, dennoch sollte dem aufmerksamen Anleger dieser Umstand durchaus hier und da zu denken geben.

Verstärkt gekauft wurde in den letzten Wochen unter anderem bei Linde, RWE, Deutscher Telekom, Deutsche Euroshop, Jungheinrich, Klöckner & Co., TAG Immobilien, K+S, und Centrotherm. Zusammenfassen kann mal wieder gesagt werden, dass die deutschen Firmenchefs die Lage ihrer Unternehmen wohl deutliche optimistischer einschätzen als der Marktkonsens. Immer dann wenn die Märkte kurzzeitig deutlich nach unten tendiert haben lässt sich dieses antizyklische Verhalten verstärkt beobachten. Die Euroschwäche, hat wie bereits geschrieben nicht nur Nachteile, sondern dürfte vielmehr die Umsätze einzelner Unternehmen in den kommenden Quartalen beflügeln. Die im vergangenen Jahr leer geräumten Lager müssen nun schnellsten wieder aufgefüllt werden um der anziehenden Nachfrage gerecht werden zu können. Dies wiederum sollte der gesamte Absatzkette in einigen Branchen wieder deutlichen Schwung verleihen bis hin zu den dafür notwendigen Rohstoffen. Achten Sie also verstärkt auf die Insiderkäufe in den kommenden Wochen, meistens haben die Herren ein gutes Näschen..

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