Tag Archive | "Klöckner & Co."

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Klöckner & Co. mit klarem Kaufsignal


Die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. wurde in den letzten Wochen wohl mit am schlimmsten abgestraft. Die Aktie verlor innerhalb kürzester Zeit mehr als 50 Prozent an Wert. Ich habe die Reaktion des Marktes in diesem Falle als völlig überzogen bezeichnet, und bin auch weiterhin der Meinung, dass die Klöckner Aktie einen der interessantesten Rebound Kandidaten im deutschen Markt ist. Dabei möchte ich mich heute gar nicht mal so sehr über die fundamentale Situation auslassen, sondern viel mehr auf die charttechnisch hochinteressante Situation konzentrieren.

Die relevante Unterstützung bei 8,67 hat bei dem Ausverkauf gehalten, bzw. wurde gar nicht erreicht, Kurse unter 10,- Euro waren somit eher eine kurzzeitige Übertreibung des Marktes. Somit ist die nächsthöhere Marke bei 10,40 Euro für eine charttechnische Betrachtung etwas brauchbarer. Hier hat sich nun in den vergangenen Tagen eine deutliche Unterstürzung gebildet. Heute hat die Klöckner Aktie das Kaufsignal, dass gestern generiert wurde, erneut bestätigt. Somit gehe ich nun von weiteren Anschlusskäufen aus, die die Aktie zunächst in den Bereich um die 11,60 Euro führen dürften.

Kann diese Marke dann überwunden werden winken weitere Kursgewinne bis zunächst 13,65 Euro und später 15,75 Euro. Ich gehe weiterhin davon aus, dass sich die zyklischen Werte in einer nun möglichen Erholung des Marktes deutlich besser schlagen werden als andere Branchen. Die Klöckner Aktie ist auf dem momentanen Niveau, fundamental betrachtet, deutlich unterbewertet, und technisch überverkauft. Das Chance/Risiko-Verhältnis würde ich als äußerst günstig bezeichnen.

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Trading Update Dialog Semiconductor, Klöckner & Co. und Aixtron


Gestern war mal wieder einer dieser Tage an denen die Panik regierte und auch der heutige Börsentag könnte erneut schwierig werden. Da die Amerikaner offensichtlich nicht in der Lage sind die einzig richtige Entscheidung zu treffen wird der Druck am Aktienmarkt hoch bleiben. Eine Lösung oder zumindest ein Ansatz für einen Kompromiss vor dem Wochenende wäre wichtig gewesen! Offensichtlich beherrscht somit auch eher die Angst das Geschehen an den Finanzmärkten als vernünftige Überlegungen. Beispiele dafür gab es bereits gestern genügend und ich möchte an dieser Stelle nur die VW Vorzugsaktien erwähnen die bis auf 133,15 Euro runtergerauscht sind…Wie immer in solchen Zeiten können sich aber genau dadurch gute Tradingchancen für mutige Anleger ergeben! Allen voran möchte ich heute die Aixtron Aktie Kurs beleuchten die ja ebenfalls in den letzten Tagen durch Kurskapriolen auf sich aufmerksam gemacht hat. Intraday bewegte sich der Aktienkurs des Anlagenbauers um satte 14 Prozent rauf und runter!

Die Aktie ist in der letzten Woche deutlich unter die Marke von 20,- Euro abgetaucht weil der Markt angenommen hat das das Unternehmen in Kürze eine Gewinnwarnung veröffentlichen wird. Gestern nun kamen die tatsächlichen Zahlen zum abgelaufenen zweiten Quartal und die waren zwar nicht doll aber deutlich besser als erwartet. Insbesondere der Auftragsbestand konnte glänzen und lässt eine weiterhin positive Entwicklung des Unternehmens erwarten. Das die operativen Daten schwächer ausfallen würden war klar, von einer Gewinnwarnung fehlt aber jede Spur. Im Gegenteil der Konzern bleibt weiter bei seiner ursprünglichen Planung für das Gesamtjahr und bestätigte die Prognose heute erneut. Fundamental betrachtet ist die Aixtron Aktie für einen Wachstumswert günstig, dementsprechend hoch auch das mögliche Potenzial der Aktie. Die Kursziele der Analysten liegen nicht selten im Bereich um die 40,- Euro.

