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Des einen Freud des anderen Leid – K+S, E.ON und RWE


Nun ist er da der strenge Winter – endlich (!) werden Kali und Salz Aktionäre sagen. Denn die bislang zu milden Tage und durchwachsenen Nachrichten aus der Branche wollten die Aktienkurs des Salz- und Düngemittelherstellers einfach nicht steigen lassen. Zumindest das Wetter hat sich nun deutlich geändert. Der strenge Wintereinbruch in Osteuropa und natürlich auch hierzulande lässt Anlegerherzen wieder etwas höher schlagen. Ob dies gerechtfertigt ist wird sich zeigen müssen. Gestern hat die Aktie nun endlich ein Kaufsignal generiert indem sie über 38,- Euro angestiegen ist. Bei 39,- Euro war dann aber schon wieder Schluss. Das kurzfristige Ziel liegt nun bei bei 41,60 Euro, etwas über dem Hoch vom November 2012. Diese muss unbedingt überwunden werde, da ansonsten jederzeit die Gefahr eines Rücksetzers unter 38,- Euro droht. Die K+S Aktie befindet sich auch nach dem gestrigen Anstieg immer noch in einem seit Anfang August 2011 gültigem Abwärtstrend. Für eine nachhaltige Aufhellung dieses Chartbildes müssen die Bullen nun als noch eine ordentliche Schippe drauflegen.

Eher schlecht wirken sich nun aber die klirrende Kälte, und unerwarteten Schneefälle, auf die beiden großen Energieversorger E.ON und RWE aus. Denn die ohnehin schon schwer gebeutelten Unternehmen müssen nun offenbar vorübergehend auch noch auf Umsätze aus dem Gasgeschäft verzichten. Russland kündigte gestern an weniger Gas liefern zu wollen, da man diese Ressourcen nun, wegen des harten Wintereinbruchs, im eigenen Land benötige. Um bis zu 30 Prozent wollen die Russen die Erdgas-Lieferungen nun erst einmal drosseln. Die Versorger reagierten gestern prompt und verkündeten dass man nach wie vor die volle Vertragsmenge geliefert bekomme, und die Lager entsprechend gut gefüllt sein, um auch Engpässe zu bewältigen. Es bleibt also abzuwarten ob und wie lange dieser Wintereinbruch anhalten wird. Kurzfristig sollt die Situation keine ernsthafte Bedrohung für die Umsatzziele deutscher Energieversorger darstellen. Dauert die Kälteperiode aber länger wird man die Auswirkungen wahrscheinlich auch in dem nächsten Quartalsbericht sehen können.

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Commerzbank – wars das jetzt?


Liebe Leidensgenossen, es ist einigermaßen schwer geworden sich in diesen Tagen vorzustellen, dass die Aktien der zweitgrößten Bank Deutschlands nicht zum Pennystock verkommen wird. Dennoch möchte ich hier den Versuch unternehmen auch einmal die etwas positiveren Seiten zu beleuchten, bzw. zur erklären warum ich dennoch der Meinung bin, dass die Aktie der Commerzbank, wie viele andere auch, auf dem derzeitigen Niveau ein interessantes Investment darstellen könnte. Denn letztlich ist es nicht die Commerzbank Aktie die hier verrückt spielt sondern das gesamte Umfeld. Fernab allen “normalen” Überlegungen an der Börse möchte ich somit ein paar einfache Gedanken mit Ihnen teilen.

Die permanenten politischen Tiefschläge bleiben in diesen Tagen bei vielen Substanzaktien nicht ohne Folgen, und so ist es wenig hilfreich sich fundamental begründete Gedanken zu den Aktien zu machen, denn letztlich bewegt nur noch die Psychologie der Massen die Märke. Ein gutes Beispiel für diese massenhafte Fehleinschätzung ist im Übrigen die K+S Aktie nach den heute gelieferten hervorragenden Zahlen. Aber das nur am Rande. Die Masse hat also gestern entschieden dass es jetzt reicht! Viele Anleger haben schlicht und ergreifend kapituliert, und vielleicht war genau das der Punkt der noch einmal erreicht werden musste.

Reihenweise wurde einfach auf den Verkaufsknopf gedrückt ohne weiter darüber nachzudenken, weil die Martteilnehmer schlichtweg erschöpft sind. Ich nehme mich da nicht aus, ich bin ebenfalls müde, teilweise frustriert, und wütend über soviel Unfähigkeit europäischer Staatsführer. Die Wochen seit Anfang August gehören somit sicherlich zu der intensivsten Börsenphase die ich bislang erlebt habe, und man muss sich die Frage stellen ob es sinnvoll ist sich jeden Tag dieser politischen Willkür auszusetzen. Dennoch habe ich den Verkaufsknopf (noch) nicht gedrückt. Warum?

Weil genau solche Bewegungen meistens einen Wendepunkt markieren, an dem die Aktien von den schwachen in die starken Hände gewandert sind. Nicht selten passiert genau nach solchen Tagen etwas an das eben die breite Masse nicht mehr geglaubt hat. Diese kognitive Intelligenz hat gestern einmal mehr in den “Panik Modus” geschaltet, und das kann angesichts der mangelnden Entschlusskraft der Griechen und Italiener auch nicht weiter verwundern. Italienische Staatsanleihen notieren auf absoluten Krisenniveau, und schüren erneut Ängste dass Italien, nun ebenso wie Griechenland, gerettet werden muss. Natürlich hätte dies auch fatale Folgen für die europäischen Banken.

Dabei ist Italien keineswegs mit Griechenland zu vergleichen, zumindest nicht aus dem wirtschaftlichen Blickwinkel, bei der politischen Führung des Landes bin ich mir da nicht so sicher! Italien ist in mehrfacher Hinsicht ein sehr reiches Land. Und (Nord)-Italien ist im Gegensatz zu Griechenland voller hervorragender Unternehmen mit Weltgeltung, die Italien zu einer relevanten Wirtschaftsmacht machen und dem Land daher eine echte Perspektive verschaffen, aus den Schulden heraus zu wachsen. Beispielhaft seien Benetton, Prysmian, Ferrari (Fiat), Pirelli oder Parmalat genannt. Das einzige was dem Land fehlt ist politische Stabilität und eine fähige Regierung die Potenziale des Landes zu nutzen. Lesen Sie dazu bitte auch den Artikel “Das tragische an Italien“, den wir gestern veröffentlicht haben.

Das größtmögliche Problem für die Commerzbank wäre also eine Schieflage des zweiten und wesentlich größeren Mittelmeerstaates. Wenn es der italienischen Führung nun aber gelingt, wie angekündigt bis zum Wochenende, einen glaubhaften Plan für die Sanierung des Landes vorzulegen, und die Griechen nun endlich Ihren neuen Übergangs-Häuptling gewählt haben, dann sieht die Börsenwelt schlagartig wieder ganz anders aus. Mit beiden Ereignissen rechne ich persönlich bis spätestens kommenden Montag. Und genau an diesem Tag wird auch meine persönliche Entscheidung über das weitere Vorgehen bis zum Jahresende fallen, nicht vorher.

Der Markt will endlich Klarheit, und in Europa weiß man das man nun liefern muss, denn sonst ist alles verloren für das in den letzten Monaten gekämpft wurde. Ich gehe davon aus, dass man dies nicht zulassen wird. Zumindest solange nicht bis es einen durchdachten Plan B gibt der uns langfristig aus dieser Misere befreien kann. Bankaktien werden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer deutlichen Erleichterungs-Rally ansetzen, ebenso wie natürlich auch die anderen Sektoren. Wie ich Ihnen bereits in unserem letzten Newsletter geschrieben habe, ist das Beste was Sie momentan tun können sich nicht zu irgendwelchen spontanen Handlungen hinreißen zu lassen.

Erst wenn das letzte Fünkchen Hoffnung auf einen positiven Ausgang erloschen ist, ist die Zeit gekommen sich zu verabschieden. Bis dahin birgt der Markt enorme Chancen, und das gilt auch auf mittlere Sicht für die Commerzbank Aktie. Heute morgen dürfte somit ein guter Einstiegszeitpunkt für Mutige gewesen sein! Für diejenigen die sich diesem ganzen Wahnsinn nicht mehr aussetzten wollen habe ich das allergrößte Verständnis!