Gestern ist die Aixtron Aktie zum Handelsbeginn über die Widerstandsmarke bei 20,50 Euro ausgebrochen um anschließend bis auf 17,65 Euro abzustürzen und abends wieder bei fast 20,-. Euro zu schließen. Wie soll man das nun werten? Zunächst einmal ist es wohl offensichtlich das die Anleger das Zahlenwerk ganz unterschiedlich gedeutet haben. Dann führte eins zum anderen, bedingt durch den allgemein schwachen Handelstag wurde eine Reihe von StoppLoss Orders ausgeführt und die Aktie entsprechend durchgereicht. Grund genug also sich die Aixtron Aktie nun mit etwas Abstand einmal genauer anzusehen.

Letztlich ist aus charttechnischer Sicht somit nichts passiert! Der MACD und der Slow Stochastics Indikator zeigen ebenfalls ein sehr deutliches Kaufsignal mit einem möglichen Trading Ziel von zunächst 24,50 Euro. Bei 22,90 Euro liegt der nächste Widerstand den es zu überwinden gilt, sobald die 20,50 Euro überschritten wurde. Alles in allem würden wir die Aixtron Aktie momentan als einen der interessantesten Rebound Kandidaten im Hightech-Bereich sehen, und haben unsere Position gestern nach den Zahlen noch einmal aufgestockt. Unser erstes Kursziel liegt zunächst bei 27,50 Euro.

Etwas anders hingegen sieht es bei der Klöckner& Co. Aktie aus die in den vergangenen beiden Handelstagen regelrecht unter die Räder gekommen ist. Hier scheint im Moment ein großer Verkäufer aktiv zu sein. Die Aktie des Stahlhändlers bleibt aus charttechnischer Sicht deutlich angeschlagen. Mit dem unterschreiten der Marke von 17,50 Euro scheint der Titel nun den Abwärtstrend zu bestätigen. das nächste Kursziel liegt bei runden 16,- Euro der nächste nennenswerte Widerstand danach erst bei 15,20 Euro. Fundamental betrachtet erscheint die Aktie weiterhin günstig zu sein, jedoch sollte man sich hier wohl erst einmal nicht gegen den Trend stellen. Fällt der Titel nun auf Tagesbasis unter 16,70 Euro ist ein Test der genannten Marken in den kommenden Tagen sehr wahrscheinlich!

Bei der Dialog Semiconductor Aktie gibt es eigentlich nicht viel Neues, außer das ich mich recht herzlich bedanken möchte das ich meine Position zu diesen Kursen noch etwas aufstocken konnte. Der Abverkauf der letzten beiden Tage ist mir völlig unverständlich. Neben hervorragenden Quartalszahlen und besten Zukunftsaussichten sowie nur positiven Analystenstimmen gibt es seit Kurzem eine Intensive Partnerschaft mit Lenovo, die im Übrigen gerade dabei sind Medion zu übernehmen, und in China Marktführer sind ;-)   und Gerüchte über eine baldige Kooperation mit Samsung was die Abhängigkeit von Apple deutlich reduzieren und die Umsätze deutlich steigern sollte. Alles zusammen wohl ein Mix aus Nachrichten der nur einen Schluss zulässt…und da ist es fast schon egal was die Amis entscheiden oder nicht entscheiden!

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Klöckner & Co. Was ist da los?


Gar nicht gut sieht zur Zeit der Chart des Stahlhändlers Klöckner & Co. aus! Die Aktie wurde auch heute, unter teilweise hohen Umsätzen, weiter verkauft und die Aktionäre mussten einen weiteren Abschlag um 4,3 Prozent bis auf 19,08 Euro hinnehmen, Damit befindet sich die Klöko Aktie nun auch charttechnischer Sicht in einer äußerst brenzligen Situation. Fällt der Aktienkurs nun nachhaltig unter die Unterstützung bei 19,- Euro droht ein weiterer Abverkauf in Richtung 17,50 Euro oder gar 16,- Euro. Der MACD hat bereits vor mehreren Tagen ein deutliches Verkaufssignal generiert, und auch der Slow Stochastics Indikator drehte heute erneut in den negativen Bereich. Einzig das untere Bollinger Band, an dem sich die Klöckner Aktie inzwischen befindet, könnte den weiteren Kursverfall nun etwas bremsen. Bei der Klöckner & Co. Aktie ist nun Vorsicht geboten. Spekulationen um eine baldige Übernahme des Stahlhändlers durch einen Konkurrenten würden wir momentan nicht über bewerten, da der Stahlhändler dafür eigentlich zu stark aufgestellt ist. Wir warten hier zunächst ab und werden die Aktie weiter intensiv beobachten.

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Trading Update ThyssenKrupp verkauft Aktien, Klöckner & Co mit Übernahmegerüchten


Es tut sich etwas in der deutschen Stahlbranche! Gestern konnten die Aktien des Stahlhändlers Klöckner & Co. gegen den allgemeinen Trend weiter deutlich zulegen und notierten am Abend um zwei Prozent höher. Nachbörslich setzte sich dieser Trend noch weiter fort. Mit ein Grund für die starke Performance waren Übernahmegerüchte um eine mögliche Übernahme durch den US-Konzern Reliance Steel. Letztlich konnte ich aber nichts wirklich fundiertes finden was diese Annahme wirklich stützen würde. Eine Übernahme würde eigentlich auch nach der kürzlich durchgeführten Kapitalerhöhung wenig Sinn machen, ist Klöckner doch selber strategisch eher so ausgerichtet zu übernehmen als übernommen zu werden. Alleine aufgrund der Marktkapitalisierung von Klöckner & Co. dürfte eine Übernahme für einen ähnlich großen Player wie Reliance kaum zu stemmen sein. Neben der Übernahmephantasie sollte man sich also lieber weiter auf die fundamentalen Daten des Konzerns verlassen. Und diese sind weiterhin hervorragend. Neben einer prall gefüllten Kriegskasse überzeugt uns das Unternehmen nicht zuletzt durch operative Erfolge sowie der Tatsache, das sich die positiven Effekte aus den letzten Übernahmen demnächst in der Bilanz niederschlagen dürften. Unser Kursziel bleibt zunächst bei 28,- Euro.

ThyssenKrupp macht heute durch einen größeren Verkauf eigener Aktien von sich Reden. Der deutsche Branchenprimus der Stahlbranche braucht dringend Geld um die Schuldensituation etwas zu entspannen. Nachdem der Verkauf der Schiffswerft Blohm + Voss kürzlich nun überraschend doch noch gescheitert ist nutzt man nun das derzeitig günstige Umfeld für Aktien um sich anderweitig Geld zu verschaffen. ThyssenKrupp hat allein kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 17,6 Milliarden Euro angehäuft. Der Industriekonzern schiebt zudem langfristige Schulden von rund 16 Milliarden Euro vor sich her. Die Nettoschulden sind seit dem 30. September um 2,7 Milliarden auf 6,5 hoch geschnellt, und genau diesen Posten möchte man nun reduzieren. Mit dem Verkauf von 49,5 Millionen eigenen Aktien an institutionelle Investoren sollen insgesamt 9,6 Prozent des Grundkapitals an der Gesellschaft veräußert werden. Händler taxieren den Verkaufskurs für das Aktienpaket zwischen 32,95 und 33,95 Euro. In dieser Range wird der Kurs wohl erst einmal verharren bis die Transaktion abgeschlossen ist. Die Unterstützung liegt momentan bei 33,30 Euro.

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Trading Update Dialog Semiconductor, Klöckner & Co. und Metro


Eine der wohl derzeit am meisten unterschätzten BlueChips in Deutschland dürfte die Aktie der Metro AG sein! Der Einzelhandelskonzern befindet sich gerade in einer Umstrukturierungsphase. Man trennt sich von unprofitablen Unternehmensteilen und expandiert verstärkt in die Märkte von Morgen. Unter anderem soll die Kaufhof-Tochter an die Börse gebracht werden, und die Real-Handelskette wird Presseberichten zufolge demnächst verkauft. Kaufhof unterhält bundesweit 123 Filialen, davon 110 Warenhäuser. Im vergangenen Jahr machte die Kaufhaus-Kette einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Auch die Kaufhof Immobilien gehören Metro, vor einem möglichen Börsengang wird also noch zu klären sein was mit diesen passiert. Eine Weitervermietung von Metro an den neuen Besitzer nach dem Börsengang wäre dann wohl der Königsweg!