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Commerzbank, MAN, BMW, K+S, Eon und RWE – die Woche der Wahrheit


In der kommenden Woche werden diverse Unternehmen ihre Zahlen zum letzten Quartal offenlegen, und man darf bei einigen Vertretern durchaus gespannt sein wie diese ausfallen werden. Insbesondere das Zahlenwerk der Commerzbank dürfte im Fokus der Anleger stehen. Ist es der zweitgrößten deutschen Bank, trotz aller Unwägbarkeiten und Turbulenzen an den Finanzmärkten gelungen die 0,05 Euro Gewinn, der erwartet wird, zu erreichen, oder gar zu übertreffen? Das Ergebnis zum dritten Quartal ist insofern sehr bedeutsam für die Aktionäre, als das nun eine gute Chance besteht, die Aktie weiter nach oben zu treiben, und endlich über die wichtige Hürde bei 2,12 Euro zu hieven, sollte die Commerzbank positiv überraschen können. Dann wären weitere Anschlusskäufe sehr wahrscheinlich.

Gute, bis sehr gute Zahlen sind wohl von BMW zu erwarten, nachdem bereits VW und Daimler solide Daten vorgelegt haben. VW hat schon fast erwartungsgemäß erneut eine ordentliche Schippe darauf gelegt und die Aktionäre begeistert. Diese honorierten die Zahlen dann auch mit einem kräftigen Kursplus bei der Aktie der Wolfsburger. Bei Daimler waren die Ergebnisse wie gesagt solide, Analysten zeigten sich aber ebenfalls reihenweise angetan und stuften die Aktie hoch. Auch der Sportwagenbauer Porsche konnte seinen Gewinn und Umsatz deutlich zweistellig steigern, und plant weitere Rekorde im kommenden Jahr. Die Bayern werden mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls noch einmal beim Umsatz und Gewinn zulegen können, die Zahlen kommen am Donnerstag.

Bei uns stehen auch die beiden Schwergewichte Kali & Salz sowie MAN unter besonderer Beobachtung. Beide Unternehmen werden in der kommenden Woche ebenfalls ihr Zahlenwerk präsentieren. Bei der K+S Aktie könnte es positive Überraschungen geben, nachdem sich die Analysten zuletzt etwas skeptisch gezeigt hatten. Der weltgrößte Düngemittelproduzent Potash hat am Freitag bereits vorgelegt und eine Gewinnverdoppelung bekannt gegeben! Die weiter hohe Nachfrage und steigende Preise sorgten für einen Umsatzanstieg um 47 Prozent, auf 2,3 Milliarden Dollar bei dem amerikanischen Konkurrenten. Das lässt auch bei K + S auf deutlich bessere Werte hoffen.

Bei MAN wird ein Gewinn von 1,57 Euro für das letzte Quartal erwartet. Das operative Geschäft sollte gut gelaufen sein, und die Vorgaben sind erreichbar. Die Konzernführung versprühte zuletzt wieder etwas mehr Optimismus, mehrere Großaufträge konnten verkündet werden. Viel spannender als die eigentlichen Zahlen könnte aber die Nachrichtenlage sein. Denn noch immer steht ein Übernahmeangebot durch VW im Raum. Die Gerüchte mehren sich dass hier bald etwas konkretes passieren könnte, und genau das könnte den Aktienkurs der MAN Aktie, neben guten Zahlen, über charttechnisch wichtige Marken befördern. Hier besteht also gleich mehrfach Phantasie für höhere Kurse. In diesem Zusammenhang wäre dann noch die Aktie des Baustoffzulieferers HeidelbergCemet zu nennen, die ebenfalls am Donnerstag berichten. Auch diese Aktie ist einer unserer Favoriten für eine Jahresenrally, und sollte nach den Q3-Zahlen weiter zulegen können.

Bei den Energieversorgern E.on und RWE dürfte es auch ziemlich spannend werden, wahrscheinlich aber eher im negativen Sinne. Genau kann wohl niemand im Moment beurteilen wie sich die politischen Entscheidungen in diesem Jahr auf die Bilanzen der beiden Konzerne ausgewirkt haben. Mit positiven Überraschungen rechne ich aber persönlich eher nicht. Alles in allem dürfte und eine erneut sehr spannende Woche ins Haus stehen die dann wohl letztlich auch die Frage beantworten wird ob die Hausse weiter geht, oder vorübergehend gestoppt wird. Diese Woche wird wohl auch ersichtlich ob das ganze Rezessions-Gerede der letzten Wochen begründet war oder nicht. Ich wünsche Ihnen erfolgreiches Trading und gute Entscheidungen!