Die Tochter Real erzielt einen Jahresumsatz von stolzen 11,5 Milliarden Euro, was ungefähr einem Sechstel des Metro-Gesamtumsatzes von 67 Milliarden Euro entspricht. Für beide Unternehmensteile sollte sich im aktuellen Umfeld, und aufgrund der zuletzt gelieferten Zahlen ein guter Preis erzielen lassen, was letztlich auch den Aktionären zugute kommen wird. Laut einer aktuellen Berechnung von JP Morgan könnte der Verkauf von Kaufhof und Real den Wert je Metro Aktie auf ca 64,80 Euro anheben. Die Analysten haben somit Ihre Kaufempfehlung heute erneuert. Charttechnisch scheint sich im Bereich zwischen 41,20 und 42,- Euro nun allmählich ein Boden auszubilden, wenn auch vorerst nur schwach! Fundamental betrachtet dürfte die Aktie aber auch ohne den Verkauf der Töchter zu günstig sein. Das Gewinnwachstum liegt bei geschätzten zehn Prozent und das KGV für 2012 bei nur 9,3.

Die Aktie von Klöckner & Co. hat nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung nun einen deutlichen Boden bei 19,20 Euro ausgebildet. Auf diesem Niveau befindet sich aktuell auch die 200-Tage-Linie und dient als zusätzliche Unterstützung. In den kommenden Tagen ist somit davon auszugehen, dass sich die Aktie zusammen mit der steigenden Durchschnittslinie nun weiter nach oben bewegen wird. Wir erwarten hier bald einen kräftigen Anstieg über die Hürde bei 20,- Euro , das erste Kursziel liegt dann bei 21,50 Euro, ab Kursen über 22,70 Euro dürfte der Weg dann wieder frei in Richtung der alten Höchststände sein. Fundamental ist die Aktie mit einem KGV für 2012 von 7,5 ein echtes Schnäppchen. Bedenkt man dann noch die prall gefüllte Kasse und die zusätzlichen Phantasien durch einen baldigen Zukauf sind Kurse von 28,- bis 30,- Euro wohl in greifbarer Nähe.

Und zum Schluss noch kurz zur Dialog Semiconductor Aktie, die sich in den letzten Wochen deutlich unter Druck befand. Nach einem kurzzeitigen Abtauchen bis auf 10,65 Euro hat sich die Aktie nun inzwischen über der 11,- Euro Marke stabilisiert. Hier scheint sich ein Boden gebildet zu haben. Der Slow Stochastik Indikator signalisiert bereits wieder ein baldiges Kaufsignal und auch der MACD ist unmittelbar davor einen neuen Impuls für Käufer zu geben. Nachdem wir davon ausgehen, dass die Griechenland Problematik sehr bald schon etwas in den Hintergrund treten könnte, und auch die Belastungsfaktoren durch Research in Motion lange nicht so deutlich ausfallen wie vom Markt befürchtet, sehen wir aktuell keinen Grund warum man die Aktie eines Unternehmens mit einem jährlichen Wachstum von 40% und einem 2012er KGV von 11 zu diesen Kursen nicht kaufen sollte.

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Klöckner & Co. – Turbulenzen vor dem Ende der Zeichnungsfrist


Ich habe es mir gestern fast schon gedacht…Der Kurs der Klöckner & Co. Aktie kam noch einmal verstärkt unter die Räder. Insbesondere bei den Bezugsrechten für die neuen Aktien war richtig Musik drin. Letztlich dürfte dies aber wohl das Finale gewesen sein. Die Bezugsfrist endet heute, wer also noch keine entsprechende Weisung an die Bank erteilt hat musst demnächst wohl wieder etwas teurere Stücke über die Börse kaufen. Nach dem gestrigen Rücksetzer, der eigentlich ein Verkaufssignal mit Kursziel 18,80 Euro generiert hatte, sehen wir heute wieder deutliche Käufe im großen Umfang bei der Aktie. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend nun weiter fortsetzen dürfte. Gelingt der Sprung zurück über die Marke von 20,- Euro liegt das erste Kursziel für die Aktie bei 21,50 Euro.

Gestern wurde auch bekannt, dass Gisbert Rühl selber eine stattliche Anzahl von Bezugsrechten ausgeübt hat, wenn auch nicht alle. In drei Transaktionen wurden 37.500 junge Aktien gezeichnet und weiter 37.500 Bezugsrechte von dem Firmenchef verkauft. Sieht man sich die erzielten Verkaufserlöse der Bezugsrechte an kann man sagen dass Herr Rühl wohl einen gesunden Mix mit seinen Transaktionen erwischt hat. Wir bleiben bei unserer positiven Einstellung zu der Klöckner Aktie. Die zuletzt gelieferten Zahlen waren stark und der Ausblick überzeugend, das KGV für 2012 liegt bei schon fast lächerlichen 6,76. Auch die letzten Akquisitionen haben sich für die Aktionäre deutlich ausgezahlt. Nicht vergessen sollte man wohl somit, dass das Unternehmen durch das eingenommene Geld aus der Kapitalerhöhung weiterhin anorganisch stark wachsen dürfte…

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Klöckner & Co. – Starke Kapitalerhöhung!


Die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. ist zuletzt wegen der geplanten Kapitalerhöhung deutlich zurückgekommen., Nachdem Firmenchef Gisbert Rühl zunächst betont hatte, dass man nicht unbedingt und zu jedem Preis eine Kapitalerhöhung durchführen würde kam diese dann doch – für viele überraschend – kurzfristig! Mit der geplanten Kapitalmaßnahme will das Unternehmen insgesamt 527 Millionen Euro einzunehmen, um für weitere Akquisitionen im hochinteressanten Stahlmarkt gerüstet zu sein.

Kürzlich wurden die entsprechenden Bezugsrechte für die neuen Aktien in die Depots der Altaktionäre eingebucht. Für je zwei alte Aktien, bzw. zwei Bezugsrechte kann man bis zum 09.Juni.2011 eine neue Aktie zum Preis von 15,85 Euro erwerben. Die Bezugsrechte sind seit einigen Tagen unter der WKN A1KRDK an der Börse handelbar. Ganz im Gegensatz zu den in der letzten Zeit “üblichen” Kapitalerhöhungen wurden die Bezugsrechte für die jungen Aktien der Klöckner & Co. AG seit der Emission verstärkt gekauft. Dementsprechend entwickelte sich auch der Aktienkurs der Klöckner Aktie seit Bekanntgabe der Kapitalerhöhung, bereinigt um die Bezugsrechte und die ausgeschüttet Dividende, positiv.

Mit dem gestrigen Ausbruch nach oben bis auf 20,60 Euro hat die Klöckner Aktie nun ein neues Kaufsignal generiert. Der Verlauf des Handels mit den Bezugsrechten lässt schon jetzt einen sehr positiven Abschluss der Kapitalmaßnahme vermuten. Die Klöckner Aktie sollte kurzfristig die Marke von 21,50 Euro wieder überwinden können. Ein erstes Kursziel nach der Kapitalerhöhung sehen wir bei 23,- Euro.

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Klatsche für Klöckner & Co. Aktionäre..


Gestern schrieb ich: “Mit seinem Quartalsergebnis übertraf Klöckner die Erwartungen von Analysten erneut deutlich. Das operative Ergebnis stieg von 29 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 104 Millionen Euro. Der Absatz wuchs um ca 25% auf 1,5 Millionen Tonnen, der Umsatz legte dank der höheren Preise sogar überproportional um 51,3 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieben 43 Millionen Euro, ein Jahr zuvor waren es lediglich 1,2 Millionen Euro gewesen.

Das Unternehmen bleibt hervorragend aufgestellt, die Kapitalerhöhung dürfte aber den Aktienkurs kurzzeitig belasten. Achten Sie auf die Unterstützung bei 24,20 Euro! Bis klar ist zu welchen Konditionen diese stattfinden wird bleiben die Tatsächlichen “Kosten” der Kapitalmaßnahme reine Spekulation. Vielleicht ein guter Zeitpunkt um nach Top Zahlen auch einmal Gewinne mitzunehmen..”