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Yara International weckt bei K+S Phantasien…


Der norwegische Düngemittelhersteller Yara International ASA gab heute bekannt, dass der Gewinn im dritten Quartal kräftig gesteigert werden konnte. Insbesondere eine deutliche Verbesserung bei den Margen führte zu einem überraschend positiven Ergebnis. Der Nettogewinn belief sich nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 3,57 Mrd. Norwegische Kronen bzw. 12,42 NOK pro Aktie, gegenüber 1,93 Mrd. NOK bzw. 6,68 NOK pro Aktie im Vorjahr. Yara profitierte im letzten Quartal insbesondere von einer weiterhin sehr starken Nachfrage aus Lateinamerika und Asien.

Vor Währungs- und Sondereffekten lag das Ergebnis bei 9,13 NOK gegenüber 5,00 NOK im Vorjahreszeitraum pro Aktie. Der Gesamtumsatz erhöhte sich indes von 16,53 Mrd. NOK auf 21,18 Mrd. NOK. Das operative Ergebnis kletterte auf rund 4,4 Mrd. NOK (Vorjahr: 1,40 Mrd. NOK). Das EBITDA erreichte im Berichtszeitraum 5,44 Mrd. NOK (Vorjahr: 2,49 Mrd. NOK) bzw. 4,21 Mrd. NOK (Vorjahr: 2,54 Mrd. NOK) vor Einmaleffekten.

Mit diesen äußerst starken Zahlen dürfte Yara nun für ordentliche Phantasie in dem Sektor gesorgt haben. Auch eine K + S AG dürfte in den letzten Monaten von der wachsenden Nachfrage profitiert haben, was sich auch in den nächsten Quartalszahlen zeigen sollte. Sollte das Zahlenwerk des deutschen Düngemittelherstellers ähnlich stark ausfallen, dann sind hier schnell deutlich höhere Notierungen möglich.

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Kali + Salz – wieder richtig gut im Geschäft


Die Kali und Salz, K+S Aktie konnte sich in den vergangenen beiden Handelstagen ebenfalls wieder deutlich nach oben bewegen. Nachdem zwischenzeitlich das untere Bollinger Band bei 51,50 Euro getestet wurde und auch die 200 Tage Linie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr weit entfernt war drehte die K+S Aktie deutlich nach oben, was als bullisches Zeichen zu werten ist. Fundamental ist sowieso weiterhin alles in Ordnung bei dem Düngemittel- und Salzproduzenten. K+S ist gut in das laufende Jahr gestartet, und verbuchte im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg um satte 16 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Beim operativen Ergebnis  konnte man sogar um 44 Prozent auf 384 Millionen Euro noch deutlicher zulegen. Das Ergebnis je Aktie kletterte auf 1,42 Euro..

Gut zu erkennen ist das jüngste Kaufsignal bei der Aktie, die nun wieder Richtung 56,- Euro ansteigen sollte. Mittelfristig trauen die Analysten sogar noch deutlich mehr zu. So sieht Chevreux die Aktie momentan in Richtung 65,- Euro marschieren, die WestLB sogar bis 70,- Euro. Ich schließe mich dieser Meinung an! Der Markt für Düngemittel floriert weiterhin bei wieder steigenden Preisen. Kali + Salz ist in diesem Markt hervorragend aufgestellt und wird auch künftig von der wachsenden Nachfrage nach Lebensmitteln profitieren können. Wir haben eine erste Positionen unter 52,- Euro gekauft!

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Zahlenreigen bei E.ON, K+S, Linde, VW, Deutsche Post, Klöckner & Co und Münchener Rück


Positive Signale aus den USA konnten in der vergangenen Woche wegen des immer weiter steigenden Ölpreises nicht die erwünschte Wirkung an den Aktienmärkten entfalten. Dabei fielen die US Arbeitsmarktdaten am Freitag erstaunlich positiv aus. Sowohl die aktuelle Zahl der  Non-Farm-Gehaltsabrechnungen lag deutlich über den Erwartungen, als auch die US Arbeitslosenrate die nun bei 8,90 Prozent liegen soll. Erwartet wurde eigentlich ein erneuter leichter Anstieg von 9 auf 9,10 Prozent. Vorsichtige Anleger orakelten darauf hin bereits, das die FED nun nach der Stabilisierung des Arbeitsmarktes bald die Zinsen anheben könnte. Von einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes in den USA zu sprechen halte ich für deutlich verfrüht, von einer baldigen Änderung der US Zinspolitik auszugehen noch viel mehr.