Die Kriegskasse bei Klöckner & Co. ist nach den jüngsten Akquisitionen ziemlich leer geräumt, um weiter wachsen zu können benötigt das Unternehmen nun frisches Kapital, und es wird über eine Aufstockung von ca. 500 Millionen Euro laut nachgedacht. Bei einem gesamten Börsenwert von 1,7 Milliarden Euro ist das ein ordentlicher Schluck aus der Pulle.

Die Aktie von Klöckner & Co. ging gestern mit einem satten Minus von 7,74 Prozent bei  23,60 Euro aus dem Handel, und sieht so aus als ob es das noch nicht gewesen sein könnte…Mit dem Unterschreiten der Unterstützung bei 24,20 Euro hat sich das Chartbild nun kurzzeitig deutlich eingetrübt. Auch der Abschlag von fast acht Prozent war deutlich, und zeigt den Unmut der Anleger über die geplante Kapitalmaßnahme! Fällt die Aktie heute auch unter die Marke von 23,50 Euro droht weiteres Ungemach für die Aktionäre. Die nächsten Unterstützungen liegen bei 22,40 Euro, 20,90 Euro und glatten 20,- Euro!

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Zahlenreigen bei E.ON, K+S, Linde, VW, Deutsche Post, Klöckner & Co und Münchener Rück


Positive Signale aus den USA konnten in der vergangenen Woche wegen des immer weiter steigenden Ölpreises nicht die erwünschte Wirkung an den Aktienmärkten entfalten. Dabei fielen die US Arbeitsmarktdaten am Freitag erstaunlich positiv aus. Sowohl die aktuelle Zahl der  Non-Farm-Gehaltsabrechnungen lag deutlich über den Erwartungen, als auch die US Arbeitslosenrate die nun bei 8,90 Prozent liegen soll. Erwartet wurde eigentlich ein erneuter leichter Anstieg von 9 auf 9,10 Prozent. Vorsichtige Anleger orakelten darauf hin bereits, das die FED nun nach der Stabilisierung des Arbeitsmarktes bald die Zinsen anheben könnte. Von einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes in den USA zu sprechen halte ich für deutlich verfrüht, von einer baldigen Änderung der US Zinspolitik auszugehen noch viel mehr.

Ebenfalls deutlich positiv präsentierte sich der ISM Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA. Zum wiederholten Mal in Folge signalisiert der Index für US Industriewerte wieder Wachstum. Mit 61,4 Punkten lag der Wert nun so hoch wie seit dem Jahr 2004 nicht mehr. Auch in Europa ist die Stimmung des verarbeitenden Gewerbes weiterhin hervorragend. Die Einkaufsmanager-Indizes von Italien, Deutschland, Frankreich und Euroland gesamt steigen weiter an. In der kommenden Woche werden wieder einige spannende Konjunktur- und Unternehmensdaten erwartet die durchaus kursbewegend sein können. Sowohl bei den Auftragseingängen der Industrie also auch beim Verbrauchervertrauen erwarten wir positive Signale. Spannend dürfte natürlich auch sein wie sich die US Arbeitsmarktdaten weiterhin entwickeln werden.

Von Unternehmensseite warten Anleger mit Spannung auf die Zahlen des Energieversorgers E.ON für das Gesamtjahr 2010 am Mittwoch, sowie die des Düngemittel-Herstellers K+S am Donnerstag. Ebenfalls am Donnerstag wird die Linde AG den 2010er Bericht, sowie Volkswagen die endgültigen Zahlen für 2010 präsentieren. Vorab hatte der Autobauer bereits verkündet, dass man mit 7,1 Milliarden Euro den Gewinn verdreifachen konnte. Es folgen noch Zahlen der Deutschen Post, was für Aktionäre der Deutschen Bank auch sehr interessant sein dürfte, sowie die Zahlen des Rückversicherers Münchener Rück. Aus der zweiten Reihe werden die Ergebnisse von Salzgitter, Klöckner & Co., EADS, Tognum, Symrise und Maschinenbauer GEA ihre Anleger wohl überwiegend erfreuen.

Alles in allem rechne ich eher mit einer positiven Woche, wenn sich der Ölpreis wieder etwas beruhigt. Natürlich bedingt dies auch eine Beruhigung der Situation in Nordafrika. Sicherlich ist es aber ratsam nach wie vor sehr vorsichtig zu agieren, und eingegangene Positionen genau zu beobachten, oder auf negative Veränderungen entsprechend entschlossen zu reagieren. Es bleibt holprig – von einer größeren Korrektur ist aber trotz des hohen Ölpreises wohl erst einmal nicht auszugehen.

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TradingUpdate – Klöckner & Co. zahlt wieder Dividende


Heute wurde bekannt, dass der Stahlhändler Klöckner & Co. ab diesem Jahr wieder regelmäßig eine Dividende an seine Aktionäre ausschütten will. Nach zwei mageren Jahren für Dividendenjäger geht Vorstandschef Gisbert Rühl nun wieder davon aus, dass das für dieses Jahr erwarteten Ebitda bei über  200 Millionen Euro liegen werde, und somit eine Dividende in Höhe von etwa 0,25 Euro je Aktie realistisch ist. Die Höhe der Dividende orientiert sich weiterhin an der bisherigen Ausschüttungsquote von 30 Prozent des Nettoergebnisses.

Gisbert Rühl sagte weiter, dass er erwartet, dass Klöckner & Co. bereits im Geschäftsjahr 2011 wieder die gewohnte Ebitda-Marge von über sechs Prozent erwirtschaften wird. Im Jahr 2010 hatte die Nettomarge bei nur vier Prozent gelegen. Er verwies auch noch einmal darauf, dass das Unternehmen nur mit Hilfe von Akquisitionen wieder einen Absatz auf Vorkrisenniveau erreichen, kann, betonte aber dass sich die jüngst beschlossene Wachstumsstrategie sehr bald positiv in der Bilanz niederschlagen werde. Herr Rühl ist eher für seine konservativen Prognosen bekannt. So gesehen bekommen solche Aussagen ein völlig neues Gewicht.

Beim Stahlhändler herrscht wieder Optimismus, und das sollte es bei den Aktionären spätestens jetzt wohl auch. Charttechnisch hat sich die Klöko Aktie am Freitag wieder in Position für einen möglichen Ausbruch gebracht. Nach dem zähen hin und her der letzten Wochen kann dieser nun gelingen. Die Hürde bei 16,80 Euro scheint genommen zu sein. kann die Aktie nun auch noch über 17,50 ansteigen sollten kurzfristig Kurse von 19,50 bis 20,35 Euro erreichbar sein. Hier verläuft die obere Begrenzung des derzeit gültigen Aufwärtstrends. Ein Ausbruch über diese Marke kann den Aktienkurs von Klöckner & Co. dann später bis in den Bereich zwischen  23,- und 24,- Euro führen. Wir bleiben auf jeden Fall dabei!
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TradingUpdate HeidelCement und Klöckner & Co.


Die beiden Aktien,die mich persönlich in der Woche vor dem Ausbruch am meisten geärgert haben. Sowohl die Aktie von HeidelbergCement als auch die des Stahlhändlers Klöckner & Co.  hatten Anfang der letzten Handelswoche einen Ausbruch nach oben simuliert, um danach, für mich ohne ersichtlichen Grund, wieder stark abverkauft zu werden. Seit gestern befinden sich nun beide Titel wieder auf dem Wege der Besserung, und es wird Zeit noch einmal einen genaueren Blick auf diese Aktien zu werfen. Vorweg sei verraten – die alles entscheidende Frage “Würde ich diese Titel heute immer noch kaufen?” habe ich mir wiedermal mit einem klaren “Ja” beantwortet.

Zuerst zur Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. Ich habe ja bereits gestern etwas ausführlicher über die neue Strategie des Unternehmens, sich zu einem Global Player zu entwickeln, berichtet. Und genau hier liegt wohl auch die Phantasie in der Aktie. Neben einer sehr guten finanziellen Situation befindet sich das Unternehmen auch operativ in einer hervorragenden Ausgangslage für eine weitere Expansion. Ich glaube an die Story und auch daran, dass es möglich ist den Umsatz und den Ertrag des Unternehmens in den kommenden Jahren dramatisch zu steigern. Die Aktie bleibt für uns erste Wahl. Die zuletzt von namhaften Analysten ausgegebenen Kursziele von ca. 25,- Euro sollten in der nächsten Rallye schnell erreicht werden. Gestern konnte die charttechnisch so wichtige Marke von 16,20 Euro wieder zurückerobert werden. Schließt die Aktie in den nächsten Tagen auch wieder über 16,50 Euro dürfte der Weg danach frei sein in  Richtung 18,- Euro.