Ebenfalls deutlich positiv präsentierte sich der ISM Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA. Zum wiederholten Mal in Folge signalisiert der Index für US Industriewerte wieder Wachstum. Mit 61,4 Punkten lag der Wert nun so hoch wie seit dem Jahr 2004 nicht mehr. Auch in Europa ist die Stimmung des verarbeitenden Gewerbes weiterhin hervorragend. Die Einkaufsmanager-Indizes von Italien, Deutschland, Frankreich und Euroland gesamt steigen weiter an. In der kommenden Woche werden wieder einige spannende Konjunktur- und Unternehmensdaten erwartet die durchaus kursbewegend sein können. Sowohl bei den Auftragseingängen der Industrie also auch beim Verbrauchervertrauen erwarten wir positive Signale. Spannend dürfte natürlich auch sein wie sich die US Arbeitsmarktdaten weiterhin entwickeln werden.

Von Unternehmensseite warten Anleger mit Spannung auf die Zahlen des Energieversorgers E.ON für das Gesamtjahr 2010 am Mittwoch, sowie die des Düngemittel-Herstellers K+S am Donnerstag. Ebenfalls am Donnerstag wird die Linde AG den 2010er Bericht, sowie Volkswagen die endgültigen Zahlen für 2010 präsentieren. Vorab hatte der Autobauer bereits verkündet, dass man mit 7,1 Milliarden Euro den Gewinn verdreifachen konnte. Es folgen noch Zahlen der Deutschen Post, was für Aktionäre der Deutschen Bank auch sehr interessant sein dürfte, sowie die Zahlen des Rückversicherers Münchener Rück. Aus der zweiten Reihe werden die Ergebnisse von Salzgitter, Klöckner & Co., EADS, Tognum, Symrise und Maschinenbauer GEA ihre Anleger wohl überwiegend erfreuen.

Alles in allem rechne ich eher mit einer positiven Woche, wenn sich der Ölpreis wieder etwas beruhigt. Natürlich bedingt dies auch eine Beruhigung der Situation in Nordafrika. Sicherlich ist es aber ratsam nach wie vor sehr vorsichtig zu agieren, und eingegangene Positionen genau zu beobachten, oder auf negative Veränderungen entsprechend entschlossen zu reagieren. Es bleibt holprig – von einer größeren Korrektur ist aber trotz des hohen Ölpreises wohl erst einmal nicht auszugehen.

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Kali und Salz traut sich wieder viel zu


Der Düngemittel- und Salzproduzent Kali+Salz hat heute sein Zahlenwerk vorgelegt, und konnte auch im zweiten Quartal von der wieder deutlich anziehenden Düngernachfrage profitieren. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn wurden kräftig gesteigert. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres kletterte der  Gewinn auf 97,5  nach einem Fehlbetrag von 44 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz legte dank der wieder stärker anziehenden Nachfrage nach Dünger, und des durch einen Zukauf gestärkten Salzgeschäftes um stolze 43 Prozent auf 1,059 Milliarden Euro zu.

Für das Gesamtjahr geht Konzernchef Norbert Steiner weiter von einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisplus aus. Die Erlöse dürfte 2010 auf 4,6 bis 5,0 Milliarden Euro klettern, während das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern auf 550 bis 600 Millionen Euro zulegen sollte. Im Jahr 2009 hatten K+S 3,6 Milliarden Euro umgesetzt und operativ 238 Millionen Euro verdient. Wegen der im Vergleich zum Krisenjahr 2009 wieder höheren Nachfrage erhöhten die Kasseler ihre Prognose 2010 erneut auf 7,0 nunmehr Millionen Tonnen, nachdem im Vorjahr lediglich Tonnen Kalisalze abgesetzt wurden.

Auch wir haben auf Grund dieser guten zahlen und des deutlich verbesserten Ausblicks unsere Einschätzung zu dem Unternehmen nun überarbeitet, Die K+S Aktie dürfte somit für längerfristig orientierte Investoren wieder interessant geworden sein. An schwachen Tagen werden wir somit wohl in den kommenden Wochen versuchen auch ein paar Stücke in unser Musterdepot zu buchen..

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Was ist los bei Kali + Salz?