Die gute Nachrichtenlage bezüglich der Expansion des Unternehmens, sowie der von der Familie Merckle getätigten Insiderkäufe und der Beteiligung des amerikanischen Vermögensverwalters BlackRock sowie dem Einstieg des Staates Norwegen bei dem Baustoffhersteller konnte auch bei HeidelbergCement in der letzten Woche nur kurzzeitig für Euphorie sorgen. Charttechnisch war die Aktie nach oben ausgebrochen und sollte eigentlich die Marke von 40,60 Euro sowie später 43,30 Euro ansteuern. Dann kam der erneute Rücksetzer bis auf 34,50 Euro. Hier befindet sich offenbar inzwischen ein solider Boden für die Aktie. Dennoch, wir halten die HeidelCement AG Aktie auf dem derzeitigen Niveau weiterhin für deutlich zu günstig. Der Baustoffhersteller ist auch bei Analysten inzwischen erste Wahl in dem Sektor. Kurse unter 40,- Euro halte ich persönlich weiterhin für Schnäppchenkurse. Mittelfristig sollte die Aktie nun wieder deutlich über 36,50 Euro notieren. Kann das letzte Hoch bei  37,20 Euro überwunden werden, sind Kurse bis 40,60 Euro kurzfristig möglich.

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Klöckner & Co. auf dem Weg zum Global Player


In den kommenden zehn Jahren will Klöckner & Co. globaler Marktführer werden. Bis zum Jahr 2020 ist das erklärte Ziel von Firmenchef Gisbert Rühl, jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr abzusetzen. Für das nun laufende Geschäftsjahr wird ein Umsatz von fünf Millionen Tonnen Stahl und Stahlprodukten erwartet. Diese geplante Expansion soll vorrangig durch den Markteintritt in die immer noch boomenden Märkte von Brasilien und China erreicht werden. Die Expansion nach  Brasilien ist über Zukäufe bereits relativ kurzfristig geplant, der Einstieg in den chinesischen Markt soll zunächst über die Errichtung eines Lagers in Shanghai im dritten Quartal 2011 erfolgen. Das Unternehmen hat sich bisher eher auf die beide Kernmärkte Europa und Nordamerika konzentriert. In diesen Kernmärkten sieht man das Wachstum für die kommenden Jahre aber eher als begrenzt an.

Der Schritt also über weiteres Wachstum in den Emerging Markets zum Global Player zu werden birgt zwar auch leichte Risiken, dürfte aber das Unternehmen Klöckner & Co. letztendlich in wenigen Jahren zum unverzichtbaren Handelspartner der Stahlindustrie avancieren lassen. Gelingt der Plan durch gezielte Übernahmen entsprechend zu wachsen steht dem Unternehmen wohl eine glänzende Zukunft bevor.  Zusätzlich will Klöko Chef Rühl den Anteil höher margiger Produkte steigen. Als erster Schritt in diese Richtung kann die in diesem Frühjahr vollzogene Übernahme des auf die Autoindustrie spezialisierten Stahlserviceunternehmens Becker bezeichnet werden.

Die Aktie des Stahlhändlers dürfte aber nicht nur auf Grund dieser Zukunftsphantasien eines der interessantesten Investments im Stahlsektor sein. Zwar ist der Titel seit einigen Wochen charttechnisch gefangen, fundamental scheint hier aber fast alles zu stimmen. Hinzu kommt ein in diesen Zeiten nicht ganz unetscheidender Faktor. Klöckner & Co. verfügt über eine außergewöhnlich robuste Finanzsituation. Die Aktie bleibt für uns erste Wahl. Die zuletzt von namhaften Analysten ausgegebenen Kursziele von ca. 25,- Euro sollten in der nächsten Rallye schnell erreicht werden, und für längerfristig orientiere Investoren nur eine Zwischenstation auf dem weiteren Weg zum global Player darstellen.

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