Die Aktie von Kali und Salz scheint momentan resistent gegen jegliche Art von Marktbewegung zu sein.  Weder kann sie an den guten Börsentagen deutlich zulegen, noch stürzt der Titel an schwachen Tagen ähnlich stark ab wie andere Titel. Dennoch geht es stetig langsam abwärts mit den Aktien des Düngemittelherstellers. Bislang geschah dies unter “normalen” Umsätzen, gestern Abend jedoch wollte jemand in der Xetra Schlussauktion noch unbedingt über 2.200.000 Stücke der Aktie loswerden. Da es sich hier sicherlich nicht um einen der kleineren Player handelt, sollte einem dieser Umstand als Anleger zumindest zu denken geben…. Die letzten Analystenkommentare von Chevreux sprechen der K+S Aktie auch nicht unbedingt eine starke Performance in den kommenden Monaten zu. Das neue Kursziel für die K+S Aktie wurde auf fast die Hälfte des ehemaligen Ziels zusammengestrichen, und liegt nun bei 35,- Euro.

Auch bei den amerikanischen Vertretern der Branche, Potash und Mosaic sieht es nicht viel besser aus! Die gesamte Branche dürfte, laut Branchenkennern, in den kommenden Monaten unter sinkenden Kalipreisen zu leiden haben. Angepeilte Wachstumsraten von 10 Prozent, oder mehr, jährlich scheinen damit sehr ambitioniert zu sein. Charttechnisch hat sich die Situation bei K+S sicherlich, mit dem Unterschreiten der starken Unterstützungslinie bei 40,- Euro, deutlich ein getrübt. Die nächste Unterstützung sollte nun bei 35,- Euro liegen. Auf diesem Niveau können sich dann risikobewusste Naturen mit langem Atem ein paar Stücke ins Depot legen. Allerdings empfehlen wir dringend auch diese dann sehr eng abzusichern. Inzwischen befindet sich die Kali und Salz Aktie in einem mittelfristigen Abwärtstrend der noch bis 33,- Euro, später vielleicht sogar 28,- Euro führen kann. Die weitere Entwicklung hängt wohl auch hier von den kurzfristigen Geschehnissen der Aktien- und Devisenmärkte ab. Momentan bestimmt der Euro die Richtung von fast allem…dreht dieser wieder nach oben sollte auch die K+S Aktie den Richtungswechsel vollziehen können.

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Insider Kaufen wieder verstärkt eigene Aktien


Deutsche Firmenlenker sind wieder deutlich positiver für die Entwicklung Ihrer Unternehmen gestimmt. Zuletzt kauften die führenden Organe diverser Unternehmen wieder verstärkt eigne Aktien, so zum Beispiel der Metro Chef Eckard Cordes der kürzlich Aktien des Handelskonzerns in Höhe von 300.000,- Euro erwarb. Bereits vor etwas über einem Jahr als die Kurse noch am Boden lagen konnte man dieses Phänomen beobachten. Dabei kauften die Insider deutscher Unternehmen verstärkt eigene Aktien als diese niemand mehr haben wollte. Inzwischen dürfte wohl klar sein, dass sich dieser antizyklische Einstieg deutlich gelohnt haben dürfte. Auch in diesen turbulenten Tagen kann man nun wieder verstärkt beobachten, dass sich die Chefs und aus den Aufsichtsräten und Vorständen wieder eindecken. Teilweise finden diese Käufe vielleicht noch etwas zaghaft statt, dennoch sollte dem aufmerksamen Anleger dieser Umstand durchaus hier und da zu denken geben.

Verstärkt gekauft wurde in den letzten Wochen unter anderem bei Linde, RWE, Deutscher Telekom, Deutsche Euroshop, Jungheinrich, Klöckner & Co., TAG Immobilien, K+S, und Centrotherm. Zusammenfassen kann mal wieder gesagt werden, dass die deutschen Firmenchefs die Lage ihrer Unternehmen wohl deutliche optimistischer einschätzen als der Marktkonsens. Immer dann wenn die Märkte kurzzeitig deutlich nach unten tendiert haben lässt sich dieses antizyklische Verhalten verstärkt beobachten. Die Euroschwäche, hat wie bereits geschrieben nicht nur Nachteile, sondern dürfte vielmehr die Umsätze einzelner Unternehmen in den kommenden Quartalen beflügeln. Die im vergangenen Jahr leer geräumten Lager müssen nun schnellsten wieder aufgefüllt werden um der anziehenden Nachfrage gerecht werden zu können. Dies wiederum sollte der gesamte Absatzkette in einigen Branchen wieder deutlichen Schwung verleihen bis hin zu den dafür notwendigen Rohstoffen. Achten Sie also verstärkt auf die Insiderkäufe in den kommenden Wochen, meistens haben die Herren ein gutes Näschen..

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